Jolt Energy stellt MerlinOne – das urbane Schnellladegerät der Zukunft vor

Jolt Energy wählt mit dem MerlinOne einen flexiblen Ansatz zum Laden

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Das Münchner Start-Up Jolt Energy stellt mit der MerlinOne Schnellladesäule den elementaren Bestandteil des eigenen Milkrun-Konzepts im Ladebereich vor. Beim MerlinOne handelt es sich um ein urbanes Wechselladegerät. Entwickelt für den Einsatz in Städten und Vororten.

MerlinOne – urbanes Schnellladegerät mit Stil

Mit diesem leistungsstarken Ladegerät (HPC) möchte das junge Unternehmen der Ladekrise in Städten begegnen. Das Besondere, der Merlin One benötigt keinen Netzanschluss und wird auf Straßen und an gewerblichen Standorten eingesetzt, die für Elektroautofahrer zugänglich und bequem zu erreichen sind. Jolt Energy versteht die eigene Schnellladesäule Merlin als eine Art Powerbank für das Auto: Ein Stromspeicher wird aufgeladen und kann dann – zeitversetzt – diese Energie an einen angeschlossenen Verbraucher wieder abgeben.

Hierdurch wird es möglich, dass der MerlinOne buchstäblich in wenigen Minuten eingesetzt werden kann, verglichen mit bis zu zwei Jahren Planungs- und Umsetzungsdauer für traditionelle netzbasierte HPCs. Laut Jolt Energy soll es dem MerlinOne möglich sein in ca. 10 Minuten zwei Elektroautos gleichzeitig auf 100 km aufzuladen. Somit ist die portable Ladestation fünf bis zehnmal schneller als die Standard-AC-Ladegeräte, die man auf den Straßen vieler Städte findet.

Während die technischen Details des Ladekonzepts noch nicht öffentlich bekannt sind, werden die neuen Ladegeräte von JOLT und zwei führenden Automobilherstellern gemeinsam entwickelt.

„Jolts technische Innovation verkürzt die Einsatzzeit von Schnellladern von etwa 34 Monaten auf 12 Wochen, so dass wir in Schlüsselmärkten fast sofort Fuß fassen können. Wir werden die gesamte Infrastruktur besitzen, so dass Städte und Standortpartner nicht den Aufwand für den Bau und die Wartung eigener Stationen haben – ein Gewinn für alle.“ – “ Maurice Neligan, CEO von Jolt Energy

Geladen werden die Merlins an eigenen Ladestationen “Energy Center”, die irgendwo abseits im Gewerbegebiet steht und Zugang zu einer 20 kVA-Leitung hat. Ein solcher Hub kann viele Merlins gleichzeitig in kurzer Zeit „aufpowern“. Dabei geht er intelligent vor und nimmt nur dann Strom aus dem Netz, wenn dies problemlos möglich ist. Ein solches Energy Center kann aber auch Stromspitzen im Netz abfangen und gegebenenfalls Strom ans Netz zurückgeben.

Zwischen 30.000 bis 80.000 Ladegeräte in den nächsten sieben Jahren geplant

Jolt hat die ersten 100 Städte identifiziert, in denen er in den nächsten sieben Jahren zwischen 300 und 800 Ladegeräte einsetzen wird. Jedes Ladegerät wird mit Standard-Ladeanschlüssen ausgestattet, um für die meisten Kunden attraktiv zu sein. Die Städte werden nach E-Car-Nutzung und Stadtplanung, Genehmigungsvorschriften sowie finanzieller Unterstützung priorisiert.

Der genaue Standort der Ladegeräte steht noch nicht fest, jedoch arbeitet Jolt eng mit einer Reihe von globalen Immobilienbetreibern in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Kraftstoffverteilung zusammen.

Quelle: Jolt Energy – Pressemitteilung vom 21. August 2019

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4 Antworten

  1. Gewaltiger Vorteil für Temporäranschlüsse wie z.B. WEF Davos, jeden Januar 1e Woche wo der Energieversorger zu wenig Netzkapazität hat, um die vielen Elektro Shuttles nachzuladen & das bereits mit mobilen LadeAkkuContainern bewältigt.
    Ladefrequenz Erprobung eines Standortes vor der langwierigen viel monatigen Netzanbindung
    Ein Vergleich mit fossiler Energie;:
    – Gasanschluss im Haus / Ladeanschluss mit Netzanbindung
    – Oeltank , Füllung auf Abruf kommt vorbei, / Merlin muss zum Energy Center & zurück
    -Festanstellung nach Monaten / Temporär Anstellung sofort, unverbindlich

  2. „Die Städte werden nach E-Car-Nutzung und Stadtplanung, Genehmigungsvorschriften sowie finanzieller Unterstützung priorisiert.“ Ich würde auch nach der Verfügbarkeit von Ökostrom priorisieren. Um Zentren wie München oder Stuttgart herum gibt es keine Flächen zur Erzeugung von Ökostrom und die Stromleitungen Nord-Süd sind bereits am Anschlag. In solchen Regionen läuft da nix mit Ökostrom. Leider.

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