BMW-LNG-Fluessiggas-LKW

Copyright Abbildung(en): BMW

BMW setzt auf Flüssiggas-Lkw für nachhaltigere Logistik

Sie sind groß, sie sind schwer – aber vor allem markieren sie einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in eine emissionsfreie Transportlogistik: Zwei Lastwagen mit Flüssiggas-Treibstoff LNG (Liquefied Natural Gas) machen sich Tag für Tag im österreichischen Steyr auf die Strecke, um das BMW Group Werk Regensburg mit Motoren zu beliefern. Aus einem zweiwöchigen Pilotversuch im Frühjahr 2018 hat sich damit eine marktreife Lösung entwickelt, die neben Lärm auch die Emissionen auf der Strecke vielfach reduziert. So sinkt der CO2-Ausstoß gegenüber einem konventionellen Diesel um bis zu einem Viertel. Die Belastung mit Stickoxiden geht um 60 Prozent zurück. Feinstaub entsteht so gut wie keiner.

Für die BMW Group und ihren Logistikpartner Duvenbeck belegen diese Effekte, wie sehr es sich lohnt, im Schwerlastverkehr nachhaltige Alternativen zu etablieren. Flüssiggas, wie es jetzt einen Teil der Lkw-Flotte zwischen Steyr und Regensburg antreibt, ist dabei nur eine Option unter vielen. „Unser Ansatz ist technologieoffen“, sagt Innovationsexperte Benedikt Anderhofstadt von der BMW Group. „Um die Klimaziele zu erreichen, verfolgen wir langfristig mehrere Ansätze.“ So beteiligt sich BMW im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes „H2Haul“ auch an Modellversuchen mit Wasserstoff – dies ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zum Nachhaltigkeitsziel des Unternehmens: Bis 2050 soll die Transportlogistik der BMW Group klimaneutral unterwegs sein.

Flüssiggas ermöglicht hohe Reichweite der Lastwagen

Seit Anfang Februar sind die LNG-betriebenen Lastwagen nun fest in die Lieferkette zwischen Steyr und Regensburg integriert. Für diesen deutschlandweit einmaligen Serienbetrieb machen sich die Logistiker ein chemisches Phänomen zunutze: „Erdgas verliert beim Verflüssigen an Volumen“, erklärt BMW Logistikmanager Axel Wauthier. „Daraus ergibt sich für den Einsatz von LNG im Schwerlastverkehr neben der Entlastung der Umwelt ein weiterer, entscheidender Vorteil: die vergleichsweise hohe Reichweite.“

So können die Iveco Stralis 460 NP die tägliche Hin- und Rückfahrt zwischen Steyr und Regensburg problemlos mit nur einer Tankfüllung absolvieren. Mit Elektroantrieb wären für diese 530 Kilometer mehrere Nachladungen erforderlich. Und bei Einsatz von komprimiertem Erdgas CNG (Compressed Natural Gas) müsste generell ein dreimal so großer Tank verbaut werden, um die gleiche Reichweite zu erzielen wie mit Flüssiggas LNG. Alles Gründe, die das Logistikunternehmens Duvenbeck darin bestärken, seine Flotte alternativ auszubauen, wie Geschäftsführer Jörg Witt erklärt: „Die CO2-Reduktion ist für unser Unternehmen eine wichtige Aufgabe in den kommenden Jahren. Neben unserem modernen Equipment ist auch der gezielte Einsatz von LNG-Fahrzeugen auf ausgewählten Routen für unsere Kunden ein elementarer Beitrag zur Erreichung der Emissionsziele.“

Für den Betrieb eines LNG-Lkw kann Erdgas nicht nur aus fossilen, sondern auch aus erneuerbaren Quellen wie der Abfallwirtschaft gewonnen werden. Vor dem Einfüllen in den Tank wird das Erdgas auf eine Temperatur von rund minus 160 Grad tiefgekühlt. Dabei verringert sich das Volumen des Erdgases auf ein Sechshundertstel. Vor dem Einspritzvorgang in den Motor wird das LNG über einen Wärmetauscher wieder in den gasförmigen Zustand überführt.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 11.02.2021

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie “BMW setzt auf Flüssiggas-Lkw für nachhaltigere Logistik” sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
60 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Was läuft da eigentlich grundsätzlich falsch, wenn zwischen zwei Werken, die sich direkt an Eisenbahngleisen befinden, die Ware (hier Motoren) per LKW transportiert wird?
Wäre noch interessant, wieviel Methan in der ganzen Kette durch Lecks freigesetzt wird. Auch Methan in Biogas ist ein starkes Treibhausgas.

Vielen Dank, das ihr einen Beitrag auch zu anderen Alternativen bringt, die klimaneutral bewegt werden können. Biomethan ist klimaneutral und somit ein weiter Bestandteil der Energie und Verkehrswende. Ich hoffe die Politik sieht dies auch mal bald ein. Bei den LKW sind sie ja schon soweit, da muss nur noch dran gearbeitet werden diese alle statt mit fossilem Erdgas mit klimaneutralem Biomethan zu tanken und dann endlich den CNG Antrieb nicht unter gehen zu lassen. Es wäre traurig einen Antrieb auszusondern, der klimaneutral gefahren werden kann. Wir wollen hin zu klimaneutralen Antrieben und sondern einen aus. Dies wäre der falsche Weg.

” […] da muss nur noch dran gearbeitet werden diese alle statt mit fossilem Erdgas mit klimaneutralem Biomethan zu tanken und dann endlich den CNG Antrieb nicht untergehen [sp!] zu lassen.”

Biomethan aus erneuerbaren Quellen ist und bleibt allein aus Gründen der ökologisch herstellbaren Mengen eher eine reine Nischenanwendung.

Weitaus eher als eine Verbrennung wird die daraus ableitbare Rohstoff-Gewinnung eine zunehmende Bedeutung erlangen!

Nein, es tut mir leid, dies ist nicht richtig.

Es ist jetzt noch ein Nischenprodukt, da es überhaupt nicht richtig genutzt wird! Es könnten nur aus ungenutzten Strohabfällen 7 Millionen CNG PKW/ 200000 LKW schon klimaneutral bewegt werden. NUR mit Strohabfällen. Dann gibt es aber auch noch sehr viele andere Bioabfälle, bis hin zu menschlichen Ausscheidungen die zu Biomethan verarbeitet werden können. Dann gibt es noch PTG ( Audi g-tron Werbung), womit auch Methan erzeugt werden kann, obwohl ich es da sogar besser fände E Autos damit zu laden. Aber man könnte eben überflüssigen Windstrom nutzen für Methan und dementsprechenden CNG/ LNG Antrieb klimaneutral nutzen. Außerdem, ich weiß nicht ob es verfolgt wurde? Es gibt ein “BEST” verfahren, wo CO2 aus der Luft gefiltert wird und umgewandelt wird zu Methan, auch dies wäre klimaneutral und zugleich für den CNG/ LNG Antrieb zu nutzen und natürlich auch jede andere Form, wo fossiles Erdgas jetzt zum Einsatz kommt. Dies wurde jetzt grade auch nochmal von 60 Wissenschaftlern, die einen Brandbrief an die Kanzlerin und deren Regierung geschickt hat verdeutlicht. Wäre es nicht unklug, einen Antrieb auf das Abstellgleis zu schicken, der hilft den klimaneutralen Verkehrsweg zu gehen? Forschung in alle alternativen Antriebe, die klimaneutral betrieben werden können ist wichtig. Nur mal nebenbei, wie lange wird in der Forschung nach Medikamenten z.B. gegen Krebs gesucht. Diese stellt man ja zum Glück auch nicht ein, weil es kaum oder keine Erfolge gibt, oder? Warum sollte man diese Punkte für unseren Planeten aufgeben? Da leben über 7 Milliarden Menschen drauf und einen andern erdähnlichen Planeten haben wir auch nicht wo wir hin könnten, also sollten wir diesen auch schützen.

“Biomethan ist klimaneutral” – energetisch gesehen ja, in der Wirkung als Treibhausgas leider nicht.

Biomethan hat kurze Wege und diese sind sehr sicher. Nachweisbar. Ich würde mir mehr Gedanken machen über die Mengen, die ausweichen aus auftauenden Permafrostböden.

nach meinen Wissen haben Biogasanlagen einen durchschnittlichen Methanschlupf von ca. 5 %. Die Gutachten sprechen von 2 bis 13 %. Wenn Methan auf 20 Jahre gesehen 84 mal klimaschädlicher als CO2 ist, wie kann dann eine Biogasanlage klimaneutral sein? Beim Erdgas spricht BMW absichtlich nur von CO2 und nicht von Methan.

Ach Mensch, woher haben Sie den nun schon wieder die Daten, dass Methan 84 Mal klimaschädlicher ist als CO2? Meinen Erkenntnissen ist Methan 25 Mal klimaschädlicher als CO2. Aber Methan baut sich auch viel schneller ab als CO2, welches laut Wissenschaftlern 100 Jahre in der Atmosphäre bleibt. Ich sagte aber fairerweise auch ” fast” klimaneutral. Natürlich gibt es auch da noch Sachen die verbessert werden müssen, dies sind sind aber auch Sachen die beherrschbar sind. Man hatte sich um solche Sachen bestimmt kaum Gedanken gemacht, da diese Themen ja eigentlich erst die letzten Jahre an Bedeutung gewonnen haben und eben jetzt auch untersucht werden und somit dann auch abgestellt werden müssen, wenn sowas im großen Stil umgesetzt werden soll in Zukunft. Dafür ist Forschung und Wissenschaft ganz wichtig. Aber nehmen wir die von Ihnen angegebenen 5% Methanschlupf, diese sind natürlich in Zukunft abzustellen, aber ein größeres Problem sind die Weltweit auftauenden Permafrostböden, die durch den Klimawandel auftauen und in großen Mengen Methan freisetzen und so blöd sich das anhört, werden pupsende Kühe wohl immer mehr ein Methanproblem. Da sind tatsächlich die 5% Methanschupf ein Witz gegen, aber muss natürlich auch eingedämmt werden in Zukunft. Fakt sollte sein, das wir in Zukunft kein Gas aus Fracking bekommen, dies schadet dem Planeten viel mehr als es hilft. Insgesamt sollte der Weg so schnell wie möglich vom fossilem auf erneuerbares Gas umgestellt werden. Nur darin liegt die Zukunft und wenn dieses “BEST” verfahren, was aus der Luft CO2 filtert und daraus Methan macht, umgesetzt wird, dürften wir jede Menge klimafreundliches Methan zur Verfügung haben. Dafür brauchen wir Forschung und Entwicklung und natürlich auch keine lobbyverseuchte Politik, sondern Politiker mit Verstand und ohne Beeinflussung von Verbänden, nach dem Motto ich zahle dir das und diese Produkte kommen auf den Markt. Ganz schlimm im Lebensmittelbereich, aber dies ist ein anderes Thema. Was aber beweist wie der Hase läuft in der Politik und nicht nur in dem Bereich.

Wenn Sie richtig lesen, habe ich geschrieben auf 20 Jahre gerechnet, ist Methan 84 mal klimaschädlicher als CO2. Sie rechnen mit 100 Jahren. Ob wir die Kurve beim Klima bekommen, entscheidet sich die nächsten 20 Jahre und nicht in 100 Jahren.
wenn Sie den Methanschlupf umrechnen in CO2, bringt keine Biogasanlage einen Klimavorteil. Bitte rechnen Sie es einfach nach.
Die Pflanzen speichern CO2 ein und es wird Methan frei. Das ist der große Unterschied.

Nun verstehe ich leider nur noch Bahnhof. Die Rechnung verstehe ich leider nicht. Die 100 Jahre bezieht sich auf das CO2 in der Luft, bis es abgebaut wird. Ich denke auch nicht das wir mit gleich bleibenden Daten rechnen können, da es sicher in Zukunft Verbesserungen geben wird. Aber wieso wird Methan hochgerechnet auf 84% klimaschädlicher als CO2 in 20 Jahren? Ne, tut mir echt leid mit der Rechnung komme ich nicht klar?! Was wäre los, wenn man diesen winzigen Teil an Methanverlust, die trotzdem unterbunden werden müssen, gegen das was täglich an Methan in die Luft entweicht auf unserem Planeten los sein? Ich wäre dann froh wenn wir morgen noch aufwachen. Was hätten wir dann für Methanwerte in der Luft?

Ich hatte eben nochmal nachgeguckt, Methan ist nach 10 Jahren abgebaut. CO2 ist nach 100 Jahren abgebaut.

…und zum Methanschlupf aus Biogasanlagen mit aktueller Technik:
Beispiel Berliner Biomethananlage mit, Zitat: „Methanschlupf < 0,1 % …Wussten Sie, dass wir durch die Verwertung des Berliner Bioabfalls in unserer Biogasanlage jedes Jahr den Ausstoß von 9.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden? Das ist ungefähr so viel, wie 3.000 Pkw der Mittelklasse im Jahr durchschnittlich ausstoßen.
…müssen jetzt nur noch wenige Berliner Bioabfälle kompostiert werden, was dem Klima hilft. Denn beim Kompostieren von Bioabfällen in offenen Anlagen, wie es andernorts üblich ist, werden große Mengen Methan und Lachgas freigesetzt.”

Vielen Dank, das wusste ich nicht. Aber daran sehen wir, das man sich eben Gedanken gemacht hat und dieses Problem schon gelöst hat. Dies sind dann nachweisbar gute Nachrichten für Biomethan und da sieht man wie wichtig es ist zu forschen und zu entwickeln. Daumen hoch.

Zu dem Satz ” Beim Erdgas spricht BMW nur von CO2 und nicht von Methan”. Dies ist vollkommen korrekt, weil wenn Methan verbrannt wird, CO2 entsteht. Die Frechheit ist leider von der Politik, Biomethan wird nicht angerechnet auf den CO2 Ausstoß. Obwohl das CNG Tankstellennetz schon auf über 60% umgestellt wurde von fossilen auf klimaneutrales Biomethan. Es sind noch nicht mal die 20% Biomethananteil mit berücksichtigt, die vom BMU mit angegeben werden berücksichtigt. Egal welches Methan getankt wird es wird IMMER als fossiles angerechnet. Mich ärgert dies zutiefst, weil ich in Kiel beide CNG Fahrzeuge mit Biomethan tanke und fahre und dies somit klimaneutral, aber der CO2 Ausstoß wird mit 117 Gramm angegeben und somit nach fossilem Erdgas berechnet. Dies ist einfach unfair, aber andererseits könnten E Fahrzeuge mit fossilem Strom fahren und werden mit 0 berechnet! Es wird Zeit gerechte Lösungen zu finden. Die Politik hat da im Moment aber wohl überhaupt kein Interesse. Auch wenn man sieht das E Autos vierfach berechnet werden, ist dies eine Bevorzugung, die der Umwelt nicht hilft und ich auch nicht weiß wie man auf solche Erkenntnisse kommt. Wenn ich wenig esse, nehmen ja auch nicht gleich vier andere damit ab, obwohl diese mehr essen als sie sollten. Einfach eine Schönrechnerei der Politik und Wettbewerbsverzerrung.

Was ich noch vergas zu sagen und nicht weiß ob es bekannt ist, das Biomethan oder Bio CNG/ LNG was verbrannt wird und CO2 ausstößt, ist der Anteil, der die Pflanzen im Leben aufgenommen haben. Deswegen auch ein Kreislauf! Der CO2 Anteil der von dem CNG/LNG Fahrzeug ausgestoßen wird ist wieder neue Energie für unsere Fauna und Flora und wenn diese geerntet werden und wieder zu Abfall werden, kann dies wieder zu Biomethan umgewandelt werden und CNG/ LNG Fahrzeuge betreiben und so weiter. Dies ist mit fossilem Erdgas nicht möglich, da es genau wie bei anderen fossilen Trägern vor Millionen Jahren von den Pflanzen und Tieren hergestellt wurde und so mehr CO2 in die Atmosphäre bringt. Davon wollen die meisten eben auch richtigerweise weg, in eine klimaneutrale Zukunft.

“Unser Ansatz ist technologieoffen“, sagt Innovationsexperte Benedikt Anderhofstadt von der BMW Group. „Um die Klimaziele zu erreichen, verfolgen wir langfristig mehrere Ansätze.

Für gerade mal 231 km Fahrstrecke(!) werden sich binnen Kurzem (max. 2 Jahre) auch reine E-Lösungen anbieten …

Danach sollte auch die Verbrennung von LNG von den Straßen (wieder) verschwinden. Bio-Methan aus erneuerbaren Quellen ist und bleibt allein aus Gründen der herstellbaren Mengen eher eine Nischenanwendung.

“[…] Nachhaltigkeitsziel des Unternehmens: Bis 2050 soll die Transportlogistik der BMW Group klimaneutral unterwegs sein.”

Ausgesprochen wenig ambitioniert, das geht doch besser BMW!

Last edited 13 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

@ Wolfbrecht Gösebert
Was ist denn Ihr Ziel und Beweggrund?
Klimaneutraliät oder um jeden Preis eine zu 100% Elektrische Mobilität erzwingen?
Geht es Ihnen um unsere Erde und die Menschen und Tiere, oder geht es Ihnen nur darum eine bestimmte Technik um der Technikwillen diese in der Gesellschaft durchzusetzen?

Ich fahre Ressourchenschonend und Klimaneutral mit BioCNG. Das ist aus meiner Sicht die Antriebstechnologie, welche noch die wenigsten Umweltschäden verursacht.

CNG und LNG bedeutet:

  • Nahezu Klimaneutral mit BioCNG
  • BioCNG ist Speicherbar (= chemische Energie)
  • Strom ist NICHT speicherbar, sondern kann nur Umgewandelt werden und die Energie kann in Form von Lithiumoxid gespeicher werden
  • Keine zusätzliche Belastung auf das Stromnetz
  • Wertschöpfung in Deutschland und Europa
  • Erhaltung der Tankstellen mit Personal und entsprechendem Service
  • Weiterhin Zahlung mit EC-Karte und auch Bar möglich
  • Erhaltung der KFZ Werkstätten
  • Einfache Wartung und Austausch von Einzelteilen möglich (das ist z.B. bei einem Zoe nicht möglich, da wird im Schadensfall der komplette Motor ausgetauscht)
  • sehr saubere Abgase
  • Warmes Auto im Winter – ohne Zusätzlichen Kraftstoffverbrauch
  • Geringerer Reifenverschleiß, da geringes Fahrzeuggewicht und keine extreme Beschleunigung –> dadurch weniger Reifenabrub
  • Leise wie ein Benzinmotor (besonders bei LKWs ist das ein deutlicher Mehrwert)
  • Günstige und weniger Umweltschädliche Rohstoffe (Stahl und Alu anstatt Lithium, Graphit, etc.)

Gruß Simon

#StrohImTank

“Was ist denn Ihr Ziel…”

Schrieb ich doch schon:

“Biomethan aus erneuerbaren Quellen ist und bleibt allein aus Gründen der ökologisch herstellbaren Mengen eher eine reine Nischenanwendung.”

Für weitaus sinnvoller als eine Verbrennung halte ich die daraus ableitbare Rohstoff-Gewinnung und die wird IMO eben eine zunehmende Bedeutung erlangen!

“… und Beweggrund?”

Oh, ich möchte einfach die IME sinnlos verschwenderische, Wirkungsgrad-arme Verbrennung von Rohstoffen und das damit einhergehende Ausstossen von Gift- und Schadstoffenganz außerhalb des CO2-Apektes! – sowie die Lärmemission auf den Straßen so schnell wie möglich beenden!

[Rest des vorfabrizierten, ohne Artikelbezug stehenden Textes skipped …]

Last edited 13 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Haben Sie gelesen was ich oben geschrieben habe? Anscheinend, nun kommen Sie natürlich mit dem Wirkungsgrad. Es wird leider nur das gesehen was man sehen will,oder? Es hat einfach kein Zweck zu diskutieren. Echt traurig. Wir haben seit Tagen Nebel! Wo kommt nun der grüne Strom her vom Dach oder von der Windanlagen? Ach nein aus der Steckdose. Armes Deutschland bei so einem Denken! Diktatur ist doch was feines, oder?

Zum Thema Nebel:
Gaskraftwerke sind wesendlich effizienter als Verbrennungsmotoren und haben eine bessere Abgasreinigung (wir erinnern uns: Thermofenster…).

Zum Thema Diktatur: Ich sehe das doch richtig, dass Sie gerade jemand anderen dafür verurteilen, dass er nicht die gleiche Meinung wie Sie hat?

Nein, ich bin dagegen alles nur auf einen Antrieb zu stellen. Dies wäre keine Vielfalt wie wir sie kennen. Wir haben überall bei Produkten die Vielfalt uns zu entscheiden was wir haben wollen. Warum sollte dies bei Antriebstechniken anders sein? Es ist eine Diktatur uns alle Alternativen zu entziehen und nur noch uns einen Antrieb aufzuzwingen. Aus umwelttechnischen Gründen fahre ich keinen Benziner oder Diesel sondern einen CNG Antrieb, den auch mit Biomethan fast klimaneutral. Sicher, auch da gibt es noch Verbesserungen zu machen. Aber es wäre möglich diesen Antrieb in Zukunft komplett klimaneutral zu bewegen. Wenn der Staat diese Möglichkeiten entzieht und uns vorschreibt durch eine z.B. Euro 7 Form alle Verbrenner zu verbieten ist dies eine Bevorteilung des E Antriebes und Wettbewerbsverzerrung, dies ist es sowieso schon wegen der Prämien und Bevorteilungen und wenn ich dann noch sehe und lese ,nur weil man für Vielfalt ist und nicht einen 100% E Weg gehen will, wovon wir ja noch sehr weit entfernt sind, wie man hier oft klein gemacht wird. Ich stehe zu Vielfalt und nicht wie es hier leider viele tun und auf einen Antrieb setzten, egal wie abwegig dieser auch schein mag. Sagen wir es mal so, etwas mehr Toleranz wäre hier bei einigen schon angebracht. Ich finde es aber auch toll wer zu seinem E Antrieb steht.

“[…] nun kommen Sie natürlich mit dem Wirkungsgrad.”

Nein, ich komme mit mindestens 5 (i.W.: Fünf) guten Gründen:

Ich möchte einfach die

  • sinnlos verschwenderische,
  • Wirkungsgrad-arme Verbrennung
  • von Rohstoffen und das damit einhergehende
  • Ausstossen von Gift- und Schadstoffen
  • ganz außerhalb des CO2-Apektes! – sowie
  • die Lärmemission auf den Straßen

schnellstmöglich beenden!

Und nun darf gern einzeln argumentiert werden!

Effizienz ist der Natur eigentlich egal, wichtig ist das alles wiederverwertet wird. Gucken sie sich in der Natur um, wie verschwenderisch die Natur und ineffizient diese ist. Außerdem geht durch Forschung und Entwicklung sowas weiter. Heutige Verbrennungsmotoren haben weniger Verbrauch als als frühere Autos und dies, obwohl das Fahrzeuggewicht sich schon oft verdoppelt hat. Wenn wir bei dem Gewicht sind und unsere heutigen Verbrenner schon schwerer sind als früher und E Autos bekanntlich durch Akkus nochmals deutlich schwerer sind, was ist daran dann effizient? Übrigens, werden durch noch schwerere E Autos die Straßenbeläge noch mehr belastet, was sicher auch zu mehr Abnutzung führt und somit auch schneller wieder neu asphaltiert werden muss, was auch zu mehr Kosten und Umweltverschmutzung führt. Je mehr Maße in Bewegung gesetzt werden muss, um so mehr Energie wird verbraucht und E Autos sind die Könige der Maße, was sich natürlich auch auf den Reifenabrieb und auch Bremsstaub niederschlägt, auch wenn bei E Autos nicht so viel gebremst werden muss, was dann aber auch heißt, diese Fahrzeuge können nicht segeln, wie die Verbrenner, weil wenn man vom Pedal geht ja automatisch eine Bremsung erfolgt. Da lehne ich mich aber nicht so aus dem Fenster mit, weil ich dies nur schätze aber nicht weiß. Das Ausstoßen von Gift und Schadstoffen ist durch moderne Filter und Verbrennungsabläufen nicht mehr gegeben. Moderne Motoren verbrennen so sauber, dass die angesaugte Luft schmutziger ist, als die Luft die hinten aus dem Auspuff kommt. Grade CNG Motoren sind sehr sauber, weil Methan so gut wie keine Schadstoffe entstehen. CNG Fahrzeuge stehen bei den saubersten Fahrzeugen mit den E Fahrzeugen auf dem Treppchen. Allerdings muss man da auch fairerweise sagen, bei CNG Fahrzeugen werden die ausstoßenden Abgase aus dem Motor mit CO2 angerechnet und bei E Autos eine 0 steht da diese ja keinen Auspuff haben am Auto. Egal, womit geladen wird und ob es nun ein Kleinwagen ist oder ein dicker SUV, solche 0 Berechnungen sind blanker Hohn und ein Schlag ins Gesicht der Natur! Wenn wir über moderne Motoren reden sind diese nicht laut. Es bleiben die Abrollgeräusche und die sind bei Verbrennern und E Autos vorhanden.

Darf ich mal die Gegenfrage stellen? Wie sieht es jetzt aktuell mit der Lebensdauer der Akkus aus? Und ich meine nicht die Laufleistung! Wie lange halten die enorm energieaufwendigen Akkus denn nun? Ich hatte hier erst gelesen, das die Akkus vom Zoe schon nach 8 Jahren getauscht werden müssen, weil da schon 20 % der Leistung raus sind und dann für das Auto nicht mehr genutzt werden können. Ich frage mich wir wirtschaftlich und umweltfreundlich dies ist wenn so ein Akku nach 8 Jahren schon ausgesondert werden muss, von den Kosten ganz zu schweigen, da die Mietoption oftmals nicht mehr gemacht wird. Was mache ich denn dann nach den 8 Jahren mit dem Auto? Ein neuer Akku ist dann doch ein wirtschaftlicher und umwelttechnischer Totalschaden in meinem Augen. Ich meine wenn ich mir in Zukunft so ein Auto kaufen soll, muss ich sowas doch auch wissen. Mein letzter Verbrenner führ 21 Jahre für mich und danach wurde der auch nicht in die Rente geschickt sondern fährt für einen Fahranfänger zuverlässig weiter. Wie sieht es da mit dem perfekten E Auto aus? Ist das möglich? Und bitte keine Theorien aufstellen, was sein könnte, aber noch nicht ist! Von Theorien lese ich hier immer viel, diese bringen aber nichts, wenn diese nicht real sind. Aber was die Zukunft bringt, kann schließlich kein Mensch sagen, oder?

Einen angesprochen Punkt habe ich leider nicht berücksichtigt, kann diesen aber natürlich nicht im Raum stehen lassen und kläre Sie gern nochmals auf über die Ihrerseits angesprochenen Rohstoffe, die bei CNG wohl anfallen sollen. Auch wenn Sie diesen so toll unterstreichen und Sie sich dann damit auch bestimmt beschäftigt haben, sonst würde man sowas nicht schreiben!

Ich muss Ihnen da aber leider widersprechen!

Der CNG Antrieb wird betrieben aus:

  • fossilem Erdgas, Umstellung erfolgt aber immer mehr auf 100% Biomethan
  • PTG
  • Biomethan aus Rest und Abfallstoffen ( CNG Tankstellennetzversorgung über 60%)

Es werden KEINE von Ihnen angesprochenen Rohstoffe dafür verwendet.

Dies wurde und wird aber tatsächlich gemacht in Biogaskraftwerken ( Mais und Korn) um Strom zu produzieren! Diesen brauchen wir nicht, mit Biogas können wir nicht fahren, wir brauchen Methan 🙂 .

Uns reichen für Bio CNG Abfälle. Seat forscht in Spanien grade Bio CNG aus menschlichen Hinterlassenschaften und da sehen wir auch was noch alles möglich ist wenn geforscht wird. Es gibt noch so viele Bereiche wo Bio CNG mit hergestellt werden kann. Es gibt sogar ein Verfahren, dieses nennt sich BEST, wo aus der Luft CO2 gefiltert wird und umgewandelt wird zu Methan. Leider werden diese Sachen in den Medien und Politik nicht an die Öffentlichkeit gebracht, sonst würden viele Leute es wissen. Aber deswegen kläre ich hier auch diese Punkte gern auf, auch wenn es leider durch Unwissenheit abgetan wird. Es wäre einfach schon, auch bei aller Begeisterung für den E Antrieb, nicht herablassend und erniedrigend, wie einige es hier leider tun, zu reagieren. Vielen Dank.

Herr Gösbrecht möchte E-Autos verkaufen und stellt daher über die Konkurrenz lauter Negativbehauptungen auf, in der Hoffnung, dass niemand nach Belegen fragt.
Dabei fahren BEV auch mit verstromtem Biogas, schließlich wird das meiste dezentral produzierte Biogas mangels Gasanschluss verstromt.
Und wenn man daraus BioCNG gewinnt, fährt ein Verbrenner damit weiter als ein BEV mit dem verstromten Biogas. Denn diese Wirlungsgradkette ist kürzer und effizienter.

Das Elektro Batterieauto, geschweige der Elektro LKW ist und bleibt schon aus Gründen der mangelnden ökologisch herstellbaren Mengen an Strom eher eine reine Nischenanwendung.

“Das Elektro Batterieauto […] ist und bleibt schon aus Gründen der mangelnden ökologisch herstellbaren Mengen an Strom eher eine reine Nischenanwendung.”

Kurzantwort: Papperlapapp!

Langantwort: (Zitat von Daniel W. dankend 🙂 eingefügt)

“Es gibt genug Investoren, die in Windkraftanlagen investieren würden und diese Anlage könnten auch nachts Strom liefern, wenn der Wind weht. Der Wind weht oft auch in der Nacht, dann könnten die E-Autos und E-Lkws über smarte Wallboxen den überschüssigen Ökostrom nachts laden.

Überschüssigen Ökostrom von vielen zukünftigen Windkraftanlagen könnte man mit Mehrtarif-Stromzähler über unterschiedliche Strompreise besser verteilen, also Ökostrom bei Überschuss günstig für E-Fahrzeuge und für Wärmepumpen in Gebäuden, um den Warmwasserspeicher aufzuheizen.

Keine faulen Ausreden – Ökostrom gäbe es genug, wenn man nur wollte.”

Bitte erkundigen:
2019 aus 60GW installierter Windleistung wurden 150TWh eingespeisst – soviel zur Effizienz. Sie können noch 3 mal soviel Windräder bauen um die Leistung eines konventionellen Kraftwerkes zu erreichen und selbst dann haben sie noch Tage Wochen mit Nebel und Schnee in denen Sie die Atom und Kohle aus dem Ausland um Hilfe bitten müssen, geschweige den dafür viel zu hohen Investitionskosten. Durch Anreize kann ich vielleicht die Stromüberschüsse etwas abmildern, eliminieren kann ich sie nicht oder sollen wir unsere Lebensabläufe wieder komplett den Naturgewalten unterwerfen, dann sagen Sie es bittte, dann frage ich mich nur warum unsere Vorfahren das Feuerzeug erfunden haben!

Regelzone 50Hertz Transmission – Eckdaten zur Windenergie.

2019

Maximale Einspeisung von WEA = 16.050 MW

Minimale Einspeisung von WEA = 22 MW

Installierte Leistung WEA Onshore = 18.711 MW

Installierte Leistung WEA Offshore = 1.068 MW

(Quelle: 50hertz.com)

Die installierte Leistung WEA On- und Offshore ist 19.779 MW.

Die maximale Einspeisung von 16.050 MW sind 81% der installierten Leistung und werden nur bei starkem Wind eingespeist, leider gibt es auch windschwache Zeiten und dann sind es nur 22 MW – es geht hier nicht um Effizienz in Prozent, sondern um die “Ernte” der kostenlosen Windkraft, die sonst ganz verloren wäre.

Wichtig ist, dass es mehr Ökostrom gibt und wenn der Wind kräftig bläst, aber wenig Nachfrage besteht, dann könnten viele E-Autos und Wärmepumpen den überschüssigen Ökostrom speichern, als Strom und Wärme, damit nichts verloren geht.

In Zukunft könnte die vielen E-Autos den überschüssigen Ökostrom günstig mit der Wallbox in der Garage oder beim Arbeitgeber laden und später bei Strommangel den dann teueren Netzstrom ersetzen, in dem E-Autos das Haus mit Strom versorgen.

Tagsüber würde bei Sonnenschein der Solarstrom z.B. Waschmaschinen, Trockern u.a. energiehungrige Geräte versorgen und nachts könnte dann bei Windstille das E-Auto den Hausstrom liefern. Alles eine Sache der Steuerung, auch preislich.

Ok, ich zittere hier über Wikipedia „Windenergie Deutschland“ den Bundesverband Windenergie e.V. ….“

„Eine vom Bundesverband WindEnergie e.V. beauftragte Studie aus 2011 kam zu dem Ergebnis, dass bei einer Nutzung von 2 % der Fläche Deutschlands durch Onshore-Windenergie eine installierte Leistung von 189 GW möglich wäre. Dazu müssten 62.839 Windenergieanlagen mit jeweils 3 MW installierter Leistung in Betrieb sein. Der damit mögliche Stromertrag wurde auf 390 TWh pro Jahr geschätzt.[26] Das würde in etwa 60 % der Deutschen Stromerzeugung entsprechen. 2018 waren rund 30.000 Windenergieanlagen mit durchschnittlich 1,94 MW installierter Leistung im Einsatz und der Stromertrag lag bei 112 TWh.[27]“

wir liegen mit unseren Zahlen meilenweit auseinander, so kann m.E. nur einer Recht haben. Ich lasse mich gerne belehren.

also 3 MW Anlagen werden heute nicht mehr gebaut. Onshore liegen wir bei den geplanten und in den nächsten 3 Jahren gebauten Anlagen zwischen 5 und 6 MW. Offshore liegt man bei 8 bis 10 MW.
Um 800 TWh Windstrom zu erzeugen, die man in 20 Jahren braucht, benötigt man gesamt in Zukunft 40 bis 45.000 WEA. Onshore kommt man bei den großen Anlagen auf 3.000 Volllaststunden Offshore auf 4.000.

@Jogo
Hm, ob sie 3 kleine Anlagen haben oder eine grosse, 9MW bleiben 9MW das ist, denke ich, nicht das Thema, bisschen bessere Skaleneffekte durch Repowering, ok. Das Problem beschreiben sie richtig :40TSD WEAs a 7MW sind 300 GW. Sie benötigen also 300 GW um 800 TWh ungespeicherten Strom zu erzeugen, also ziemlich genau das 3 Fache (8.760 Stunden a 90 MW) an Investitionseinsatz und Energieeinsatz im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken. Die 3-4000 Volllast Stunden standen auch im Verkaufsprospekt meines repowerten Windparks, erwiesen sich jedoch als viel zu optimistisch.

@Daniel W.
Sie sagten oben noch es geht nicht um die Effizienz sondern um die „Ernte“. Das hängt meiner Meinung nach Miteinander zusammen. Da der Wind eine geringe Energiedichte hat, sind die Erntekosten höher, deutlich höher, nämlich genau um den Faktor drei. Und weil der Wind unregelmäßig weht kommen noch Kosten für die Speicherung dazu.
Unsere Vorfahren waren lange genug Sammler und Jäger und kamen gut damit klar, bis sie einst feststellten dass es effizienter ist sesshaft zu werden sich Vieh zu halten und Getreide zu kultivieren. So konnten sie in einer Zeiteinheit deutlich mehr Nahrungsmittel produzieren.

Das Problem ist, je mehr Anteil wir an Windstrom haben, desto größer wird die Amplitude zwischen zu viel Strom und gar kein Strom, die es ja irgendwie mit Speichern auszugleichen gilt.
Jetzt sagen sie ja die Autobatterie, V2g ist die Lösung. Frage: Würden Sie an einem Flaute Sonntag die Kapazität ihrer Autobatterie opfern und Montags radeln, damit andere ihren Sonntags Braten genießen können…

Vielleicht kommen Sie oder jemand anders noch auf andere Ideen. Die Gedanken sind frei! Ich wünsche noch einen schönen Abend.

@Daniel W.

Sie sagten oben noch es geht nicht um die Effizienz sondern um die „Ernte“. Das hängt meiner Meinung nach Miteinander zusammen. Da der Wind eine geringe Energiedichte hat, sind die Erntekosten höher, deutlich höher, nämlich genau um den Faktor drei. Und weil der Wind unregelmäßig weht kommen noch Kosten für die Speicherung dazu.

Wind ist vom Wetter abhängig, der Mensch kann da nichts machen, deshalb machen “Effizienz” und “Energiedichte” wenig Sinn, man “erntet” wenn der Wind weht.

Die Kosten des Windstroms ergeben sich durch die Investitionen und die Wartungskosten auf der einen Seite und den Stromertrag und den gezahlten Preis pro kWh auf der anderen Seite und da ist Windkraftstrom an Land besonders günstig.

… Onshore (an Land) Windenergie … 3,99 und 8,23 Cent pro Kilowattstunde.

An sehr guten Standorten erreichen Offshore-Anlagen (auf dem Meer) Gestehungskosten von 7,79 bis 9,95 Cent pro Kilowattstunde. Bei weniger günstigen Standorten …bis zu 13,79 Cent pro Kilowattstunde …

Je nach Anlagentyp und Einstrahlung … PV-Anlagen … 3,71 und 11,54 Cent pro Kilowattstunde. … günstig produzieren … große Freiflächenanlagen, kleine Dachanlagen sind am teuersten.

(Quelle: quarks.de)

Zum Vergleich:

Braunkohleanlagen … 4,59 bis 7,98 Cent pro Kilowattstunde. Steinkohlekraftwerke … 6,27 und 9,86 Cent pro Kilowattstunde.

Gas- und Dampfkraftwerken (GuD-Kraftwerke) … 7,78 und 9,96 Cent pro Kilowattstunde.

Eine Überraschung gibt es hinsichtlich der Gestehungskosten von Atomstrom: Auf Anfrage teilte das Energie- und Wirtschaftsministerium mit, dass hierfür keine aktuellen Daten vorlägen. Grund sei der geplante Atomausstieg bis 2022. Die Gestehungskosten für Atomenergie beliefen sich aber ungefähr auf 13 Cent pro Kilowattstunde.

(Quelle: quarks.de)

Wind- und Solarstrom sind sehr günstig, wer deren Ausbau behindert, der kann nicht mit “zu teuer” argumentieren, sondern ist ein Verbreiter “alternativer Fakten”.

O

@Daniel W.
 

Wind ist vom Wetter abhängig, der Mensch kann da nichts machen, deshalb machen “Effizienz” und “Energiedichte” wenig Sinn, man “erntet” wenn der Wind weht.

 
 
Ja, das ist so und ich denke, Sie sollten deshalb nicht resignieren, Sonne und Windenergie haben ja ihren Charme auf einer Insel z.B, wenn ich sie direkt nutzen kann. Von daher ist es eine prima Ergänzung, nur die Energieversorgung einer kompletten Volkswirtschaft darauf aufbauen, halte ich für Träumerei. Die Engländer machen das richtig, Sie bauen sowohl Wind als auch Atom. Der Wind hat, wie bei uns, Vorrang in der Einspeisung, die Atom sind flexibel in der Bereitstellung ihrer Grundlast.

Daß Windstrom, wie von Ihnen behauptet, sehr günstig ist, möchte ich so nicht unterstreichen. In günstigen Zeiten kostet er vielleicht vier Cent pro Kilowattstunde, in ungünstigen Zeit kostet er dagegen unendlich viel, da können Sie bei Flaute 1 Million hinlegen, der Wind wird nicht wehen.
Und selbst wenn die Investitionskosten für ein Windkraftwerk gleich sind wie bei einem fossilen Kraftwerk (pro Watt circa 1,30 €), so brauche ich denn doch um die gleiche Menge Strom übers Jahr verteilt zu erzeugen, aufgrund der nur circa 3000 Volllast Stunden bei Windstrom, die dreifache Investitionssumme. Kostete Datteln IV circa 1,5 Milliarden Euro, brauche ich um die gleiche Menge Strom übers Jahr zu erzeugen eine Investitionen von 4,5 Milliarden in Windräder. Für die Mehrkosten von 3 Milliarden € kann ich die Kohle kaufen die 20 Jahre lang einen 24 Stunden Volllastbetrieb bei Datteln IV ermöglicht (Weltmarktpreis der Kohle 50 € pro Tonne, ganz einfach gerechnet, ohne Verzinsung)
Ich verstehe dass diese Zahlen einem Windstrom Lobbyisten nicht passen, aber sie sollten sich wirklich hinterfragen ob es nicht sinnvoller wäre den bisherigen Status Quo zu erhalten, anstatt alles auf eine Karte setzen und immer weitere Forderungen nach noch mehr Ausbau stellen und das bisher erreichte zu Fall zu bringen. Im übrigen sind diese meine Aussagen objektivierbar d.h. intersubjektiv nachprüfbar (hierzu können Sie sich gerne bei Karl Popper informieren).

Bei der Recherche bin ich auf unterschiedliche Zahlen gestoßen, daher kann ich keine genaue Rechnung aufstellen, deshalb mal eine ganze einfache Überlegung.

Wenn es bei ca. 30.000 Windkraftanlage für einen Anteil von etwa 48% bei den erneuerbaren Energien reicht, dann müssen nur alle Anlagen verdoppelt werden, also auch die Windkraftanlagen – und da neuere Windkraftanlagen mehr Leistung haben, werden damit auch zukünftige Steigerung bei Stromverbrauch berücksichtigt.

Neben Windkraftanlagen müssen natürlich auch alle anderen erneuerbaren Energien verdoppelt werden und wenn hier größere Anlagen installiert werden, dann werden auch hier zukünftige Steigerung bei Stromverbrauch berücksichtigt.

Das Problem sind die Politiker, die die Zukunft (Wind) blockieren und die Vergangenheit (Kohle) mit Milliarden subventionieren und damit tausende Arbeitsplätze (Wind) vernichten, um einige Arbeitsplätze (Kohle) ein paar Jahre noch zu erhalten.

Trotz Klimaschutzpaket wird die Energiewende in Deutschland ausgebremst. 2021 gehen laut Fachagentur Wind wahrscheinlich mehr Windkraftanlagen vom Netz, als neu gebaut werden.

Bundesweit sind in der Windenergie-Branche innerhalb der letzten Jahre rund 40.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Weltweit boomt der Ausbau der Windkraft jedoch. Eine klimafreundliche Technologie, die in Deutschland entwickelt wurde und weltweit erfolgreich ist, hat hierzulande kaum noch eine Zukunft.

Ist Grüner Wasserstoff aus dem Ausland zu teuer?

Experten sehen das kritisch: Dr. Martin Robinius, Leiter einer Abteilung im Forschungszentrum Jülich, erklärt: “Der Import (…) macht definitiv keinen Sinn. Wir müssen die Erneuerbaren – insbesondere Wind – in Deutschland ausbauen. Nur, wenn wir das realisieren, können wir sicher gehen, dass die Preise für Haushalte und Industrie (…) nicht explodieren.”

Die Jülicher Forscher haben berechnet, dass importierter grüner Wasserstoff gegenüber in Deutschland produziertem Solar- oder Windstrom fast viermal so teuer ist.

(Quelle: zdf.de – Februar 2020)

Das Problem sind auch die Anwohner, die sich Bäume in den Garten hinters Haus setzen und einen Schottergarten davor anlegen. Dann beschweren sie sich über den Schattenwurf, die Geräusche und die toten Vögel bei Windkraftanlagen.

Aber dass der Schottergarten weder Insekten noch Vögel einen Lebensraum bietet und die Bäume im Garten bei Wind auch die Windgeräusche und Lichtreflexe erzeugen, das wird vergessen oder sogar als angenehm empfunden.

Hallo Simon,

leider gibt es hier Menschen die nur BEV kennen und darin eine Lösung sehen. Leider fehlt ihnen der Blick fürs große ganze. CNG wurde all die Jahre schlecht behandelt und hätte seit Jahren die Alternative für Dieselfahrzeuge sein können. Wollte die Politik leider nicht. Wasserstoff sehe ich hier als weitere Altenative zum Diesel, wird aber leider wieder nicht anerkannt, weil Teslaaktionäre oder VW Aktionäre falschen Gesamtbilanzen erstellen.

Damit müssen wir Technologieoffenen Menschen halt leben.

Scheinbar bedeutet Technologieoffenheit auch, sich um soviele Dinge gleichzeitig zu kümmern, das vieles unter den Tisch fallen muß. Verbrenner sind Verbrenner und produzieren giftige Abgase in der Stadt und wo sie sonst noch fahren. Der Brennstoff ist dabei nicht entscheident.

Wasserstoff für Fahrzeuge ist eine ungeheuerliche Energieverschwendung, die sich Deutschland nicht leisten kann.
Waschen Sie Ihr Auto mit Champagner? Wenn ja, können Sie auch mit Wasserstoff fahren.

“CNG wurde all die Jahre schlecht behandelt und hätte seit Jahren die Alternative für Dieselfahrzeuge sein können.”

Es war mal ein Zeit … da dachten das Einige …

Inzwischen ist aber Vielen klar geworden, dass die sinnlos verschwenderische, Wirkungsgrad-arme Verbrennung von Rohstoffen und das damit einhergehende Ausstossen von Gift- und Schadstoffen – auch ganz außerhalb des CO2-Apektes! – sowie die Lärmemission auf den Straßen so schnell wie möglich beendet werden muß!

Last edited 12 Tage zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Diese Punkte werden leider nicht wahrer, je öfter man diese in den Raum wirft. Ich habe Ihnen dazu auch was geschrieben 🙂 .

BMW könnte ja mal bei Tesla nachfragen. Die bringen ja den Semi (Laster) raus. Tesla-Autos hat BMW ja schon (standen mehrere Monate auf einem BMW-Parkplatz in München). Da wäre es nur konsequent, sich auch mal einen LKW von demselben Hersteller anzuschaffen.

Also Tesla verspricht bis jetzt nur seit Jahren (seit 2017), dass sie den Semi in Kürze rausbringen, aber sie bringen ihn nicht raus. Jetzt heisst es Ende 2022 – unter der Bedingung, dass man bis dann über genügend Batterien der neuen Generation verfüge.
Hingegen gibt es inzwischen von fast allen grossen Herstellern Elektro-LKWs, und von Hyundai auch Wasserstoff-LKWs.

Ja es gibt schon Elektro LKW von anderen Herstellern – schauen sie sich aber bitte auch einmal die Stückzahlen an Herr Müller.
Tesla ist da Gott sei Dank mit etwas mehr Weitblick unterwegs.
Den Flaschenhals mit den Batterien wird der Rest der Industrie wahrscheinlich in Kürze begreifen – dazu gehört übrigens auch die Sicherung von Rohstoffketten – auch hier werden manche Produzenten noch ihren ganz persönlichen aha-Effekt haben.
Time will Tell 😉

Aktuell heißt es erste Fahrzeuge werden von Tesla 2021 ausgeliefert. Immerhin gibt es schon eine kleine Testproduktion der neuen Batteriegeneration.

Es ist ja schön dass Hyundai und die anderen Hersteller bereits den allerkleinsten und einfachsten Teil der Wasserstoffmobilität bereitstellen. Jetzt fehlt ja nur noch die Wasserstoffproduktion aus Ökostrom und der Ökostrom selbst. Aber das werden die PR Abteilungen bestimmt innerhalb weniger Minuten herbeischwätzen…

Jeder in der Schweiz betriebene Wasserstoff-LKW läuft mit 100% CO2-frei hergestelltem Wasserstoff. Die entsprechende Elektrolyse-Anlage wird von der Firma Hydrospider AG betrieben und läuft in Gösgen neben dem Alpiq Wasserkraftwerk.
Nach aktuellen Aufträgen an Hyundai (LKW, Brennstoffzellen) und Faurecia (H2-Tanks) werden innert der nächsten 3 Jahre 1600 solche Wasserstoff-LKW geliefert und in Betrieb genommen.
In der Schweiz ist die Stromproduktion generell fast vollständig CO2-frei, da etwa die Hälfte mit Wasserkraft erzeugt wird. Allerdings ist aktuell noch ein beträchtlicher Teil Atomstrom dabei.

Last edited 12 Tage zuvor by Mark Müller

Schon mal darüber nachgedacht, dass statt 1 Wasserstoff-LKW gleich 3 E-Lkws mit der gleichen Ökostrommenge fahren könnten?

Technische Daten Iveco Stralis NP

Reichweite: 1.600 km mit LNG, 520 km mit CNG

(Quelle: erdgas.info)

Mit dem “guten Gas” wären 520 km Reichweite möglich, das wäre wohl auch mit einer 650-kWh-Batterie und E-Motoren möglich – jetzt würde das Batteriepack noch 4,8 Tonnen wiegen.

Mit einer Lithium-Schwefel-Batterie (evtl. in 5 Jahren) würden 650 kWh nur noch 2,4 Tonnen wiegen.

Viele Lkw-Hersteller suchen einen Weg zu mehr Umweltschutz ohne die Kombination Batterie und E-Motoren, manche (wie hier) versuchen es mit Verbrenner und Gas, andere mit Brenstoffzellen und Wasserstoff.

Alles nur eine Sache von einigen Jahren, danach sind Gas- und Wasserstoff-Lkws reif fürs Museum.

Ich wäre mir da nicht so sicher. Wer die Zeitung liest, merkt heute schon bei der Abschaltung der Kohle und Atomkraftwerke, dass die Stromversorgung für stark energiehungrige Unternehmen mit dem Strom von weiten Entfernungen überhaupt nicht zurecht kommen und somit der Strombedarf nicht ausreichend ist und oft fast zusammen bricht. Es gab auch schon die Debatte in Volllastzeiten die starken E Verbraucher abzuschalten, damit die Wirtschaft nicht zusammen bricht. Das jetzt schon solche Gedanken da sind und solche Stromschwankungen in Deutschland mit 200000 E Autos und dann sollen in Zukunft natürlich ca. 50 Millionen E Autos fahren und wer weiß wieviel Millionen LKW, wenn wir es jetzt noch nicht mal hinbekommen dies zu wuppen. Aber Wunschdenken ist auch was. Willkommen in der Realität, bitte. Oder haben Sie da genaue Pläne wie dies in Zukunft laufen soll? Ach ja und bitte nicht nur mit Wind und Sonnenkraft kommen, die reicht laut Experten leider nicht aus, auch wenn wir Deutschland zupflastern mit den ganzen Sachen. Und dann sind ja noch die Nächte wo keine Sonne scheint und der Nebel der seit Tagen schon über uns liegt und diese Stromquellen auf 0 senkt. Aber die ganzen Sachen mit Stecker doch auch da Strom brauchen. Ich sage nur Theorie und Praxis.

Wenn es zuwenig (Wind-) Ökostrom gibt, dann mal …

… die Politiker fragen warum sie H10-Regeln und andere Hindernis in den Weg legen

… die Schattenwurfkritiker fragen, ob sie wirklich nördlich von Windkraftanlagen wohnen

… die Vogelschützer fragen warum sie gegen Windkraftanlagen, aber nicht gegen Glasfassaden vorgehen

Es gibt genug Investoren, die in Windkraftanlagen investieren würden und diese Anlage könnten auch nachts Strom liefern, wenn der Wind weht. Der Wind weht oft auch in der Nacht, dann könnten die E-Autos und E-Lkws über smarte Wallboxen den überschüssigen Ökostrom nachts laden.

Überschüssigen Ökostrom von vielen zukünftigen Windkraftanlagen könnte man mit Mehrtarif-Stromzähler über unterschiedliche Strompreise besser verteilen, also Ökostrom bei Überschuss günstig für E-Fahrzeuge und für Wärmepumpen in Gebäuden, um den Warmwasserspeicher aufzuheizen.

Keine faulen Ausreden – Ökostrom gäbe es genug, wenn man nur wollte.

Und die Verteilung von überschüssigem Ökostrom ist auch kein Problem, wir haben genug kluge Leute, wenn man sie nur entsprechende Lösungen umsetzen ließe.

Völlig einverstanden!
Und wir werden es auch tun.

Jep, da gebe ich recht! Die Politik lässt mich oft zweifeln, ob diese wirklich eine Energiewende und Verkehrswende haben wollen. Es erinnert mich oft an den Elefanten im Porzellanladen. Dies sehe leider bei allen alternativen Antrieben. Auch wenn ich mich mehr auf den CNG Antrieb und Biomethan spezialisiert habe, verfolge ich genau so die Entwicklungen der anderen Erneuerbaren Antriebe. Ganz schlimm finde ich das Ausspielen der Erneuerbaren Antriebe, anstatt die zusammen voran zu bringen. Wichtig sollte es sein so schnell wie möglich alle klimaneutralen Antriebe zu fördern und somit breit gefächert das Ziel klimaneutrale Zukunft möglichst schnell zu erreichen. Aber nein, der CNG Antrieb wird mit allen Verbrennern gleich gestellt, synthetische Kraftstoffe nicht weiter gefördert, obwohl wir noch lange Benziner und Diesel auf den Straßen haben werden und über den Wasserstoffantrieb wird auch nur gesprochen anstatt zu handeln.So schaffen wir es nicht. Oder ist da doch viel Unterstützung in der Politik ( Lobby) für fossile Brennstoffe?

Also ich merke von Stromschwankungen überhaupt nichts. Was mache ich verkehrt, dass ich nicht auch solche fantastischen Abendteuergeschichten am Stammtisch zum Besten geben kann?

Ich sage nur Verstand und Querdenken.

Last edited 12 Tage zuvor by Silverbeard

Zeitung lesen und bilden und nicht Leute beschimpfen und verurteilen, die man nicht kennt! Diskussion zwecklos und hiermit beendet. Echt traurig und beschämend Ihre Haltung!

https://www.welt.de/wirtschaft/article226718465/Spitzenglaettung-Drosselung-statt-Zwangs-Ladepausen-fuer-E-Autos.html

Für Leute, die auch an fantastischen Abendteuergeschichen am Stammtisch Teil nehmen wollen.

Ich sage nur Verstand und Querdenken .

Hochmut kommt vor dem Fall !

Mit dem “guten Gas” wären 520 km Reichweite möglich, das wäre wohl auch mit einer 650-kWh-Batterie und E-Motoren möglich – jetzt würde das Batteriepack noch 4,8 Tonnen wiegen.
Mit einer Lithium-Schwefel-Batterie (evtl. in 5 Jahren) würden 650 kWh nur noch 2,4 Tonnen wiegen.

Wer weiß was in 5 Jahren ist, woher wollen Sie wissen, dass diese Batterien nur noch die Hälfte wiegen? Vielleicht gibt es da ja schon eine 5000- kWh- Batterie die schwebt :-). Wunschdenken ist ja toll, aber Fakt ist was wirklich ist, oder? Dies sehen wir erst in 5 Jahren, oder nicht? Hier werden Behauptungen aufgestellt, die es einfach nicht gibt und gilt somit als Fake News.

Lithium-Schwefel-Batterien gibt es schon, im Prinzip geht es nur noch darum die Zahl der Ladezyklen zu steigern. Das Gewicht pro kWh beträgt nur die Hälfte gegenüber Lithium-Ionen-Batterien und sie sind günstiger, da sie ohne teueres Cobalt und mit weniger Lithium auskommen.

Durchbruch bei Lithium-Schwefel-Batterien.

Australische und deutsche Forscher haben einen Akku entwickelt, der Autos eine Reichweite von 1.000 Kilometern und mehr beschert. Außerdem ist er günstig herzustellen und benötigt keine giftigen Elemente wie Lithium-Ionen-Batterien.

(Quelle: ingenieur.de)

Die Forschung läuft noch, um die Zyklenzahl von zurzeit 200 auf das Niveau von Lithium-Ionen-Batterien zu bringen und solange können BMW und die Anderen mit Gas und Wasserstoff “spielen”.

Ja, dies habe ich auch gelesen. Allerdings sind diese Akkus noch nicht auf dem Markt sondern nur so angekündigt worden. Da schauen wir was daraus wird und ob es wirklich so ist. Da wird immer viel versprochen und nachher hat man sich eben nur versprochen 🙂 . Auf diese Äußerungen würde ich nicht viel geben, solange die nicht wirklich so auf dem Markt sind. Dies hat auch immer viel mit Aufmerksamkeit zu tun. Man kann nicht immer was ins Spiel bringen was einfach noch nicht ist. Das bringt uns nicht voran, sondern schadet nur und bringt mehr Misstrauen.

Auch Ihre ‘Lösungen’ bringen nichts.
Erdgas ist eine Sackgasse und Biogas ist nicht weit genug skalierbar. Dazu kommt, das Methan (egal ob fossil oder bio) 25 mal so klimaschädlich wie CO2 ist. Schon heute sind die Schäden durch Leckagen beim Erdgas riesig. Wenn wir dann auch noch den Verkehr darauf umstellen, potenzieren wir diese Gefahr über Jahrzehnte. Obwohl BEVs diese Probleme nicht haben und gerade bei den Zulassungen explodieren.

Diese beiden LKWs könnten ohne Probleme mit Batterien die Fracht transportieren. Wenn die Batterie genug Kapazität hat, müsste nur an den Zielorten geladen werden. So grosse Batterien vertragen Ladeleistungen von 150kW und mehr fast während des gesamten Ladevorgangs (Tesal will mit knapp 1MW Maximalleistung laden). Wenn der Schnelllader günstig platziert wird, kann bereits beim Entladen der Fracht die Batterie gefüllt werden.

“Diese beiden LKWs könnten ohne Probleme mit Batterien die Fracht transportieren.”

Ja, ich schrieb im Thread ja oben schon:

“Für gerade mal 231 km Fahrstrecke(!) werden sich binnen Kurzem (max. 2 Jahre?) auch reine E-Lösungen anbieten …”

BTW: Nachdem schon Daimler die Motorenfertigung aus Berlin nach China verlagert hat, ist ja womöglich auch bald die Stückzahl-Fertigung für BMW in Steyr betroffen – dann fallen die Fahrten sowieso flach … 😛

Wasserstoff-Verbrennungsmotor – eine neue alte Idee der Wasserstoff-Lobby?

Ein Startup will Lkw-Dieselmotoren auf Wasserstoff umrüsten, also den Wasserstoff wie Benzin oder Diesel in den Zylindern verbrennen – mit ähnlichem Wirkungsgrad von über 40% bis zu 50%.

Mit 55 kWh Strom würde 33,33 kWh Wasserstoff erzeugt, der 15 kWh (bei 45%) an der Kurbelwelle abliefert, also 2/3 des Stroms vergeudet gegenüber Batteriestrom (Ladeverluste schon berücksichtigt).

Die Wasserstoff-Lobby lässt wohl nichts unversucht, um mit dem politisch ohnehin schon verknapptem Ökostrom die Umgebungsluft zu heizen, genauso wie bisher mit Diesel und Benzin sowie zukünftig mit Wasserstoff in Elektrolyseanlagen und H2-Brennstoffzellen – als gäbe es keine Erderwärmung.

Es wird wohl ein langer und harter Kampf gegen die konservativen Parteien, deren Gesetze, Politiker und Lobbyflüsterern, die von großen alten Konzernen bezahlt werden, um ihre fetten Renditen zu sichern.

Diese News könnten dich auch interessieren:

nextmove warnt vor BAFA-Betrug: VW-Drillinge und ID.3 betroffen
Xpeng setzt künftig auf LFP-Akkus für Xpeng P7 und Xpeng G3
Polestar-Chef: Akku-Auto hat sich zu Recht durchgesetzt
60
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).