EnBW setzt auf E-Autofahrer zur Verbesserung des Ladeerlebnisses

EnBW setzt auf E-Autofahrer zur Verbesserung des Ladeerlebnis

Copyright Abbildung(en): Werner Rebel / Shutterstock.com

Die EnBW setzt künftig vermehrt auf die Rückmeldung von E-Autofahrer, um deren Ladeerlebnis vor Ort an den eigenen Ladestationen besser zu gestalten. Künftig können Nutzer der &Charge App mithelfen, den Zustand von Ladestationen und die vorgefundenen Bedingungen am Ladestandort zu verbessern. Dabei geben sie in der App eine Bewertung zum konkreten Standort ab und können so auf Missstände hinweisen oder Anregung zur Verbesserung geben.

Den E-Autofahrer sei es somit möglich das Ladeerlebnis, die Benutzerfreundlichkeit der Ladesäule oder den zu Kundenservice bewerten, falls dieser kontaktiert wurde. Liegt eine äußere Verschmutzung, Beeinträchtigung oder Beschädigung an der Säule vor, kann auch diese gemeldet werden. Hiervon verspricht sich die EnBW, dass man schnellstmöglich auf Unstimmigkeiten reagieren und diese beseitigen kann.

Neben der Tatsache, dass sich eine Verbesserung an der jeweiligen Ladestation einstellt, werden den E-Autofahrer in der &Charge App „Kilometer“ gutgeschrieben, die dann etwa in Form von Ladeguthaben eingelöst werden können. Umgesetzt wird diese Zusammenarbeit zwischen &Charge und EnBW nun, nachdem man zunächst eine Pilotphase (Start Frühjahr 2021) erfolgreich hinter sich gebracht hat. Spannend ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch die Teilnahme an den „Challenges“, welche ebenfalls Kilometer ins digitale Portemonnaie spülen. Für jede Live-Bewertung vor Ort gibt es zehn Kilometer. 50 Kilometer können in ein Ladeguthaben von vier Euro eingelöst werden.

Nicht nur die Qualität vorhandener Ladestationen spielt bei der EnBW eine Rolle. Entscheidender sei der Ausbau des eigenen HyperNetz. Denn auch das eigene Schnellladenetz in Deutschland baut die EnBW in rasantem Tempo bundesweit aus: So betreibt sie rund jeden zweiten HPC-Standort (High Power Charging) der höchsten Leistungsklasse bis 300 Kilowatt, der 2020 ans Netz gegangen ist und schon heute eines der größten Schnellladenetze Deutschlands. Bis 2025 plant das Unternehmen, bundesweit insgesamt 2500 entsprechende Standorte aufzubauen. Dafür investiert die EnBW bis zur Mitte des Jahrzehnts jährlich rund 100 Millionen Euro.

Quelle: &Charge – Pressemitteilung per Mail

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Keine schlechte Sache. Da kann ich ein gewisses Bemühen glauben. Noch schöner wäre natürlich ein Versprechen in Form eines Servicelevels. Aber gut, man kann nicht alles haben. BTW: Wann ist eigentlich der Ladepark am Kamener Kreuz mal fertig? Bauen die da eine zweite Elbphilharmonie?

Klingt gut. Gilt bestimmt nur für EnBw -Säulen, sonst hätte ich mir jetzt in Frankreich schnell 50km zusammen gesammelt.

seit die Preise bei EnBW so durch die Decke gegangen sind können sie NICHTS mehr machen was mich nur ansatzweise veranlassen würde deren Ladekarte zu verwenden…

hier in AT:
grüner Haushaltsstrom 16ct/kWh (inkl. Steuern und Abgaben) vs. AC laden bei EnBW 45ct/kWh

EnBW überzeugt bisher mit dem Preis – Leistungsverhältnis an Ladesäulen. In Zusammenarbeit mit dem ADAC habe ich die Karte und die Konditionen ohne monatliche Grundgebühr zu schätzen gelernt. Schade, dass jetzt an einigen Säulen on 29 cent/kWh einfach auf 49 cent/kWh erhöht wurde, dennoch ist es häufig günstigen als die New Motion/Shell Konditionen, welche ich als Prio 2 benutze. Die Ionity Ladestationen müssen dringend gemieden werden, bis die Preise wieder an diesen Stationen akzeptabel sind.

Kann man verraten, was ein Ladeerlebnis ist? Auf dem Titelbild ist eine Ladesäule zu sehen. Bei schönen Wetter und ohne Schnee, Eis Erlebt ein E-Auto das Laden seines Akkus. An der Tankstelle gibt es nicht einmal ein Dach. Wo ist das Erlebnis dabei? Man stelle sich vor an diesen Erdöltankstellen gäbe es solche Verhältnisse. Was würde da wohl los sein? Dabei wartet man dort mit einem PKW nur

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