Toyota-Chef hält Elektroautos für einen gefährlichen Hype

Toyota-Chef hält Elektroautos für einen gefährlichen Hype

Copyright Abbildung(en): Toyota

Die Automobilwelt wird immer elektrischer – dank technologischer Fortschritten, die Elektroautos immer günstiger werden lassen, und Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt, deren Gesetze langsam aber sicher auf ein generelles Verbot von Benzinern und Dieseln hinauslaufen. Der Chef des größten Autoherstellers der Welt hält dies alles nur für einen gefährlichen Hype. „Das derzeitige Geschäftsmodell der Autoindustrie wird zusammenbrechen“, warnte Toyota-Präsident Akio Toyoda, sollte die Branche zu schnell auf Elektroautos umstellen. Dabei verbreitete Toyoda auch einige nachweisbar falsche Informationen über Elektroautos

Bei einer Pressekonferenz sagte Toyoda, ein Enkel des Gründers des Autoherstellers, Kiichiro Toyoda, dass ein Land wie Japan im Sommer keinen Strom mehr übrig haben würde, sollten alle Autos mit Strom betrieben werden. Eine Infrastruktur, die für eine 100-prozentige Elektro-Flotte benötigt wird, würde Japan zwischen 14 Billionen und 37 Billionen Yen (110 bis 292 Milliarden Euro) kosten, schätzte er. Und der größte Teil des Stroms des Landes werde zudem durch die Verbrennung von Kohle und Erdgas erzeugt, was der Umwelt nicht unbedingt zugute kommt.

Je mehr Elektroautos wir bauen, desto höher wird der Ausstoß von CO2“, meinte Toyoda auf der Veranstaltung als Vorsitzender der Japan Automobile Manufacturers Association. Mehrere Studien haben Aussagen wie diese bereits als eindeutig falsch entlarvt. Toyodas im Nachgang weltweit scharf kritisierten Kommentare kamen nur wenige Wochen, nachdem die japanische Regierung einen Plan zum Verbot neuer Verbrenner ab 2035 vorgeschlagen hatte, der ähnliche Schritte etwa der britischen Regierung und des Bundesstaates Kalifornien widerspiegelte.

Toyota ist führend bei Hybridautos, die nach dem Plan der japanischen Regierung weiterhin zugelassen wären, und setzt stark auf Wasserstoff als alternativer Antrieb, nicht nur bei Pkw, sondern auch bei Bussen und Schiffen. Das Unternehmen kann jedoch noch kein vollelektrisches Fahrzeug für den weltweiten Massenmarkt vorweisen. Toyodas Äußerungen haben in der Branche für viel Verwirrung gesorgt. Im vergangenen Monat noch lobte Toyoda großzügig Teslas Führungsrolle im Bereich der Batterie-Elektroautos und sagte, dass Toyota viel von Elon Musk lernen könne. Er sei jedoch zuversichtlich, dass sich Toyota mit seinem vielfältigen Produktmix langfristig durchsetzen werde.

Trotz Toyodas offensichtlicher Abneigung gegenüber einer schnellen Transformation hin zu Elektroautos investiert sein Unternehmen stark in diese Antriebsart. Toyota plant, in den nächsten zehn Jahren mehr als 11 Milliarden Euro in die Elektrifizierung zu investieren, da das Unternehmen bis spätestens 2030 einen Absatz von 4,5 Millionen Hybridautos und einer Million vollelektrischer Fahrzeuge pro Jahr anstrebt.

Derzeit sind Elektroautos noch teurer als vergleichbare benzinbetriebene Fahrzeuge, was Toyoda ebenfalls als Argument gegen E-Autos ins Feld brachte. Aber der Abstand verringert sich rapide. Experten gehen davon aus, dass E-Autos auch ohne Förderungen ab Mitte des Jahrzehnts beim Kaufpreis mit Verbrennern gleichziehen können.

Wir erinnern uns an Toyodas eingangs erwähnten Kommentar: „Das derzeitige Geschäftsmodell der Autoindustrie wird zusammenbrechen.“ Das derzeitige Geschäftsmodell, das auf dem Verkauf von Benzinern und Dieseln beruht, wird – wie es sich immer mehr abzeichnet – in der Tat zusammenbrechen. Wer für die post-fossile Autozukunft jedoch keine Lösungen parat hat, wird mit untergehen. Hoffentlich ist Toyoda das bewusst.

Quelle: Wall Street Journal – Toyota’s Chief Says Electric Vehicles Are Overhyped / Electrek – Toyota CEO shows lack of vision, spreads EV misinformation, and spells the end for the automaker

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Ganz unrecht hat Toyoda nicht. Auch wenn ich überzeugt bin das Elektroautos die Zukunft sind (sowohl BEV als auch FCEV), macht das alles nur sinn wenn in den jeweiligen Ländern genug grüner Strom vorhanden ist. Wir sprechen hier immer nur von Deutschland und Europa. Aber nicht jedes Land steht wie Norwegen da oder hat ambitionierte Ziele wie Deutschland auf Kohle und Atomstrom zu verzichten. China baut jeden Tag neue Kohlekraftwerke. Selbst wenn der Verkehr komplett mit E-Autos umgesetzt wird, gibt es lokal kein CO2 Ausstoß aber die Kohlekraftwerke werden es trotzdem tun. Und jeder sollte mittlerweile wissen das die Kohle erzeugte kwh mehr CO2 erzeugt als die durchschnittlichen Verbrenner.
Wenn also die Regierungen nur die E-Autos fördern ohne die Energiewende umzusetzen, wird Toyoda recht behalten. Das wird mit Sicherheit nicht nur in Japan so sein.

Die ganze Welt dekabonisiert. Auch China. Japan sowieso. Einfach mal bei https://www.electricitymap.org reinschauen, wie weit da der weltweite Fortschritt schon ist. Ja, alte Kohlekraftwerke ballern 1 kg CO2 pro kWh raus, aber Länder die rein damit ihren Strom erzeugen sind die Ausnahme. Und selbst bei 1 kg ist die E-Mobilität nicht schlechter als Verbrenner. 0,15 kWh * 1 kg = 150 g CO2. Das unterbieten zwar viele kleinere Verbrenner, aber nur wenn man die 30-50% Grauenergie nicht mitrechnet, die beim Sprit herstellen gebraucht werden.

Wirklich gefährlich finde ich, dass solche Wirrköpfe an der Spitze von Großkonzernen stehen.

Last edited 1 Monat zuvor by Johannes

China eröffnet wöchentlich (!) ein neues Kohlekraftwerkt!
und hat die Corona-Kriese genutzt um sich mit Ölvorräten einzudecken, die für 2 Jahr genügen.
Von Dekarbonisierung in China keine Rede. Im Ausland wendet man deutlich mehr das Wirtschaftlichkeitsprinzip an und erhöht dort die Effizienz und reduziert den Verbrauch, wo es wirtschaftlich auch sinn macht und die Wettbewerbsfähigkeit steigert.

China ist beim Ausbau alternativer
Energien weiter als die USA
und unternimmt hier grösste
Anstrengungen.
Die derzeit noch im Bau befindlichen
und gerade fertiggestellten
Kohlekraftwerk haben schon einen
langen Planungsvorlauf und werden
noch für die Energiesicherung
gebraucht.
Die Chinesen können sich nicht
wie wir den Luxus leisten einen
auf vollgrün zu machen und den
Kohle und Atomstron bei den
Nachbarn zu kaufen.

Entscheidend ist also, aus was Energie gewonnen wird. Energie ist kein sonniges Etwas. Öl ist auch nur Energie in dreckiger Form, genau wie Kohle, Kernkraft…
Da Energie effektiv genutzt werden sollte, liegt der E-Motor vorn. Jetzt kommt die Speicherform ins Spiel.

Last edited 1 Monat zuvor by Ralf

Nähme mich wunder, welche Ignoranten bei diesem Kommentar Daumen runter drücken. Selbst wenn man im Prinzip völlig für die Ablösung von Verbrennern durch Elektromobilität ist, dürfte es doch wohl klar und unbestritten sein, dass es sinnlos ist, mit Kohlestrom Batterien zu produzieren, die dann wiederum mit Kohlestrom geladen werden um eine schweres BEV durch die Gegend zu kutschieren.
Besonders widersprüchlich erscheint mir in diesem Zusammenhang übrigens das ‚Geschäftsmodell‘ von Norwegen. Die verkaufen so viel Erdöl und Erdgas, das dann anderswo verbrannt wird, dass sie sich locker den Mehrpreis für zunehmend vollständige Elektromobilität leisten können. Einerseits also positiv, was die Entwicklung und Industrialisierung von Elektromobilität betrifft, auf der anderen Seite aber auch sehr heuchlerisch. (Ähnlich übrigens Australien, das ganz Asien mit Kohle beliefert).

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wäre das jetzt besser wenn Norwegen Öl verkauft und zusätzlich noch mehr davon selbst verbrennt? Welche Mehrkosten für E-Mobilität? Die 180€/t CO2 muss man sich erstmal leisten können, wenn man weiter auf Fossil setzt. Aber die müssen ja erst morgen bezahlt werden.

Wirklich ökologisch und edel wäre, wenn sie die Produktion von Erdöl und Erdgas – und allem, was damit zusammenhängt – einstellen würden. Was sie übrigens in ein paar Jahren sowieso werden tun müssen, weil es dann aufgrund der politischen Eingriffe nicht mehr rentieren wird.

Edel vielleicht, ökologisch weniger. Das Öl kommt dann halt woanders her. Erst wenn weniger Öl verbraucht wird, wird es ökologischer. Mit dem Verbrauch hat Norwegen nicht so viel zu tun.

Bezüglich Norwegen denke ich, dass dort die großen Infrastrukturprojekte, sowie die Umstellung auf „Elektro“ mit sehr großem Eifer vorangetrieben werden, solange die satten Einnahmen aus dem Verkauf von fossilien Brennstoffen noch sprudeln. Danach wird man sich dort nach neuen Einnahmequelle umsehen müssen. Wie auch anderenorts.

Der Gesamtwirkungsgrad eines BEV ist wesentlich höher. Ein Kohlekraftwerk mit Wärmekopplung hat einen Wirkungsgrad von 70%.Das schafft kein Verbrennerauto. Benzin und Diesel müssen ja auch noch hergestellt und transportiert werden. Ergo ist das BEV immer effizienter, auch wenn der Strom aus Kohle kommt.

Möglicherweise stimmt die Rechnung, wenn man die energie-intensive Herstellung der Batterie ausblendet. Bei der Gesamtbetrachtung gehört die aber dazu.

Die Batterieherstellung wird bei der Gesamtbetrachtung berücksichtigt. Das Problem sind Menschen, die sich weigern, das zu akzeptieren. Das sind dann übrigens meisstens die gleichen, die ausblenden, dass die Herstellung und Verteilung von Kraftstoff sehr energie- und CO2 aufwendig ist.

Zusätzlich sehe ich bei Ihnen und allen Ihren Mitstreitern noch folgenden Denkfehler: BEVs sind am Anfang Ihrer Entwicklung, Verbrenner am Ende. D.h. bei BEVs wird sich bei der Umweltfreundlichkeit noch viel tun, beim Verbrenner sehr wenig.

Jedesmal, wenn der Strommix sich in Richtung Ökostrom verbessert, werden alle BEVs besser. Auch die, die schon seit Jahren auf der Strasse fahren! Beim Verbrenner sind das immer nur die neuesten Modelle, die auch noch durch die zusätzliche Reinigungstechnologie immer teurer werden.

Über die viel geringere Schadstoffbelastung direkt auf, oder in der Nähe der Strasse bei BEVs brauchen wir jetzt nicht zu reden, das war ja nicht das Thema.

Die Effizienz von Elektroantrieben ist um ca. Faktor 2,5 besser (Horst Lüning hat das auf seinem Youtube Kanal einmal akademisch sauber zusammengestellt), selbst wenn man das Öl in Kraftwerken verbrennen würde und dabei gibt es zusätzlich die Option ganz von Öl und Kohle wegzukommen. Es muss nicht immer alles in einem Schritt passieren, wenn der Schritt in die richtige Richtung geht; dies gilt übrigens für jede Entwicklung.

Bei den Berechnungen wird nie die Kette gerechnet, dass man Öl im Kraftwerk mit 40% Wirkungsgrad verbrennt um Strom zu erzeugen und dann die weiteren Verluste abgezogen werden, statt das Öl direkt mit diesem Wirkungsgrad im Fahrzeug zu verbrennen.

Der Wirkungsgrad im Fahrzeug ist schlechter – und wenn man die gesamte Versorgungskette nimmt noch schlechter. Vor allem hat man beim Verbrenner kein second Life und kein ökologisch günstiges recyling für die Akkus sondern nur Schrott für das Gesamtfahrzeug.

Genau hier liegt der Vorteil des Verbrenners. Man verschrottet einfach das Auto und hat keinen Haufen Sondermüll.

Kein Sondermüll, Batterien werden recycled (wenn sie dann mal irgendwann kaputt sind). Bleibt nicht mehr sondern eher weniger Müll wie beim Verbrenner. Nebenbei bleiben die immer als so kostbar dargestellten Materialien im Akku drin. Beim Verbrenner fliegt der über Millionen Jahre gereifte Sprit hinten als CO2 wieder raus und ist Pfutsch.

Nix is pfutsch!

Da fliegt nicht nur der Sprit hinten raus, sondern auch noch etwa die Hälfte vom Platin aus dem KAT!

Langsam kann man das nicht mehr hören. Was ist jetzt noch mal Sondermüll? Waren das nicht die 5-7 Liter Motoröl bei jedem Ölwechsel? Und die Benzin- und Ölfilter?

Ich glaube China hat mit seiner Förderung für BEVs erstmal überhaupt nicht den CO2 Ausstoß im Blick. Die haben einen riesiges Problem mit der Luftqualität in ihren Großstädten. Die lachen sich über unsere NOx und Smog Probleme tot (der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an die Fahrverbote letztes oder vorletztes Jahr). Da helfen BEVs mit Sicherheit. Klima kommt in China erst viel später.

Ja…gefährlich wenn Toyota nichts in der Elektroautosparte zu verkaufen hat.

Dann geht der Hype an einem vorbei…. den die sauteueren Wasserstoff-Mirai kauft ja kaum einer
und der Lexus ist schon beim Verkaufsstart veraltet.

Die Verbrenner-Lobby bringt sich wohl gerade in Stellung gegen E-Autos wie der Toyota-Chef und „Pro. Dr. Humbug“ alias Prof. Dr. Peter Hoberg von der Hochschule Worms in einem anderen Artikel hier.

Ist das jetzt ein letztes verzweifeltes Gefecht gegen E-Autos?

Klar ist, dass mit E-Autos alleine die Umwelt nicht gerettet werden kann, dazu gehören auch viele mehr Solar- und Windkraftanlagen für Ökostrom und eine allgemeine Verkehrswende hin zu (kostenlosem) ÖPNV und für den restliche Bedarf an Personenbeförderung reichen auch kleinere E-Autos mit kleinen Batterien.

Wenn es noch mehr Ökostrom gibt, dann sind Kohlekraftwerke ganz schlecht, da sie viel zu unflexibel auf Stromschwankungen reagieren können. Hier wäre Gaskraftwerke besser, auch wenn die Stromkosten pro kWh höher wären, aber mit einem höheren Anteil an Ökostrom werden sie seltener gebraucht.

Die Energie- und Verkehrswende muss man zusammen betrachten, damit unterm Strich möglichst viel CO2 eingespart wird – hier müsste die Politik ganzheitlich denken und nicht auf jedes Lobby-Gejammere hören.

Also Ausbau der Erneuerbaren und wenn Überschuss verhanden ist, dann kann der ja in Wasserstoff für die Stahlindustrie umgewandelt werden, damit auch hier in Zukunft kräftig CO2 gespart werden kann.

Ich würde nie im Leben zu einem Verbrenner zurückkehren. Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten – auch nicht von ein paar älteren Herrschaften…

Bitte eine Kleinigkeit nicht vergessen:
Toyota hat sehr viel Erfahrung mit Akkus im Auto. Die bauen Akkus seit 1998 in sehr großen Stückzahlen und wissen, wie lange die halten…

Bei der winzigen Größe der Akkus und der lange Zeit alten Chemie (NiH) würde ich auf diese Erfahrung nicht sonderlich bauen…

Last edited 1 Monat zuvor by Markus Wolter

Tja, das würde ich als Toyota CEO auch absondern. Toyota setzt auf H2, weil Japan mit hoch subventionierten schmutzigen Atomstrom H2 erzeugen. Auch in Japan ist das Atommüll Endlager Problem nicht gelöst.Im Gegenteil. Tepco wird bald riesige Mengen verseuchtes Wasser aus Fukoshima einfach in den Pazifik kippen, weil es billiger ist, als es zu reinigen. Ich dachte, nach der Fukoshima Kernschmelze hätten sie es begriffen. Leider nur kurz. Toyota ist wie unser VAG. Ein in Traditionen verhafteter Dinosaurier.

Last edited 1 Monat zuvor by Stefan

Das Problem ist nur, wenn wirklich alle nur noch
elektrisch unterwegs sein wollen, werden wir sehr viel Atomstrom brauchen…

Setzen-6!Und bitte nacharbeiten.Gibt auch auf dieser Seite genug Informationen.

Tobias Ihr Kommentar. Herr Toyoda Wirrkopf? Sind Sie sicher dass Sie sich da nicht doch vertan haben? Immerhin die Firma ist ein Schwergewichtig unter den Autoproduzenten und ich meine wenn jemand nicht Ihre Meinung teilt, ist er/sie noch lange kein Wirrkopf.

Ich glaube hinsichtlich Schwergewicht muss man bei manchen Firmen (nicht nur Toyota) sagen: ja, aber wie lange noch? Er sagt selber, daß das Geschäftsmodell wegzubrechen droht. Ja dann sollte man vielleicht mal schleunigst was machen. Klar wird Toyota nicht von heute auf morgen untergehen. Aber die Automobilkonzerne, auch solche Tanker wie VW und Toyota, brauchen mächtig Vorlauf in ihrer Produktentwicklung. Was heute in die Entwicklung geht, kommt vielleicht 2026 auf den Markt. Man muss also praktisch die Entwicklung des Marktes vorhersehen. Wenn Toyota sich erst 2025 in Bewegung setzt, könnte es zu spät sein. Ein Verbrenner Verbot in immer mehr Ländern ist absehbar. Selbst die Deutsche Regierung hat dieses Jahr ganz klar das Signal gesetzt: Förderung gibt es nur noch für E-Autos. Verbrenner kriegen nichts mehr (außer dem bisschen MwSt.).

Der gute Herr Bezos, seines Zeichens Chef von Amazon, hat zuletzt auch mal wieder gesagt: kein Konzern besteht ewig. Als CEO hat man den Job das Ende so weit wie möglich hinaus zuzögern. Auf der Stelle treten ist für jeden Konzern der Untergang.

So einen ähnlichen Kommentar hatte ich damals bei Nokia auch gelesen. Wer war Nokia?

Nokia ist (immer noch) ein führender Hersteller von Gummistiefeln.

Natürlich ist Herr Toyoda kein Wirrkopf und umfassend informiert.
Das Elektroauto mit Akku wird nur politisch zur Zukunft erklärt! Und über massive Subventionen den potentiellen Kunden versucht schmackhaft zu machen. Mit offensichtlich technisch und physikalisch vollkommen lächerlichen Falschbehauptungen wie emissionsfrei durch die Politik und Leuten die nur Ideologien nicht realer Umweltschutz interessieren schön geredet.
Wie stark mussten denn Smartphones subventioniert werden um sich durchzusetzen? Ach stimmt: gar nicht, weil jeder sofort darin einen Mehrwert sah und es sich deshalb gekauft hat. Und immer wenn das nicht so ist, wie beim Elektroauto, sollte man als aufgeklärter Bürger misstrauisch werden nachdenken und sich informieren…
Hat mich ja gefreut das Elon Musk, sich jetzt klar zur Atomenergie bekannt hat um seine Elektroautos mit Strom zu versorgen, den es in Deutschland für eine große Elektroflotte auch gar nicht gibt!!! Da könnte der ein oder andere von meinen Pseudo-Gutmenschen-Mitbürgern doch noch mal ins Grübeln kommen…

Das Problem beim Auto ist, dass es zu besitzen und zu nutzen ein extremes Privileg darstellt das niemals einem Großteil der Weltbevölkerung Zuteil werden kann (aus logistischen und Ressourcengründen). Und das ändern der Energieversorgung ändert nichts an dieser Ungerechtigkeit und auch nicht daran das ein Auto eine absolute Energievernichtungsmaschine ist, die auf 100km 50 mal mehr Energie frisst wie ein Pedelec…
Selbst wenn ein Auto nur mit Ökostrom fährt (und wir die Umweltschweinerei bei der Herstellung der Akkus in China ganz vergessen), stellt sich doch immernoch die Frage: hätte man mit dem Strom nicht sinnvolleres machen können als ihn in so einer Energievernichtungsmaschine zu verblasen?!!!
Denn Verschwendung bleibt Verschwendung egal wie der Energieträger heißt!!!
Das Problem beim Auto ist das Grundkonzept und nicht der Antrieb!!! Und es ist egal in welchem Land dieser umweltschädigende Konsumartikel hergestellt wird: Jede Autofirma dieser Welt will möglichst viele und damit möglichst oft neue Autos verkaufen und keinesfalls die Welt retten, egal wie viele Naivlinge sich das einreden lassen!!!

Ich bin ja nur Professor für Maschinenbau und habe 10 Jahre in der Forschung in der Automobilindustrie gearbeitet… Also bestimmt auch totaler Quatsch was ich erzähle, genau wie bei Herrn Toyoda, die Freizeitweltretter die wie Lemminge dem Elektrohype folgen, wissen es ja bestimmt besser als Leute die sich beruflich damit befassen…
Daher allen hier noch schönen Tag und viel Spaß mit euren künftigen Elektroautos.
Ich fahre weiter Verbrenner auf Autogas, weil es günstig ist, wirklich vergleichsweise umweltschonend und ich keinen Spaß dran habe mir selbst die Tasche voll zu lügen!!!!!!

Also bestimmt auch totaler Quatsch was ich erzähle, genau wie bei Herrn Toyoda, die Freizeitweltretter die wie Lemminge dem Elektrohype folgen, wissen es ja bestimmt besser als Leute die sich beruflich damit befassen…

Nun gibt es Menschen aus ihrem ach so gebildeten Kreis, welche genau andere Meinung sind und auf das E-Auto setzen. Was nun Herr Professor? 😉

1. Es macht echt Spaß, E-Auto zu fahren. Wer lieber Oldtimer mag, auch in Ordnung. Es gibt ja viele, die gerne in der Vergangenheit leben.
2. Wie erklären Sie, was VW macht? Lügen die sich in die Tasche? Entweder Toyota oder VW sind auf dem Holzweg.

Das Ganze ist doch nur ein Zwischenschritt zum autonomen Fahren, dann brauchen wir keine eigenen Autos mehr und damkt nimmt die Anzahl an PKWs stark ab. Das ist richtig und das brauchen wir für die Welt.

Wenn man tatsächlich Professor für Maschinenbau ist, dann sollte man das Wort Entwicklung vollends verstanden haben. Wenn man nämlich tut, würde man nicht so einen Stuss schreiben, sondern erkennen, wo die Entwicklung hingeht und das das Bessere der Feind des Guten ist.

Klarer ausgedrückt: Ein Elektroauto kann nicht auf Anhieb ausgereift sein. Es wird ein Weg dorthin beschritten. Wie seinerseits auch beim Verbrenner, nur der ist inzwischen weitestgehend ausgereizt. Das BEV noch lange nicht. Deshalb ist es gerade als Maschinenbau Professor extrem peinlich sich so zu äußern.

Meine Grundverständis: Märkte ändern sich weltumspannend permanent. Der Versuch lokaler Eingriffe seitens branchenfremder Politik, Behörden und Vereinen endet prinzipiell in finanziellem Desaster für das jeweilige Land. Der Mensch strebt nach Wohlstand und Luxus und immer mehr der 8 Milliarden Menschen kommen diesem Ziel näher – dies geht direkt einher mit Umweltbelastung. Die Jahre der Säugetiere auf diesem Planeten sind gezählt. Weder Toyota noch irgend ein ander Verbrennerhersteller dieser Größe wird den Velust des Verbrenners überleben – dass man versucht das Ende hinauszuzögern ist doch menschlich.
Akzeptiert einfach die Menschheit wie sie ist, entspannt euch, bleibt euch eh nichts anderes übrig.

Der grösste Eingriff ‚branchenfremder Politik, Behörden und Vereinen‘ in die Märkte, den ich nach ca. 30 Jahren Beobachtung kenne, ist die aktuelle Förderung der Elektromobilität an allen Ecken und Enden (Beiträge, Steuererlass, Besteuerung der Verbrenner, gesetzliche Vorgaben, …). Auf die Lebenszeit eines BEV gerechnet werden aktuell in Deutschland ca. 20’000 Euro von mehreren Verbrennern auf einen BEV umverteilt. Ohne diese politischen Eingriffe würden BEV nur in homöopathischen Mengen verkauft.
Ich finde das übrigens sogar richtig, weil es bei der Erwärmung der Welt auch um viel geht. Aber nur, weil Sie vom zwingenden Desaster bei Eingriffen reden. Hoffen wir also, dass das bei der Förderung der Elektromobilität nicht passiert.

Warum muss die Politik eingreifen? – weil der Bürger zu wenig an Umweltschutz denkt.

Damals als VW das 3-Liter-Auto vorstellte, kaufte es kaum einer, die Leute wollten lieber PS-starke und spritschluckende Autos – 12 Liter oder mehr auf 100 km kein Problem, Hauptsache „geile Karre“. Und das 1-Liter-Auto bliebt ein Prototyp, soviel Umweltschutz war den Bürgern dann doch zuviel.

Kreuzfahrten und aus dem Schornstein bläst das Abgas des Schweröldiesels oder Flugreisen um die Welt und die Treibwerksabgase gleich global verteilen – beides nicht nur einige Male im Leben, sondern möglichst oft – man gönnt sich ja sonst nichts.

Wenn die Umwelt auf die Bürger warten würde, dann könnte sie lange warten – der Mensch ist ein Egoist.

Man kann darüber streiten, ob soviel Geld nötig gewesen wäre, aber irgendeinen Anreiz braucht der Mensch, wenn er die Umwelt schützen soll – Geld ist ein Anreiz und Strafen tun weh, ohne eines der Beiden geht es nicht. Nur ein kleiner Teil der Bürger macht Umweltschutz ohne Gegenleistung.

Es bleibt zu hoffen, dass E-Auto-Subventionen nicht das Einzige sind, das den Politikern einfällt, sondern dass jetzt auch beim Ausbau der Erneuerbaren und der Stromtrassen sowie beim Schienenverkehr Gas gegeben wird – wir Bürger müssen sowieso zahlen, warum dann nicht für Umweltschutz.

Auch die Firma von Herrn Toyoda reagiert auf die Bedürfnisse des Marktes und bringt 2021 ein Elektroauto. Da ich auf der Suche nach einem Fahrzeug mit größerer Reichweite war, das zudem möglichst wenig verbraucht, fiel meine Wahl auf einen Hybrid von Toyota, denn ich fand kein vergleichbares deutsches Fabrikat, das in Frage kam.
Auch bei den Elektroautos verfallen die deutschen Hersteller in ihr altes Schema. Ein Corsa-e verbrauchte auf meiner Probefahrt 30 Prozent mehr als ein fernöstliches Fahrzeug, das sogar eine Klasse höher angesiedelt war und in etwa auch noch gleich teuer war.
Angefangen über Fensterheber statt Kurbeln hinten, über Parkpiepser vorne, übers Navi bis hin zu den Fußmatten kostete beim deutschen Fabrikat alles extra, um in der Presse mit einem scheinbar konkurrenzlos günstigen Preis werben zukönnen.
Also wird unser erstes E- Auto nach genauerem Preisvergleich ein Koreaner sein.
Einen Zusammenbruch befürchte ich eher bei deutschen Herstellern.

Jeder hat andere Präferenzen. Ich habe mich mit meiner Frau mal in so ein koreanisches Auto gesetzt. Die Haptik unterschiedlicher Tasten passte überhaupt nicht zusammen, die einen wabbelig, die anderen knackig. Der Innenraum war auch von den Materialien irgendwie nicht stimmig. Nicht falsch verstehen. Das ist kein No-Go, aber in der Preisklasse in der das Fahrzeug spielte, war ich nicht bereit solche Schwächen zu akzeptieren. Wäre das Auto 10.000Euro günstiger gewesen hätte ich gesagt: Ach, was soll’s! So wurde es nach etwas längerer Zeit ein E-Up. Wie passt das zusammen? Preis <-> Leistung. Der Innenraum des Up ist wirklich billig, aber solche Schwächen wie nicht zueinander passende Tasten leistet der sich trotz des niedrigen Preis nicht.

Anderes Beispiel aus dem Wohnbereich: ich bin bereit für eine schöne LED Leuchte 350Euro auszugeben, aber nur wenn die Leuchtfläche homogen ausgeleuchtet ist. Wenn ich die einzelnen LEDs dahinter sehen kann wirkt das für mich wie gewollt und nicht gekonnt. Dann gehört die Leuchte nicht in diese Preisklasse.

Sprich: Für deutsche Autos wird es auch immer Abnehmer geben, weil der Fokus woanders liegt. Vielleicht hätte VW beim ID.3 auch lieber 1.000 Euro mehr für einen besseren Innenraum investieren sollen.

Farnsworth

Last edited 30 Tage zuvor by Farnsworth

Vielleicht interessiert hier auch die Ausbildung von Toyoda: Jura und Finanzwesen.

Toyoda completed his undergraduate work in law at Keio University[4] in Japan and was awarded his Masters of Finance at Babson College[5][6] in Massachusetts. He would join the family business in 1984.

Der Mann hat grundsätzlich Recht, das ändert jedoch nichts an den Zielen der meisten Regierungen der führenden Industrieländer. Die Grenzwerte für Immissionen der Zukunft sind auch lange beschlossen, so gesehen muss auch niemand ein Prophet sein um die Richtung zu erkennen. Toyota hat viele Eisen im Feuer und wird auch damit zurecht kommen.

Donald Trump „hat grundsätzlich Recht“, wenn er behauptet, dass kein anderer Präsident so viele Wählerstimmen erhalten hat wie er – nur der gewählte „Noch-Nicht-Präsident“ Biden hat mehr Wählerstimmen erhalten.

Nur weil Trump die Wahl nicht gewonnen hat, ist die Wahl noch lange kein Betrug und Trump sollte die Schuld nicht bei den Anderen suchen, sondern bei sich selbst.

Ähnlich ist es hier – nur weil es nicht genug Ökostrom gibt, ist das E-Auto nicht schlechter als der Verbrenner und man sollte nicht den E-Autos die Schuld geben, sondern der Poltik und ihrer „Öko-Bremse“.

Also die Aussage des Toyota Chefs würde ich so auch nicht unterschreiben. Ich finde es jedoch sehr kurzsichtig das sich im Moment alle so auf den Elektroantrieb stürzen. Ich bin der Meinung auch Wasserstoff und grüne Alternativen wie synthetisches Benzin haben ihren Platz in der automobilen Zukunft. Erst kürzlich habe ich gelesen das bei der Produktion von synthetischen Benzin sogar CO2gebraucht wird, was ergo bedeutet, die Produktion würde zur Reinhaltung der Luft beitragen. Das nächste Problem ist die steigende Zahl an Alleinfahrern. Zugegebenermaßen gehöre ich da auch dazu. Die Vernachlässigung des öffentlichen Nahverkehrs trägt massiv zur Umweltverschmutzung bei. Eventuell sollten die Politiker darüber einmal nachdenken…..

Es stürzen sich alle aufs Batterie-Auto weil das das an sich ineffiziente Konzept PKW noch am effizientesten macht. H2 und e-Fuel sind viele Faktoren energieintensiver, Herstellung mit einbegriffen. Da in absehbarer Zeit H2 im PKW keinen relevanten Reichweitenvorteil mehr bietet, verliert es eben seine Berechtigung. e-Fuels erst recht. Ansonsten sollte jedem klar sein, der zu dem Thema den Mund aufmacht: Wasserstoff-Antrieb = Elektroantrieb + Brennstoffzelle + Tank.

Ist doch klar – mit solchen Leuten ist die Zukunft nicht zu machen!
Die Autofirmen sind voll mit Maschinenbauern, die ihre Felle davon schwimmen sehen – was in Wirklichkeit nicht stimmt – es verschiebt sich nur etwas mehr zur Elektronik – aber das war längst klar.
Es gab auch früher schon Kleingeister, die den Dampfzug verhindern wollten!
Am meisten wehren sich natürlich die, die momentan auf zu große Boni verzichten müssen – dazu gehört sicher der Toyota-Chef – denn die Umstellung kostet.
Hätte man vor 30 Jahren, die Zeichen der Zeit erkannt, dann wäre es eine Evolution gewesen – jetzt ist es eine Revolution – die immer Opfer kostet.
Aber da hat man lieber mit Dieselmachenschaften betrogen und Milliarden Strafe bezahlt und viel Schaden für die ganze Menschheit angerichtet.

Toyota hat ja mit dem Hybrid bereits in den 90ern angefangen eine Wende einzuleiten. Nur muss man heute feststellen, dass dies eine Sackgasse ist. So etwas passiert im Laufe der Entwicklung und ist deshalb auch kein berechtigter Kritikpunkt.
Wenn man aber die Zeichen der Zeit nicht anerkennt und darauf reagiert, sondern eher auf alte und überholte Modele festhält, dann braucht man sich nicht wundern wenn ein Epoche vorbei geht.

Wenn man den ganzen Prozess der
Ölförderung,des Transports und
und der Raffinerieaufbereitung nimmt
Ist die E-Mobilität schon heute
auch wegen des weitaus höheren
Wirkungsgrades des E-Antriebs wesentlich umweltfreundlicher.
Ein weiterer Aspekt ist dass Öl
als Rohstoff viel zu wertvoll ist um
ihn weiterhin in der bisherigen
Größenordnung zu verbrennen.

Selbstverständlich machen E-Fahrzeuge am meisten Sinn in einem komplett regenerativen Energiesystem. Was sollte die Japaner abhalten von einem parallelen forcierten Ausbau der Erneuerbaren? Dass Toyota erst jetzt anfàngt, rein batterieelektrische Pkw zu bauen, könnte sie noch sehr teuer zu stehen kommen. Bei VW haben wir gesehen, wie teuer es auch die „Großen“ treffen kann, wenn die Konzernspitze fundamentale Fehlentscheidungen trifft.

Wenn man sich die Aussage des Hr. Toyoda anhört, sollte es eigentlich klingeln:

„Bei einer Pressekonferenz sagte Toyoda, ein Enkel des Gründers des Autoherstellers, Kiichiro Toyoda, dass ein Land wie Japan im Sommer keinen Strom mehr übrig haben würde, sollten alle Autos mit Strom betrieben werden.“

Stattdessen möchte man auf Wasserstoff, der ja das 2-3 fache an Enegie/km braucht, setzen.
Damit outet sich für mich Hr. Toyoda als Anhänger der Verbrennerlobby. Das sagt dann wieder mal
alles. Der gute Toyoda scheint ein guter Kumpel unseres Hr. Helmut Becker zu sein, der gibt ein
genauso wirres Zeug von sich.

Grüsse Jörg

Wieder einer von wenigen der mal die Wahrheit ausspricht.
Schau euch das mal in Ruhe an.
https://www.arte.tv/de/videos/084757-000-A/umweltsuender-e-auto/

Olle Kamelle. Nochmal: wer ein e-Auto als Umweltsünder empfindet (was es de fakto auch ist), der muss um den Verbrenner einen 10 mal so großen Bogen machen.
Das verlinkte Video wurde auf mehrfach debunkt, z.B. https://graslutscher.de/arte-filmemacher-wollen-die-klimakrise-jetzt-durch-verzicht-auf-windkraft-und-e-autos-loesen/

Last edited 29 Tage zuvor by Johannes

Nein mit BioCNG ist Klimaneutrale Mobilität genauso möglich!!
Ich bin dafür, dass generell die Energie teurer wird (durch C02-Preis) und dadurch generell weniger Auto gefahren wird (egal ob mit Verbrenner oder Elektrisch). Das Klima und die Ökosysteme können wir nur mit massiven Einschnitten und Verzicht auf Energie und Ressourchen schützen und bewahren.

Das geht mit BioCNG zudem sehr günstig mit einfachster Motorentechnik und ohne aufwendige Abgasnachbehandlung.
Leider weiß fast keiner, dass mittlerweite fast 50% der CNG-Tankstellen in D-Land 100% BioCNG verkaufen.
BioCNG wird z.B. von der Fa. Verbio ins Erdgasnetz eingespeist, welches aus Reststoffen wie z.B. Stroh hergestellt wird (Im Prinzip das gleiche wie Ökostrom der von Wind, Wasserkraft und Sonne ins Stromnetz eingespeist wird.)

Fahre selber einen up und Caddy mit CNG-Motor – das funktioniert alles bestens, auch im Österreichurlaub letztes Jahr. getankt wird stets in 2 – 5 min.

Zur Erklärung:
Nein es geht nich um Autogas; Autogas = LPG = Butan/ Proban = meistens Fossil aber es gibt seit 2017 auch BioLPG von Primagas (leider nicht an der Zapfsäule zu kaufen)

CNG = Kombrimiertes Methangas Methan = CH4 (=Pups)
Methan gibt es in der Erde (Fossiel), kann aber durch verschiedenen Methoden auch regenerativ und somit C02-Neutral hergestellt werden, z.B. in Biogasanlagen oder mit Power to Gas (Werlte)

Auto fahren mit BioCNG ist CO2-Neutral, stinkt nicht (Die Abgase haben sehr wenig Schadstoffe) ist alltagstauglich und bezahlbar. Hinzukommt das nicht so viele teuren und seltenen Ressourchen wie bei der E-Mobilität benötigt werden.

Liebe Grüße
Simon

Stattdessen setzt Toyota auf Wasserstoff, was Japan aus Australien importiert, wo es mittels Braunkohle hergestellt wird, was Emissionen pro km in Höhe von etwa 600 g/km bedeutet?

Jaja, das wird die Welt dekarbonisieren.

Elektro Autos sind der grösste müll!!! Strom wird immer teurer und die Autos werden nicht billiger!! Und laden kannst die dinger auch nirgendwo!!! Und ohne die Staatliche Förderung wird diesen müll keiner kaufen, was die Leute kaufen, das sind plug in Hybride!!

Besonders putzig ist ja das Argument des fehlenden Stroms wenn man gleichzeitig die Liebe Toyotas zum Wasserstoff sieht, einer Technologie, deren Grundproblem der schlechte Wirkungsgrad und damit die HÖHERE benötigte Energiemenge ist.
Die Strategie löst sich dann wohl in einem Logikwölkchen auf.

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