Concept EQS: Mercedes-Maybach vor elektrischer Zukunft

Concept EQS: Mercedes-Maybach vor elektrischer Zukunft
Copyright:

Mercedes-Benz

Wolfgang Plank
Wolfgang Plank
  —  Lesedauer 2 min

Mit dem Concept EQS gibt Mercedes-Maybach einen konkreten Ausblick auf das erste vollelektrische Serienmodell der traditionsreichen Luxus-Marke. Das SUV-Konzeptfahrzeug basiert auf der modularen Architektur für Elektrofahrzeuge der Luxus- und Oberklasse von Mercedes-Benz und führt die Exklusivität von Maybach in eine lokal emissionsfreie Zukunft, heißt es in einer Mitteilung. Das seriennahe Unikat zeige Maybach-typische Erkennungsmerkmale wie die aufwändige Zweifarbenlackierung und Executive-Sitzen im Fond-Bereich.

Weil die Kunden in den Kernmärkten China, Russland, Südkorea, USA und Deutschland im Schnitt immer jünger werden, ändert sich allerdings die Definition von Luxus. „Viele unserer Mercedes-Maybach Kunden sind zu einem hohen Grad digital vernetzt und legen höchste Ansprüche an unsere digitalen Lösungen“, sagt Daimler-Vorstandsmitglied Britta Seeger. „Sie erwarten zudem, dass die Marke ihrer Wahl für nachhaltige Werte eintritt und Verantwortung für die Umwelt übernimmt.“ Der vollelektrische Antriebsstrang ermögliche aber nicht nur nachhaltige Mobilität, sondern auch ein neues Maß an Ruhe und Entspannung für die Passagiere.

Mercedes-Benz

Das Konzeptfahrzeug sei auf Anhieb als Mitglied der Mercedes-Maybach- und der Mercedes-EQ-Familie zu erkennen, heißt es und gebe einen Ausblick auf den ersten vollelektrischen SUV im Luxussegment. Dieses EQS SUV werde im kommenden Jahr noch vor dem Maybach in Serie gehen. Nach WLTP-Messungen sind bei der Mercedes-EQS SUV Architektur Reichweiten von rund 600 Kilometern geplant.

„Mit dem Concept Mercedes-Maybach EQS transformieren wir die Marke nach 100 Jahren in eine elektrische Zukunft“, verspricht Daimler-Chef-Designer Gorden Wagener. Die Front mit dem progressiven Maybach-Grill folge dem Prinzip der Integration und verschaffe der Marke einen komplett neuen Auftritt. Der klassische Maybach-Schriftzug auf der Fronthaube, der aufrecht platzierte Mercedes-Stern und die längs aufgesetzte, verchromte Zierleiste in der Haubenmitte seien eine Hommage an die Tradition.

Eine weitere exklusive Ausstattungsoption sind die automatischen Komforttüren vorne und hinten. Geht der Nutzer auf das Fahrzeug zu, fahren zunächst die Türgriffe aus. Bei weiterer Näherung öffnet sich die Fahrertür automatisch, die hinteren Türen lassen sich ferngesteuert öffnen. Der MBUX-Hyperscreen präsentierte sich nach Unternehmensangaben mit Maybach-spezifischen Anzeigestilen und Inhalten. Diese große, gewölbte Bildschirmeinheit zieht sich nahezu von A-Säule bis A‑Säule. Drei Bildschirme sitzen unter einem Deckglas und verschmelzen optisch. Der Beifahrer verfügt mit dem 12,3 Zoll großen OLED-Display über seinen eigenen Anzeige- und Bedienbereich.

Quelle: Mercedes-Maybach – Pressemitteilung vom 6. September 2021

worthy pixel img
Wolfgang Plank

Wolfgang Plank

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.