Gerüchte um Tesla Supercharger V4 mit 350 kW Ladeleistung

Gerüchte um Tesla Supercharger V4 mit 350 kW Ladeleistung

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Im Rahmen der offiziellen Vorstellung des Tesla Model S Plaid, im E-Werk Fremont, gab es an sich keine größere weiteren Überraschungen von Seiten Tesla. Außer man hat genau hingehört. Denn Tesla-CEO Elon Musk gab zu verstehen, dass die Ladeleistung an Tesla-Supercharger auf bis zu 350 Kilowatt steigen würde. Somit würde man den hauseigenen Schnellladestationen ein weiteres Upgrade von 100 kW-Ladeleistung spendieren.

Mit der mittlerweile 3. Version der Supercharger V3 konnte die Ladegeschwindigkeit auf bis zu 1.600 km pro Stunde nochmals erhöht werden. Wie Tesla zu verstehen gibt lädt das Model 3 mit der großen Batterie (Long Range, Performance) in der Spitze somit mit dem Äquivalent von 120 km Reichweite in nur 5 Minuten nach. Bereits in der Vergangenheit hat Tesla daran gearbeitet die Ladeleistung der Supercharger stetig zu erhöhen. So wurde die Spitzenleistung der aktuell europaweit am weitesten verbreiteten V2-Supercharger auf mittlerweile 150 kW erhöht. Um sicherzustellen, dass die Autos mit der optimalen Ladetemperatur an unseren Superchargern ankommen, werden Batterie und System per entsprechender Funktion auf der Langstrecke ideal vorklimatisiert. Alleine dadurch konnten durchschnittliche Ladezeiten bereits um rund 25 % reduziert werden.

Nun sollen mit dem Tesla Supercharger V4 bis zu 350 kW Ladeleistung möglich sein. „Zurzeit sind wir bei 250 Kilowatt“, erklärte Musk, auf der Bühne vor dem schwarzen Model S stehend. Und weiter: „Wir werden anfangen, auf 280, 300, 350 zu gehen – ja“, sagte Musk in den beginnenden Jubel hinein. Den Wert von 350 kW Ladeleistung erwähnte er somit erstmals offiziell bei der Premiere des Tesla Model S Plaid. Wann die nächste Steigerung, die dann Supercharger der Generation V4 bedeuten dürfte, kommen soll, sagte Musk allerdings nicht.

Des Weiteren ist auch nicht gänzlich klar, ob ältere beziehungsweise aktuelle Modelle die erhöhte Ladeleistung nutzen können. Es wäre nämlich ebenso denkbar, dass mehr als 250 Kilowatt nur mit den 4680-Zellen möglich sind, die Tesla im September 2020 vorgestellt hat. Laut Musk sollen sie beim Model Y aus den neuen Gigafactorys in Deutschland und Texas zum Einsatz kommen.

Quelle: Teslamag – Bis zu 350 Kilowatt: Tesla will Ladeleistung am Supercharger laut CEO Musk weiter steigern

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Für einen ganz kleinen Kundenkreis solche Ladeleistungen die Batterien killen?
Da sollen sie dann die 5 Tonnen Batterie vom semi truck vielleicht mal in 10 Jahren aufladen.

Bei angenommener gleichbleibender Spannung von 400V würden wir hier über Ströme im Bereich von 1000A reden. Das sprengt die Grenzen von CCS bei weitem.
Wenn würde ich stark von 800V ausgehen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Mike

Das interessante finde ich an der Aussage, dass man aus der Steigerung der Ladeleistung abschätzen kann was Tesla an Kapazitätssteigerungen in Zukunft plant.

Die C-Rate der Akkus wird zwar sicherlich in Zukunft leicht verbessert werden, aber nicht so signifikant. Ein i3 mit dem kleinen 22 kWh Akku kam schon mit 40 kW Ladeleistung auf eine C-Rate von fast 2. Nimmt man also an dass die C-Rate von zukünftigen Tesla Akkus nur ein wenig gesteigert werden, dann bedeutet eine Steigerung von 250 kW max. Ladeleistung auf 350 kW, dass die Kapazität der Akkus sich bis zu 40% erhöhen dürfte – ohne dass man länger beim Laden warten müsste. Damit wären 500 km „echte“ Autobahnreichweite bei einem zukünftigen Model 3 zu schaffen.

Die Grenze des Nonsens wird allmählich erreicht. Ich fahre jeden morgen voll geladen los. Und wenn ich mal lange Strecken fahre, dann ist es optimal nach 400km 30 Minuten Pause zu machen. Bei LKW kann ich mir vorstellen, dass die grossen Akkupacks entsprechende Power benötigen. Aber beim PW sind wir eigentlich jetzt schon in einem Bereicht, wo es nur noch darum geht, wer den Grösseren hat. Es wäre viel klüger die Fahrzeupalette mächtig auszubauen und die Verbrenner so schnell wie möglich einzustampfen. Aber wir sind auf dem Weg und eine Umkehr ist nicht mehr möglich. Und das ist gut so.

es ist immer wieder interessant wie Tesla die Messlatte einfach hochsetzt.
Das zeigt auch wie vorausschauend Tesla ist um sich den Marktanforderungen anzupassen.

vlt ist es auch nur „Prestige“ oder Arroganz die Wettbewerber immer wieder blöd dastehen zu lassen?

Wer kennt sich technisch im Bereich der 400 V -Technik aus? Wäre es technisch möglich ein 400V System durch OTA-Update auf ein 800V- System umzustellen? Sollte doch gehen wenn die verbauten Komponenten von Anfang an so ausgelegt sind, oder?

es bleibt spannend

Erneuter Hilferuf!
Ich frage wohl zum 10. mal, wie sich die Auskunft meines Autohändlers, ich solle unser Auto möglichst schonend laden, mit diesen irrwitzigen Ladeleistungen verträgt. Niemand! hat meine Frage beantwortet- WIE LANGE HÄLT DER AKKU eines Vielfahrers, der sein Auto mit 350 kW vollknallt?
Sollte das dem Akku nichts ausmachen, würde ich nämlich noch ein bisschen mit der Anschaffung eines bezahlbaren (sic!) E-Autos warten und dieses allenfalls mit einem mittelgroßen Akku ausrüsten, bis z.B. auch VW bei, say, 200 kW Ladeleistung angekommen ist. Wir machen auf längeren Strecken i.d.R. eh eine Kaffee- & PPause. Und in der Zeit komme ich mit einer durchschnittlichen Ladeleistung von 150 kW mal locker ans Ziel. Wenn’s denn doch noch weiter gehen soll, s.o.- weitere PP. So what?

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