Mercedes-Benz EQA feiert noch im Januar seine Weltpremiere

Mercedes-Benz EQA feiert noch im Januar seine Weltpremiere

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz

Mit dem Concept EQA hat Mercedes-Benz auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2017 gezeigt, wie sich die EQ-Strategie in die Kompaktklasse übertragen lässt. Noch im vergangenen Jahr sollte die Serienversion als vollelektrischer Bruder des GLA ihre Premiere feiern. Zunächst sei man aber noch zu anspruchsvollen Wintererprobung im hohen Norden unterwegs. Bedingt durch Covid-19 kam es zu Verzögerungen und der EQA wird daher erst Mitte Januar 2021 seine Weltpremiere feiern.

Neben dem vollelektrischen, kompakten Fahrzeug von Mercedes-EQ stehen drei internationale Influencer aus der Automobil-, Technik- und Lifestylewelt im Mittelpunkt. Denn diese berichten über ihre „first time moments“ an Bord des neuen EQA, der den Einstieg in die rein batterieelektrische Fahrzeugwelt von Mercedes‑EQ markiert. Die sehr persönlichen und emotionalen Clips sind eingebettet in die digitale Weltpremiere des EQA. Mit der Vorstellung des Kompaktstromers ist am 20. Januar 2021, um 11:00 Uhr (MEZ) zu rechnen.

Im Rahmen der Premiere werden Marius Philipp, Produktmanager EQA, Mercedes-Benz AG und Jörg Bartels, Leiter Integration Gesamtfahrzeug, Mercedes‑Benz AG, Details und ausgewählte Highlights des neuen EQA vorstellen. In den Handel kommt das kompakte Elektro-SUV bereits im Frühjahr 2021. Wie Mercedes-Benz im Vorfeld zu verstehen gibt übernimmt der EQA alle positiven Eigenschaften seines Schwestermodells GLA und kombiniert sie mit einem hocheffizienten Elektroantrieb. Mit einer Leistung von 140 kW demonstriert der EQA 250, wie sich die Marke mit dem Stern eine maßgeschneiderte E-Mobilität für die unterschiedlichen Bedürfnisse junger, urbaner Zielgruppen vorstellt. Nach der Markteinführung werden sukzessive weitere Leistungsstufen bis über 200 kW sowie eine Variante mit Allradantrieb folgen.

Laut dem Branchenblog mbpassionblog kann man derzeit von einem Gewicht des Akkus von rund 600 bis 700 kg ausgehen. Dabei sei wohl mit einer Kapazität von rund 60 kWh zu rechnen. In einer Ausbaustufe soll gegen Aufpreis bis zu 110 kWh Akku-Kapazität möglich sein. Geladen soll der Akku unter anderem im Schnelllademodus werden. In gut 20 Minuten würde man bei 70% der Akku-Kapazität angelangen. Die Reichweite wurde beim damaligen Konzeptfahrzeug mit um die 400 km ausgegeben.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 15. Januar 2021

Über den Autor

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Das Akkugewicht erscheint mir etwas hoch. Beim Nissan Leaf sind es ca. 220kg beim 40 kWh Akku und der ist ja auch nicht mehr taufrisch von der Energiedichte her. Also um die 300 kg für 60 kWh würde ich mit aktueller Technik schon erwarten.

Laut dem Branchenblog mbpassionblog kann man derzeit von einem Gewicht des Akkus von rund 600 bis 700 kg ausgehen. Dabei sei wohl mit einer Kapazität von rund 60 kWh zu rechnen.

Falls das keine Schreibfehler sind, dann sollte Daimler mal bei Audi anfragen.

95 kWh (brutto) stecken in dem riesigen, rund 700 Kilogramm schweren Akkupack des getesteten Audi e-tron 55 quattro. Nutzbar sind davon netto 83,6 kWh.

(Quelle: ADAC – Januar 2021)

Wenn die Zahlen im Blog richtig sind, dann sollte sich Daimler für seine Rückständigkeit schämen.

hmm….

60kWh Batterie mit „um die“ 400km Reichweite…

rechnerisch ein Verbrauch von 15kWh/ 100km, oder

wäre wünschenswert, ist aber nicht „Spitze“

Wir alles wissen wohl dass da niemals 400km drin sind.

Warum bringt Mercedes veraltete Technik auf den Markt?

es bleibt spannend

Es ist durchaus möglich, dass Daimler einen Anteil der Verstärkung des Fahrwerks auf den Akku anrechnet. Das vergleichbare Fahrwerk für einen leichteren Verbrenner kann das zusätzliche Akkugewicht nicht tragen. Das kann dann schon 1-2kg/kWh ausmachen. Das Nettogewicht je kWh allein reicht für einen Vergleich nicht aus.
Alle Kostenvergleiche zwischen Strom, Wasserstoff und fossilen Treibstoffen hinken, da nur auf Benzin und Diesel Mineralölsteuer erhoben wird und eine Regelung für die anderen noch aussteht, einschließlich selbst erzeugtem Strom aus PV.

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