Stellantis und TheF Charging bauen öffentliches Ladenetz in Europa auf

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Copyright Abbildung(en): Stellantis

Der Autokonzern Stellantis und der italienische Ladespezialist TheF Charging haben eine neue Partnerschaft zum Aufbau eines öffentlichen Ladenetzes in Europa angekündigt. Das konkrete Ziel der Partnerschaft ist einer aktuellen Mitteilung zufolge „die Schaffung eines für alle Elektrofahrzeuge zugänglichen öffentlichen Ladenetzes in Europa mit exklusiven Konditionen für Stellantis-Kunden“. Die beiden Unternehmen wollen das vor allem aus Schnellladestationen bestehende Netz von 2021 bis 2025 gemeinsam entwickeln − an mehr als 15.000 Standorten in ganz Europa mit insgesamt gut zwei Millionen Stellplätzen. Kunden, Eigentümer und Betreiber der ausgewählten Standorte sollen aktiv einbezogen werden, um maßgeschneiderte Lösungen für jede Örtlichkeit und jeden Kundenkreis zu definieren.

Die Fahrzeug-Reichweite und öffentliches Laden sind entscheidend für den Übergang zu einer nachhaltigeren Mobilität durch die breite Einführung von Elektrofahrzeugen – ganz im Einklang mit dem von der Europäischen Kommission im Sommer 2021 vorgestellten „Fit-for-55“-Paket. Zu dessen Zielen gehören 100 Prozent emissionsfreie Neuwagen ab 2035 und der Aufbau eines flächendeckenden Netzes an öffentlichen Ladestationen.

Mit dem Ziel, ein umfassendes Ladenetz zur Förderung der E-Mobilität in Europa zu schaffen sowie das Nutzererlebnis zu optimieren, haben die beiden Unternehmen laut eigener Aussage bereits mehr als 1000 Eigentümer oder Betreiber von Standorten in ganz Europa ermittelt. Die Anlagen sollen dort errichtet werden, wo sie die wichtigsten Ladeanforderungen der Kunden erfüllen und wo sich Kunden im Alltag häufig für längere Zeit aufhalten: in Stadtzentren, an öffentlichen Einrichtungen (z.B. Krankenhäusern und Schulen), an Verkehrsknotenpunkten (Flughäfen, Bahnhöfen, Häfen), an Freizeiteinrichtungen (Sport- und Wellnesszentren, Hotels, Restaurants) und an Einzelhandelsgeschäften − insgesamt soll es sich um europaweit mehr als 15.000 Standorte mit gut zwei Millionen Stellplätzen handeln. Der Startpunkt wird für 2021 mit der Installation erster Schnellladestationen in Italien erwartet; danach werde das Ladenetz auf ganz Europa ausgeweitet, so Stellantis.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung wollen Stellantis und TheF Charging auch das Ziel verfolgen, ein Ladenetz zu schaffen, das kohlenstofffreie Energie bietet. Der Anspruch sei, diesen nachhaltigen Ansatz auf die gesamte Wertschöpfungskette auszuweiten.

Ergänzung zum Atlante-Projekt

Die Zusammenarbeit mit TheF Charging ist Bestandteil der Elektrifizierungsstrategie der Stellantis-Gruppe, die vor einigen Monaten im Rahmen des EV Day verkündet wurde. Diese zielt darauf ab, die E-Mobilität überall auf der Welt zu fördern und zu vereinfachen – unter anderem durch ein umfassendes Angebot an Ladelösungen für Privat-, Firmen- und Flottenkunden. Die Vereinbarung zwischen Stellantis und TheF Charging soll das Atlante-Projekt ergänzen. Atlante ist das Ergebnis der Partnerschaft zwischen Stellantis und NHOA, die sich zum Ziel gesetzt hat, das größte Schnellladenetz in Südeuropa zu schaffen.

In diesem Zusammenhang werde die Partnerschaft zwischen Stellantis und TheF Charging auch Free2Move eSolutions − das Joint Venture von Stellantis und NHOA, das sich auf das Angebot von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Elektromobilität konzentriert − als potenziellen Hardware-Anbieter einbeziehen.

Die Vereinbarung zwischen Stellantis und TheF Charging sieht zudem vor, dass beide Unternehmen ständig zusammenarbeiten, um die vom Ladenetz angebotenen Dienstleistungen zu aktualisieren. Hierfür wollen sie ihr Know-how bündeln, um Ladelösungen und Energiedienstleistungen zu entwickeln, die auf die einzelnen Standorte zugeschnitten sind.

Bei der Entwicklung dieser Dienste wollen Stellantis und TheF Charging die Kunden, Eigentümer und Betreiber der ausgewählten Standorte aktiv einbeziehen, um maßgeschneiderte Lösungen für jeden Standort und Kundenkreis definieren zu können. Das Ziel sei, ein weit verbreitetes Ökosystem auf europäischer Ebene zu schaffen und eine konstante Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, die auf einer einfachen und intuitiven Ladeerfahrung basiert.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 19.10.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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15.000 Ladestandorte in vier Jahren ist ambitioniert.

Stellantis ist eigentlich mit seine Ladeprojekt spät dran und am eigenen Fahrzeugangebot vorbei.
Stellantis hat kaum/keine Streckenfahrzeuge in der Verkaufsbilanz – alles nur Cityhopper mit kleiner Reichweite und geringer Ladeleistung.
Was wollen die mit Schnellladestationen – also HPC? Wollen die tatsächlich die Tesla, Audi, Polestar, Hyundai/Kia, VW beatmen oder haben die was ganz Großes vor.. Top-Geheim .. ?

Ich tippe eher auf eine Medienflatulenz .. irgendwie muss man doch in die Foren-Tops kommen.
15.000 Ladestationen mit 2 Millionen Stellplätzen. Und das bis 2025 – gerade mal 4 Jahre ..

Jungs .. haltet den Ball mal flach. Das glaubt kein Mensch.

eben keine Visionäre sondern nur Mitläufer….
und dann noch als Vorletzter -.-

naja, wie sagt man so schön: Dabeisein ist Alles!

als nächste Meldung kommt dann bestimmt:

die neuen Fahrzeuge setzen sich an die Weltspitze denn ab sofort mit Reichweiten von 400km und Ladeleistung von 125kW

kennen wir vom VW Konzern , die waren aber wenigstens 3 Jahre früher dran und sind nicht so weit abgeschlagen bzw holen auf 😉

für mich nur Mediengeschwafel weil zu spät und zu sinnlos

Last edited 1 Monat zuvor by neumes

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