50 Kilometer mit dem Opel Corsa-e – Eindrücke & Fotos

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In dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast erhältst du aus erster Hand Eindrücke, Informationen und Details über den Opel Corsa-e. Im Rahmen eines Kurztests über knapp 50 Kilometer, habe ich mir den Stromer Ende März 2020 etwas genauer angesehen. Meine Gedanken entsprechend geordnet, Datenblätter gewälzt und mit einer frischen Tasse Tee als Stärkung, habe ich dann diese Folge für dich aufgenommen. Einfach Mal reinhören. 

Der Corsa-e begleitet uns hier auf Elektroauto-News.net schon eine ganze Weile. Das erste Kennenlernen fand im Rahmen der statischen Premiere im Vorfeld der IAA 2019 statt. Im damaligen Artikel war das Hauptaugenmerk auf dem Design-Ansatz des Fahrzeugs gelegen. Was einfach der Tatsache geschuldet war, dass man noch keine praktischen Fahrten mit dem Stromer durchführen konnte. Wer also daran Interesse hat, der sollte in diesem Artikel vorbeischauen.

Die offizielle Premiere war dann am 10. September auf der IAA in Frankfurt. Der ich aufgrund anderer Termine leider nicht beiwohnen konnte. Daher war ich umso erfreuter, als die Einladung für ein Testfahrevent in Berlin, Mitte März 2020 eintraf. Ein Event, welches aufgrund des Coronavirus, dann doch nicht stattfand. Ende März ergab sich dann unweit meines Heimatorts die Möglichkeit den Corsa-e doch ein wenig besser kennenzulernen. Bevor er dann am 28. März im Handel seine Premiere feiern sollte.

Den für Opel wichtigen Corsa stellt man erstmals in einer rein elektrischen Variante auf die Straße. Wieso gerade den Corsa und kein anderes Fahrzeug des Unternehmens zeigt sich nicht nur durch die Zusammenarbeit mit dem PSA-Konzern gegeben, sondern auch durch die Bedeutung des Corsa für Opel. 2019 war der Corsa für 24 Prozent der gesamten Zulassungen von Opel verantwortlich. Positioniert ist dieser im B-Segment, welches es auf 485.891 Zulassungen brachte. Der Corsa nahm mit 51.708 Zulassungen davon rund 10,6 Prozent Anteile ein. Die Entscheidung den Corsa zu elektrifizieren ist mit diesen Daten in der Hinterhand nahe liegend.

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Ob der Corsa-e am Markt ebenso gut ankommt wird unter anderem der Preis entscheiden. Und dieser unterscheidet sich je nach Ausstattungsvariante (Selection, Edition und First Edition). Hier lässt sich folgende Preisgestaltung (ohne Umweltbonus) festhalten:

  • Opel Corsa-e Selection – 29.900 Euro
  • Opel Corsa-e Edition – 30.650 Euro
  • Opel Corsa-e First Edition – 32.900 Euro
Nutzt man den Umweltbonus landet man beim Corsa-e Selection, nach Abzug der Kaufprämie, bei einem brutto Preis von 23.330 Euro. Unser Testwagen, in der First Edition und Voltaic Blue / Perl Blau Metallic Lackierung, kam nicht ganz so günstig davon. Nachfolgend die Konfiguration des Testwagens.

Opel Corsa-e First Edition

Voltaic Blue / Perl Blau Metallic
37
795,00
  • Corsa-e First Edition - 32.900,00 €
  • Voltaic Blue / Perl Blau Metallic - 495,00 €
  • Park & Go - 650,00 €
  • Panorama-Sonnendach - 700,00 €
  • Schlüsselloses Schließ- und Startsystem ''Keyless Open & Start'' - 325,00 €
  • IntelliLux LED® Matrix Licht - 700,00 €
  • Wireless Charging - 135,00 €
  • Active Drive Assist - 550,00 €
  • Fußraumteppiche, Velours, 4-teilig - 90,00 €
  • Multimedia Navi Pro - 700,00 €
  • Winter-Paket - 350,00 €
  • Solar Protect®-Wärmeschutzverglasung im Fond, stark getönt - 200,00 €

Doch was gibt es für das Geld? Einen Stromer aus dem B-Segment. Alternative PKW aus diesem Bereich sind der Peugeot e-208, , Renault Clio, Citroen C3, Toyota Yaris und Honda Jazz, um nur ein paar zu nennen. Egal in welcher Variante man sich einen Corsa-e zulegt, er wird immer mit 50 kWh-Akku (gefertigt im Konzern), bestehend aus 216 Zelle in 18 identischen Modulen und 345 kg Akku-Gewicht daherkommen. Der Akku ist im Unterboden verbaut und gewährt dem E-Auto hierdurch einen tiefen Schwerpunkt, welcher sich auf das Fahrverhalten positiv auswirkt. Opel räumt dem Akku 8 Jahre Garantie bzw. 160.000 km Laufleistung ein.

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337 km Reichweite soll der Corsa-e mit vollem Akku zurücklegen. Motorisiert ist der Stromer mit 100 kW/ 136 PS Leistung, welche allerdings nur in einem der drei Fahrmodi (Sport, Normal und Eco) abrufbar sind. Durch Kippschalter, direkt am Ganghebel positioniert, lassen sich diese auswählen. Die Leistung liegt im Sport-Modus bei 100 kW, im Normal-Modus bei 80 kW und im Eco-Modus bei 60 kW. Der Drehmoment erfährt eine ähnliche Abstufung: 260 Nm, 220 Nm und 180 Nm. Des Weiteren werden Pedal Gasannahme und Lenkung ebenfalls durch die Modi bestimmt. Darauf bin ich im Podcast selbst ausführlicher eingegangen. Ebenso auf das Fahrgefühl in den verschiedenen Modi des Corsa-e, also unbedingt reinhören.

Vier Personen sollen im Corsa-e Platz finden. Auf dem Papier kann dies sicher bestätigt werden, auch für kurze Fahrten. Auf Dauer ist es zumindest mit vier Personen keine Lösung – dazu ebenfalls mehr mit gesprochenem Wort. Festzuhalten ist, dass ich bei 1,86 cm Körpergröße zwar auf Fahrer und Beifahrersitz mehr als genug Platz habe, auf der Rückbank aber schon arg gestaucht sitze, den Kopf streifend am Dachhimmel bewege und die Knie zwischen Sitz und Vordersitz press geklemmt sind. Liegt sicherlich nicht nur am Corsa-e, sondern dürfte vielmehr der Fahrzeuggröße des Segments geschuldet sein.

Laden konnte ich den Opel Corsa-e leider nicht. Was einfach der Tatsache geschuldet war, dass der Akku nicht wesentlich abgebaut hat, im Rahmen der kurzen Testfahrt. Daher gibt’s nachfolgend die Lademöglichkeiten dem technischen Datenblatt entnommen.

  • 1,8 kW Steckdose – 10 km in 1 Stunde
  • 3,7 kW-Green Up-Steckdose – 20 km in 1 Stunde
  • Universal-Ladekabel Corsa-e – bis zu 60 km 1 Stunde
  • 100 kW DC-Gleichstrom – 0 auf 80% in 30 Minuten

Zu erwähnen ist, dass das Universal-Ladekabel für den Corsa-e einen Aufpreis von 720,00 Euro kostet. Hierfür lässt sich der Stromer dann an 1,8 kW-Steckdose – 1-phasig, 11 kW-Typ 2 Steckdose – 3-phasig sowie 11 kW-Industriesteckdose laden. Weitere Adapter seien verfügbar. In der Praxis hat sich zudem das Navi als nützlich erwiesen, welches nicht nur Ladestationen in der Nähe anzeigt und diese ansteuern lässt. Sondern auch offenbart, welche Lademöglichkeit dort vorzufinden und wie diese ausgelastet sind.

Als kurzes Fazit gegen Ende lässt sich festhalten, der Corsa-e macht Spaß. Insbesondere in der Stadt und im Sport-Modus. In puncto Platz muss ich mit meiner Körpergröße Abstriche verzeichnen, in puncto Komfort keineswegs. Die Reichweite ist mehr als Alltagstauglich, die Lademöglichkeiten vielfältig und überzeugend. Trotz gleicher Plattform des Peugeot e-208 lassen sich die E-Autos nicht in eine Schublade packen. Sowohl im Inneren als auch Außen sind klare Designunterschiede klar zu erkennen. Schlussendlich kann ich Frank Jordan, Director Advanced Engineering Opel, zustimmen: “Elektromobilität ist nicht mehr exotisch!” Dass hat der Corsa-e auf seinen ersten 50 Kilometer mit mir bewiesen.

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Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

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22 Antworten

  1. Nur zwei Dinge stören mich:
    1. Nur zwei Rekuperationsstufen und die wichtigste 0 für segeln fehlt. Ich liebe entspanntes segeln mit meinem Kona-Elektro und senke den Verbrauch dadurch um knapp 2 kWh, egal ob gemütlich oder sportlich unterwegs. Rekuperiert wird dennoch alles was möglich ist, wohl dosiert mit dem Bremspedal.

    2. Für Überlandfahrten ist die Reichweite grenzwertig. Für empfehlenswertes schnellladen zwischen 30-70% sollte man alle 150-200 km einen Ladestopp einplanen.
    Wenn man als Familie ohnehin zwei Fahrzeuge benötigt, lieber ab 2021 erst mal ein wesentlich günstigeres Stadtauto wie den Dacia Spring und das Zweite mit mindestens 450 km Reichweite für Überlandfahrten. Eilt alles nicht, Haupsache man bestellt keinen neuen Verbrenner mehr.

    1. Hallo Kasch, wenn Du eine längere Strecke (ca. 600 – 700 km) mit dem Auto fährst, wie viele Pausen machst Du, wenn Du mit einem “Verbrenner” unterwegs bist?

      Fachleute empfehlen als Richtwert: nach 200 Kilometern bzw. zwei Stunden Autofahrt sollten 15 Minuten Pause gemacht werden. Generell sollte man pro Tag nicht mehr als zehn Stunden Fahrzeit zurücklegen. Dauert Ihre Reise länger, sollten Übernachtungen einplant werden.

      Persönlich werde ich es zukünftig so machen, dass ich weitere Strecken nicht mehr mit dem eigenen Auto fahre, sondern mit Bus oder Zug reise und am Ankunftsort ein Fahrzeug miete. Dadurch benötige ich für den “Alltag” nur ein Kfz mit kleinem Akku und mit dem Geld, was ich dabei spare, kann ich toll Urlaub machen oder andere Dinge – wie z.B. Porsche Taycan übers Wochenende ausleihen.

      Außerdem spare ich mir dabei etwaig anfallende Stau’s auf der Reise, Angst vor Diebstahl meines Kfz, etc.

      1. Dann wäre für dich der Dacia perfekt ! Ich fuhr die letzten 3 Jahre überhaupt nur eimal mehr als 200 km weg von zuhause. Wenn die Reichweitenanzeige am E-Auto auf der Autobahn aber zweistellig wird, wird man schon etwas nervös – ich käme notfalls immer nach Hause. Für diesen Luxus muss man sich dann aber auch doppelten Kaufpreis und 50 % höheren Verbrauch leisten.

    2. Das mit den Reku-Stufen handhabe ich ebenso, ich segle viel mit meinen Ioniq. Der beherrscht aber das Mischbremsen. Sprich, beim Betätigen des Bremspedals wird zunächst so lange erst einmal rekuperiert, solange die maximale Rekuperationsleistung nicht überschritten wird und kein ABS oder ESP eingreift. Erst wenn eine der beiden Bedingungen nicht mehr gegeben ist, wird, für den Fahrer kaum merklich, auf die normalen Fahrzeugbremsen “umgeschaltet”.
      Du und ich, wir sind das als Hyundai-Kunden so gewöhnt, aber dieses Mischbremsen können bei weitem nicht alle E-Fahrzeuge.
      Vermutlich deshalb schreibt Strauss weiter unten: “Wenn du bei 0 Rekuperation segeln willst , höchstens selten auf der Autobahn, sobald Du mit der Bremse nachhelfen musst ist Autofahren unwirtschaftlich”. Ich gehe davon aus, dass Strauss bei seiner Aussage an ein Auto ohne Mischbremsfähigkeit denkt.
      Das ist natürlich nicht so, wenn man ein E-Auto fährt, das das Mischbremsen beherrscht (Beispielsweise: Hyundai-BEVs, Kia-BEVs, Porsche Taycan, Polestar 2 und div. mehr), ganz im Gegenteil. In keinem anderen Fahrmodus wird weniger Energie sinnlos zwischen Akku und Motor hin- und hergeschoben als im Segelmodus. Ein One-Pedal-Driving ist in diesem Zusammenhang nur sinnvoll als Zugeständnis an die Bequemlichkeit der Fahrer (bei mischbremsfähigen Autos) oder als Notlösung für Autos die halt nicht mischbremsen können.

      Beim sog. One-Pedal-Driving pendelt man mit dem Pedal an Stellen bei denen man sonst einfach “segeln” würde um den Null-Punkt herum und gibt mal zuviel Strom und mal rekuperiert man schon. Dabei wird unnötig Energie aus dem Akku entnommen und wieder zurückgeführt. Das passiert zwar mit hohem Wirkungsgrad, aber eben nicht verlustfrei. Um genau diese Verluste ist man hier beim “Segeln mit bedarfsweisem Mischbremsen” effizienter unterwegs. – Auch auf der Autobahn.

      Es wurde aus den Test jetzt nicht klar ob der Opel mischbremsen kann oder nicht. Wenn aber nicht, bin ich komplett Deiner Meinung, dass zwei Reku-Stufen schon sehr mager sind. – Zumal der Corsa ja ein Auto sein soll das sich besonders in der Stadt wohlfühlt und der Reku genau hier eine besondere Bedeutung zukommt wenn es um Effizienz geht.

  2. Richtig Kasch, der Weg geht also eindeutig zu den grösseren AKKU s. Wann bringt ihr den 60er? Wenn du bei 0 Rekuperation segeln willst , höchstens selten auf der Autobahn, sobald Du mit der Bremse nachhelfen musst ist Autofahren unwirtschaftlich. Besser da wenig Rekuperation und bergab viel.

    1. falsch: obwohl ich nahezu immer segle, habe ich nach jetzt 9000 km meine Bremsbeläge noch keine 2 Minuten benutzt – erst bei einer Gefahrenbremsung kommt die konventionelle Bremse “unbemerkt” zum Einsatz. Je größer der Akku umso heftiger kannst du per Bremspedal rekuperieren.

      Hat man für Überlandfahrten noch einen Verbrenner in der Garage, kann man ganz anders vorgehen: auf CCS und Rekuperation kpl. verzichten – damit kommt besagter Dacia-Spring auf ein Leergewicht von unter 1000 kg, mit BAFA um die 10.000 Euro und einem Verbrauch unter 10 kWh auf 100 km – abends in Garage an Schuko anstecken, fertig. Nach frühestens 80.000 km ein paar Bremsbeläge beim Austausch der Bremsflüssigkeit wechseln – das wars.

      Ich kann nur jedem empfehlen, sich etwas mehr als beim Verbrennerkauf zu informieren – es lohnt sich !

  3. Der Corsa hat keine Forderungsfähigen Fußgängerwarner (AVAS)? Ansonsten ist der errechnete Kaufpreis 100€ zu hoch. Ich “Segel” im ahnlichen e208 mit dem Gasfuss, man darf halt nicht ganz gehen lassen. Wie merkt man am Bremspedal ob ich noch rekupiere oder schon die Bremse benutze und Energie vernichte?

    1. Ich hab an meinem Kona Leistungsbalken – erst wenn maximal negativ blauer, fünfter Ladebalken erreicht ist, greift die Bremse.
      Tip: Fahr deinen e208 öfter mal bewußt langsam aus der Garage (ohne zu bremsen) – auch da kommen die Bremsklötze automatisch dezent zum Einsatz, um deine Scheiben flugrostfrei zu halten. Macht jedes moderne Auto – primär um Scheiben auf Tempetatur zu bringen und damit sofort kürzesten Bremsweg bereit zu stellen.

  4. Hab ich das richtig verstanden, 720,- € für ein Typ2 3Phasen Ladekabel?
    Ich fand die 360,- € für das Typ2-Kabel von BMW für meinen i3 schon happig, wenn man bedenkt, dass es die von Drittanbieter schon ab 200,- gibt.
    Genau das ist das Problem, warum die e-Mobilität nicht in Schwung kommt 🙁

  5. Kann man bei die VW-Skoda-Seat Dreilinge auch das Rekuperations-Mischbetrieb verwenden? Die haben ja 4 Stufen, wobei die Stufe 4 (B) ja fast One-Pedal Driving ist. Man hat in Normal Driving (D) immer schon Stufe 1 , Segeln?, und noch 2 und 3. Wenn man leicht bremst, wird meiner Meinung nach rekuperiert. Bei stark bremsen werden die normale Bremsen dann im Spiel kommen.

    1. Bei den UPMiiGOs ist es so, dass nach dem Start und Schalten von P auf D zunächst Stufe 0 (segeln) gilt. Dabei wird nur rekuperiert, wenn das Bremspedal betätigt wird.

  6. Noch eine Frage, warum nur ist es soo wichtig verschiedene Rekupetationsstufen einstellen zu können. Ich kann das im i3 mit meinem rechten Fuß und bin froh nicht dauernd irgendwas hin und her schalten uu müssen. Seit Ihr vor dem e-Auto noch keine Automatik gefahren und müsst diesen Aktionsdrang jetzt das Sortieren unterschiedlicher Rekupetationsstufen umsetzen?
    Das Autofahren soll doch komfortabler werden. Was gibt es komfortableres als das Ein-Pedal-Fahren mit maximaler Rekuperation?
    Ich verstehe auch nicht die notwendig unterschiedlicher Fahrmodi, zumindest nicht wenn es nicht ein spezieller Sport- oder Track-Mode ist, der dann auch noch die Lenkung direkter und Dämpfer straffer macht. Den Rest kann man doch mit dem Strompedal perfekt dosieren, oder fährt man da digital???

    1. Das Ein-Pedal-Fahren ist für Viele sehr gewöhnungsbedürftig. In der Stadt ist es top, auf der BAB eher weniger. Dort fahre ich lieber in “Segelstellung” und meist mit Tempomat.

    2. One-Pedal-Driven ist komfortabel?
      Wie man es nimmt xD

      Ich denke am komfortabelsten ist es seinen Fuss gar nicht zu benutzen auf einer Gleit(Segel)-Fahrt…
      Mich nervt es ständig den Fuss am Pedal zu haben.

      Und technisch gesehen ist es für mich bewiesen, wirkungsvoller zu segeln da dann der minimalste Energieverbrauch stattfindet, besser als sinnlos Strom zum Tempo halten rauszuschieben um ihn dann mit viel weniger Wirkungsgrad zurück zu holen.

      Ich fahre meinen Ioniq im Sommer unter 10 kWh für die Arbeitsstrecke Hin-/Rückfarht ( 60km)

      so gehen die Empfindungen auseinander.

      Trotzdem sehr schön wie das hier diskutiert wird.
      Es bleibt spannend

  7. Sebastian, es fehlen leider Fotos vom Interieur, Instrumente, Bedienungselemente, Stoffe, Kunststoff etc. also alles was der Fahrer wahrnimmt, wenn er in der Kiste sitzt. Von der Außenansicht hätten fünf Fotos gereicht. Aber auch da vermisse ich Details. Bitte beim nächsten Mal.

  8. Andreas, hatte der Zoe auch so , nur eine Stufe zum immer leicht rekuperieren. Da aber fast alle e Autofahrer sich an das ein Pedalsystem gewöhnt hatten, wurde auch beim neuen Zoe noch eine manuell einstellbare stufe gefordert. Die hat er jetzt auch. Wie schon geschrieben :
    wirksamer beim Bergabfahren und bequem in der Stadt.

  9. ich find 30.000 € für nen Corsa schon ordentlich Verarschung.
    Habe für meinen Ioniq knapp 32.000 € bezahlt und der hat wesentlich mehr Platz und kommt fast genauso weit wenn ich viel segel…

    Die ganzen Hersteller müssten die CO2 Grenzwerte sofort und nackt erreichen.
    D.h. ohne schönrechnen mit 4:1 Regel , der Wertigkeit für E-Fahrzeuge und diese dumme Hybridlösungen welche real gar keine CO2-Einsparung bringen.

    Dann würden die Ruckuck Modell auf den markt bringen für 15.000€

    Naja, es wird wohl Opel-Fans geben die den blind kaufen aus Liebe zum Hersteller.

    Da hat mir der Ampera-E besser gefallen ,war leider nicht mehr lieferbar damals

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