Musk: Tesla Solar Dach soll noch 2021 nach Europa kommen

Musk: Tesla Solar Dach soll noch 2021 nach Europa kommen

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Noch 2021 soll in Kanada und Europa das Solardach von Tesla auf den Markt kommen. Nachdem man in den USA zunächst mit entsprechenden Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte, hofft man durch die dort gemachten Erfahrungen für die Marktausweitung gewappnet zu sein.

Zu Beginn mussten das Solardach mit Langlebigkeit, einer Verbesserung der Installation der Solar-Ziegel als auch einer sich höher skalierenden Produktion kämpfen. Herausforderungen, welche man so mittlerweile wohl in den Griff bekommen hat. Wie sich auch an den niedrigeren Preisen der Ziegel abzeichnet, welche man am vergangene Jahr am Markt anbieten konnte. Für die USA habe man zudem eigene Dachdecker eingestellt, welche beim Ausbau der Marktaktivitäten helfen sollen und das Solardach entsprechend selbst verbauen können.

Auf Twitter hat Tesla-CEO Elon Musk sich zu weiteren Aktivitäten in diesem Bereich geäußert und gab zu verstehen, dass man die Tesla Solardächer noch 2021 in Kanada einführen wolle. Dort habe man ebenfalls bereits erste Dachdecker eingestellt. Des Weiteren gab Musk zu verstehen, dass die Solardächer auch in Europa auf den Markt gebracht werden sollen. Wobei dies nicht ganz so zuversichtlich von ihm herübergebracht wurde.

Dass es eher schleppend voran geht, dafür spricht die Tatsache, dass anders als in den USA auf der deutschen Tesla-Website derzeit keinen direkten Link zu den Photovoltaik-Ziegeln vorhanden ist. Jedoch ist es möglich von der US-Version auf Deutschland zu wechseln und bekommt dann ähnliche Informationen – doch statt das Solar Roof zu bestellen, kann man dort nur „Updates erhalten“, indem man seine Kontaktdaten eingibt.

Die Expansion in andere Märkte wird weniger durch die Nachfrage, als durch die Tatsache gebremst, dass die Produktionskapazitäten schlicht begrenzt sind. Des Weiteren fehlen die notwendigen Fachkräfte für die Produktion und den Verbau der PV-Ziegel. Zumindest letzteres will man dadurch umgehen, in dem man Dachdeckerfirmen von Drittanbietern für die Installation der Solardachziegel von Tesla qualifiziert.

Quelle: electrek.co – Tesla Solar Roof coming to Canada and Europe as soon as this year, says Elon Musk

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Da war die Ankündigung von Elon mal leider wirklich viel schneller als die Umsetzung, welche bereits vor gefühlt 5 Jahren bereits versprochen wurden.
Damals hieß es, die Solarziegel wären günstiger und haltbarer als herkömmliche Ziegel aus Beton.
D.h., dieses Produkt ist eine eierlegende Wollmilchsau, und täte unsere Stromerzeugung auf den Dächern rasant beschleunigen. Aber leider, noch nicht verfügbar.
Musk-Have, tuh was Elon, damit wir viel grünen Strom für ein besseres Klima und die Beseitigung von Verbrennungsprozessen bekommen.

Naja in den USA sind die Schindeln in aller Munde, der Kampfpreis der Hammer und die Ausbeute kein Problem.
Natürlich sind die Schindeln nicht hohe Energiebringer aber die Fläche gleicht alles aus.
Gibt genug Videos wo die Installationsunternehmen alles zeigen und sich beschweren weil eher Dachdecker die Jobs kriegen statt die Solar Monteure aber letztendlich ist die Produktion um das 10 fache erhöht worden und man kann immer noch den US Markt nicht abdecken,
Unternehmen dort haben Aufträge für 6 Monate im voraus abgedeckt und wissen gar nicht wo sie anfangen sollen…

ich finde die Dinger sehr interessant.
Ich warte nur darauf.
Unsere Dachziegelindustrie schläft aber nicht und die haben bereits schon Dachziegel mit Solarpanel integriert auf den Markt gebracht.
Kommt aber noch nicht so an.

es bleib spannend

Das ist die Sache. Solardachziegel gibt es schon ewig. Schon viele Jahre von anderen Anbietern, u.A. auch hier in Deutschland. Da hat sich nur kein Mensch für interessiert. Erst Elon Musk hat mit seiner Ankündigung da den Markt in Bewegung gebracht und das mehr und mehr gehypt. Manche Anbieter haben nach Musks Ankündigungen auf einmal massenhaft Aufträge bekommen.

Ein Problem, was man allerdings von z.B. dem guten Herrn Laudeley hört (der ja nicht so ganz unerfahren auf dem Gebiet Solar ist), ist, dass die Solarziegel durch die Vielzahl an Kontaktierungen natürlich logischerweise irgendwo anfälliger für Fehler sind also große Solarpanel. Das ist denke ich nicht von der Hand zu weisen.

Im Jahr 2021 könnte allein »Tesla Energy« ein Geschäft mit einem Umsatz von 4 Milliarden Dollar sein… und das wäre – bei der beschriebenen weitereren Expansion – wohl erst der Anfang.

Wenn die optisch wirklich so schön sind, wie auf den Bildern, dann ist das eine gelungene Sache. Tesla sollte sich darauf konzentrieren. Das können sie wirklich gut.

„Wenn die optisch wirklich so schön sind, wie auf den Bildern,[…]“

Ja, sind sie.

„Tesla sollte sich darauf konzentrieren.“

Ja, aber bitte auch auf die gesamte mögliche Integration:

  • Solar auf dem Dach
  • Speicherung im Haus
  • BEV vollintegriert
  • und Tesla als Strom-Ver- und Entsorger 🙂

In England hat sich Tesla Energy ja bereits als Stromunternehmen eintragen lassen, viele vermuten ja das Tesla demnächst mit der Expansion auch Mietmodelle anbietet und die Stromeinspeisung selbst übernimmt und damit neue Möglichkeiten anbietet.
Ich hab mich schon immer gewundert warum Stromkonzerne nicht einfach bei Haus Eigentümern die Dächer Pachten so könnten Sie dann auch Ihr Monopol behalten, aber anscheinend sind die dafür zu dumm..

In der Schweiz tun das schon mehrere Genossenschaften und ähnliche Organisationen. Sie bauen auf fremden Dächern – v.a. Industrie, Bauernhöfe, öffentliche Gebäude – PV-Anlagen und verkaufen den grünen Strom an beliebige Kunden irgendwo im Grid. Ich bin auch bei einer dabei.
Solarstrom hat einen Herkunftsnachweis, der separat gehandelt werden kann. Ich kann dann also irgendwo grauen Strom vom E-Werk beziehen und den Grün-Anteil obendrauf via den Herkunftsnachweis von der oben genannten Organisation.
Auch wenn ich meinen PV-Strom verkaufe, kriege ich etwa 6 Rappen für den Strom und 3.5 für den Herkunftsnachweis. Ich könnte den Herkunftsnachweis auch separat verkaufen. Ist etwas kompliziert, aber im Prinzip sinnvoll.

Macht Tesla ja auch. Was Apple bei Digital Technik vollbringt, macht Tesla bei den nachhaltigen Smart Grids und BEVs‘.

Und das Argument von Holger Laudeley ist lösbar. Mit Dachlatten aus WPC, die Edelstahl Stromnuten haben, wo eine Schwindel mit Edelstahl Haken reingreifen. So eingehangen, sind sie auch nachträglich einzeln tauschbar. Also das seit über 100 Jahre bewährte Prinzip wird nur erweitert. Und Dachlatten aus WPC halten auch länger und könnten aus Recycling Kunststoff mit Bambus- oder Hanffasern hergestellt werden. Nur wäre es schön, wenn Elon bitte auch mal PV möglichst vollflächig auf seine Gigafactory montieren lässt. Inkl. Speicherakkus aus alten Tesla Akkus. Da ist noch viel ungenutzte Fläche und das wäre ein schönes Vorbild, hier noch mehr zu tun.

Last edited 9 Monate zuvor by Stefan

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