Škoda ENYAQ Coupé iV: 3 Leistungsstufen, Heck-/ Allradantrieb & bessere Aerodynamik

Škoda ENYAQ Coupé iV: 3 Leistungsstufen, Heck-/ Allradantrieb & bessere Aerodynamik

Copyright Abbildung(en): Škoda

Škoda legt nach, nach dem erfolgreichen Start des Škoda ENYAQ iV bringt der Automobilhersteller nun einen zweiten Stromer auf die Straße. Dieser bezeichnet sich selbst als Škoda ENYAQ Coupé iV und wird durch ein elegant nach hinten abfallendes Heck gekennzeichnet. Dies trägt dazu bei, dass der Luftwiderstandsbeiwert mit cw 0,247 nochmals niedriger als beim bereits sehr guten ENYAQ iV ist. Dies führt dazu, dass der Stromer noch effizienter ist und bietet mit der größeren Batterie eine maximale Reichweite von 535 Kilometer ermöglicht.

Wie der Hersteller zu verstehen gibt sei das vollelektrische Coupé in drei Leistungsstufen erhältlich, zwei Batteriegrößen stehen zur Auswahl und auch beim Antrieb darf man wählen. In diesem Fall zwischen Heck- oder Allradantrieb. „Mit unserem rein elektrischen Flaggschiff Škoda ENYAQ iV ist uns auf den internationalen Märkten ein Start nach Maß gelungen. Das Fahrzeug kommt bei unseren Kunden hervorragend an, schon jetzt liegen uns rund 70.000 Bestellungen vor. Mit dem Škoda ENYAQ Coupé iV legen wir Anfang 2022 nach: Diese noch emotionaler gestaltete Modellvariante unseres E-SUV ist ein echtes Design-Highlight und rundet unsere Modelpalette nach oben ab“, so Thomas Schäfer, Vorstandsvorsitzender von ŠKODA AUTO.

Škoda

Wie der Hersteller in seiner dazugehörigen Mitteilung zu verstehen gibt erweitere das Coupé die eigenen Angebotspalette um ein Fahrzeug, welches noch mehr Dynamik für lifestyleorientierte Kunden bietet. Dabei punktet das E-Auto vor allem durch großzügige Platzverhältnisse für bis zu fünf Personen sowie einen 570 Liter großen Kofferraum. Die neue Modellvariante ist in drei Leistungsstufen als ENYAQ Coupé iV 60 und ENYAQ Coupé iV 80 mit Heckantrieb oder als ENYAQ Coupé iV iV 80x mit Allradantrieb erhältlich.

Dabei erwähnt der Hersteller bei der Vorstellung, dass die Coupé-Variante, durch die gegenüber dem ENYAQ iV nochmals bessere Aerodynamik und einen Luftwiderstandbeiwert von cw 0,247, noch effizienter sei. So erreicht dieser in der Variante mit der größeren der zwei verfügbaren Batterien und Heckantrieb eine maximale Reichweite von mehr als 535 Kilometern im WLTP-Zyklus. Verbaut sind wahlweise eine Lithium-Ionen-Batterie mit einem Energiegehalt von 62 kWh verbaut, davon lassen sich netto 58 kWh nutzen. Alternativ gibt es einen größeren 82-kWh-Akku (netto 77 kWh). Die Leistung liegt je nach Modell zwischen 132 kW über 150 kW bis hin zu 195 kW, beim aktuellen Spitzenmodell.

Škoda

Mit Wechselstrom lässt sich das neue Coupé – beispielsweise an einer ŠKODA iV Charger-Wallbox – mit bis zu 11 kW in sechs bis acht Stunden komplett laden. Das ENYAQ COUPÉ iV lässt sich auch an öffentlichen DC-Schnelladestationen mit einer Ladeleistung von bis zu 125 kW laden. Auf Wunsch ist auch der iV Universal Charger erhältlich, eine mobile Ladelösung mit austauschbaren Anschlusssteckern. Aktuell müssen wir noch mit Erlkönig-Bilder vorliebnehmen. Dies könnte sich im Verlauf der IAA 2021 ändern.

Quelle: Škoda – Pressemitteilung

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Vielleicht sollte der VW Konzern erst einmal laufende Bestellungen bestehender Modelle abarbeiten, anstelle medienwirksam ein Modellvarianten-Feuerwerk zu zünden.
Habe heute Morgen mit einem Bekannten aus der Schweiz gesprochen, der vor Monaten einen Enyaq bestellt hatte, der wurde kürzlich per Mail informiert, daß die Produktion sich etwas verzögern würde – der Produktionstermin für sein Fahrzeug sei KW 22

KW 22 2022 😉

Was nutzt es unzählige verschiedene Modellvarianten zu kreieren, wenn nicht geliefert werden kann?
Produktdiversifizierungen machen nur Sinn, wenn die Hauptprodukte zu schwächeln anfangen oder der Markt sich sättigt, aber nicht, wenn sowieso zu lange Lieferzeiten existieren.
Apple würde kein Phone mehr erkaufen, hätten sie 100 verschiedene Modelle.
VW denkt vermutlich den Markt überschwemmen zu müssen, um Konkurrenz klein zu halten.
Dann lieber Klasse, statt Masse 🙂

Due Modell Termine stehen ja nun seid langem fest und auch Reihenfolge. Lieferschwierigkeiten gibt es ja nicht nur bei den E-Autos. Der Chip-Mangel schlägt überall zu. Bei mir wären kürzlich selbst Fernbedienungen für ein Einfahrtstor über Wochen nicht lieferbar. Jemand anderes hat 2 Monate auf ein neues Steuergerät für seinen X5 gewartet.
Wir brauchen schon definitiv mehr Modelle. Ob man jetzt vom SUV zum SUV Coupe gehen muss, naja… Hilfreicher wären Limousinen und Kombis.
Aber trotzdem muss man sagen, dass 570Liter Kofferraum noch ordentlich sind.

Hier auch. Ich habe monatelang auf mein neues Firmennotebook gewartet. Das ist zwar inzwischen da, aber wann ich die Dockingstation bekomme steht in den Sternen.

Farnsworth

„…und bietet mit der größeren Reichweite von 535 km/h maximale Reichweite ermöglicht“ klasse Satz, gleich im ersten Absatz. Auf welcher Journalisten- Schule waren wir eigentlich?

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