Fastned eröffnet Schnellladestationen an REWE-Supermärkten

Fastned-Elektroauto-Schnellladestation-Rewe

Copyright Abbildung(en): Fastned

Fastned, ein europäisches Schnellladenetzwerk für Elektroautos, hat vor wenigen Tagen eine Schnellladestation am REWE Center an der Ferniestraße in Gießen (Ecke Schiffenberger Weg) eröffnet. Die neue Ladestation ist die erste einer Reihe von REWE-Standorten, die Fastned im Laufe des kommenden Jahres eröffnen will. Durch die Kombination aus Laden und Einkaufen will Fastned und REWE die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland verbessern.

Fastned hat sich auf den Bau und Betrieb von Schnellladestationen an verkehrsgünstigen Standorten entlang Autobahnen und in Städten in ganz Europa spezialisiert. An den Stationen können Fahrerinnen und Fahrer ihr Elektroauto mit Energie aus erneuerbaren Quellen aufladen, bevor sie ihre Fahrt fortsetzen. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat das niederländische Unternehmen mit Sitz in Amsterdam 130 nachhaltige Schnellladestationen in den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien und Belgien errichtet.

Die Partnerschaft mit REWE Region Mitte, ermöglicht es Autofahrern, das Einkaufen und Aufladen ihres Fahrzeugs bequem zu kombinieren. In den kommenden zwölf Monaten will Fastned eine Reihe weiterer Ladestationen an REWE-Märkten eröffnen. Jede Fastned-Station sei so konzipiert, dass sie die Umwelt so wenig wie möglich belastet, wobei nach Möglichkeit nachhaltig beschaffte und zertifizierte Materialien verwendet werden, so das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung.

Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos sind in Deutschland immer noch mit einer begrenzten Netzabdeckung von Schnellladeinfrastruktur konfrontiert. Die Partnerschaft zwischen Fastned und REWE Region Mitte verbessert die Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur für alle Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos. Dies ist vor allem wegen der wachsenden Anzahl von vollelektrischen Fahrzeugen auf deutschen Straßen relevant. Der Anteil der vollelektrischen Fahrzeuge an allen neu zugelassenen Autos in Deutschland steigt rapide an, von 1 Prozent im Jahr 2018 auf 4 Prozent im ersten Halbjahr 2020 und 10 Prozent in November 2020.

Die Kooperation steht im Einklang mit den Plänen von REWE, nachhaltige Supermärkte zu bauen, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Produktpalette grüner und nachhaltiger zu gestalten, sowie mit dem Ziel von Fastned, ein europäisches Schnellladenetzwerk aufzubauen, das Elektroautos mit 100 Prozent nachhaltiger Energie versorgt.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Fastned, damit wir unseren Kunden eine hochwertige und zuverlässige Ladeinfrastruktur anbieten können. So wird der Besuch am REWE Center zu einem bequemen und nachhaltigen Einkaufserlebnis.“ – Stefan Haja, Expansionsleiter REWE Region Mitte

Es ist ein großartiger zusätzlicher Service für die REWE Kunden, bei dem sie das Laden und den Einkauf kombinieren können“, sagt Michiel Langezaal, Gründer und CEO von Fastned. Durch das Design der Stationen kann der Kunde die Ladestation schon von der Hauptstraße aus erkennen und die Ladesäulen ohne langwierige Suche gezielt anfahren. Der Parkplatz ist rund um die Uhr erreichbar und mit acht dedizierten Ladeplätzen mit je einer 50 kW-Ladesäule ausgestattet. Jede Ladesäule wird sowohl einen CCS- als auch einen CHAdeMO-Anschluss haben.

Fastned betreibt bereits 18 große Schnellladestationen in Deutschland und baut seine Stationen so umweltschonend wie möglich. Alle liefern 100 Prozent grüne Energie, die teilweise auch vor Ort auf Solardächern erzeugt wird. Die Säulen der gelben Flügel von Fastned sind wie bei anderen Stationsmodellen aus europäischem Lärchenholz gefertigt und nach dem Zertifizierungsprogramm des Forest Stewardship Council, einer nachhaltigen Forstwirtschaft, zertifiziert.

Für die Abrechnung der Ladevorgänge gibt es eine Vielzahl von Zahlungsoptionen, darunter Ladekarten zahlreicher Anbieter und Kreditkarten oder Sofort/Online-Banking in der Fastned-App.

Quelle: Fastned – Pressemitteilung vom 16.12.2020

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

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So kann die eMobilität umgesetzt werden. Das schnelle Laden an Infrastrukturstandorten hat Zukunft und wird maßgeblich für die Akzeptanz der eMobilität sorgen. Während einer durchschnittlichen Einkaufzeit von 30-60min das Fahrzeug mit 25-50kWh laden sollte für den Normalhaushalt pro Woche ausreichend sein. Ebenfalls ist es begrüßenswert keine AC-Lader mehr zu installieren, weil DC einfach die Zukunft ist.
Angemerkt seien die Kosten, welche für Nicht Abonnenten 59Ct/kWh betragen bei Fastnet, bzw 35Ct/kWh bei monatlicher Grundgebühr von 11,99EUR für Viellader. Prinzipiell finde ich diese Kosten für den Strom im Vergleich zu Diesel/Benzin zu hoch, wird sich aber hoffentlich bald durch die CO2-Bepreisung regulieren.

Recht host, wird sich regeln. Aber nach unten garantiert nicht. Da kannste Gift drauf nehmen.

Klasse, endlich gehts los. Ladeinfrastruktur ist viel leichter, billiger und schneller als einst das Tankstellennetz realisierbar. Und fürs laden „zuhause“ muss bald kaum noch Zeit investiert werden

Zeit für das Laden zu Hause investieren, wie geht das? Ich stecke in meiner Garage an. Das kostet mich nur Sekunden. Und wenn ich irgendwann wieder fahren will, kostet mich das Abstecken auch nur Sekunden. Wo ist da die investierte Zeit?
Nicht umsonst finden die allermeisten Ladevorgänge daheim oder am Arbeitsplatz statt. Das ist sinnvoll und billig, vor allem, wenn der Strom aus einer eigenen PV-Anlage kommt.

Mit markiertem zuhause war ein Umkreis von ca. 2 km des Wohnortes gemeint. Nicht Jeder hat eine Garage mit (Stark)stromanschluss. Meine Garage ist 100m vom Haus entfernt. Dahin führen 3 Adern mit je 1,5qmm Lichtstromleitung, belastbar mit 2,3kWh und einem Ladeverlust dort hin von über 30%. Eine Wallbox und selbst ein Typ2-Kabel für unterwegs ist bei mir mit einem 64kWh-Akku so nötig wie ein Kropf.

sorry 2,3kW; ich erwarte schlicht in den nächsten Jahren beim Einkaufen, egal wo, mindestens 50kW DC, ohne Zuleitungs- und Wandlerverluste im Auto, für maximal 40 Cent die kWh. Kommts nicht so, kommt ein gebrauchter Diesel Schadstoffgrube 4 auf den Hof,ohne wenn und aber.

Aber die Kosten für die PV-Anlage nicht vergessen mit einzurechnen.Oder gab’s die bei Dir zum Nulltariv?

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