Kia hüllt den Niro in ein neues Gewand

Kia-Niro-2022-Elektroauto

Copyright Abbildung(en): Kia

Kia hat auf der Seoul Mobility Show erstmals den neuen Niro vorgestellt. Die neue Generation des beliebten Crossovers, die im kommenden Jahr startet und mit Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und reinem Elektroantrieb angeboten wird, ist ein integraler Bestandteil der wachsenden Palette elektrifizierter Kia-Modelle und zielt auf die komplexen Bedürfnisse umweltbewusster Kunden. Bislang äußerte sich Kia allerdings hauptsächlich zum Design. Konkrete Infos zu den technischen Daten des neuen Niro stehen noch aus.

Kia geht seinen Weg in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft weiter und lädt jeden ein, sich der Bewegung in die neue Mobilitätsära anzuschließen“, sagt Ho Sung Song, Präsident und CEO von Kia. Der neue Niro erleichtere mit seinen umweltfreundlichen Materialien, fortschrittlichen Technologien und elektrifizierten Antrieben einen nachhaltigen Lebensstil, während er zugleich die praktischen Bedürfnisse der Kunden erfüllen soll.

Der von Grund auf neu gestaltete Niro wurde auf Basis der Kia-Designphilosophie „Opposites United“ (Vereinte Gegensätze) entwickelt und ist an „Joy for Reason“ (Freude aus Vernunft) orientiert, wie eine der Säulen der Philosophie heißt. Er sei sowohl im Design als auch in seinen Farben, Materialien und Oberflächen von der Natur inspiriert und will so ein perfektes Gleichgewicht zwischen einem umweltverträglichen Ansatz und einem zukunftsweisenden Vorbild schaffen.

Die Crossover-Optik und die Karosserie mit farblich kontrastierenden Designelementen zeigen deutlich, dass der neue Niro stark von der 2019 vorgestellten Studie Kia Habaniro beeinflusst ist. Die breiten C-Säulen, die auch zur Optimierung des Luftstroms beitragen, gehen am Heck in die bumerangförmigen Rückleuchten über. Deren charakteristisches vertikales Design unterstreiche die Aerodynamik und Technologieorientierung des neuen Niro und betone zugleich die optische Breite und Stabilität des Crossovers mit den kraftvollen Schultern. Modern und reizvoll, so Kia, wirke das Heck auch dadurch, dass es einfach gestaltete Oberflächen mit dynamischen Abschnitten kombiniert.

Kia-Niro-2022-Elektroauto-Seite
Kia

Das Kia-typische „Tigergesicht“ wurde für den neuen Niro weiterentwickelt und erstreckt sich nun unterhalb der Motorhaube über die gesamte Breite des ausladenden, robust gestalteten Frontstoßfängers. Den seitlichen Abschluss des Frontdesigns bildet das markante LED-Tagfahrlicht in Form einer „Herzschlagkurve“, das zur im Vergleich zum Vorgänger deeutlich selbstbewussteren Ausstrahlung des Crossovers beiträgt.

Im Innenraum unterstreicht Kia durch den Einsatz von neuen recycelten Materialien sein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und gibt einen Hinweis auf die künftige Modellentwicklung. Der Dachhimmel etwa besteht aus recyceltem Tapetenmaterial, die Sitze werden aus Bio-Polyurethan (Bio-PU) mit Tencel aus Eukalyptusblättern hergestellt, und der für die Türverkleidungen verwendete Lack ist frei von BTX-Aromaten (Benzol-, Toluol- und Xylol-Isomeren).

Kia-Niro-2022-Elektroauto-Cockpit
Kia

Im asymmetrischen Design des Armaturenbretts stehen sich horizontale und diagonale Linien gegenüber und schaffen eine beruhigende, aber zugleich spannungsvolle Ästhetik. Die stilvolle Zentralkonsole ist bedienungsfreundlich gestaltet, und der elektronische Drehregler für die Getriebesteuerung befindet sich auf einer großen glanzschwarzen Fläche, was schlicht und zeitgemäß wirken soll. Der Infotainmentbildschirm und die Lüftungsdüsen sind mit trapezförmigen Einfassungen in das Armaturenbrett integriert. Eine Ambientebeleuchtung soll den einladenden Charakter des Interieurs unterstreichen. Zu dessen Großzügigkeit, Komfort und Eleganz tragen auch die Sitze bei, die besonders schlank gestaltet sind. Das gilt auch für die Kopfstützen, in deren Rückseiten zudem praktische Kleiderbügel integriert sind.

Neben dem aerodynamischen Design und den nachhaltigen Materialien forciert Kia die Umweltfreundlichkeit des neuen Niro auch im Fahrbetrieb. So verfügen die Plug-in-Hybrid- und Hybridversionen über einen neuen „Greenzone Drive Mode“, der das Antriebssystem abhängig von der Batterieladung bei Bedarf automatisch auf reinen Elektrobetrieb umschalten kann – zum Beispiel beim Befahren von Umweltzonen in Wohngebieten oder in der Nähe von Schulen und Krankenhäusern. Dabei führt das System den Wechsel in den E-Betrieb auf der Grundlage von Navigationshinweisen und historische Fahrdaten eigenständig durch, wenn der Fahrer einmalig in den Fahrzeugeinstellungen den „Greenzone Drive Mode“ als Präferenz definiert hat. Als eine „Greenzone“ erkennt es auch häufig angesteuerte Orte, wie das Zuhause oder den Arbeitsplatz des Fahrers, die im Navigationssystem gespeichert sind.

Quelle: Kia – Pressemitteilung vom 25.11.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Tolles Auto nur das Heck mit den geteilten Leuchten finde ich gelinde gesagt nicht mehr zeitgemäß – da leuchten sogar noch Glühbirnen.

Aus dem Artikel:

»HEV, PHEV: „„Greenzone Drive Mode“ … in Wohngebieten oder in der Nähe von Schulen und Krankenhäusern … beim Zuhause oder dem Arbeitsplatz des Fahrers …«

–> als wenn wir es uns (immer noch) leisten könnten, unsere Welt in eine dreckige und eine „Grün“-Zone aufzuteilen … 🙁

In der „Grün- Zone“ haben wir in den letzten 60 Jahre sehr viel erreicht, wir können wieder Atmen in den Städten, die Flüsse sind nicht mehr vergiftet und man kann sogar wieder die Wäsche draußen trocknen ohne Rußschicht. Die meisten Länder auf der Welt machen da leider nicht mit, aber vielleicht können wir uns was einfallen lassen, wie man die Kohle die im Boden verbrennt, löschen kann. In Shanxi verbrennen fast 250Millionen Tonnen Kohle pro Jahr, dass ist ein vielfaches was in Deutschland verbraucht wird. Aber auch in Amerika und anderen Länder verbrennt die Kohle ungenutzt. Das währe doch für das Klima sehr gut.

„In der „Grün- Zone“ haben wir in den letzten 60 Jahre sehr viel erreicht, … „Das wäre doch für das Klima sehr gut.“

Kurzantwort: Papperlapapp!
Langantwort: Eben nicht, so sind die ganzen klimaschädlichen Gase – zusätzlich zum CO2-Anstieg – insgesamt angestiegen und die Pol-Schmelze hat weiter zugenommen … und ja, auch in dem „kleinen“ urbanen Bereich meiner Umgebung sind die NOx-Werte gestiegen!
Und mit Deinem Whataboutism solltest Du hier schlicht aufhören!

der schaut ja richtig gut aus…

gib mal KIA jemand den Tip dass es den Greenmode nicht bräuchte wenn es den nur als BEV gibt.

trotzdem ist KIA bei mir unten durch weil die damals den Verkauf aller Niros verzögert haben um zum Start der „Starfzahlungsphase “ erst die E-Modelle zu verkaufen. Die wollten damals dass ich 14 Monate auf mein Auto warte.

Einfach nur schlecht, konsequentes Handeln schaut für mich anders aus

Irgendwer wird sich an dem Niro & EV6 erfreuen

es bleibt spannend

Und Tesla bekommt 1,4 Milliarden Zuschuss und verkauft die Zertifikate damit die Verbrenner keine Strafe zahlen müssen und damit günstiger angeboten werden können.

dafür wurde das System ja geschaffen,
sonst hätte es im ersten Jahr direkt alle vorhandenen OEMs zerrissen.

Dieser Vorwurf ist somit absurd.
Du wirfst dem Steuerberater ja auch nicht vor dass er Steuern einspart.

Das System ist einfach Fehlerhaft, aber Vorwürfe musst du denen machen die nicht an Sinnhafter Verbesserung interessiert sind 😉

es bleibt spannend

Die Tesla Trolle bringen ihre verzweifelte Schmutzkampagne mittlerweile in jedem Thread unter – das amüsiert mich sehr.
Ob David, Egon, Frank etc wohl auch der “Grünen Liga“ oder dem NABU beigetreten sind, um Tesla in Grünheide noch ein wenig aufzuhalten?

😉

„Und Tesla bekommt 1,4 Milliarden Zuschuss …“

Falls Du die 1,14 Mrd € für die Batteriefertigung meintest, der Förderungsantrag wurde von Tesla ohne Begründung zurückgezogen. Die Gigafactory soll weitergebaut werden.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tesla-verzicht-staatliche-foerderung-101.html

Bin schon jetzt darauf gespannt, wie FUD David, Egon und der Rest der Tesla Trolle dieser Geschichte welchen Spinn geben 🙂

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