Batterieforscher: Aktuelle Batterien „reichen für die Elektromobilität längst aus“

Batterieforscher: Aktuelle Batterien „reichen für die Elektromobilität längst aus“

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Begeistert vom Nobelpreis in Chemie für drei Batterieforscher äußerte sich Martin Winter, Professor am MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) und einer der führenden Forscher in Deutschland zu Lithium-Ionen-Batterien, kritisch über die Erwartungshaltung gegenüber Elektroautos: „Wir müssen die Ansprüche an die Batterien etwas herunterfahren. Die meisten Leute fahren heute nicht so weit. Der Deutsche fährt am Tag im Schnitt circa 40 Kilometer“, sagte Winter der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Wenn die Nutzer bereit seien, „Kompromisse zu machen, dann reichen die Batterien für die Elektromobilität längst aus. Dazu gehört dann aber auch zum Beispiel, dass ich auf der Autobahn nicht rase.“

Der deutsche Batterieforscher ist der Meinung, dass sich Einstellung gegenüber den Themen Elektromobilität und Reichweite ändern müsse. „Ich kann dann nicht sagen, dass ich die Freiheit haben möchte, spontan und ohne Pause während der Fahrt meine Schwiegermutter mit dem Elektroauto in Südsizilien besuchen zu müssen.“

Nobelpreis für Batterieforscher „eine super Nachricht“

Der Nobelpreis für Chemie für den in Jena geborenen US-Amerikaner John Goodenough, den in Großbritannien geborenen Stanley Whittingham und den Japaner Akira Yoshino für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien sei „eine super Nachricht“, sagte Winter der dpa. Keine andere technische Lösung vereine so viele positive Eigenschaften auf einmal wie diese Art. Keine andere Batterie sei so schnell aufzuladen, biete das geringste Gewicht und die größte Reichweite. Und dementsprechend fällt auch das Fazit des Wissenschaftlers aus, der seit rund zehn Jahren auf diesem Gebiet forscht: Ohne die Lithium-Ionen-Batterie wäre bei der Entwicklung der Elektromobilität erst die Hälfte des Weges erreicht.

Die leichten, wiederaufladbaren und starken Batterien werden außer in Elektroautos auch in zahlreichen anderen Produkten wie Mobiltelefonen und Laptops eingesetzt. Sie könnten in größerem Maßstab auch Solar- und Windenergie speichern und so eine Welt frei von fossilen Kraftstoffen ermöglichen, teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften mit.

Quelle: dpa-Newskanal der Süddeutschen Zeitung – Batterieforscher in Münster begeistert von Nobelpreis-Wahl // Tagesschau – Auszeichnung für Chemiker: Nobelpreis für Batterie-Forscher

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28 Antworten

  1. Leider verstehen daß die wenigsten Leute. Nach 2 Jahren Zoe muss ich sagen, ein Akku mit 35-40 kWh und ein schnelles laden reicht auch für Urlaub nach Korsika oder Kroatien. So entspannt war ich noch nie. Die neuen Fördermethoden von Lithium sind relativ Umweltfreundlich. Kein Vergleich zu dem was passiert wenn wir weiter mit Benzin und Diesel rasen.

  2. Das sehe ich ganz anders. Viele können ihr E-Auto eben nicht zuhause laden, sondern vielleicht nur einmal in der Woche extern,. Die Aussage, dass man durchschnittlich täglich nur 40km fährt, geht deshalb am Problem vorbei. Wenn man wirklich bei Mini-Reichweiten von 300km und weniger bleiben will, dann wird sich das Elektroauto niemals durchsetzen. Effektiv sind das an kalten, dunklen Wintertagen auf der Autobahn bei Richtgeschwindigkeit dann nur noch 150km. Doch, ich weiß,wovon ich rede, ich fahre seit 2 Jahren einen Plug-in Hybrid.

    Man kann sich also entscheiden: Elektromobilität nur für die selbsternannte ökologische Avantgarde, die E-Autofahren und -laden als Hobby betreibt und andererseits echter Verkehrswende mit altagstauglichen Reichweiten von 800-1000 km WLTP, was irgendwann die Verbrenner wirklich überflüssig macht. Das wird auch gehen, mit Feststoffakkus oder anderen Konzepten, Stichwort Innolith.

    1. Weshalb nicht die Benziner auf Erdgas umrüsten? Mit. Erdgas hat man zu zwei Drittel ein Wasserstoffauto, das problemlos funktioniert. In der Bilanz ist das besser als ein reines Wasserstoff Auto, denn solange man Wasserstoff aus Erdgas erzeugt ist es sinnlos. Wasserstoff aus Strom ist in der Bilanz nicht besser und wenn, dann erzeugt man Erdgas!!! Die Industrie kann mit den e Autos richtig Geld verdienen, man muss sich nur absprechen und die Akkus teuer verkaufen, der Rest des Autos ist billig.

  3. Gibt es wirklich keine Alternative zu Lithium-Ionen oder lediglich kein Interesse ?

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-7592485/Father-eight-invents-electric-car-battery-drivers-1-500-miles-without-charging-it.html

    Der Artikel geht nicht auf alle Details und Unterschiede ein, zeigt aber auch das es durchaus technische Alternativen auf dem Markt gibt,… und das die Industrie und/oderLobby wenig Interesse hat. Ich konnte bisher noch keinen Artikel dazu finden ob und welche Nachteile Alu-Luft Batterien zu Li-Io Batterien haben.

  4. Es ist ja schön, dass mir ein Forscher vorschreiben will, wie ich zu denken habe. Wenn ich weite Strecken am Stück fahren möchte, dann mache ich das heute, weil ich es kann. Das ist das Resultat jahrelanger Forschungen und Entwicklungen im Bereich der Mobilität. Alles andere ist Rückschritt. Und Elektromobilität ist zurzeit noch Rückschritt.

  5. Die jetzigen Batterien sind ein Witz und bei weitem nicht ausreichend weder ist damit eine Fahrt von Deutschland nach Italien möglich und auch fuer Handelsvertreter ungeeignet. Nicht einmal von Salzburg nach Wien und retour was jeder Benziner oder Diesel mit einem Tank bewältigt. Ausserdem will man ja nicht nur mit 100 kmh dahinzukeln. Da könnten wir gleich die Post knutschen wieder einführen wir leben im 21 jhd. Und nicht im 19 jhd.
    Das mit den jetzigen Batterien wird erst dann interessant wenn eine Reichweite von mindestens 600 Kilometer mit einer ladung möglich waere und die heutigen Fahrzeuge sogar die der kleinen und Mittelklasse haben eine endgeechwindigkeit von 250 kmh also müsste zumindest eine reisegeschwindigkeit von 20 0 kmh möglich sein und ein aufladen in max. 30 min auf 80 Prozent wenn wir soweit sind können wir weiterreden alles andere ist unnütz!!!!
    Mfg
    Jochen

    1. Herr Lageder, Sie müssen also von Salzburg aus mit 200 Sachen ohne Pause nach Wien fahren, um im McDrive einen Cheeseburger für Ihre Frau zu kaufen, um dann gerade wieder ohne Pause mit 200 Sachen nach Salzburg zurück zu fahren und das womöglich jede Woche 2 Mal ! Ach ja, ab und zu gibt es dann noch so dämliche Baustellen mit Rotlichern über die Sie sich so richtig auslassen können und andere Autofahrer denen Sie den Vogel zeigen müssen, weil diese leider bei einer Begrenzung von 100km/h die Chutzge haben diese Limite auch noch einzuhalten. Selbstverständlich, wenn das nicht geht ist das ganze Leben tatsächlich unnütz und der Status Quo bestehen bleiben, da dies offensichtlich ein Menschenrecht ist.

      Ein Handelsvertreter darf keine 30 Minuten an einem Supercharger warten müssen, ansonsten er ab sofort alle Kunden verliert und er muss auch selbstverständlich abgehetzt beim Kunden ankommen und sich zuerst über sein nachhaltiges Schlafmanko auslassen. Das gehört zum allgemeinen Trend dazu. 30 Minuten früher aufstehen geht auch nicht und das ganz soll dann sicher auch noch mit einem 2.5 Tonnen X7 stattfinden, da alles Andere viel zu wenig Diesel säuft, den die Firma und schlussendlich der Kunde ja ohnehin bezahlt.

      Fast ohne Stop von Berlin schnell nach Mailand zu fahren, um eine Party zu feiern muss auch drin liegen. Stress pure, aber eben es ist halt ein Menschenrecht. Nur müssen Sie dann halt den Umweg über Österreich oder Frankreich machen, da Sie in der Schweiz hoffentlich geblitzt werden um dann Ihre Fahrerlaubnis zu verlieren.

      Herr Lageder, glauben Sie mir, die Zukunft wird anders aussehen.
      Stellen Sie sich vor, dass es Leute geben wird, die das Privileg in Anspruch nehmen, von Salzburg nach Wien retour oder von Berlin nach Mailand retour das elektrisch angetriebene Flugzeug nehmen und 3-4 Stunden Zeit haben in die Wiener Oper zu besuchen und auch noch in einem der vielen vorzüglichen Restaurants ein feines Wienerschnitzel geniessen dürfen. In Wien oder Mailand sind sie mit einem Tesla Taxi unterwegs. Das hier nur als Beispiel, wie Reisen in Zukunft emissions und stressfrei sein wird. Diese Leute sind wirklich im 21. Jahrhundert angekommen während Ihre Gedanken noch im Dinosaurier Zeitalter verharren.

      Ich denke, Nobelpreisträger machen sich schon recht Gedanken darüber wie Sinnvoll Neue Wege sind. Dies meist basierend auf Erkenntnissen der Vergangenheit und der aktuellen Zeit. Und ich denke auch dass genau Ihre Guilde Herr Lageder der Anlass ist um zu denken und neue Wege mit zukunftsorientierten Kräften zu gehen.

      Good News Herr Lageder, Sie haben auch die Chance da mitzumachen. Seien Sie auch ein Pionier !

    2. Ach, gibt es das auch noch? Handelsvertreter, die mit 250 über die Autobahn in vier Stunden nach Kroatien und am gleichen Tag wieder zurück fahren, um 10 qm Korkeichenrinde oder 100 Liter Olivenöl zu verticken?

      Na, dann dauert es halt noch 3-4 Jahre bis das im Tesla funktioniert.

  6. Alles gut und schön, bleibt aber immer noch das Problem der Erzeugung der Akkus oder Batterien… Die dafür benötigten Rohstoffe werden nicht gerade modern abgebaut (Kinderarbeit) reines Trinkwasser wird benötigt usw. usv. Die Herstellung is alles andere als ökologisch und noch dazu werden fremde Länder dabei aus genommen.

  7. Sehen Sie sich Energiewende ins Nichts an von W. Sinn. Ich bin ein Befürworter der grünen Energie, aber man kann nur machen was möglich ist. Wir zahlen jedes Jahr 20 Milliarden für nichts.

  8. Wer heute noch denk mit 200kmh über die Autobahnen heizen zu müssen und das noch 600-800km lang, in einem Stück, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
    Ich kann und will mir die Zeit nehmen nach 2h eine Pause zu nehmen, einen Kaffee zu trinken, mit Frau und Beagle ein paar Meter zu gehen.
    Das nennt man Lebenskultur. Natürlich muss man seinen Weg, seine Ladepause planen.
    Wer das nicht schafft ist auch mit jedem Akkuschrauber überfordert.
    Und die Handelsvertreter dürfen weiter Verbrenner fahren.
    Nur denkt nicht wie Handelsvertreter wenn ihr keine seit. Das hört sich peinlich an.

  9. Elektro bedeutet in erster Linie Kontrolle. Wer den Strom kontrolliert, kontrolliert die komplette Infrastruktur. Elektro bedeutet Ingenieurskunst Adé. Elektroautos sind wie Lego. Es bedarf nicht mal mehr verschiedener Hersteller. Eine wirklich sinnvolle Alternative stellen synthetische Kraftstoffe dar. Die aktuellen Motoren bleiben erhalten und damit die Ingenieurskunst und Wirtschaftsfaktor Automobil. Lasst euch nicht kontrollieren, hinterfragt und wehrt euch gegen die E-Lobby!

    1. Synthetische Kraftstoffe: Strom + Wasserstoff+ Kohlenstoff in synthetische Kraftoffe umwandeln?
      Wir wandeln Strom in ein Stoffgemisch um.
      Mit einer Effektivität von max 20%?
      Dann kostet der Liter aktuell 5€. In Zukunft ohne Subventionen locker 2,50€.
      Lego? Weil ich mehr nötig ist und Effizienz gefragt ist.

      1. Die Effektivität ist um die 35% – wobei man sagen muss, dass die Effektivität eines Stromers nur knapp darüber liegt (Akku, Strommix). Da die Lagerung des Wasserstoffs aber einfacher ist und das bestehende Tankstellennetz genutzt werden kann, hat sogar der eher ineffiziente synthetische Wasserstoff die Nase vorn (im Vergleich zum BEV).

        1. Die Tankstellenenkweise ist ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert.
          Im 20. Jahrhundert gilt:
          Plan A: Ich lade, wenn das BEV nicht fährt also ( Ladestationen (Wechselstrom) zu Hause, im Office, beim Hotel, beim Sportzentrum, beim Einkaufszentrum etc. )
          Plan B: Schnelladen ( Gleichstrom ) des BEV ( Supercharger, Inonity, andere Schnellladestationen entlang den Hauptachsen.

          D.h. Nur schon von dieser Warte aus gesehen wird Wasserstoff NIE ein Alternative sein.

  10. 1. Aktuelle Batterien „reichen für die Elektromobilität längst aus“, lautet die Überschrift dieses Artikels.
    Das sehe ich genau so. Eine praktische Reichweite von 400-500Km ist völlig ausreichend. Der Mensch ist schließlich keine Maschine und muss auch Pausen machen, etwas essen, etwas rauchen, etwas pipi oder lulu machen. In dieser notwendigen Pause wird das Auto wieder aufgeladen, so einfach ist das.

    2. Bei aller Polemik die hier manche Kommentatoren, Petrolheads, Petrolcans und Petrolbombs von sich geben, muss doch längst klar sein, dass die Zukunft elektrisch ist. Der Verbrennungsmotor ist ein Auslaufmodell und wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Höchstens die Software mit der man die zu messenden Abgaswerte manipulieren kann und die Autofahrer und den Staat damit betrügen kann. Besonders VW und Mercedes beherrschen diese Kunst ja besonders gut.

    3. Ein Tipp für Aktionäre:
    Die Herren die den Nobelpreis für die Lithium-Ionen-Batterien erhielten, haben ihre Erfindung in der japanischen Firma ASAHI KASEI (JP3111200006 ) gemacht. Ein Elektronik-Mischkonzern, der auch viele bekannte Halbleiter herstellt. Nach Verkündigung des Nobelpreises steigen erfahrungsgemäß solche Aktien. (Ohne Gewähr)

  11. Ein völlig unterschätzter Marktfaktor: 6d-Temporär. Erfüllt praktisch gar nichts, fährt aber rum!

    Eine technische Evolution bei Verbrennern ist noch nicht erkennbar und auf absehbare Zeit auch sehr unwahrscheinlich. Darüber hinaus mit sehr viel Aufwand und Kosten verbunden kann es für Hersteller, Kunden und Infrastruktur keinen Sinn machen weiter schöne Sättel für tote Pferde zu bauen. (Assistenzsysteme, KI im Auto)

    Die nächsten Akku-Generationen und Antriebseffizienzsteigerungen für die E-Antriebe sind jedoch schon entwickelt und kommen real auf die Straße.

    Alleine durch die Reduzierung des Verbrauches von knapp 14 bis über 20 kwh/100 km auf 8-12 kwh/100 km werden die Reichweiten bei 40-50 kwh Standard-Akkus deutlich größer und absolut für den Alltag tauglich.

    Mit den nächsten Akku-Generationen steigt die Dichte auf bis zu 400 Watt/kg, was endgültig Reichweiten von um die 800 km zum Serienstandard in der Mittelklasse machen wird.

    Die Kosten werden auf unter 100 Euro/kwh sinken.

    In 5 Jahren gibt es kein Argument mehr für Verbrenner. Bereits heute sind Umwelt- und Betriebskosten der E-Antriebe niedriger.

  12. Die hier `pro Verbrenner` Schreibenden sind offenbar alte Leute die sich sagen nach mir die S……….. die Jungen sehen die
    problematische Klima-Veränderung. Technische Vorteile pro E Mobilität aufzuzeigen ist hier so sinnlos wie einen Seiltänzer in einen Retorik Kurs zu schicken.

  13. Oha, was hier an Meinungen herrscht ist schon erschreckend, – Wissen ist das auf keinen Fall !
    Warum heißt der Verbrenner wohl so ? genau es werden 65 – 75% verbrannt und in Wärme umgewandelt und beim bremsen ? wird die gesamte Energie – na ratet mal – verheizt, super 21.Jahrhundert ! Leute die Zeit ist reif für ein Umdenken, übrigens die Chinesen entwickeln gerade einen Wechselakku den gab es bereits schon vor 15 Jahren !
    Das war der KFZ-Lobby aber nicht recht, und schwupps vom Markt. Ich schätze man hat das Patent dem Erfinder damals abgekauft (meine Meinung kein Wissen). Nun zum Akku, er gehört nicht zu den seltenen Erden ! Schaut mal im Periodensystem nach, – Lithium wird unter nicht gerade umweltfreundlichen Bedingen abgebaut, jaaa !!! Kobalt ebenfalls ! Aber mit Erdöl ist noch nie etwas umweltschädliches passiert, keine Bohrplattform abgesoffen oder direkt in Flammen aufgegangen sowie riesige Tankerhaverien usw. usw. Öl ist das Allerheilmittel, natürlich. Den Akku von Tesla nimmt die Firma sogar zurück und arbeitet den wieder auf für Wallboxen, der Sprit den Ihr tankt ist wie oben dargestellt für immer verbrannt, toll ! Der Strommix liegt mittlerweile bei 43% rein regenerativ, also kommt mir nicht mit “der Strom kommt ausschließlich aus Kohlekraftwerken”, selbst dann ist die Bilanz ähnlich eines sauberen Diesel Euro 6. Die Bremsen beim Tesla rekuperieren super und leiten die Energie in den Akku zurück. Ich selbst bin jahrelang mit sehr tollen Autos gefahren (außer Porsche alle deutschen Fahrzeuge, in Spitzenzeiten 80.- bis 90.000 km/Jahr im Aussendienst) aber jetzt fahre ich meinen ersten Amerikaner und bin begeistert, ich hoffe Elon Musk steigert noch die Qualität und macht irgendwann mal den Stuhl für einen echten Autobauer (es darf ein Deutscher sein) frei, denn ein Autobauer ist er natürlich nicht, dennoch hat er ein Geschick für Innovationen. Nun bin ich auf Eure sachlichen Kommentare gespannt.

    1. Gute Überlegungen, kann ich großteils zustimmen, außer natürlich des letzten Satzes!

      Was heißt Elon Musk ist kein Autobauer. Sind die Vorstände und Chefs anderen Firmen Autobauer? Sie wurden eben zu Autobauern und sind nicht als Autobauer vom Himmel gefallen. Elon Musk ist ein brillanter Ingenieur der nicht nur Autos sondern auch Raketen bauen kann. Und die klassischen Autobauer sind sowieso nicht mehr gefragt, da das Auto immer mehr zum fahrenden Computer wird und davon verstehen die herkömmlichen Autobauer nichts oder fast nichts, außer natürlich wie man mit Hilfe der moderne Technik die Leute betrügen kann, siehe Abgasskandal!

      Das er den Stuhl, womöglich für einen Deutschen frei machen soll, ist wohl nicht ganz ernst gemeint. Vor kurzem erst warnte ein hochrangiger Audi Chef vor dem Elektroauto, da man damit angeblich nichts mehr verdienen kann. Der Verbrennungsmotor sei das bessere Konzept, will er uns einreden und viele glauben es sogar. Wenn ein Deutscher Tesla übernimmt, ist es mit der Elektromobilität vorbei. Die ganze Erfolgsstory von Tesla und der Elektromobilität, so wie wir sie heute kennen, ist untrennbar mit Musk verbunden. Die Hoch-Zeit der europäischen, japanischen und großteils amerikanischen Autoindustrie ist längst vorbei, der Zenit wurde bereits überschritten. Die Zukunft liegt in China und im Silicon Valley.

  14. Hallo Niki,
    ich habe die Biografie von Elon Musk gelesen ! Er ist unberechenbar vor allem für die Belegschaft und im privaten Bereich, die Firma Tesla hat es geschafft und kann sich jetzt nur noch selbst zerstören. Elon Musk soll Chef bleiben, für die Qualität den weiteren Ausbau SeC usw. müssen jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Er allein kann das nicht schaffen es müssen geeignete Partner gefunden werden (von mir aus, aus seinem Umfeld, natürlich kein Manager aus Deutschland der im Dieselskandal verwickelt ist !) Ich will ihn nicht stürzen sehen, so war das nicht gemeint, sondern mit den richtigen Managern erstarken. Tesla kann man nicht mehr telefonisch erreichen, auch nicht per E-mail nur noch über die App, ist das klasse? So verprellt man seine Kunden. Übrigens, die Mitarbeiter in den Zentren sind alle sehr nett und hilfsbereit, die können für die miserable Ersatzteil-Verfügbarkeit nichts. Das sind meine Erfahrungen und Gespräche in den Tesla Service Zentren. Solche Sprüche wie damals von M. Müller/VW oder kürzlich Audichef sind einfach nur dumm und peinlich. Ich habe mit Mitarbeitern von Mercedes gesprochen, aus den eigenen Reihen seien solche Behauptungen der Verbrenner sei besser einfach nur noch peinlich und nicht mehr lustig. Ich bin gespannt wie man seinen Kunden in spätestens 2/3 Jahren erklären will das sein (Verbrenner-)Fahrzeug nicht mehr zeitgemäß ist und somit nichts mehr Wert sei, denn alle Hersteller stürzen sich jetzt auf die Elektromobilität. Ich hoffe somit etwas Klarheit in meine Äußerung gebracht zu haben.
    Es grüßt Sie
    Jürgen

  15. Wow, mein Traum ist schneller als gedacht in Erfüllung gegangen. Jetzt kommt Tesla nach Deutschland. Ich schätze wenn sich jetzt die richtigen Ingenieure dort bewerben, werden meine Ängste elemenieren. Es kann nur zu Verbesserungen führen was die Qualität angeht.

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