Bei Lidl und Kaufland noch Gratis-Laden. Bis Mitte September, dann ist Schluss!

Copyright Abbildung(en): Schwarz-Gruppe

Schluss mit Gratisstrom am Supermarktparkplatz hieß es schon im Juli diesen Jahres bei Aldi. Bereits zum damaligen Zeitpunkt stand im Raum, dass auch Lidl und Kaufland künftig das E-Auto laden nicht mehr kostenfrei ermögliche. Ab Mitte September ist es nun soweit, dann ist bei den beiden Discountern Schluss mit kostenfreiem Laden. Bis dahin geht es allerdings noch.

Kaufland und Lidl – Pioniere des Gratisstrom-Angebots auf Supermarktparkplätzen mit bald 13.000 Ladepunkten europaweit setzen die Kostenpflicht ab 12. September 2022 um. Derzeit lädt man noch umsonst. Man braucht zwar eine eigene App, um den Ladevorgang zu starten, der Strom ist aber immer noch innerhalb einer Stunde Ladedauer kostenlos. Eine dauerhafte Blockade durch Fahrer, die nicht einkaufen, wolle man vermeiden und setzt wohl auch daher auf Ladekosten.

Wie auch schon andere Ketten hat nun auch die Schwarz-Gruppe angekündigt, das Gratis-Laden bei seinen Discountern Lidl und Kaufland zu beenden. Die wachsende Anzahl von Elektroautos sorgten zuletzt für stark steigende Kosten. Nach Angaben des Unternehmen hätten 2020 im Durchschnitt vier Elektroautos am Tag an einer E-Ladestation von Lidl ihre Akkus aufgeladen, bei Kaufland neun Autos. An Spitzentagen verzeichnen die beiden Unternehmen im Durchschnitt bei Lidl rund 15 und bei Kaufland rund 20 Ladevorgänge je Station.

Dies führt dazu, dass die Unternehmensgruppe „ab dem 12. September 2022 eine Gebühr für den getankten Grünstrom“ einführt. Für jede Kilowattstunde an AC-Ladepunkten bis zu 43 Kilowatt Ladeleistung wird dann 0,29 Euro pro Kilowattstunde berechnet. An DC-Ladepunkten mit bis zu 149 Kilowatt Ladeleistung seien es 0,48 Euro pro Kilowattstunde. An einzelnen Standorten kann mit 150 Kilowatt oder mehr für 0,65 Euro geladen werden.

Im Vergleich hierzu bietet Aldi Süd den Ladestrom an seinen rund 500 Ladesäulen auch nicht mehr gratis an. Verlangt aber für die AC-Kilowattstunde ebenfalls 29 Cent, an DC-Säulen allerdings nur 39 Cent. Wobei die 150 kW-Lademöglichkeiten noch nicht so ausgebaut seien. Dennoch lässt sich festhalten, ob mit oder ohne Ladegebühr, die Ladesäule wird zum Wettbewerbsvorteil.

Quelle: Schwarz-Gruppe – Pressemitteilung

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Es wird höchste Zeit, dass die Nassauer ihre eigene WB nutzen statt den geschenken Strom bei Lidl abzugreifen. Durch die Bezahllösung wächst das nutzbare Ladenetz ganz erheblich denn jetzt werden die Säulen auch mal frei werden.
Ach .. die armen Tesla-Fahrer tun mit jetzt so leid ..

Marktwirtschaftlichen kann ich das absolut verstehen und gesellschaftlich hatte das Gratisladen nur zu Problemen geführt. Erstaunlich finde ich die sehr humanen Kosten – mal so im Vergleich zu den anderen Ladestromanbietern auf dem Markt. 29ct AC, da sind ja viele Stadtwerke mit dem Hausstrom teurer. (wehe jetzt kommt mir hier wieder einer mit seiner Solaranlage und seinem „kostenlosen“ Strom :-)

Last edited 19 Tage zuvor by Christoph

Daumen rauf, wenn dafür zusätzliche Schnelllader entstehen.
Vielleicht können die Supermärkte für Kunden zusätzliche Anreize schaffen, wie z.B. Rabatte in Verbindung eines Einkaufes.

Richtig so !
Denkbar wäre ein „Ladeguthaben“ welches beispielsweise prozentual zum Einkauf steht.

Deutsche lieben doch ihre Rabattkarten – Payback zeigt dies täglich millionenfach.

LIDL nimmt Geld fürs Laden.
LIDL gewährt Tankrabatt bei SHELL.

Was haben die gegen Elektroautos ?

Und NEIN, ich fahre nicht Tesla.
Ich fahre Fiat 500e.

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