Ladeinfrastruktur-Plattformanbieter has·to·be setzt auf Internationalität

Ladeinfrastruktur-Plattformanbieter has·to·be setzt auf Internationalität

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Martin Klässner, CEO des Ladeinfrastruktur-Plattformanbieters has·to·be, sprach in einem Interview mit Electrive über den neuen internationalen Fokus des Unternehmens, neue Preismodelle und welche Vorteile die Plattform für die Kunden bietet.

Im Laufe der vergangenen Jahre haben wir zunehmend Aufträge für Großprojekte erhalten – darauf haben wir auch unsere Struktur und unser Unternehmen ausgerichtet“, so Klässner. has·to·be wolle sich nun nach und nach aus dem Geschäft mit Kleinkunden zurückziehen, welches „kleine Unternehmen und Stadtwerke mit einigen Ladepunkten viel effizienter bedienen“ können. Seine Stärken könne has·to·be viel besser bei Projekten mit internationalem Fokus ausspielen, da sich das Unternehmen dort vom Wettbewerb differenziere.

has·to·be ist demnach momentan „quasi der einzige Anbieter, der die Umsatzsteuer europaweit nahtlos abbilden kann“, so Klässner. Man könne etwa „für ein Projekt wie Ionity mit Sitz in Deutschland einen Ladevorgang in der Schweiz mit einem norwegischen Mobility Service Provider abrechnen“. Dazu habe has·to·be eine Software entwickelt, welche „die ganzen Umsatzsteuerprozesse korrekt abwickeln und automatisiert verarbeiten kann.“ Auf diesem Gebiet habe has·to·be eine Vorreiterrolle inne.

„Wir wollen kein Preisführer sein, sondern die Technologieführerschaft“

Mit seinem Produkt be.ENERGISED – einer Software, die so gut wie alle Aufgaben zur Verwaltung von Ladestationen übernimmt – und seinen umfassenden E-Mobilitätsservices für den laufenden Betrieb, versteht sich has·to·be als Komplettlösungsanbieter für alle, die in die Elektromobilität einsteigen wollen. Das Unternehmen verwaltet derzeit knapp 20.000 Ladepunkte und mehr als eine Million Ladekarten. Bei seiner Strategie fährt das Unternehmen mehrgleisig, wie Klässner erklärt: „Für kleinere Umfänge gibt es ein Pay-as-you-go-Modell. Hiermit wollen wir nach wie vor kleinere Unternehmen ansprechen und ihnen den Einstieg mit einer soliden Plattform ermöglichen, auf deren Basis sie wachsen können.“ Zwar sei has·to·be mit einem Preis von 15 Euro im Monat nicht der günstigste Anbieter. „Wir wollen hier kein Preisführer sein, sondern die Technologieführerschaft“, sagt Klässner dazu.

Für seine zwei Business-Lösungen be.ENERGISED Business und be.ENERGISED Business Premium rufe has·to·be „ein Pricing von 19.500 Euro bzw. 45.000 Euro für das Premium-Angebot auf“. Dabei handle es sich um „Fixpreise ohne skalierbare Komponenten, was den Unternehmen auf Jahre Planungssicherheit gibt – ein sehr wichtiger Faktor für unsere Kunden“. be.ENERGISED Business eigne sich „für die Wachstumsphase.“ Im Premium-Angebot sei ein „umfangreiches Dienstleistungs-Portfolio enthalten, zum Beispiel die 24/7-Betriebsführung vor Ort.“ Das Paket ziele „speziell auf die großen Betreiber wie etwa Ionity, aber auch Mineralölkonzerne, die zunehmend in Schnellladepunkte an ihren Tankstellen investieren.“

has·to·be garantiere mit diesem Paket „nicht nur eine hohe Betriebszuverlässigkeit, sondern auch zu 100 Prozent Budgetsicherheit“ ohne versteckte Kosten: „Abrechnung, zahlreiche Dienstleistungen, alle Komponenten sind enthalten.“

Quelle: Electrive — has·to·be-CEO Klässner kündigt neues Preismodell an

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