Habeck verlängert Innovationsprämie für E-Autos bis Ende 2022

Habeck verlängert Innovationsprämie für E-Autos bis Ende 2022

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Bis Ende November 2021 wurden knapp eine Millionen Anträge auf den Umweltbonus & Innovationsprämie für E-Autos und PHEV gestellt. Durchaus eine Ansage. Und vor allem Treiber für das Wachstum der E-Mobilität. Dennoch spielt die Politik, konkret der neue Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), mit dem Gedanken die Elektroauto-Förderung in Deutschland kurzfristig neu aufzusetzen. Dies ist zumindest in einem ersten Schritt geschehen.

Dr. Robert Habeck, Wirtschafts- und Klimaschutzminister, gibt mit der aktuellen Entscheidung zu verstehen, dass er den Umstieg auf saubere Mobilität weiter vorantreiben möchte. Hierzu habe man sich entschlossen die aktuelle Innovationsprämie für Elektrofahrzeuge zunächst um ein Jahr zu verlängern. Ab 2023 sollen dann nur noch E-Fahrzeuge gefördert werden, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben. Dieser soll über den elektrischen Fahranteil und eine elektrische Mindestreichweite definiert werden. Die Arbeiten an diesem neuen Förderdesign wurden gleich mit dem Start der neuen Bundesregierung aufgenommen.

„Wir werden in Zukunft bei der Förderung ehrgeiziger, um der Elektromobilität weiteren Schub zu verleihen und den Klimaschutz zu stärken. Dazu werden wir die Förderung neu ausrichten. Bis zu der Neuaufstellung sichern wir aber Kontinuität und verlängern die derzeitige Innovationsprämie bis Ende 2022.“ – Dr. Robert Habeck, Wirtschafts- und Klimaschutzminister Dr. Robert Habeck

Die hierfür notwendige Änderung der Förderrichtlinie für Elektrofahrzeuge ist in der Bundesregierung abgestimmt. Sie wird zum Jahresende im Bundesanzeiger veröffentlicht und tritt am 1. Januar 2022 in Kraft.

Käuferinnen und Käufer von rein elektrisch betriebenen Elektrofahrzeugen erhalten im Jahr 2022 weiterhin bis zu 9.000 Euro Förderung. Plug-In-Hybride werden mit maximal 6.750 Euro gefördert. Aber 2023 soll dann das neue Förderdesign greifen. Ende 2025 soll laut Koalitionseinigung die Innovationsprämie komplett auslaufen – ebenso wie der Umweltbonus.

Quelle: BMWi – Pressemitteilung

Über den Autor

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ab 2023 sollen dann nur noch E-Fahrzeuge gefördert werden, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben. Dieser soll über den elektrischen Fahranteil und eine elektrische Mindestreichweite definiert werden. Die Arbeiten an diesem neuen Förderdesign wurden gleich mit dem Start der neuen Bundesregierung aufgenommen.

das wäre doch ganz einfach:

  • nachweisliche CO2- Kompensation
  • elektrischer Fahranteil 100%
  • alternativ : Verbrenner mit Strafsteuer versehen
  • Hersteller zu Rückbau bzw. Recycling der Verbrenner verpflichten

Thema erledigt… auf zur nächsten Aufgabe

wenn man natürlich 4 Jahre Politik rumbringen will muss man darüber erstmal debattieren 😉

„Es ist unmöglich jemanden zu erklären dass es Unsinn ist was er da macht wenn sein Lebensunterhalt davon abhängt dies nicht zu verstehen“

es bleibt spannend

So jung sieht der aus?

Wie viele junge Leute heute wohl noch wissen was da der Sinn und Zweck der blauen Kugel auf dem Bild ist?

Dass „dicke“ E-Modelle von der Politik gehätschelt werden ist absurd, indem man emissionstechnisch keinen Unterschied zwischen einem E-Roller und einem Porsche Taycan Elektro macht.
Was soll eine so absurde Definition
„die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben, wie das Wirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. Dieser solle über den elektrischen Fahranteil und eine elektrische Mindestreichweite definiert werden. „
Das ist ökologischer Wahnsinn.

1. Produktions-kosten: ein fettes E Auto (mit entsprechendem Akku) verschlingt in der Produktion deutlich mehr (seltene und energieintensive) Ressourcen und Energie.

2. Verbrauch: wir sind weit von 100% erneuerbare Energien entfernt und können uns dementsprechend keine Verschwendung leisten. Wir werden auch in 15 Jahren noch keinen Ökostrom zur Verschwendung haben. Ein Porsch Taycan frisst viel mehr Strom, als ein E-Smart. Beide werden aber identisch gefördert .

Ob man dabei lokal über das Auto (bei E) nun kein CO2 ausstößt tut doch nichts zur Sache. Der (im Beispiel angenommene 100% grüne) Strom wird trotzdem (mehr) verbraucht und fehlt an anderer Stelle und wir müssen dafür Fossile Energien oder ausländischen AKW Strom nutzen.
Aber wenn ich mit dem 2 Tonnen E- SUV zum Biobauern fahre und dort 2 kg Gemüse kaufe, tu ich ja angeblich was für die Umwelt.

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