Renault ZOE RS Performance-Version könnte 2022 auf die Straße kommen

Renault ZOE RS Perfomance Version steht in den Startlöcher

Copyright Abbildung(en): Renault

Erst Anfang Juli hat Renault die neuste Generation seines Elektroauto-Bestseller Renault ZOE vorgestellt. Kurz darauf werden Gerüchte laut, dass die Franzosen eine Renault ZOE RS Performance-Version geplant haben, welche ab 2022 ordentlich Power auf die Straße bringen soll.

Rundum erneuert präsentiert sich das vollelektrische E-Auto der Franzosen mit bis zu 390 Kilometer Reichweite nach WLTP , mehr Leistung, mehr Ladeflexibilität, neue Assistenzsysteme, ein neues Cockpit und ein markanteres Design. Wie Renault Produktplanungschef Ali Kassai nun zu verstehen gab, will man künftig Perfomance mit Elektromobilität verbinden und welches E-Auto würde sich hier besser anbieten als der ZOE.

“Wir haben lange darüber nachgedacht. Es wird der Tag sein, an dem die technologischen Blockaden beseitigt sind. Das bedeutet hohe Leistung, aber auch Nachhaltigkeit der Leistung und wirtschaftliche Vertretbarkeit.” – Ali Kassai, Renault Produktplanungschef

Bereits 2017 haben wir über ein sportliches ZOE RS Modell berichtet. Das zweisitzige ZOE e-Sport Concept war mit zwei 170 kW Elektromotoren ausgestattet und beschleunigte von 0 auf 100 km/h in gerade einmal 3,2 Sekunden. Von 0 auf 209 km/h (Höchstgeschwindigkeit) ging es in weniger als zehn Sekunden. Als Energiespeicher war eine 40 kWh große Batterie verbaut. Zwei Elektromotoren lieferten hierbei 340 kW (fast 460 PS) und ein Drehmoment von 640 Nm.

Durch den E-Antrieb an beiden Achsen wurde das ZOE e-Sport Concept mit einem Allradantrieb ausgestattet. Auf die Waage brachte dies ein Gesamtgewicht von nur 1.400 Kilogramm, wobei alleine die Batterie mit 450 kg fast ein Drittel davon ausmachte. Die künftige Renault ZOE RS Performance-Version könnte durchaus mit ähnlichen Werten aufwarten. Wie Kassai zu verstehen gab will man das Tempo bei E-Autos beibehalten und dadurch relativ kurzfristig, in maximal drei Jahren eine Perfomance-Version des ZOE auf die Straße bringen.

Quelle: Autocar – Hot Renault Zoe RS expected by 2022

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7 Antworten

  1. Wenn ich das so miterlebe als Generation 70+, dann kriege ich richtig Angst vor den neuen geplanten E-Autos Waffensystemen, die dann auch jeder ohne Waffenschein nur mit einer PKW Fahrerlaubnis benutzen darf! Ich darf gar nicht daran denken wenn ich auf mein Mobilist Fahrrad sitze und werde mit solchen Boliden konfrontiert. Na wenn wir Menschen nicht protzen können, dann sind wir wohl falsch auf dieser Welt. Na vieleicht gibt es bald auch mal ein paar vernünftige E-Fahrzeuge für den urbanen Stadt- und näheren Umkreisverkehr.

    1. Ja, wo bleibt die Bescheidenheit und Vernunft bei so starken E-Autos? Besteht denn nicht auch ein E-Auto- Markt, welche die jungen “Grünen” und die “weisen” Aelteren ansprechen um von A nach B zu kommen ? Muss es immer mehr sein ? Einsicht und ein Umdenken tut Not in unserer Leistungsgesellschaft. Viele zukünftige Käufer warten auf dieses normale E-Auto welches nicht enorme Resourcen verschlingt.-

  2. Reiner Schulz kann ich nur zustimmen: bin seit einem jahr begeisterter ZOE R110 fahrer und denke mir jeden tag:
    mehr auto braucht der mensch im grunde nicht (wenn überhaupt …

    nachdem in den meisten autos nur 1 person sitzt, hoffe ich jeden tag auf neuigkeiten von Renault, dass sie endlich ein schickes, alltags- und wintertaugliches upgrade vom twizy herausbringen, um sich damit von den buckligen, hässlichen ‚mopedautos‘
    à la smart & co zu unterscheiden …

    wo soll diese gigantomanie (schneller, stärker, grösser) der meisten autohersteller hinführen? zu ampelkavalierstarts, privatrennen, erhöhten umsätzen bei reifenherstellern, gut ausgelasteten karosseriespenglerbetrieben, reparaturwerkstätten und unfallstationen der krankenhäuser?

    ich finde diese entwicklung mittlerweile unerträglich und dies alles fällt für mich in die kategorie ‚unnötig und ressourcenverschwendung‘ – dabei hat dies alles noch nicht mal richtig begonnen!

    warum muss der gute gedanke einer sanften e-mobilität von den managern und entscheidungsträgern schon wieder in die falsche richtung getrieben und wertvolle entwicklungsarbeit in protzige und/oder schnelle e-autos mit überdimensionierten motoren und akkus gesteckt werden?

    diese haben m.e. in alltagsautos auf öffentlichen strassen keine daseinsberechtigung, denn es passiert tagtäglich im strassenverkehr sowieso jetzt schon genug.

    IMHO sollte es auch bei öffentlichen fördergeldern eine limitierung von 100kW als geförderte motorleistung geben, damit diesem wahnsinn zumindest von steuergeldseite her entgegengewirkt wird!

  3. Der ZOE mit 80KW beschleunigt wie der Teufel. Ich brauche nicht mehr Leistung, sondern den ZOE als Kombi mit Anhängekupplung. Der 50KWh Accu in Verbindung mit CCS für lange Strecken würde reichen.

    Dieser Leistungs- und “Big is Beautyful”-Wettbewerb ist ein völliger Irrweg, zumal, selbst wenn CO2-frei mit regenerativem Strom gefahren wird, das Gummiabriebproblem bleibt. Dafür sehe ich bislang überhaupt keine Lösung. Solange also der biologisch abbaubare Reifen noch nicht erfunden ist, sollte es auch nicht erlaubt sein, mit unsinnig hohen Leistungen mehr Abrieb als nötig zu erzeugen. Die Elektroprämie an ein Leistungslimit zu koppeln, halte ich wirklich für eine gute Idee.

  4. Renault braucht nicht abzuspecken. Solch bescheidene, wie hier von den Schreiberlingen geforderten E Autos haben sie schon lange und sind Marktführer. Warum nicht auch noch ein GTI a la VW Golf, oder überhaupt, alle Tesla s laufen so schnell ! Dies bleibt sicher ein kleiner Markt, aber bestimmt sind sie sauberer als jeder langsamere Diesel.

  5. Warum haben alle Angst vor starken E-Autos?

    Es ist nichts anderes als ein starker Benziner oder Diesel. Mit Ausnahme der der geringeren Geräuschemissionen und dem fehlenden Benzingestank.

    Selbst fahre ich einen ZOE mit 110 PS als Dienstfahrzeug. Ich stimme hier voll zu, wenn die Leute sagen „Das Auto reicht“.

    Nur muss ich sagen:
    Ich mag schönes Design, breite Reifen und den Gedanken „ich könnte, wenn ich wollte“ im Bezug auf die Leistung.
    Gleichzeitig habe ich mir bei dem jetzigen ZOE schon manches Mal einen Allradantrieb gewünscht (Schnee, nasse Straße).

    Ich gehöre zu den besonnenen Fahrern, welche im Verkehr mitschwimmen und sich freuen, wenn der Verbrauch unter 14 kw/h bleibt und nutze die Klimaanlage/Heizung auch deshalb nur zurückhaltend.

    Zum Schluss muss ich noch den Leuten widersprechen, die sagen der Stromverbrauch wird mehr und der Gummiabrieb höher. Das Gegenteil ist der Fall: Ein starker Elektromotor braucht bei gleicher Fahrweise nicht mehr Strom als ein Kleiner. Im Gegenteil. Dadurch, dass ich den Motor weniger fordere wird der Wirkungsgrad höher und er verbraucht dadurch weniger. Außerdem wird die Leistung auf alle 4 Reifen verteilt was den Gummiabrieb ebenfalls verringert. Zu guter Letzt sei noch die bessere Bremsleistung aufgrund der breiten Reifen und hohen Rekuperation der beiden Motoren genannt.

    Natürlich wird all das ins Gegenteil verkehrt wenn ich anfange die mögliche Spitzenleistung abzurufen.

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