Sechsrädriger Scarab wird zum E-Nachfolger des Unimog

Sechsrädriger Scarab wird zum E-Nachfolger des Unimog

Copyright Abbildung(en): Emotive

Emotive setzt bei der Entwicklung der eigenen E-Fahrzeuge auf eine ganz spezielle Nische: E-Fahrzeuge für schweres Gelände. Sprich, die Stromer können von der Forstwirtschaft über Rettungsdienste bis hin zum Tourismus zum Einsatz kommen. Das Start-Up selbst finanziert die Entwicklung zum Teil per Crowdfunding. Im Mittelpunkt der eigenen Pläne steht Scarab. So heißt das sechsrädrige Fahrzeug des Startups aus der südwestenglischen Grafschaft Devon.

Wie Emotive mitteilt sei das Elektrofahrzeug modular aufgebaut. Dies bedeutet, dass man zwei, vier oder alle sechs Räder ansteuern und antreiben kann. Das Fahrzeug soll sehr wendig sein. Dazu gehört unter anderem, seitwärts zu fahren oder auf der Stelle zu wenden. Die dafür notwendige Energie bezieht das Gefährt aus einem Akku. Da das Fahrzeug aber in erster Linie im Gelände eingesetzt werden soll, wo nicht immer eine Ladeinfrastruktur zur Verfügung steht, kann es mit einem Range Extender ausgerüstet werden. Das kann eine konventionelle Verbrennungsmaschine sein. Alternativ kann aber auch eine Brennstoffzelle Strom liefern.

Ebenso wie beim Antrieb kann der Scarab mit modularen Aufbauten ausgestattet werden. Hierdurch ist es möglich, dass das E-Fahrzeug zum elektrischen Pendant des Unimog von Daimler werden kann. Durch die modularen Aufbauten ist es möglich, dass der Scarab ein Fahrzeug für die Flughafenfeuerwehr wird. Zudem sollen Versorgungsunternehmen die Fahrzeuge für Bau–und Wartungseinsätze an der Infrastruktur ausstatten können.

Das Start-Up führt aus, dass man seit fünf Jahren an Scarab arbeite. Erst vor kurzem habe man über Crowdcube eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Um den Antriebsstrang in das Prototypchassis zu integrieren, will das Unternehmen 180.000 britische Pfund, umgerechnet gut 215.000 Euro, einsammeln. Nach einer guten Woche sind bereits rund 215.000 britische Pfund zusammengekommen. Die Kampagne läuft noch etwa zwei Wochen.

Quelle: Golem.de – Britisches Startup entwickelt elektrisches Schwerfahrzeug

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Der Unimog heißt ja Unimog, UNIversalesMOtorGerät, wegen der Nebenantriebe. Davon sieht man hier nix. Wenn es so etwas gibt, dann ist das der Ford F 150 Lightning mit seinem Frunk für ortsunabhängiges Arbeiten. Aber ich bin ganz sicher, es wird auch ein elektrisches Original geben, einen E-Unimog von Mercedes. Eine Studie war ja schon zu sehen.

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