Zwischenstand des Umweltbonus zum 30. Juni 2018

Zwischenstand zum Umweltbonus

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Im Vergleich zum Vormonat sind im Juni „nur“ 2.744 Anträge für den Umweltbonus eingegangen, im Mai waren es noch 2.873 Anträge. Insgesamt konnte sich die Anzahl der gestellten Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) auf insgesamt 66.029 steigern. 38.146 der Anträge sind hierbei bisher auf rein elektrische Fahrzeuge entfallen, 27.866 Umweltbonus-Förderanträge wurden für Plug-In-Hybride gestellt. Für Brennstoffzellenfahrzeuge sind gerade einmal 17 Anträge gestellt worden.

Gefördert werden durch den Umweltbonus sowohl reine Elektroautos, als auch Plug-In-Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Für E-Fahrzeuge sowie Brennstoffzellenfahrzeuge beträgt die Förderung 4.000 Euro, teilelektrische Plug-in-Hybride werden mit 3.000 Euro gefördert. Zu erwähnen ist hierbei, dass die Elektroauto-Kaufprämie in beiden Varianten zu je 50 Prozent von Staat und Automobilhersteller getragen wird.

Vergleicht man die Zahlen der Förderanträge zum Vormonat, zeigt sich, dass für E-Fahrzeuge alleine 1.535 Anträge gestellt wurden. Unterschiedlichen Medien zufolge geht man davon aus, dass die Anzahl der gestellten Anträge deutlich höher wäre, wenn es ein größeres Fahrzeug-Angebot am Markt geben würde. Beziehungsweise die Lieferzeiten der vorhandenen Modelle annehmbarer wären. Ist beides aktuell nicht der Fall.

Im sechsten Monat des Jahres zeichnete sich der Trend der Vormonate fort. Ein Großteil der Anträge stammt demnach von Unternehmen (34.447), gefolgt von Privatpersonen. 30.350 Anträge wurden von Privatpersonen gestellt. Die restlichen 1.232 Förderanträge werden Stiftungen, Körperschaften, Vereinen, kommunalen Betrieben und Zweckverbänden zugeordnet.

Kaum Veränderungen bei Hersteller- und Fahrzeug-Ranking

BMW (12.555), Volkswagen (10.816) und smart (8.179) positionieren sich an der Spitze der bisher gestellten Umweltbonus-Förderanträge. Auf den Plätzen vier bis sechs folgen Renault (7.844), Audi (5.753) sowie Mercedes-Benz (3.182). Die letzten vier Plätze des Rankings entfallen auf Mitsubishi (3.014), KIA (2.776), Nissan (2.607) sowie Hyundai auf Platz zehn mit 2.493 Förderanträgen. Betrachtet man die absoluten Zahlen von Ende Juni, zeig sich, dass die Hersteller der letzten vier Plätze mit der Gesamtzahl an gestellten Umweltbonus-Anträgen dennoch deutlich hinter BMW liegen.

Bei den Fahrzeugen, für die der Umweltbonus beantragt wurde, liegt weiterhin Renault mit dem ZOE und 7.348 Anträgen an der Spitze, auf Platz zwei folgt Audi mit dem A3 e-tron (PHEV) (5.753). Smart nimmt mit dem Fortwo (BEV) und 5.493 Förderanträgen des Rankings ein. Es folgen BMW i3 (BEV) mit 5.288, VW e-Golf (BEV) mit 5.151 Anträgen sowie der BMW 225xe (PHEV) mit 5.067 Anträgen auf den Plätzen vier bis sechs. Die ersten vier Plätze haben seit Ende Mai keine Änderung erfahren. Lediglich der fünfte und sechste Platz haben ihren Standpunkt getauscht.

Auf Bundesland-Basis braucht man mit keinen Veränderungen zu rechnen. Nordrhein-Westfalen (14.151), Bayern (13.326) sowie Baden-Württemberg (12.286) nehmen die Plätze eins bis drei an der Spitze für sich ein. Auf den hinteren Plätzen rangieren Bremen (326), Mecklenburg-Vorpommern (501) und Saarland (634). Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Verlängerung der E-Auto-Prämie denkbar

Sowohl vonseiten der Politik, als auch vonseiten der Automobilhersteller spricht einiges für die Verlängerung des Umweltbonus. Gar für eine Aufstockung dieses. So sagte SPD-Fraktionsvize Sören Bartol der Nachrichtenagentur dpa, dass viel dafür spreche, die Laufzeit der Kaufprämie zur Unterstützung des Markthochlaufs von aufladbaren Autos über das Jahr 2019 hinaus zu verlängern. Des Weiteren sei es sinnvoll, den Betrag für elektrifizierte Taxis und leichte Nutzfahrzeuge zu verdoppeln. Auch der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) ist für eine längere Laufzeit der gemeinsam vom Bund und den Herstellern finanzierten Elektroauto-Kaufprämie zu haben.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) – Mitteilung vom 30.06.2018 // Ecomento.de – Politiker und Autobauer für Verlängerung der Elektroauto-Prämie

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Wie schon mehrfach in ihren Beiträgen berichtet, gibt es 2 Startups in Deutschland. Zu finden in AAchen und München. Diese kommen erst 2019 in den Verkauf. Es wurde hierfür schon viel geleistet. Nicht zuletzt haben die Vorbesteller bei Sono über 6000, eine Förderung verdient.
Bei den etablierten Firmen sind Wartezeiten von 1Jahr im Gespräch. Daher sollte man dieses Vorbestellerpotential auch belohnen und in den Förderpool miteinfließen lassen. Denn jeder der in der alten Technik investiert ist auf Jahre für den Fortschritt verloren.

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