Plant Ford ein eigenes Schnellladenetzwerk?

Copyright Abbildung(en): Ford

Medienberichten zufolge plant Ford in den USA, eigene Schnelllader zu errichten. Der Autohersteller hat beim Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten bereits im Jahr 2018 die Marke „Fastor Charge“ angemeldet. Mit der Markenanmeldung habe Ford seine Absicht zum Ausdruck gebracht, ein DC-Schnellladesystem aufzubauen, heißt es im Ford-Fanblog MachEClub. Der Status der Marke lautet seit Anfang April „zur Ablehnung veröffentlicht“. Dies bedeutet, dass ein Unternehmen oder eine andere Marke, die meint, durch die Registrierung von Ford Schaden zu nehmen, Widerspruch einlegen kann.

Obwohl Ford bei der Einführung des neuen Ford Mustang Mach-E in Nordamerika mit den Schnellladeanbietern wie Electrify America und Electrify Canada und in Europa mit Ionity zusammengearbeitet hat, plant der Hersteller möglicherweise den Aufbau eines eigenen Schnellladesystems, heißt es bei MachEClub weiter. Es sei gut möglich, dass Ford mit seinen eigenen Schnellladern Bereiche abdecken will, die von den bestehenden Ladepartnern nicht bedient werden. Denkbar ist auch, dass Ford die Schnelllader bei seinen Händlern aufstellt.

Ford selbst hat bislang noch nicht auf die Berichte reagiert.

Quelle: InsideEVs — Ford Files Trademark For Fastor Charge: Is It A DC Fast-Charger Network? // Electrive — Plant Ford ein eigenes US-Schnellladenetz?

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

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…..von Tesla gelernt…;-) Aber es währe klug es für alle offen zu halten. Was Tesla macht lässt sich nicht einfach 1:1 kopieren.

Leider ist Verein EU wie immer im Tiefschlaf
Dies wäre die grosse Chance gewesen ein einheitliches System sowohl für die Ladung als auch bei den Anschlüssen der Autos vor zu schreiben

Den einheitlichen Anschluß in der EU gibt es: Typ2 + CCS

Ford hat als Massenmodell den Pick Up, wir können uns nur schwer den Markt in den USA vorstellen.
In den wirklich weitläufigen ländlichen Regionen ist der Kleinlaster der Standard.
Jetzt kommt der Tesla Cybertruck als Konkurrenz.
Robuste einfache Technik, gute Zuladung und Zugkraft – das ist eine Ansage.
Wenn Ford mithalten will müssen sie mit Rivian einen eigenen konservativ aussehenden Truck anbieten und auch Ladestationen aufbauen.
Wenn die deutschen Hersteller nicht gemeinsam und mit Partnern aus dem Einzelhandel etwas ähnliches machen wird es stets weiter bergab gehen.

Ford ist mal einer der mit der Ladeinfrastruktur beginnen will, bevor sie E Autos haben.

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