Elektroauto-Preise

Nissan

Preise für Elektroauto-Modelle im Überblick

Immer mehr Menschen mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein erwägen den Kauf eines Elektroautos. Doch leider sind die Anschaffungskosten für solche umweltfreundlichen E-Autos noch relativ hoch, was besonders auf die noch recht teure Batterie eines Elektrofahrzeugs zurückzuführen ist.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, was die einzelnen Elektroauto-Modelle, die jetzt oder in Kürze auf dem Markt erhältlich sind, kosten. Dabei wird Ihnen der für die günstigste Ausführung geltende Verkaufspreis für das Elektroauto + Batterie (inklusive Mehrwertsteuer) angezeigt. Zusatzkosten für exklusiv erhältliche Sonderausstattungen bleiben außen vor. Nach der Gesamtübersicht besteht zudem die Möglichkeit sich die Fahrzeuge mit Elektroantrieb nach den verschiedenen Fahrzeugklasse zu sortieren.


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Gesamtübersicht

ModellbezeichnungLeistung in kWElektrische Reichweite in kmVerbrauch in kWh/100 kmGrundpreis in Euro
BMW i3 22 kWh125190 km12.9 kWh/100km 39,450.00
BMW i3 33 kWh125 kW312 km12.7 kWh/100km36,500.00
BMW 330e iPerformance133 kW40 km11-11,9 kWh/100 km41,992.77
BYD e690 kW400 km12 kWh/100 km33,416.00
Chevrolet Volt111 kW-16,9 kWh/100 km32,000.00
CITROEN Berlingo Electric49kW170 km18,7 kWh/100 km18,671.00
CITROEN C-Zero49 kW150 km12,6 kWh/100 km36,000.00
CITROEN E-Mehari50 kW200 km15-30 kWh/100 km25,000.00
Ford Focus Electric107 kW162 km15,4 kWh/100 km34,900.00
Hyundai Ioniq Elektro88 kW280 km11,5 kWh/100 km33,990.00
Kia Soul EV80 kW165 km14,7 kWh/km35,930.00
Mercedes-Benz B 250 e132 kW200 km16,6 kWh/km39,500.00
Mercedes SLS AMG ED552 kW250 km-416,500.00
Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV)49 kW150 km13,5 kWh/100 km15,990.00
Nissan e-NV200 Minivan80 kW163 km16,5 kWh/100 km24,635.00
Nissan E-NV200 Transporter80 kW125 km16,5 kWh/100 km28,450.00
Nissan Leaf80 kW150 km15 kWh/100 km22,907.00
Nissan Leaf mit 30kWh-Batteriemodul80 kW250 km15 kWh/km22.907,00
Opel Ampera111 kW500 km16 kWh/100 km33,416.00
Peugeot iOn49 kW150 km11,3 kWh/100 km19,800.00
Peugeot Partner Electric49 kW170 km 18 kWh/100 km33,300.00
Renault Fluence Z.E.70 kW185 km11,7 kWh/100km25,950.00
Renault Kangoo Z.E.44 kW116 km15,5 kWh/100 km20,480.00
Renault Twizy 454 kW100 km5,8 kWh/100 km7,180.00
Renault Twizy 808 kW90 km11 kWh/100 km7,880.00
Renault Zoe68 kW400 km14,6 kWh/100 km21,890.00
smart fortwo ED60 kW160 km12,9 kWh/100 km21,940.00
Smart Fortwo Brabus Cabrio ED60 kW145 km16,3 kWh/100 km23,789.00
Smart Fortwo Cabrio ED60 kW145 km15,1 kWh/100 km18,000.00
Tesla Model S 70235 kW455 km20,5 kWh/100 km75,700.00
Tesla Model S P90D345 kW557 km23,3 kWh/100 km117,300.00
Tesla Model S70D244 kW420 km18 kWh/100 km81,200.00
Tesla Model S90D315 kW557 km17.7 kWh/100 km115,840.00
VW E-Golf85 kW190 km12.7 kWh/100km34,900.00
VW E-Up!60 kW160 km11,7 kWh/100km26,990.00

Preise für Elektroautos nach Fahrzeugklassen

ModellbezeichnungFahrzeugklasseGrundpreis in Euro
BMW i3 22 kWhKleinwagen39,450.00
BMW i3 33 kWhKleinwagen36,500.00
BMW 330e iPerformanceObere Mittelklasse41,992.77
BYD e6Untere Mittelklasse33,416.00
Chevrolet VoltObere Mittelklasse32,000.00
CITROEN Berlingo ElectricTransporter18,671.00
CITROEN C-ZeroKleinwagen36,000.00
CITROEN E-MehariKleinwagen25,000.00
Ford Focus ElectricOberklasse34,900.00
Hyundai Ioniq ElektroKleinwagen33,990.00
Kia Soul EVUntere Mittelklasse35,930.00
Mercedes-Benz B 250 eOberklasse39,500.00
Mercedes SLS AMG EDOberklasse416,500.00
Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV)Kleinwagen15,990.00
Nissan e-NV200 MinivanObere Mittelklasse24,635.00
Nissan E-NV200 TransporterTransporter28,450.00
Nissan LeafObere Mittelklasse22,907.00
Nissan Leaf mit 30kWh-BatteriemodulObere Mittelklasse22.907,00
Opel AmperaOberklasse33,416.00
Peugeot iOnKleinwagen19,800.00
Peugeot Partner ElectricTransporter33,300.00
Renault Fluence Z.E.Obere Mittelklasse25,950.00
Renault Kangoo Z.E.Transporter20,480.00
Renault Twizy 45Kleinwagen7,180.00
Renault Twizy 80Kleinwagen7,880.00
Renault ZoeKleinwagen21,890.00
smart fortwo EDKleinwagen21,940.00
Smart Fortwo Brabus Cabrio EDKleinwagen23,789.00
Smart Fortwo Cabrio EDKleinwagen18,000.00
Tesla Model S 70Obere Mittelklasse75,700.00
Tesla Model S P90DOberklasse117,300.00
Tesla Model S70DOberklasse81,200.00
Tesla Model S90DOberklasse115,840.00
VW E-GolfOberklasse34,900.00
VW E-Up!Kleinwagen26,990.00

Zuletzt aktualisiert am 18.01.2017 – Stand Daten 01/2017 – Vollständigkeit kann nicht gewährleistet werden.

41 Kommentare

  1. Nicht schlecht, diese Liste. Ein nützlicher Überblick.
    Vielleicht zur besseren Vergleichbarkeit im Bereich Elektroantrieb sollte man die Ladetechniken angleichen. Bei manchen Marken muss hier mit Sonderausstattung nachgerüstet werden, um mit anderen, bei denen z.B. Schnellladetechnik zur Grundausstattung gehört, gleich ziehen zu können.
    Außerdem ist die Kapazität der Batterie deutlich wichtiger als die Motorleistung. Der Verbrauch und die Reichweite sind NEFZ-Angaben und somit ziemlich sinnlos, aber besser als nichts.

  2. Super Liste, danke;)
    Die Akkus sind aber oft zu mieten, dass, bzw. der Preis , geht aus der Liste nicht hervor, ist aber ein üppiger Bestandteil des Gesamtpreises.

    1. Da dieser Kommentar mit keinen, die Behauptung hinterlegenden Fakten aufwartet, muss davon ausgegangen werden, dass hier Destruktivität am Werke ist. Diskussion gerne, dann aber bitte sachlich und mit Begründung.

      1. Auf den ersten Blick mag an Axels Worten etwas wahres dran sein, allerdings stamen diese ja aus 10/2016. Was für E-Autos wurden denn bis dahin gebaut? Entweder winzige Quads oder Oberklasse Bolliden, die sich keiner leisten kann. Oder Kleinwagen mit indiskutablen Reichweiten zu trotzdem völlig weltfremden Preisen. Bisher waren E-Autos doch nur wichtig, um den Flottenverbrauch der Hersteller rechnerisch zu senken, verkaufen wollte man die nicht wirklich.
        Wirklich vernünftige Kleinwagen , die in den Alltag der Fiesta / Polo / A-Klasse / i30 Fahrer passen kommen ja jetzt gerade erst mit vernünftigen Akkus zu allmählich annehmbaren Preisen. Da ist aber bisher nur der Renault ZOE mit der neuen Batterie (zu mieten oder zu kaufen), oder der Opel Ampera E (mit Kaufbatterie) für beide deutlich unter 40000 Euro und mit Reichweiten, die im Alltag eines Verbrenner-Fahrers kein Umdenken mehr erfordern. Ich glaube, dass wir bereits in 3-5 Jahren über den Kauf eines E-Autos genauso ernsthaft nachdenken werden, wie bisher über den Kauf eines Verbrenners.

        1. Oliver,
          tatsächlich denke ich gerade HEUTE darüber nach, aber bei den aktuellen Preisen zieht es mir regelmäßig die Schuhe aus. Es verdirbt mir schlicht den Appetit, wenn ich im direkten Vergleich zum Verbrenner einen – real existierenden – Mehrpreis von 10.000 € (und auch deutlich mehr) bezahlen muss, um verschiedene Prestigebedürfnisse zu befriedigen. Ein weiterer drastischer Minuspunkt ist das Mieten einer Batterie, die einem Wenigfahrer die Gegenrechnung ruiniert, weil er diesen laufenden Posten auch bei stehendem Fahrzeug stemmen muss. Das Kaufen einer Batterie erscheint bei der Höhe der Investition allerdings genauso unattraktiv. Solange man diese und andere Barrieren nicht abbaut, den ganzen Komplex nicht entwirrt und den eFahrer nicht mindestens gleichstellt, bleibt alles nur ein Lippenbekenntnis. Ich denke, Du bist mit Deiner 3-5jährigen Prognose leider ein wenig zu optimistisch unterwegs.

          1. Tino,
            „um verschiedene Prestigebedürfnisse zu befriedigen“, schreibst du. Was meinst du damit? Wenn ich davon ausgehe, dass du ein vernünftiges Mittelklasse- Elektroauto suchst, dann gibt’s da inzwischen eine ganze Menge Auswahl, zu allmählich annehmbaren Preisen. Auch Gebrauchte oder Tageszulassungen gibt’s eine ganze Menge. Einen C-Zero (Kleinwagen) bekommst du z.B. gebraucht um die 10.000 € oder als Tageszulassung (also neu) ab 16.000 €, jeweils incl. Batterie. Und die Preise werden weiter sinken. Reden wir in 3 – 5 Jahren nochmal drüber ….
            Gerhard (fahre seit über 5 Jahren einen C-Zero)

  3. Wenn ein Elektro-Kleinwagen um die 10-12000 Euro kostet , können sich auch Krankenpfleger und Erzieher so ein Auto leisten , sonst vorerst nicht. Schaun wir mal in 10 Jahren …….. Sehr schade ……

    1. e-go life, Sion von Sono Motors, sind erste Beispiele, dass schon unter 20.000 Euro vernünftige Lösungen möglich sind. Die Großhandelspreise für E-Auto-Batterien liegen schon bei 163 Euro/kw/h während der Endkunde noch 360-400 Euro zahlt. Gewicht der Akkus sinkt, Reichweite steigt (alle zwei Jahre eine Verdoppelung!!!). Bereits 2020 erwarten Renault, BMW u.a. eine Preisparität zwischen Benzinmotoren und Elektroantrieben mit 500 km Reichweite. Wenn die Plattformen der E-Autos genutzt werden wie die Mineralölvarianten (Stückzahlen von mehreren 100TSD pro Jahr Markenübergreifend, wie bei VW-Konzern) und die Bauteilreduktion richtig in die Kostenersparnis durchschlägt, werden E-Autos mit 700 km Reichweite zu Preisen von 20-40 % unter den heutigen Mineralöl-Varianten möglich. Das erwarte ich schon für 2025 – Tesla sei Dank!!

      1. Kann dir in deinen Gedankengängen nur zustimmen. Denke auch, dass wir hier mittelfristig eine deutliche Preisreduzierung sehen. Vor allem wenn erste reine Serienfahrzeuge der großen Automobiler auf den Markt kommen.

  4. Gute und übersichtliche Auflistung
    Endlich Mal Daten ohne verwischendes Prospesktgesülze im Vergleich !!!!
    Habe schon viele Erfahrungen gemacht, was die Händler angeht, wissen diese oft nicht die Hälfte ihrer E Palette bescheid
    Landesregierung Typ 1 oder Typ 2 sind interessanter als Schneller unterwegs ! Ladezeit immer über max. 16 Amp. Absicherung berechnen mehr geben die öffentlichen zu 99% nicht her, wenn überhaupt! Dies ist über privaten Starkstrom auch realistisch selbst zu erreichen 600,-! So ne Wall Box kommt gut auf 2500,- bis 8000,-
    Tip 1 Batteriemiete bei Renault und Nissan ( gehen nach gefahren km !)
    Tip 2 Citroen C Zero gehört zu den baugleichen „Trillingen“ I oben und mit und liegt auch in dieser Preisklasse um die 20.000€
    Tip 3 Frankreich fördert E Auto s mit bis zu 8000€ hier gibts auch günstige gebrauchte
    Tip. 4 immer 20 % Reichweiten abziehen ergibt den “ realistischen wert. Ausser bei VW da stimmte!!. Dafür wissen die noch nicht was ein einzelner Batteriesatz kosten soll 8000 – 16000 € war die Antwort die ich erhielt.
    Tip 5 Wartungskosten da 120 € im Jahr bei den kleinen und wer hat schon gleich ne zugelassene Werkstatt neben an ??

  5. War mal so verliebt in Audi. Leider, durch Abgasskandal und das Fehlen in dieser Liste, durch Umstieg auf einen Hybrid für mich heute kein Maßstab mehr. Vorsprung durch Technik, derzeit nicht Made in Gerrmany!!

    1. Das kann ich nur bedingt so stehen lassen. Für Audi mag das gelten, aber nicht für alle deutschen Autohersteller. Zumindest einer hebt sich gewaltig von den anderen Deutschen ab. Der BMW i3 ist eine echte Innovation, echtes made in Germany, perfekt durchdacht und ein gewaltiger Technikvorsprung im Vergleich z.B. zum E-Golf, der ja nur ein halbherzig umgewurstelter Benziner ist. Besonders in der REX-Version mit der jetzt verfügbaren, großen Batterie ist der i3 eigentlich schon heute das perfekte E-Auto. Mit der großen Batterie wird man 95% der gefahrenen Kilometer rein elektrisch zurücklegen, und die Reichweitenangst oder die Angst vor stundenlangen Lade-Zwangspausen auf langen Strecken ist hier kein Argument mehr. Sowas hat noch kein Asiate hingekriegt. Schade nur, dass dieses Auto einfach viel zu teuer ist. Könnte ich ihn mir leisten, hätte ich einen.

      1. Der i3 hebt sich tatsächlich von anderen deutschen Automarken ab, da gebe ich dir recht. Aber dass Asiaten das nicht hinkriegen, kann ich so nicht bestätigen. Was ist mit dem Hyundai Ioniq? Der kommt rein elektrisch ca. 80 km weiter, fährt um einiges effizienter, hat einen größerer Innen-, Kofferraum, ist technisch dem i3 durchaus ebenbürtig, wenn nicht in einigen Details sogar besser, fährt auf einer Standardbereifung, die wesentlich günstiger zu erwerben ist und kostet einige Tausender weniger. In ähnlicher Konfiguration ist der Preisunterschied sogar 5stellig! Gut, er hat keine Karbon-Karosserie, aber er ist ein Fahrzeug, das begeistert.

      2. Die Reichweiten-Phobie ist eine journalistische Strategie der Redaktionen von Auto-Bild und Co., die sich ihren Hauptanzeigenkunden verpflichtet sehen.

        Die durchschnittliche Reichweite eines Diesel oder Benziners ist auch nur etwa 280 km:

        Bei der statistischen Reisegeschwindigkeit von 110 km/h ergibt sich eine Lenkzeit von ca. 2:35 h. Da platzt bei den meisten Kindern schon die Blase und die Eltern suchen verzweifelt nach der nächsten Toilette.

        Es ist ohne Probleme (technisch) möglich an jedem Rastplatz Lademöglichkeiten zu schaffen – wenn es denn politisch gewollt wäre!!!

  6. Hallo und guten Tag an Alle E -Kfz interessierten.
    Im Dezember 2013 habe ich einen Smart -ED als Vorführwagen
    Incl. Accu gekauft . Er hatte bereits 10.000 km -was für ein
    Elektro Fahrzeug recht viel ist. Die Probefahrt hat mich vor allem
    im Stadtverkehr total begeistert. Ich habe zudem eine eigene
    Solaranlage Zuhause und ich fahre nur Kurzstrecke täglich.
    Meine Frau fährt einen Toyota Hybrid und mit diesem Kfz können
    wir lange Strecken fahren. Für mich passt die Sache optimal.
    Ich kann für Stadt + tägl. Kurzstrecken ein E -Fzg. nur empfehlen.
    Der Neupreis müsste rechnerisch unter dem Benziner liegen !
    Das Argument -Entwicklungskosten ist für mich nicht nachvollziehbar. E – Motoren +Accu gibt es schon lange.
    Ich hoffe auf schnelles Umdenken der Hersteller damit der
    E – Markt wirklich ins laufen kommt.
    Mfg Siggi

    1. Ich glaube, das „Umdenken der Automobilhersteller(hauptsächlich deutschen)“ hat schon begonnen, wahrscheinlich aber erst recht spät – so ca. vor ein-zwei Jahren. Mit den neuen Modellen (z.B. Opel Ampera und Tesla 3 ) in der zweiten Jahreshälfte wird der E-Markt deutlich Aufwind bekommen – vor allem werden wir das in den Referenzmärkten Norwegen und California sehen. Richtig voll los wird es dann ab 2019 gehen, glaube ich, weil dann Elektroautos vom Type SUV mit etwas „normaleren“ Preisen auf den Markt kommen werden : z.B: BMW i5 und SUV’s von Audi, Mercedes, Volvo, um nur einige zu nennen. Der begrenzende Faktor wird da eher – in Deutschland – der evtl. nicht genügende Ausbau der Ladeinfrastruktur sein. Positiv, dass jetzt endlich auch in Deutschland ein eigenes Kennzeichen für Elektoautos eingeführt wurde.

    2. Gerade beim Smart ED gebe ich Dir vollkommen Recht, der wurde ja urspünglich sowieso als Elektroauto konzipiert und nur weil das damals den Daimler Bossen nicht passte, auf Verbrenner umgerüstet. Man hätte also eigentlich nur die alten Pläne wieder aus der Schublade holen müssen, vielleicht an die heutigen Batterietechniken anpassen (kann jeder Student) und ab geht’s. So gesehen fühle ich mich von Smart leicht veräppelt, was die Preise und den angeblichen Entwicklungskostenfaktor betrifft. Man hatte ein E-Auto entwickelt, es dann kostenaufwendig auf Verbrenner umgerüstet und dann ist dieser Verbrenner billiger als die E-Version? Lachhaft. Bei Autos wie dem E-Golf gab es ebenfalls kaum was zu entwickeln. Das Auto war fertig, musste nur von Verbrenner auf E umgerüstet werden. Sowas schaffen Hinterhof Maschinenbauer mit Taschengeldbudget (siehe Citysax). Auch hier der Preis für die E-Version des Golf eine Ver….ung.
      Einzig beim BMW i3 hält das Argument der hohen Entwicklungskosten einer Plausibilitätsprüfung stand, handelt es sich dabei doch um ein wirklich von Grund auf neu entwickeltes Fahrzeug. Ich kenne sonst nur noch den Nissan Leaf, der von Grund auf neu als E-Auto entwickelt wurde. Selbst der Renault ZOE, von dem das ja auch gerne mal behauptet wird, holt sich vieles aus dem bereits vorhandenen Clio-Baukasten.

  7. Ebenso wie Siegmar kann ich nicht akzeptieren, dass die Autohersteller Preise für Elektroautos auf einem höherem Preisniveau anbieten als herkömmliche Stinker! Ich denke das die Hersteller den Übergang zu Elektroautos damit verzögern wollen. Sie arbeiten nach dem Prinzip“ Erzeuge ein Bedürfnis und befriedige es“! Damit beeinflusst man die Einstellung der Käufer hin zu sehr hohen Erwartungen. Das heißt, daß der Käufer die, bei geringerer Leistungsfähigkeit angelegten Angebote, den alten scheinbar besseren Angeboten vorziehen wird! Und somit hofft die Autoindustrie, die alten nun ungeliebten Karossen nun doch noch eine Weile verkaufen zu können.

    1. Ganz bestimmt sogar wollen und müssen die großen Autokonzerne weiterhin ihre Verbrenner verkaufen. Die Motorenentwicklung und die Fertigungsstraßen müssen ja erst noch finanziert werden. Und die Medien helfen ihnen ganz kräftig dabei, in dem sie Elektroautos schön schlecht reden, weiters sind unsere Regierungen nicht in der Lage einheitliche Rahmenbedingungen für Ladeinfrastruktur zu schaffen. Stelle sich mal einer vor, dass man für jede Tankstelle eine eigene Tankkarte bräuchte und ein Mercedes nur bei Shell und ein VW nur bei BP tanken könnte, weil die Einfüllstutzen unterschiedlich sind. Und bei Diskonttankstellen kann man pro Minute nur einen Liter in den Tank bringen … Unvorstellbar, aber bei E-Autos leider Realität.

  8. Die Preise der Nissan Leaf sind nicht aktuell und viel zu niedrig! Wenn die Batterie mit gekauft wird, sind folgende Preise aktuell (Quelle: https://www.nissan-cdn.net/content/dam/Nissan/de/brochures/pkw/leaf-broschuere-preisliste.pdf):
    – mit 24kWh Batterie: 29.265,- €
    – mit 30kWh Batterie: 31.265,- €

    Zur Zeit (17.03.2017) gewährt Nissan allerdings zusätzlich zur E-Auto Prämie von 2.000,-€ noch einen Preisnachlass von 3.000,- €, so dass dann insgesamt die tatsächlichen Kaufpreise folgende sind:
    – mit 24kWh Batterie: 24.265,- €
    – mit 30kWh Batterie: 26.265,- €

  9. Bitte die Liste nach Fahrzeugklasse überarbeiten. Wie kann ein Volkswagen E-Golf „Oberklasse“ sein, und der Hyundai Ioniq Elektro ein „Kleinwagen“???

    1. Und zur Ergänzung: Ford Focus „Oberklasse“ und Tesla Model S 70 „nur“ obere Mittelklasse wäre vielleicht auch noch überarbeitbar, aber vielen Dank für die schöne Auflistung. Ich hoffe in den kommenden Monaten oder Jahren kommen noch viele weitere Modelle dazu.

  10. Von Toyota Elektroautos finde ich hier überhaupt nichts. Diese Firma war eine der Ersten, die Hybrid- u.Elektroautos auf den Markt brachte, und das noch zu vernünftigen Preisen. Ich fahre einen Auris Hybrid der neuesten Generation und bin voll zufrieden. Da ich meist im Stadtverkehr unterwegs bin, ist ein Verbrauch von durchschnittlich 4,2 bis 4,5 Litern recht günstig. Nicht die Deutschen haben auf dieser Strecke Pionierleistungen erbracht. Das waren die Japaner.

      1. Hallo Sebastian, danke für den Hinweis. Da hatte ich doch Recht, dass Toyota mit der Günstigste bei den Preisen ist. Bei der Qualität werden die Japaner aber oft als minderwertige Reisschüsseln bezeichnet. Das war früher öffter der Fall.

        1. Helmut, ich möchte die Qualität der Fahrzeuge von Toyota keinesfalls entwürdigen, die bauen schon gute Autos. Aber nichts bemerkenswertes im Bereich Elektromobilität, jedenfalls verkaufen Sie in Deutschland bisher nichts rein elektrisches. Warum eigentlich nicht? Wo bleibt der i-Road? 4,2 bis 4,5 Liter ist heute keine herausragende Leistung mehr! Mit meinem Golf 1.2 TSI Blue Motion geht das auch, und zwar ganz ohne Hybridtechnik. Auf der Autobahn sogar 4,1. OK, ich muss dann schon -gerade innerorts- sehr ausgeglichen und vorausschauend fahren, der Luftdruck der Reifen muss genau stimmen… aber es geht ohne Verkehrshindernis zu sein. Selbst der 15 Jahre alte Lupo 3L meiner Schwägerin schafft auch heute noch weit unter 4 Liter (Diesel) in der Stadt und sogar knapp unter 3 auf der Autobahn.

          1. Hallo Oliver, der Golf hat sehr gute Verbrauchswerte, das stimmt. Aber rechnest du beim Tanken auch schön nach, denn wie man weiß, stimmen bei VW die Messwerte im Bordcomputer nicht immer so genau 😉 Sorry für ein bißchen Zynismus.

  11. Hallo zusammen,
    ich fahre einen BMW i3, Leasing 2 jahre, Anzahlung 4000€ ,2000€ gab es zurück. Ich zahle 405 E versichert und versteuert mit Vollgarantie. Bei einer Fahrleistung von 50000 Km komme ich auf einen km/Preis von knapp 30 Cent. Da kommen keine Kosten mehr dazu bis auf ein Satz Reifen. Ich fahre das Auto mit 20€/1000 km. Das sind reale Erfahrungswerte. Wie kommt das: Ich tanke zuhause wenn es geht unter tags, dann liefert die Solaranlage für 17 cent(KWh. Häufig tanke ich zudem in Parkhäusern oder auch Supermärkten umsonst. Bedenken sie, die Laufzeit ist kurz, bei 3 oder 5 jahren Leasing wäre der kmPreis noch deutlich günstiger. Was ist jetzt hier dran teuer. Sie schaffen solche km-Preise mit einem Verbrenner kaum.
    Ein Elektroauto und eine Solaranlage auf dem Dach: Co2 Bilanz klein und deutlich günstiger als ein Benziner, Nebenbei: 50000km mit dem Benziner = 3500Liter Benzin, das spare ich in den 2 Jahren ein. Bis das Benzin im Auto ist werden nochmals ca. 20% Rohöl für Exploration, Transport und Raffinerie fällig. Das wird sehr gerne ausgeblendet. Ein i3 kostet zwar 35000 € Ein gleich ausgestatter Golf (170 PS, Automatik, Doppelkupplung, Navigation, etc) kostet mindestens genau so viel. Noch was: Autoabgase sind hoch giftig, CO2 ist nur ein Aspekt. 10 min Motor an, Garage geschlossen und sie sind : Tod!
    Aber wie ist der Trend:
    Man soll nicht immer alles so schlecht reden wie es in Wirklichkeit ist…………

  12. Vielleicht bin ich ja zu doof aber ich suche einfach einen E Kombi der erstautotauglich ist d.h. der auch über eine einigermaßen ordentliche Kapazität des Kofferraums verfügt. Wer bietet sowas an ? Ich finde da nichts.

  13. Wem die „alternativen Fakten“ der etablierten Automobilhersteller langsam zu viel werden, sollte sich mal mit tatsächlichen Alternativen beschäftigen. Mein Sohn hat mich Anfang 2017 auf die Firma SONO-Motors aufmerksam gemacht. Seither verfolge ich die Entwicklung der Firma mit großem Interesse. Aktuell können in verschiedenen Städten Probefahrten für das neue Elektro-/Solarauto „SION“ gebucht werden. Ich habe morgen meinen Termin, auf den ich mich schon sehr freue.

    Natürlich bestehen noch Risiken für das junge Startup-Unternehmen, aber wer nie etwas neues wagt, braucht auch nicht auf Veränderungen hoffen. Aus meiner Sicht verdienen die Gründer für Ihre Arbeit und die dahinterstehende Vision unsere Wertschätzung und Unterstützung.

    1. Danke Rudolf Sonos Motors war in der Tat schon ein Thema hier im Blog. Eventuell hast du Interesse nach deiner Probefahrt deine Erfahrungen mit den Lesern zu teilen? Dann schick mir einfach ne Mail und wir machen etwas daraus. Danke!

  14. Ich würde gern der Umwelt zu liebe ein Elektroauto fahren, aber die Rahmenbedingungen in Deutschland sind nicht vorhanden, solange die Regierung die schützende Hand über den
    Autoherstellern hält wird es kein Umdenken bei den Autoherstellern geben. Der Zeitpunkt ist nach dem Abgasskandal gegeben den Herstellern die Richtung zu verordnen. Brauchen wir dafür eine andere Regierung? Wenn das daran liegt dann wählt eine neue Regierung die den Fortschritt nicht behindert.
    Es ist echt mein erster Kommentar.

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