Test- und Fahrbericht des CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID

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Mit dem CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID bringt die Perfomance-Marke der VW-Tochter Seat einen Plug-In-Hybriden auf die Straße der sich nicht zu verstecken braucht. Den e-HYBRID bekommt man fortan als Leon und Leon Sportstourer zu Gesicht. Beide mit dem gleichen PHEV-Antrieb ausgestattet. In Gänze betrachtet sind allerdings einige Unterschiede vorhanden. 

Für Elektroauto-News.net habe ich mir den Sportstourer e-HYBRID Ende November/ Anfang Dezember 2020 etwas genauer angesehen und war mit diesem im Alltag einige hundert Kilometer unterwegs. Dabei war für mich vor allem interessant, wie sparsam der Teilzeitstromer in puncto Energie- und Benzinverbrauch unterwegs sein kann, wie praktikabel er im Alltag ist und warum auch Perfomance-Enthusiasten mit dem CUPRA Leon Sportstourer als PHEV nicht zu kurz kommen.

Inhaltsverzeichnis

Sollten von deiner Seite noch Fragen offenstehen, einfach melden und ich versuche diese zu beantworten. Deine persönlichen Erfahrungen mit dem Plug-in-Hybriden von CUPRA kannst du mir gerne zukommen lassen, damit wir diese mit den anderen Lesern teilen. Über Elektroautos im Allgemeinen kannst du dich auf dieser Seite informieren.

CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID: Wegbereiter neuer Standards in seinem Segment

CUPRA scheint sich nicht gerade kleine Ziele zu setzen, welche man mit den beiden Karosserievarianten des Leon als Fünftürer und Sportstourer erreichen möchte. So sollen beide Plug-In-Hybride in vielen Bereichen neue Standards in ihrem Segment setzen. Dabei ziele man vor allem auf Leistungsdaten, Design, Konnektivität und Sicherheit ab, bei denen man ein überzeugendes Bild abliefern wolle.

Selbst habe ich bereits Vergangenheit mit dem Leon. Allerdings nicht als Modell der Perfomance-Marke CURA, sondern noch als „Standard-Fünftürer“ von Seat. Diesen bin ich lange als klassischen Verbrenner gefahren, bevor ich mich dafür entschieden habe, zu Gunsten von Fahrrad, Öffentlichem Nahverkehr und Testwagen, welche uns für Test- und Fahrberichte zur Verfügung stehen, auf diesen zu verzichten. Und trotz seiner Verbrennerherkunft vermisse ich meinen Alltagsbegleiter ab und an. Daher war es gar nicht so schwer mich zu überzeugen in die Perfomance-Variante des Leon zu steigen, in diesem Fall in der Plug-In-Hybrid-Variante.

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Aus dieser Fusion von Vergangenheit und Zukunft ist der ein leistungsstarkes Plug-in-Hybrid-Antriebssystem entstanden, welches in beiden Karosserievarianten zum Einsatz kommt. Herzstück des Antriebs ist hierbei der 110 kW (150 PS) starke 1.4-Liter-TSI, welcher um einen 85 kW (115 PS) starken Elektromotor ergänzt wird. Dieser zieht sich seinerseits die benötigte Energie aus einem Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 13 kWh (brutto). Gemeinsam leisten die Aggregate 180 kW (245 PS) und erreichen kombiniert bis zu 400 Nm Drehmoment. Die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h dauert so nur 6,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h.

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Bereits im Oktober sind beide Karosserievarianten in den Handel gekommen; zum Start mit einer Leistung von 180 kW/ 245 PS. Ab 2021 sollen dann weitere Motorisierungen folgen. Betrachtet man CUPRAs Vergangenheit darf man davon ausgehen, dass die kommenden e-HYBRIDE eher noch leistungsfähiger werden, als an Leistung zu verlieren.

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Bevor man allerdings die Leistung des Teilzeitstromers ausreizen kann, gilt es einen Blick auf das äußere Erscheinungsbild des Sportstourer zu wagen. Es lohnt sich. Mein Testwagen kam in einem äußerst schicken und durchaus als noch dezent zu bezeichnenden Farbton daher: Graphene Grau. Auffällig waren da schon eher die 19″ Leichtmetallräder im „Exclusive II Black/Copper“-Design auf 235/35 R 19-Reifen. Und generell gilt natürlich, dass der PHEV mit seinen 4.657 mm Länge, 1.799 mm Breite sowie 1.463 mm nicht ganz so einfach zu übersehen ist. Auch das Ladevolumen fällt bei diesem Modell deutlich größer aus, als bei bisherigen Testwagen, doch dazu später mehr.

Teilelektrifiziertes Fahrvergnügen: So schlägt sich der CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID

Bevor wir nun zu tief in die Themen Design und optischen Auftreten als auch Ausstattung eintauchen, beschäftigen wir uns zunächst noch ein wenig mit dem Antrieb des Plug-In-Hybriden aus dem Hause CUPRA. Dabei gilt, dass die Perfomance-Marke mit dem Fünftürer sowie dem Sportstourer erstmalig Tradition (Verbrenner) und Moderne (Elektromotor) miteinander verbindet.

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Rein elektrisch wird die Reichweite des CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID mit 52 km nach WLTP-Zyklus angegeben. Damit liegt dieser knapp über der Obergrenze, welche notwendig ist, um in den Genuss der Förderung durch Kaufprämie und Umweltbonus zu gelangen. Soweit überzeugende Werte auf dem Papier, wie sich Reichweite und Verbrauch im Alltag präsentiert haben, betrachten wir in einem der nachfolgenden Abschnitte genauer. 

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Auffällig ist, dass der e-HYBRID stets im Elektromodus startet. Damit ist nicht gemeint, dass er zunächst im E-Modus losfährt und dann auf den Verbrenner umschaltet, wie wir es von anderen Plug-In-Hybriden kennen. Im Gegenteil, erst wenn der Ladestand des Akkus unter eine bestimmte Grenze fällt oder das Fahrzeug schneller als 130 km/h fährt, schaltet sich der Verbrenner zu. Dies ist insofern sinnvoll, wenn man viel in der Stadt fährt und über die Nutzung des E-Antriebs gar nicht herauskommen muss.

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Bei längeren Fahrten habe ich mir im Testzeitraum allerdings angewöhnt bewusst auf den Hybrid-Modus zu wechseln. Damit der Sportstourer selbst entscheiden konnte welcher Antrieb nun die effizientere Wahl ist. Zudem hat man die Möglichkeit einen gewissen Akkustand zu bevorraten. So lässt sich beispielsweise einstellen, dass der Akku nicht unter 20 Prozent sinken soll, um für die Fahrt in der Stadt vom lokal emissionsfreien E-Antrieb zu profitieren. Die Tatsache, dass man den eigenen Lithium-Ionen-Akku während der Fahrt durch den Verbrenner aufladen kann mag zwar auf den ersten Blick ansprechend erscheinen. Führt aber das Konzept des PHEV ad absurdum. Hier empfiehlt es sich dann doch lieber einmal mehr an die Ladestation zu fahren.

Reichweite und Verbrauch des Leon Sportstourer e-HYBRID von CUPRA

Der Plug-In-Hybrid von CUPRA soll rein elektrisch 52 km nach WLTP-Zyklus zurücklegen können; so zumindest die Informationen aus dem technischen Datenblatt. Bevor wir uns allerdings der alltäglichen Reichweite beziehungsweise Verbrauch widmen zunächst ein paar Fakten übersichtlich zusammengefasst.

Von reinen Stadtfahrten, über Überland- bis hin zu Autobahnfahrten war alles mit dabei. Somit hatte ich im Rahmen des Testzeitraums die Möglichkeit einen ganz guten Querschnitt durch die Strecken abzubilden, welche der Teilzeitstromer von CUPRA wohl auch unter “normalen Begebenheiten” meistern müsste. Dabei habe ich des Öfteren darauf geachtet, dass das Fahrzeug selbst entschieden hat, wann nun E-Motor und wann Verbrenner zum Einsatz kommt. Insbesondere dann, wenn längere Fahrten, außerhalb der Stadt anstanden, habe ich vom E- in den Hybrid-Modus gewechselt.

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Direkt vorab, die Werte aus dem technischen Datenblatt von CUPRA konnten nicht erreicht werden. Allerdings konnte ich mich diesen zumindest relativ nah nähren. Hierbei ist es wichtig, wie bei jedem anderen Plug-In-Hybriden auch, darauf zu achten, dass der Akku stets geladen ist. Denn ansonsten lassen sich Verbrauchswerte von 1,6 Liter auf 100 km nicht erreichen. Egal wie zurückhaltend man beim Beschleunigen des Teilzeitstromers agiert. 

Zudem sollte man sich nicht verleiten lassen, den Fahrdynamikschalter auf Sport oder Cupra („Rennstrecken“-Modus) zu schalten. Denn dann darf man die Verbrauchswerte abschreiben, bekommt dafür aber das Leistungspotenzial des Teilzeitstromers zu spüren. Gleiches gilt, wenn man über die Schaltpaddel am Lenkrad den passenden Gang wählt und den e-HYBRID sportlicher fährt, als es seine eigene Hybrid-Logik machen würde. 

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Im innerstädtischen Verkehr waren die Verbrauchswerte durchaus zu erreichen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass man bedächtig mit dem Gaspedal umgegangen ist, sowie im rein elektrischen Fahrmodus unterwegs war. Realistischer sind aber zumindest in meinem Umfeld die Situationen in welchen man auf den Hybrid-Modus des CUPRA Leon ST e-HYBRID zurückgreift. In Erinnerung ist mir hierbei eine Fahrt von rund 250 km Länge geblieben (hin und zurück je 125 km), welche durch Stadt, über Land und einen Großteil Autobahn geführt hat. Mit vollem Akku gestartet brachte es der ST e-HYBRID auf zwei Prozent Restkapazität sowie einen Energieverbrauch auf 100 km von 3,9 kWh/100 km sowie einem Kraftstoffverbrauch von 6,4 l/100 km. Dabei sei gesagt, dass ich stets im Rahmen des erlaubten gefahren bin. Also nicht künstlich die Geschwindigkeit niedrig gehalten habe, um den Akku zu schonen.

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Laden des CUPRA Leon ST PHEV - diese Möglichkeiten gibt es

Die Tatsache beiseite gelassen, dass der Verbrenner den Akku während der Fahrt aufladen kann, kommt vor allem das Laden an der Wallbox in Frage, um die Batterien des Teilzeitstromers wieder zu füllen. Ist der Akku leer, ist der CUPRA Leon ST PHEV an einer Wallbox nach etwa 3,5 Stunden wieder aufgeladen. An einer 230-Volt-Steckdose vergehen für das Aufladen rund sechs Stunden.

Zunächst einmal braucht man nicht darüber diskutieren, dass es schön wäre, wenn der ST Plug-In-Hybrid an der Wallbox mehr Ladeleistung spendiert bekommen hätte. Besitzt man jedoch eine zu Hause und kann das Fahrzeug über Nacht laden ist der Akku am nächsten Morgen auf jeden Fall wieder voll. Geladen habe ich den Teilzeitstromer an einer EnBW-Ladestation während des Testzeitraums. Exemplarisch sein ein Ladevorgang aufgeführt. Der Akku war in diesem Fall auf 0 Prozent und wurde innerhalb von 3 Stunden und 33 Minuten auf 100 Prozent geladen; die geladene Energie wurde mit 10,2 kWh angegeben. Dies dürfte der Nettokapazität des Lithium-Ionen-Akkus entsprechen (12,8 kWh brutto).

Exterieur und Interieur des Plug-In-Hybriden von CUPRA

Erste Erfahrungen, beschriebene Eindrücke und eingebundene Fotos haben dir hoffentlich einen Eindruck des CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID vermitteln können. Nun tauchen wir gemeinsam noch ein wenig mehr ein und betrachten das Exterieur und Interieur des Plug-In-Hybriden von CUPRA etwas genauer.

Exterieur: Auf den ersten Blick ein echter CUPRA

Der 2020er CUPRA Leon ST ist optisch schon auf den ersten Blick ein echter CUPRA und macht dank zahlreicher gestalterischer Veränderungen gegenüber dem Vorgängermodell sofort klar, dass man Perfomance auf ganzer Linie erwarten kann. Gegenüber dem Vorgängermodell kommt der Sportstourer leicht gewachsen daher. So ist er 4.657 mm lang, seine Höhe beträgt 1.463 mm und die Breite wird mit 1.799 mm angegeben.

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Bleiben wir noch kurz bei den harten Fakten, gilt es zu erwähnen, dass es der e-HYBRID auf einen Radstand von 2.681 mm bringt. Die Spurweite vorn wird mit 1.552 mm, hinten mit 1.508 mm angegeben. Ausschlaggebender und wesentlich interessanter dürfte für Käufer des Sportstourer jedoch das Kofferraumvolumen sein. Hier bringt es der CUPRA auf 470 Liter beziehungsweise 1.450 Liter bei umgeklappter Rücksitzbanklehne und dachhoher Beladung. Ein wahres Raumwunder sozusagen und aus meiner Sicht das ideale Gefährt für Urlaubsreisen.

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Nun lassen wir die Fakten mal beiseite und widmen uns den Emotionen, welche der Spanier zu vermitteln weiß. Stolz ist er allemal auf seine Herkunft, was man bereits am Markenlogo im Kühlergrill erkennt, der mit seiner großen Frontschürze und deutlich vergrößerten Lufteinlässen kompromisslose Sportlichkeit ausstrahlt. Aber auch von der Seite weiß der PHEV optisch zu überzeugen. Fallen dort sofort die Seitenschweller ins Auge, die dem Auto schon alleine durch die Optik mehr Dynamik verleihen. In dunklem Chrom ausgeführte Highlights wie Frontgrillrahmen, Frontschürze und Außenspiegel bilden einen ansprechenden Kontrast zur Karosserielackierung – welche im Fall meines Testwagens als Graphene Grau bezeichnet wird.

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Auffällig waren an meinem Testfahrzeug noch die Leichtmetallräder. Generell lässt sich hierbei festhalten, dass diese wahlweise in den Farben Kupfer oder Diamant erhältlich sind. Beide Varianten geben hierbei den Blick auf die optionalen kupferfarbenen 370-mm-Brembo-Bremsen frei. Zudem stehen insgesamt sechs unterschiedliche Designoptionen der Leichtmetallräder zur Verfügung. Im Fall des bei mir vorstellig gewordenen ST e-HYBRID waren die „Exclusive II Black/ Copper“ auf 235/35 R Reifen montiert.

Doch damit hat man sich am Cupra LEON ST e-HYBRID noch nicht satt gesehen, zumindest meinem Empfinden nach. Denn als Blickfang gelten durchaus auch die dynamischen Blinker und das durchgängige Leuchtband am Heck. Zudem war ein Panorama-Glas-Schiebedach, elektrisch mit Sonnenschutzjalousie als Sonderausstattung verbaut. Wobei dies aufgrund der Wetterbedingungen nicht halb so viel Freude bereitet hat, wie es sich im Frühjahr oder Sommer der Fall gewesen wäre.

Interieur: Minimalismus pur! Schlichter geht es nicht.

Man könnte beim Interieur bereits damit beginnen, dass man, noch bevor man in das Fahrzeug einsteigt, durch ein auf den Boden projiziertes CUPRA Logo willkommen geheißen wird. Aber das ist mir tatsächlich erst bei der zweiten oder dritten Fahrt aufgefallen. Auffälliger für mich war eher der schlichte Purismus im Innenraum des Plug-In-Hybriden. Persönlich habe ich selten ein Fahrzeug – egal ob E-Auto, PHEV oder Verbrenner – gesehen, welches so aufgeräumt und geordnet gewirkt hat.

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Festhalten lässt sich zudem die Tatsache, dass der Innenraum ebenso von Perfomance strotz. Serienmäßig sind im CUPRA Sportschalensitzer vorzufinden, welche beim Platz nehmen und mit Blick geradeaus direkt auf das Supersportmultifunktionslenkrad blicken lässt. An diesem präsent zu sehen der Motorstartknopf und Wahlschalter für den CUPRA Modus, welchen wir bereits in einem der vorherigen Abschnitte hervorgehoben haben. Ebenso waren die Schaltwippen zum manuellen Schalten ein Thema.

Das große 10-Zoll-Infotainmentsystem, welches mittig im Fahrzeug angebracht wurde, übernimmt sämtliche Steuerungsfunktionen, welche sich nicht durch die einzelnen Schalter und Knöpfe regeln lassen. CUPRA verlagert damit bewusst etliche Bedienelemente auf den Touchscreen. Die dadurch reduzierte Anzahl an Knöpfen und Schaltern betont die klare, moderne Optik im Innenraum, wie bereits eingangs erwähnt. Auch das Display hinter dem Lenkrad kann durch entsprechende Taster auf dem Lenkrad konfiguriert und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

"Der Fahrer hat von klassischen Analoginstrumenten bis hin zu vollfarbigen Karten und Navigationsdaten genau die Informationen im Blick, die er gerade benötigt. Mit einer Auflösung von 1.280 x 480 Pixeln ist der TFT-Bildschirm frei konfigurierbar. Zusätzlich zu den üblichen Modi bietet der CUPRA Leon eine Sport-Ansicht, die speziell für CUPRA entwickelt wurde, um Informationen wie Drehzahl, Drehmoment, Leistung, Turboladedruck und G-Kräfte vorne und in der Mitte anzuzeigen."

Wie man es von CUPRA gewohnt ist dominieren eher schlichte Farben den Innenraum und lassen das Fahrzeug an sich für sich sprechen. Dennoch setzt auch der spanische Automobilhersteller bewusst Elemente aus Kupfer und dunklem Chrom wie etwa die kupferfarbenen Ziernähte für sportlich-elegante Akzente ein. Auch das Armaturenbrett ist hinsichtlich seines Designs ein Highlight für sich. So gibt es aus meiner persönlichen Sicht viele kleine, aber feine Details am CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID zu entdecken, über die man eben nicht sofort stolpert.

So offenbaren sich die spanischen Wurzeln, wenn man die Worte „Hola, Hola“ sagt, denn dann reagiert die serienmäßige Spracherkennung des CUPRA. Mit dem System kann man über natürliche Befehle mit dem Infotainmentsystem kommunizieren, was sich in der Praxis durchaus bewahrheitet hat. Egal, ob man nun seine Musikauswahl steuern möchte, oder dem Navi sein nächstes Ziel auftragen möchte.

Ein Blick auf die technischen Daten des CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID

Bevor wir im Detail die technischen Daten des Leon Sportstourer e-HYBRID von CUPRA betrachten, sei gesagt, dass diese auf Basis der technischen Daten der CUPRA-Webseite Stand 12.01.020 beruhen und mit meinem Testfahrzeug übereinstimmen. Des Weiteren findest du weitere technische Details/Daten über den gesamten Testbericht verteilt.

CUPRA Leon Sportstourer 1.4 e-HYBRID 180 kW (245 PS)Abmessung und Gewichte
Länge / Breite
/ Höhe
4657 mm / 1799 mm / 1463 mm
Radstand2681 mm
Spurweite vorn1552 mm
Spurweite hinten1508 mm
Wendekreisca. 10,5 Meter
Kraftstoffbehältervolumenca. 40 Liter
Gepäckraumvolumen470 Liter/ 1.450 Liter
Leergewicht1717 kg
Zul. Gesamtgewicht2090 kg
Zuladung448 kg
Zul. Dachlast75 kg
CUPRA Leon Sportstourer 1.4 e-HYBRID 180 kW (245 PS)Motor und Batterie
Getriebe, serienmäßig6-Gang-DSG
Motor-Bauart4-Zylinder-Ottomotor
Hubraum, Liter / cm³ 1.4 / 1395
Bohrung / Hub, mm74,5 / 80,0
Max. Leistung, kW (PS) bei min-1110 (150) / 5000–6000
Max. Drehmoment, Nm bei min-1250 / 1550–3500
VersicherungsklassenKH 12 / VK 21 / TK 19
Verdichtung10
EmissionsklasseEuro 6 A
BatterietypLithium-Ionen
Nennkapazität12,8 kWh
Elektrische Leistung, kW (PS), kurzzeitig85 (115)
Systemleistung, kW (PS), kurzzeitig180 (245)
Systemdrehmoment, Nm, kurzzeitig400
Ladedauer AC 2,3 kW (0–100% SoC)05:48
Ladedauer AC 3,6 kW (0–100% SoC)03:42
Reichweite nach NEFZ67 km
Beschleunigung 0 – 100 km/h7,0 s
Höchstgeschwindigkeit225 km/h
CUPRA Leon Sportstourer 1.4 e-HYBRID 180 kW (245 PS)Kraftstoff-/ Stromverbrauch & WLTP
Kraftstoffverbrauch – NEFZ nach 1999/94/EGSuperbenzin schwefelfrei,
mind. 95 ROZ
Kraftstoffverbrauch – CO2-Emission kombiniert (NEFZ)35 g/km
Kraftstoffverbrauch – kombiniert (NEFZ)1,6 l/100 km
Kraftstoffverbrauch – CO2-Effizienzklasse (NEFZ)A+
Stromverbrauch – NEFZ nach 1999/94/EGElektro
Stromverbrauch – kombiniert11,9 kWh/ 100 km
Kraftstoffverbrauch (WLTP)1,4 l/100 km
Stromverbrauch kombiniert (WLTP)15,9–15,5 kWh/ 100 km
CO2-Emission kombiniert32-31 g/km

CUPRA e-HYBRID: Preise & Förderung durch Umweltbonus

Sollten dich die bisherigen Eindrücke des Teilzeitstromers von CUPRA überzeugt haben, dann ist es nun wohl an der Zeit einen Blick auf die Preise zu werfen. Auch ob die Förderung durch den Umweltbonus für den Plug-In-Hybriden eine Option ist wollen wir nicht unbeachtet lassen.

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Seit dem 04.11.2019 steht fest, dass die Höhe der Kaufprämie angepasst wird. Künftig gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro soll man nun vom Kaufpreis erstattet bekommen. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es künftig 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Elektroautos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro soll der Zuschuss für reine E-Autos künftig bei 5.000 Euro liegen, für Plug-in-Hybride bei 4.000 Euro. Doch was bedeutet dies für den Sportstourer als e-HYBRID von CUPRA. Hierzu betrachten wir zunächst die Konfiguration meines Testwagens.

CUPRA Leon Sportstourer 1.4 e-HYBRID 180 kW (245 PS) 6-Gang-DSG

47.153 inkl. 16 % MwSt.
  • Basispreis des Testfahrzeugs: 39.084,20 Euro
  • Farbe Graphene Grau: 896,80 Euro
  • 19" Leichtmetallräder "Exclusive II Black/Copper", glanzgedreht: 979,66 Euro
  • CUPRA Seitenschweller: 346,05 Euro
  • Ladekabel Mode 3 Typ 2, 16 A: 165,72 Euro
  • 230-V-Steckdose im Gepäckraum: 116,97 Euro
  • CUPRA Supersport-Multifunktionslenkrad mit CUPRA Mode Selector, beheizbar: 696,97 Euro
  • Winter-Paket: 394,79 Euro
  • Panorama-Glas-Schiebedach, elektrisch mit Sonnenschutzjalousie: 1.091,76 Euro
  • Connectivity Box im Ablagefach der Mittelkonsole inkl. Wireless Charger: 219,33 Euro
  • Fahrassistenz-Paket XL für Navigationssystem: 887,05 Euro
  • Heckklappe elektrisch betätigt (Öffnung & Schließung) inkl. sensorgesteuerter Öffnung & Schließung (Virtual Pedal): 721,34 Euro
  • Seitenairbag hinten und Central-Airbag sowie Knieairbags vorne: 326,55 Euro
  • Vision Plus inkl. Rückfahrkamera und Parklenkassistent: 516,64 Euro
  • Diebstahl-Warnanlage inkl. Innenraumüberwachung, Back-upHorn und Abschleppschutz: 287,56 Euro

Für den Testwagen –inklusive der aufgeführten Sonderausstattung – wären somit 47.153,00 Euro Listenpreis fällig geworden. Hiervon wäre nach aktueller Regelung die 6.750 Euro Umweltbonus abgegangen. Hierdurch würde man bei 40.403,00 Euro landen. Wobei die Mehrwertsteuer-Ersparnis durch den günstigeren Basispreis noch hinzukommt.

Fazit zum CUPRA Leon ST e-HYBRID

Zwei Wochen mit einem leistungsstarken Plug-In-Hybriden unterwegs, welcher aber nicht nur wegen seiner Leistung, sondern vor allem wegen dem Gesamtauftritt zu überzeugen weiß. Wie fällt da wohl der Abschied aus? Nicht besonders leicht, wenn ich ehrlich sein darf. Schon auf den ersten Blick habe ich mich in das aufgeräumte, puristische Design des Teilzeitstromers verguckt. Als dann noch die Leistung und Vortrieb beim Fahren zu spüren war, war es um mich geschehen.

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Daher kann man durchaus verstehen, dass ich den CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID nicht einfach so von dannen ziehen lassen wollte. Aber irgendwann hat eben alles ein Ende. Rein fahrtechnisch wusste er zu überzeugen. Auch, wenn Kleinigkeiten wie die eher komplizierte Schaltung von reinem E- auf Hybrid-Antrieb zu Beginn jeder längeren Fahrt störend war. Ebenso war der Gedankengang den Akku durch den Verbrenner zu laden, um in der Stadt lokal emissionsfrei zu fahren nachvollziehbar, aber irgendwie dennoch unnötig. Da es eben den Ansatz eines umweltfreundlichen Plug-In-Hybriden ad absurdum führt. Auch über die Ladeleistung darf man gerne nochmal diskutieren.

Und dennoch ist der e-HYBRID von CUPRA ein Teilzeitstromer der im Alltag zu überzeugen weiß. Genügend elektrische Reichweite für die täglichen Fahrten, Stauraum ohne Ende – selbst für Urlaube mit der Familie und ausreichend Leistung, um überall mithalten zu können. Gepaart mit einem schlichten, aber durchaus sportlich, eleganten Design. Was will man mehr? Und selbst der Preis scheint nach Abzug des Umweltbonus und Innovationsprämie ausgewogen. Aber ganz ehrlich, was ist deine Meinung zum Sportstourer?

Disclaimer

Der CUPRA Leon Sportstourer e-HYBRID wurde mir für diesen Testbericht kostenfrei, für den Zeitraum von zwei Woche von CUPRA zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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„Geladen habe ich den Teilzeitstromer an einer EnBW-Ladestation während des Testzeitraums. Exemplarisch sein ein Ladevorgang aufgeführt. Der Akku war in diesem Fall auf 0 Prozent und wurde innerhalb von 3 Stunden und 33 Minuten auf 100 Prozent geladen.“
Bitte nicht nochmal machen, Tiefenentladung ist mit das Heftigste, was ich einem Akku antun kann.
Da ist ein Verbrenner in der Summe dann doch nachhaltiger.

… Tiefenentladung ist mit das Heftigste, was ich einem Akku antun kann.

Merke: „Null Prozent“ beim Akku im Hybrid ist KEINE Tief-Entladung, keine Sorge! Das ist ok. so!

Dass dieser ganze Stecker-/Hybrid-CO2-Schwindel sich noch zum Nachfolger des Dieselbetrugs auswächst, ist eine ganz andere Sache!

Aber auch die HBEV-Fahrzeuge werden – wenn deren Leasig-Rückläufer in Massen kommen – auf der Schlachtbank der Restwerthalde zunehmend schlechter verkäuflich wie jetzt schon Diesel und auch Benziner …

Ich habe einen neunen Benziner-Betrug aufgedeckt: Brettert man mit einem kleinen Dreizylinder mit Vollgas über die Autobahn, braucht er anstatt der versprochenen 3,9l doch glatt 8,5l.

Spaß beiseite. Aber wenn man ein Auto völlig anders nutzt als auf dem Prüfstand, kommen eben auch ganz andere Werte heraus. Ich fahre meinen PHEV seit 2,5 Jahren zu 90% rein elektrisch, ausschließlich geladen mit einer popeligen Schuko-Steckdose in der Garage, zu 40% gespeist durch meine PV-Anlage, Rest ist Ökostrom.

Es geht, wenn man will. Und wenn man nicht will, ist (zumindest in diesem Fall) nicht die Technik schuld, sondern der Fahrer.

Übrigens: nächste Woche werde ich mir den Sportstourer bestellen, meinen Leasing-PHEV demnächst zurückgeben und meinen alten Euro5 Diesel (3er-BMW Touring) aufs Altenteil schicken. Der Cupra reicht als alleiniger Untersatz.

Ich fahre meinen PHEV seit 2,5 Jahren zu 90% rein elektrisch, ausschließlich geladen mit einer popeligen Schuko-Steckdose in der Garage, zu 40% gespeist durch meine PV-Anlage, Rest ist Ökostrom.

Ja, mal ein wirklich netter Einzelfall von Dir, Hermann … aber Spaß beiseite –> was nützt das in der Summe, wenn mehr als 80% der BHEVs praktisch ohne Nutzung der Ladekabel und dann auch noch als krass steuerbegünstigter Geschäfts-/Dienstwagen ohne Aufladen nur mit der sowieso beigelegten Verbrenner-Tankkarte gefahren werden!?

Hint: Es gäbe gar keine derartigen HBEVs bzw. deren Stückzahlen, wenn der gewerbliche Mißbrauch als „Dauer-Verbrenner“ mit erheblichem CO2-Strafzahlungs-, Prämien-, Steuer- und Eigenanteil-Nachlass nicht möglich wäre!

Ich wiederhole mich: Das BHEV mit der extrakomplexen Technik wird – wenn deren Leasig-Rückläufer in Massen auf den Gebrauchtmarkt zurückkommen – auf der Schlachtbank der Restwerthalde landen und dann zunehmend schlechter verkäuflich sein.

Die weiterentwickelte Batterietechnik wird mit der Kombination von

  1. reiner E-Plattform
  2. Reichweite und
  3. Schnell-Ladetechnik

spätestens 2023/24 für deutlich kostengünstigere BEVs sorgen, die in Kaufpreis UND TCO den HBEV-Sauriern krass überlegen sein werden!

Last edited 7 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ich denke der PHEV Antrieb wird in den nächsten 5-10 Jahren auch wieder verschwinden. Ich würde ihn lediglich als Übergangslösung sehen. Für einige ist er vielleicht auch schlicht der Einstieg in die E-Mobilität. Weil mal ehrlich: wer sich PRIVAT(!!!) einen PHEV kauft, wird ihn regelmäßig laden. Sonst hätte sich derjenige einen reinen Verbrenner gekauft. Und im Laufe der Nutzung wird der Fahrer merken, wie viel er tatsächlich elektrisch schafft und wie viel Laune elektrisches Fahren macht. Als nächstes wird er sich dann wohl ein Vollelektrisches Auto anschaffen. Das Beispiel von „Hermann“ zeigt ja, dass man einen PHEV durchaus sehr gut fast rein elektrisch bewegen kann. Aber man hat noch (wenn man sich halt noch nicht zum BEV traut) den Verbrenner als back-up für die Langstrecke.

Firmenwagen bei denen der Fahrer noch ne Tankkarte bekommt sind natürlich ein ganz anderes Thema. Das wurde ja auch schon zur Genüge diskutiert an allen möglichen Stellen.

Wie gesagt, würde ich mal vermuten, dass die PHEV ab 2025 langsam wieder verschwinden werden. Zum einen wird das Portfolio an rein elektrischen Modellen dann ausreichend sein (es gibt aktuell kein BEV-Kombi, mal so als Paradebeispiel was auch an diesem Modell gut passt). Zudem sind bereits ab 2022/23 (nicht mehr so allzu lange hin) erste BEVs mit 700km WLTP Reichweite angekündigt. Ab 2025 könnte das dann auch bezahlbar werden. Dann hat sich das Thema PHEV und Reichweiten sowieso erledigt.

Müsste ich mir heute ein neues Familien-Auto zulegen (und ich habe gerne viel Platz im Auto, unser 3er Touring ist mir schon fast zu klein), würde es wohl auch ein PHEV werden. Warum? Reine BEVs mit ausreichend Platz und guter Langstreckentauglichkeit sind einfach noch sehr teuer. ID4 und Enyag mit großer Batterie. sind so die ersten, die gehen würden und preislich zumindest gerade noch im Rahmen sind. Einen Kombi fände ich natürlich besser, da der Verbrauch auch niedriger als bei einem SUV sein wird. Aber gibt es schlicht nicht.

Hallo Sebastian,

ich kannte den CUPRA Leon erst seit kurzer Zeit aus der Werbung. Der Bericht ist einfach klasse. Ich bin mir sicher, dass ich kein nächstes Fahrzeug mehr kaufe, ohne vorher hier einen Test gelesen zu haben. Glückwunsch auch zum ersten Foto: Die Wolken-mit-Sonne-Stimmung im Hintergrund ist genau der richtige Moment gewesen, um abzudrücken.

Danke für die viele Information, den angenehmen Schreibstil und die vielen guten Pics.

Grüße und schönen 2. Advent
Peter

Ich kann nicht verstehen, warum hier auf der „elektroauto-news.net“ Plug-in-Hybride getestet werden.
Das ist meines Erachtens der größte Betrug, den der VDA durch Lobbyarbeit begannen hat.

Warum werden hier auf dieser Hompage diese Betrugs-KFz vorgestellt?

Eine Übergangstechnologie die womöglich 15-20 Jahre als Status Quo existiert und unterhalten werden muss?
Obwohl: Ein PHEV ist sicherlich nicht länger als 6-8 Jahre im Markt, weil ab dem Alter jede mittlere Reparatur ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Und bei zwei Systemen auch noch bei doppelter Wahrscheinlichkeit. Siehe Rückrufe BMW und Ford. Bei beiden ist noch nicht mal eine Lösung in Sichtweite. Toll so ein PHEV! Alles schon lange bekannt, siehe im Uralt-Artikel-Zitat von Bernd Pischetsrieder: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/detroit-autoshow-wettlauf-in-amerika-1306166.html

Der Betrug ist eben viel weniger Offensichtlich als beim VW, MB, BMW Diesel Skandal.

Es ist überhaupt nicht zu vermitteln, dass die Hersteller diese Plug-In’s nur produzieren, um so wenig wie nur möglich Konventionalstrafen zu bezahlen.

Es dem Kunden viel einfacher zu vermitteln ist, dass falls er es will, Alles beim Alten bleiben kann.

Plötzlich dem Kunden den Unterschied von DC vs. AC und was Energie ist erklären zu müssen, das ist eine grosse Herauforderung für jeden Verkäufer, der seit 20 Jahren nur Verbrenner verkauft hat.

Dem Kunden erklären zu müssen, dass er beim Kauf eines PHEV eigentlich nichts dafür getan hat Öl zu sparen. Die Ölquellen werden einfach 20-30 Jahre später versiegen, weil der Plug-In einfach etwas weniger verbraucht. Das ganze Öl wird im Endeffekt trotzdem gefördert, einfach ein paar Jahrzehnte später.

Der Markt für PHEV besteht nur, weil man den Leuten in den Medien und Blogs glaubhaft machen, dass BEV’s Teufelszeug sind, dass er beim Laden mit einem BEV völlig hilflos ist, Strom viel zu teuer ist und eh nicht genug vorhanden sein wird und dass der Käufer weiterhin seine Fahrgewohnheiten beibehalten kann.

Last edited 7 Monate zuvor by Markus Doessegger

Nehmen Sie doch endlich einmal Ihre Scheuklappen ab und lesen Sie meinen letzten Kommentar.
Und Ihr Kommentar zum Thema Endlichkeit der Ölvorräte ist völlig blödsinnig. Die Erdölvorräte werden zwangsläufig irgendwann aufgebraucht sein, selbst wenn morgen alle Tankstellen weltweit schließen. Nicht alles Erdöl wird zu Benzin/Diesel weiterverarbeitet. Mit jedem Joghurt das sie essen mindert dessen Plastikbecher die Vorräte. Aber es macht eben doch einen gewaltigen Unterschied, ob die Vorräte 100 oder 300 Jahre reichen.

Selbst wenn die Erdölvorräte noch 1000 Jahre reichen würden, die Menschen müssen lernen ohne Erdöl, Gas und Kohle auszukommen, wenn der Planet in 100 Jahren die Menschen noch ernähren soll – wenn zunehmende Hitze, Dürre, Wassermangel auf der einen Seite und Hochwasser, Erdrutsche usw. auf der anderen Seite die Nahrungsproduktion fast unmöglich machen.

  1. Ich denke kaum, dass ich mir von Ihnen sagen lassen muss, was ich zu denken habe und was nicht.
  2. Ich stelle keine Vermutungen ab, was Sie in Ihren Kommentaren schreiben, die Sie 2 Stunden später schreiben.
  3. Sie geben sich damit zufrieden, dass die Ölvorräte „… zwangsläufig irgendwann aufgebraucht seien …“. Klar, Sie sind ja Teilverbrennerfahrer und da spielt es keine Rolle, ob das dann halt im Jahre 2050 oder 2070/2080 sein wird. Interessiert Sie nicht. Das CO2 von 30 Jahren wird dann halt ebenfalls in der Luft verbrannt sein. Ihre Einstellung ist es ja gerade, die mich bestärkt, dass meine Aussage bezüglich den Ölvorräten in keinem Fall wie Sie es ausdrücken „blödsinnig“ ist.
  4. Benzin/Diesel wird einfach nur durch die ineffizienteste Verbrennungsmaschine, die je erfunden wurde verbrannt und ist, einmal verbraucht, für immer verloren. PET’s aller Art werden zu grossen Mengen recykliert, zumindest in der Schweiz. Ihr Vergleich hinkt sehr.
  5. Mit Ihrer Einstellung, dass PHEV’s eine erstrebenswerte Alternative seien, ich meine das ist natürlich Ihr gutes Recht, zementieren Sie die Ansicht, dass wir noch alle Zeit der Welt haben werden, um unser soziales Umfeld so richten zu können, dass der Klimawandel uns eh nichts anhaben kann, sollte es ernst werden. Sie schüren die Hoffnung so vieler, dass wir uns eigentlich gar nicht so beeilen müssen und dass eh der Spuk mit den BEV’s damit bald wieder am Ende ist. Wie damals im Film von Chris Paine „Who killed to electric car“ mit Bob Lutz, zu meinem Leidwesen noch ein Schweizer, in der Hauprolle als er versuchte Tesla once and for all von der Weltbühne wegzudrücken. Sie werden doch wohl verstehen, und das ist auch legitim, warum nicht nur ich sondern auch Andere in diesem Forum entgegenhalten wollen.
  6. Wenn ich meinem Chef ein Software Projekt bauen würde, dessen Redundanz der Datenpersistierung einerseits mit einer relationalen Oracle Datenbank und andererseit mit einer objektorientierten Object Store Dadanbank sichergestellt wird, dass mein Chef mich hochkannt und zwar auf der Stellen entlassen hätte. Bei Hybriden werden solche Ansätze noch als „vortschrittlich“ eingestuft. Ich persönlich finde das einfach nur krass.
  7. Ich möchte nicht all die anderen Issues, welche in diesenm Forum schon ausführlich behandelt wurden nochmals wiederholen.
  8. Viele und da bin ich überhaupt nicht alleine innerhalb und auserhalb dieses Forums, betrachten PHEV’s als Betrug am Klima und somit an uns Menschen. Ich tue das aus gutem Grund, auch in Anbetracht der Faktenlage und Auseinandersetzungen mit so vielen Kollegen und Leuten, die ich aus der Scene kenne.

Sehen Sie, und ich denke auch, dass das hier in diesem Forum zulässig ist, für einen Paradigmenwechsel hin zur Elektromobilität (BEV / FCEV) zu plädieren und sämtliche ICE’s, wie auch immer gelagert, nicht mehr gefördert werden und als Auslaufmodel gelten sollten. Klar wird das auch nicht übe Nacht geschehen.

Ein Kollege von mir hat einen Rex. Er fährt zu 99.5% rein elektrisch. Ich bewundere ihn, aber er ist eine Ausnahme. Es gibt auch noch ein paar andere. Das ist dann halt grosse Modu ein BEV mit Zugemüse, dass man vermeintlich herumführt.

Das ist halt genau der Punkt:
Leute, „die ich aus der Scene (sic!) kenne“ 😉
20 Millionen deutsche Autofahrer sind eben nicht in jener Szene beheimatet und die möchten auch keinen Umstieg auf reinelektrisches Fahren in absehbarer Zeit.

Wann planen Sie dann den Umstieg ?

Ähm, das sind Leute aus Ihrer Scene mit denen ich mich auseinandersetze. Leute in unserer Firma, für die Laden des Plug-In kein Thema ist und nie ein Thema sein wird. Wir hatten auch einmal probehalber so ein Teil von Volvo für 1 Monat in der Firma. Erstens, das Teil kostet etwa 25k Euro mehr als mein BEV. Zweitens, ich habe gerade daneben geparkt. Am Strom angeschlossen war das Teil aber nie. Eigenartig, Schuko Dosen waren überall vorhanden. Jeder dieser Leute hat sicher schon einmal eine Kaffeemaschine eingesteckt.

Was sooo furchtbar schwierig sein soll an einem rein elektrischen Auto ist mir schleierhaft. Ich meine Apple hat doch auch nicht eine Ausgabe des iPhone angeboten, das so funktioniert wie wir es heute kennen und daneben ein iPhone mit einer zusätzlichen Drehwahlscheibe, für diejenigen, die halt immer noch Mühe haben darauf zu verzichten.

Meine Scene hat schon längst verstanden, um was es geht und lebt besser und effizienter.

Ich plane durchaus einen Umstieg in den nächsten Jahren aufs Reinelektrische.
Aber sind wir mal ehrlich und schauen auf die Umfragen, demzufolge planen derzeit mehr als 50% der deutschen Autofahrer gar keinen Umstieg aufs reinelektrische Fahren.
Es bleibt spannend. Entspricht auch Pi mal Daumen meinen Eindrücken aus Gesprächen im Kollegen- und Bekanntenkreis.

Aber […] schauen [wir mal] auf die Umfragen, demzufolge planen derzeit mehr als 50% der deutschen Autofahrer gar keinen Umstieg aufs reinelektrische Fahren.

Merke: Solche Umfragen sind wie die Beobachtung „ein scheues Rehs“ im dunklen Wald 😉
Sie zeigen eine »Augenblicksposition« und schon „winzige Momente später“, steht das Reh woanders … soll heißen, sie sagen NICHTS Zuverlässiges über die tatsächliche Zukunftsentwicklung aus!

Last edited 7 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Zu „Mit Ihrer Einstellung, dass PHEV’s eine erstrebenswerte Alternative seien, ich meine das ist natürlich Ihr gutes Recht, zementieren Sie die Ansicht, dass wir noch alle Zeit der Welt haben werden, um unser soziales Umfeld so richten zu können, dass der Klimawandel uns eh nichts anhaben kann, sollte es ernst werden.“ ?

Ich habe drei Monate lang recherchiert bevor ich mit den Cupra Leon Sportstourer bestellt habe. Eigentlich wollte ich einen BEV.
Meine Randbedingungen waren:

  • Kein Zweitwagen mehr
  • vernünftiges Platzangebot für 4 Personen
  • überwiegend Kurzstreckenfahrten
  • Wallbox in der Garage
  • PV-Anlage auf dem Garagendach
  • ab und zu einmal Langstrecke
  • häufig größerer Bedarf an Ladevolumen
  • Anhängekupplung für Fahrradträger (2 E-bikes) und Anhänger

Ich bin den ID.3 Probe gefahren, der passt aber in vielen Bereichen nicht.

Dann habe mir den ID.4 und den Skoda Enyaq iV80 angesehen. Mit meiner Wunschkonfiguration und einem großen Akku kommen beide auf über 51.000€, macht nach Abzug der BAFA-Prämie über 45.000€. Sorry, aber das ist eine Summe, die ich für ein Auto nicht ausgebe.

Dann also doch wieder schweren Herzens PHEV’s angesehen. Mit einer vergleichbaren Konfiguration kostet mich dieser nach Abzug der 4.500€ BAFA-Prämie bei einem Seat-Händler in Sachsen 31.100€. Den habe ich dann genommen. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber 14.000€ Preisdifferenz ist für mich ein nicht zu ignorierendes Argument.

Fazit:

  1. Mit einem Verbrenner-Zweitwagen für die Langstrecke sind kleine BEV’s bereits heute eine Option. Ob das allerdings ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln.
  2. Hat mein keinen Verbrenner als Backup, braucht man ein großes Akku, wenn zumindest ab und zu Langstrecken angesagt sind. Die genannten ID.4 und Enyaq iV80 wiegen dann über 400kg mehr als der PHEV. Und die schleppt man dann auf jeder noch so kleinen Kurzstrecke mit. Verstehen Sie das unter Ökologie?
  3. Unabhängig von der unbefriedigenden Lade-Infrastruktur sind die für mein Profil in Frage kommenden BEV’s sehr viel teurer. Glückwunsch an Sie, wenn Sie das nicht interessieren muss.
  4. Ich will gar nichts zementieren, ich kann aber nur das kaufen, was für mein Anforderungsprofil und meinen Geldbeutel passt und derzeit am Markt ist. Und deshalb ist heute der Cupra Leon Sportstourer für mich die beste Option. Leider.

Weil es keine Betrugs-Kfz sind. Zumindest, wenn man es will. Ich fahre überwiegend Kurzstrecke, selten einmal eine echte Langstrecke. Ich brauche des öfteren viel Zuladung, manchmal einen Anhänger und ganz selten fahre ich auch gerne einmal schneller. Das Alles kann der Cupra. Man benötigt keinen Zweitwagen. Den Sportstourer gibt es in fast Vollausstattung bei sauerlandauto.de für ca. 31100€ (BAFA-Prämie bereits eingerechnet).
Will ich ein reines Elektroauto, bin ich z.B. beim Skoda Enyaq IV80 mit vergleichbarer Reichweite, Größe, Ladevolumen und Ausstattung bei 45000€ (ebenfalls BAFA, hier 6000€ eingerechnet). Und ich habe zumindest auf der Langstrecke das Ladesäulenproblem. Beim Wiederverkauf wird es bei einem BEV noch sehr viel schwieriger, wenn sich, wie anzunehmen, die Leistungswerte der Akkus nach oben entwickeln.
Mit meinem derzeitigen PHEV fahre ich zu 90% rein elektrisch, ca. 40% des Stromes aus der eigenen PV-Anlage, der Rest ist Ökostrom. Für mich ist der PHEV der beste Kompromiss. Besser als ein BEV und erst recht besser als ein Verbrenner.
Also nicht einfach alles nachplappern sondern einfach daran denken, dass es schlichtweg viele Fahrer gibt, für deren Fahrprofil ein PHEV einfach die beste Lösung ist.

Guter Test Sebastian! Alles richtig, und eindrücklich erklärt wie es eine Alternative gibt für bestimmtes Fahrerprofil. Achtung ihr PHEV Fahrer, ihr könnt auf die 1,4 Liter kommen, dann müsst ihr aber zu 95% elektrisch fahren. Das bedeutet aber fast nur Kurzstrecke. Dazu gibt es jedoch preisgünstigere BEV s. Da die meisten aber in der Praxis damit weiter fahren, dafür sind sie gebaut, müsste man um auf die 1,4 Liter zu kommen, alle 20 Minuten tanken auf der Autobahn. Der Trend zu 150 Km E Reichweite ist am Kommen. Leider ist der von den Schwedischen Volvo Konstrukteuren in Göteborg entwickelte Polestar 1 am weitesten, aber da in der Oberklasse angesiedelt, noch zu teuer.

Die Sorge vom Tiefentladen braucht sich beim e Auto keiner machen. Wer fährt schon auf 0 mit einem BEV? um abgeschleppt zu werden. Alle Arten von Hybrids sind so gebaut, dass selbst bei Angabe von 0 noch ca 2 KWh im Akku geladen verbleiben.Bei den HEV ein ständiger Vorgang beim Fahren, entladen und gleich wieder laden. Bei den aufladbaren PHEV s beginnt dieser Vorgang dann wenn der Verbrenner anspringt oder der Akku leer anzeigt also 0.

Wer fährt schon auf 0 mit einem BEV? um abgeschleppt zu werden„: Ein BEV Fahrer lernt halt während der Fahrt von Anfang an nicht über seine Verhältnisse zu leben. Ist übrigens auch eine gute Lebenseinstellung 🙂

Alle 20 Minuten tanken auf der Autobahn? Der Cupra macht ca. 600km mit einer Tankfüllung. Oder meinten Sie laden? Ein PHEV wird auswärts nicht geladen. Macht weder wegen der Akkugröße noch wegen der Ladegeschwindigkeit Sinn. Für die wenigen Langstrecken hat man einen Benziner.

Ein PHEV mit 150km rein elektrischer Reichweite macht auch keinen Sinn. Das würde das Gewicht des Wagens um ca. 1/4 Tonne erhöhen, ohne dass es für überwiegend Kurzstreckenfahrer (und für andere ist er sinnlos) nennenswert etwas bringt.

Stimmt, für ausschließlich Kurzstrecke mit kleinem Kofferraum ohne Anhängekupplung gibt es preisgünstigere BEV’s. Das Problem an Ihrem Satz „Das bedeutet aber fast nur Kurzstrecke“ ist das unscheinbare Wörtchen „fast“. Die restlichen 5% gehe ich dann zu Fuß? Oder nehme den bei mir praktisch nicht vorhandenen ÖPNV oder die Bahn mit 200-300% Reisezeit ohne vernünftiges Gepäck?
Oder dann doch für die wenigen Langstrecken ein großes Akku? Mit einem um 400kg höheren Gewicht als der PHEV? Mit einem Mehrpreis von ca. 14.000€ (Bsp: ID.4, Enyaq iV80)?
Sorry, aber das ist alles leider nicht durchdacht.

Habe lange nicht mehr so einen guten Autotest gelesen! Toll!

Ich hätte mich aber noch über etwas mehr Infos zum Verbrauch gefreut 🙂 Zum Beispiel die reale Reichweite im E-Modus wenn man Sparsam fährt usw.

Und nach Auskunft meines Verkäufers, gibt es die Brembo Bremsen nicht für den PHEV.

Die Fotos sind übrigens alle super! Sehr schön auf die Details geachtet 🙂

Super Bericht über ein tolles Fahrzeug, man merkt wie Du begeistert warst. Das kann ich nur bestätigen, fahre seit 4 Jahren einen Audi A3 e-tron, welcher ja die gleiche Basis hat.

Zum Thema Tiefentladung möchte ich folgendes sagen, es ist gar nicht möglich den Akku tief zu entladen, das regelt die Software, denn die Hersteller geben 8 Jahre und/oder 160000km Garantie auf den Akku. Ich denke nicht, dass die Hersteller ein Risiko eingehen nur wegen falscher Handhabung der Benutzer. Die Sorgen wegen Tiefentladung sind also unbegründet.

Zum Fazit von Dir Sebastian, dass die Umschaltung von E- auf Hybrid-Betrieb kompliziert sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Beim A3 zieht man nur kurz am Gangwählhebel schon springt der Verbrenner an und man befindet sich im Sportmodus. Zieht man nochmal so ist der „normale“ Hybridmodus (Stufe D) angewählt. Diese Funktion müsste der Leon eigentlich auch haben.

Vielen Dank, sehr interessanter Test über ein sehr interessantes Auto.
Wir fahren derzeit begeistert Prius Plug-in nun schon im vierten Jahr und der Cupra hier ist definitiv heißer Kandidat als Nachfolgefahrzeug, wenn‘s für uns soweit ist (und falls kein neues Prius Plug-in Modell kommen sollte für deutschen Markt in 2-3 Jahren, mal sehen).

Wir haben den Cupra seit einigen Wochen, klasse Fahrzeug mit sportlichem Charakter, ausgereifte Technik, E Modus sehr gut, Laden an der heimischen Steckdose auch, Bedienung via Infotainment leider zum Teil extrem unlogisch.

Hast Du schon einmal versucht, das Infotainment-System für Deine eigenen Bedürfnisse zu konfigurieren (siehe Handbuch) ? Würde mich interessieren, ich muss auf meinen Leon ST noch ca. 3 Monate warten.

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