VW-Immobilien-Ladestation

Pilotprojekt: VW installiert neue DC-Wallboxen auch für Privathaushalte

Copyright Abbildung(en): VW Immobilien

Mit dem Start von sieben Ladestationen in den Steimker Gärten in Volkswagens Heimatstadt Wolfsburg wird erstmals sichtbar, dass der neue Stadtteil bereit ist für die Elektromobilität. Gefördert von Volkswagen Group Components wurden aktuell sieben von insgesamt zwölf Ladeboxen mit einer Leistung von 22 KW in den Tiefgaragen der Neubauprojekte Lindenhöfe und Promenaden Carré testweise in Betrieb genommen.

Die Steimker Gärten wurden von Beginn an als Quartier für elektrische Mobilität gedacht und die Voraussetzungen für einen schrittweisen und bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur geschaffen“, erklärt Meno Requardt, Sprecher der VWI-Geschäftsführung. „Eine flächendeckende und bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur ist der Schlüssel für den Erfolg von E-Fahrzeugen. Deshalb arbeiten wir an unterschiedlichen Ansätzen, die kundengerechtes, intelligentes und flexibles Laden ermöglichen“, ergänzt Mark Möller, Leiter Geschäftsbereich Technische Entwicklung & E-Mobilität, Volkswagen Group Components. Vor kurzem hat der Hersteller die Pilotphase der DC-Wallbox von Volkswagen Group Components an den Werksstandorten gestartet. Mit der Inbetriebnahme in den Steimker Gärten sammelt VW mit der neuen Wallbox nun auch Praxis-Erfahrungen für das Laden zu Hause.

Die neuen Lademöglichkeiten können von den VWI-Bewohnern genutzt und getestet werden, um E-Mobilität auch im eigenen Zuhause erlebbar zu machen. Die Nutzung ist dabei vorerst kostenfrei und ein zusätzlicher Service für die Mieter. Elektroautos können an den DC-Wallboxen mit bis zu 22kW geladen werden. Derzeit finden Gespräche mit potentiellen Betreibern statt, die künftig für die Abwicklung und das Lademanagement verantwortlich sein werden.

„Die Elektromobilitätsoffensive von Volkswagen wird mit dem ID.3 fester Teil des Straßenbildes. Dank der frühzeitigen Konzern übergreifenden Zusammenarbeit in den Steimker Gärten können wir heute unterschiedliche Lademöglichkeiten anbieten, innovative Lösungen weiterentwickeln und diese schrittweise übertragen.“ – Phillip Schmitz, Leiter Objektmanagement und Innovation bei Volkswagen Immobilien

Volkswagen Immobilien hatte im Vorfeld die notwendige Infrastruktur für die Installation der Pilot-Wallboxen in den Tiefgaragen realisiert und ermöglicht perspektivisch allen Mietern auf Wunsch individuelle Lademöglichkeiten an den zugeordneten Stellplätzen an. So kann im Bedarfsfall die vorhandene Ladesteckdose gegen einen geringfügigen Mietaufschlag von derzeit 25 Euro im Monat mit einem ID-Charger (Wallbox) und einer Leistung von 11 kW Wechselstrom (AC) aufgerüstet werden.

Ziel ist es, die Ladeinfrastruktur in den Wohnbeständen sukzessive auszubauen und auch öffentliche Ladepunkte zu errichten, wie etwa am Quartiersplatz entlang der Steimker Promenade. Außerdem wurde bereits bei der städtebaulichen Planung berücksichtigt, dass die Voraussetzungen für den Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur in allen Investorenprojekten für Mieter und Wohnungseigentümer vorhanden ist.

Um künftig auch Mieterstrommodelle mit individueller Erzeugung und Speicherung umsetzen zu können, wurden in der Ausplanung der Gebäude in den Steimker Gärten die erforderlichen baulichen Themen wie beispielsweise Photovoltaik-Anlagen berücksichtigt. Die Erfahrungen aus den Steimker Gärten als Reallabor für E-Mobilität sollen helfen, weitere Ladepunkte im VWI-Wohnungsbestand in Wolfsburg zu realisieren. Auf den eigenen Mieterstellplätzen werden nach aktueller Planung bis 2022 insgesamt 100 Ladepunkte, verteilt auf das ganze Stadtgebiet, entstehen. Diese sollen dann mit den gängigen öffentlichen Kartenbezahlsystemen genutzt werden können.

Quelle: VW Immobilien – Pressemitteilung vom 12.01.2021

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Daran ist nichts neu. Dies kann jede mobile Wallbox. 850 Euro.
Simple Steckdosen in den Häusern und vor allem in den grossen Wohneinheiten fehlen.Da liegt der Hase im Pfeffer.
11 KW reichen, 22 können ohnehin nur Renault und BMW

In der Beschreibung wird aber von DC Ladesäulen gesprochen,
ist das richtig so ?

„Elektroautos können an den DC-Wallboxen mit bis zu 22kW geladen werden.“

Last edited 1 Jahr zuvor by Claus

Besser wären Ladesäulen an Supermärkten, als zuhause bei VW- Mitarbeiter(Vermutlich).

Prima Sache!

Finde es genial zB für die Gastronomie am Land, wo man dann schnell mal bei eine Essens-Pause 100km nachtanken kann.

22kW wäre bei 20kWh Verbrauch ungefähr 100km in der Stunde, oder 50kW beim Einkaufen. (Auch wenn man das nicht so 1:1 rechnen kann)
Man kann solche Lader sicher auch gebrauchen.

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