Citroën Ami – Kleinwagen aus Frankreich künftig als Cargo-Stromer unterwegs

Copyright Abbildung(en): Citroën

Mit dem neuen Ami präsentiert Citroën Anfang März 2020 ein urbanes, rein-elektrisches Modell, das sich durch ein kompaktes Design und hohen Komfort auszeichnet sowie Platz für zwei Personen bietet. Nachdem dieser seinen Weg in die Flotte von Free2Move gefunden hat, kommt er künftig zudem als Cargo-Stromer auf die Straße.

Aus Sicht von Citroën sei das E-Auto ideal dazu geeignet, um für städtische Lieferdienste und andere urbane Einsatzzwecke tätig zu werden. Um entsprechenden Platz im „My Ami Cargo“ bieten zu können verzichtet der Automobilhersteller künftig auf den Beifahrersitz und setzt hierfür auf eine modulare Ladebox, welche 260 Liter Stauraum bietet. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Ladung im Fahrzeug selbst nicht ungeordnet untergebracht wird.

Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse wird der Cargo-Stromer allerdings wohl eher für eine Vielzahl kleinerer Pakete eingesetzt werden. Größere Pakete füllen den vorhandenen Platz zu schnell aus und tragen auch nicht gerade zur Übersicht des Fahrers im Verkehr bei. Mitgedacht hat man bei der Ladebox insofern, dass diese eine Aussparung von der Größe eines DIN-A4-Blattes vorweist. In diese können Frachtunterlagen, Broschüren oder ein Tablet untergebracht werden. Die Traglast des Deckels geben die Franzosen mit 40 Kilogramm an. Sollen etwas höhere Gegenstände transportiert werden, kann der Deckel auch abgenommen und hinter dem Sitz verstaut werden.

Im Heck des My Ami Cargo gibt es weiteren Stauraum, ebenfalls in Form einer Aufbewahrungsbox. Kleine Gegenstände wie Sonnenbrille oder Smartphone finden dort ihren Platz. Insgesamt bringt es der E-Kleinwagen auf ein Nutzvolumen von 400 Litern und eine Nutzlast von 140 Kilo.

„My Ami Cargo verfügt über ein praktisches und modulares Ladevolumen und bietet gleichzeitig eine elektrische Mobilitätslösung, die wendig, sicher und einzigartig ist. Es ist ein Fahrzeug, das eine konkrete Lösung für die Zustellung auf der letzten Meile bietet, insbesondere für kleine Pakete, deren Volumen in den letzten Monaten exponentiell gestiegen ist.“ – Laurence Hansen, Direktorin für Strategie und Produkt bei Citroën

Mit einer Reichweite von bis zu 70 Kilometern sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h ist der Citroën Ami eine für viele absolut ausreichende urbane Mobilitätslösung und kann von jedem gesteuert werden, der mindestens 16 Jahre alt ist und über den Führerschein der Klasse AM verfügt. Daran hat sich auch nichts mit der Cargo-Version geändert. Das Fahrzeug ist 1,39 Meter breit und 1,52 Meter hoch. Der Wendekreis liegt bei 7,20 Metern.

Der My Ami Cargo sieht sich hierdurch auch nicht als Konkurrent größerer E-Transporter, sondern will eher zwei- oder mehrrädrige Lasten-E-Bikes Konkurrenz machen. Der Verkauf des My Ami Cargo startet in Frankreich im Juni zu Preisen ab 6.490 Euro brutto (inkl. der dortigen Subvention von 900 Euro) oder alternativ im Leasing ab 24,18 Euro pro Monat.

Quelle: Citroën – Pressemitteilung vom 05. Mai 2021

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Hier ein Video, der einen Blick ins Innere des Citroen Ami Corga ermöglicht.

Video (1:11 min) >> https://www.youtube.com/watch?v=0gDTWmu4xFI

Es ist eine Schande, dass L7e Fahrzeuge in Deutschland nicht gefördert werden. Sie wären die idealen Gefährte für die Stadt. Ohne Förderung empfinde ich die bisherigen Angebote persönlich leider als zu teuer.

Last edited 1 Monat zuvor by Dagobert

Ich möchte noch hinzufügen, dass ich die Klasse L6e (zu der auch der Ami zählt) mit ihren 45 km/h als Verkehrshindernis empfinde. Die Klasse hätte dringend eine Reform zu einer Höchstgeschwindigkeit ~55km/h nötig, um auch in Städten den Verkehrsfluss nicht zu stören.

…oder besser die Regelgeschwindigkeit innerorts auf 30km/h senken.Führt zu einem besseren Miteinander von Auto- und Radverkehr, weniger Lärm und mehr Sicherheit für alle.

Ist auch eine Option, Innerorts würde ich das nicht mal kritisch sehen. Städte und Ortschaften sind in erster Linie Lebensraum.

Leider gibt es seit der Ankündigung im letzten Jahr keine Details wann (evtl. auch ob) dieses Fahrzeug in Deutschland erhältlich sein wird.

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