Opel reduziert CO2-Ausstoß im ersten Halbjahr im Schnitt um 13,5 Prozent

Copyright Abbildung(en): Opel

In Deutschland hat Opel im ersten Halbjahr 2020 unter allen Herstellern mit mindestens zwei Prozent Marktanteil die CO2-Emissionen seiner Autos am stärksten gesenkt. Dies geht aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor. Der CO2-Ausstoß der Modelle des Rüsselsheimer Herstellers sank laut KBA-Statistik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Schnitt um 13,5 Prozent (im WLTP-Testverfahren). Besonders der neue Opel Corsa und der neue Opel Astra glänzen gegenüber ihren Vorgängermodellen mit deutlich geringerem Verbrauch.

„Der Kampf gegen den Klimawandel und das Verringern der CO2-Emissionen ist die vielleicht wichtigste Aufgabe unserer Generation. Wir sehen dies als eine ethische Aufgabe. Wir haben verantwortungsbewusste Entscheidungen getroffen und unser Produktportfolio auf zukunftsfähige Modelle umgestellt. Das gute Ergebnis bestätigt unser Vorgehen. Unsere Verbrenner werden immer effizienter, zugleich beschleunigen wir die Einführung von Elektrofahrzeugen – sowohl bei Pkw als auch bei leichten Nutzfahrzeugen. Bis 2024 wird es von jedem Opel-Modell daher auch eine elektrifizierte Variante geben.“ – Michael Lohscheller, Opel-Chef

Mit dem neuen Opel Astra, dem neuen Opel Corsa und dem Grandland X Plug-in-Hybrid tragen die Bestseller aus Rüsselsheim einen großen Teil zur CO2-Reduzierung bei. Die Astra-Dreizylinder – Benziner wie Diesel – seien optimiert worden und stoßen nun bis zu 21 Prozent weniger CO2 im Vergleich zum Vorgänger aus. Auch beim neuen Corsa, der auch als reines Elektroauto erhältlich ist, überzeuge die neue Antriebspalette mit signifikanten Verbesserungen gegenüber der Vorgängergeneration.

Der Grandland X ist das erste Opel-Modell, das es gleich in zwei Plug-in-Hybrid-Varianten gibt: als Grandland X Hybrid4, der wahlweise über alle vier Räder die Kraft auf die Straße bringt, und als ebenso effizienter Grandland X Hybrid mit Vorderradantrieb. Der Fronttriebler bietet eine Systemleistung von 165 kW/224 PS und ein Drehmoment von bis zu 360 Newtonmeter. Dazu verbindet der Grandland X die Kraft aus einem 1,6-Liter-Turbobenziner und einem Elektromotor, der die Vorderachse antreibt. Der Kraftstoffverbrauch beträgt gemäß dem WLTP-Standard 1,5-1,4 l/100 km, die CO2-Emission 34-31 g/km. Wer auf reinen Elektrobetrieb schaltet, kann mit dem Grandland X Hybrid bis zu 57 Kilometer komplett CO2-frei zurücklegen (gemäß WLTP).

Für die neuen effizienten Opel-Modelle gibt es aktuell besonders attraktive Konditionen bei den Händlern. Der Opel Green Deal gilt für sofort verfügbare Modelle – auch für den neuen Astra, neuen Corsa und den Grandland X. Bei Barkauf bekommt der Kunde von Opel die volle Mehrwertsteuer geschenkt. Insgesamt bietet Opel bereits heute 16 Modelle an, die unter 100 g/km CO2 ausstoßen. Neun davon unterschreiten sogar die Grenze von 95 g/km CO2.

Quelle: Opel – Pressemitteilung vom 22.07.2020

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Was für ein Selbstvertrauen! Reine Elektrofahrzeuge werden mit 0 g CO2 gerechnet und zählen auch noch doppelt. Die ganzen Hybride werden mit den Prüfstandsmärchenwerten gerechnet, bei den reinen Verbrennern ist´s ja dank abgebautem zweiten Außenspiegel, abgeklebten Karosseriefugen, gelockerten Bremsbelägen, speziellen Getriebe- und Motorölen…. nicht anders.

Und genauso, wie seit Generationen jedes neue Waschmittel immer weißer wäscht, verbraucht jede neue Motorengeneration locker 10 % weniger als der Vorgänger. Eigentlich sollten sich die ganzen Lügenbarone in die Ecke stellen und schämen!

Eine CO2-Reduktion sollte sich an realen Werten orientieren. Hochrechnung über Fahrzeugbestand, Kilometer pro Modell und Realverbrauch (Spritmonitor). Wenn dann eine signifikante Verringerung beweisbar ist, gerne her damit und herausposaunt!

„Der Kampf gegen den Klimawandel und das Verringern der CO2-Emissionen ist die vielleicht wichtigste Aufgabe unserer Generation. Wir sehen dies als eine ethische Aufgabe. Wir haben verantwortungsbewusste Entscheidungen getroffen …“
Das Statement vom Opel-Chef beginnt sehr gut. Und was soll zukünftig verkauft werden? Ein Auto mit 165kW. Für mich ist das ein Widerspruch.

Bei Hybrid-Fahrzeugen sollten die Verbrauchsangaben zwingend um eine weitere Angabe ergänzt werden und diese sollte auch Einfluss auf Besteuerung haben: Die Verbräuche mit anfangs LEEREM Akku; d.h. alle Energie kommt zunächst nur vom Verbrenner. Falls möglich, könnte die beim Fahrtest eingesammelte E-Energie – und nur diese! – nachfolgend mit in den Vortrieb einfließen.

Eckhardt, die eingesammelte Energie von der Rekuperation fliesst bei jedem E Auto in den Vortrieb ein. Auch bei den HEV und PHEV s. Also immer mind. 20% Kraftstoffeinsparung ist auch mit jedem Hybrid garantiert. So wird OPEL automatisch umweltfreundlicher, wenn sie anstelle der normalen Verbrenner mehr Vollelektrische+ Teilelektrische bauen. Das ist kein Betrug, aber die Umstellung auf Euro 6 ist ein ganzer grosser weil die alle höhere Verbräuche haben.

Es wäre kein Betrug wenn… ja wenn die Fahrzeuge tatsächlich so gefahren würden wie sie getestet werden. Was sie nachweislich eben nicht werden weil meilenweit an der Realität vorbei. So wird der Verbrauch auf 100km kurzerhand halbiert wen die (auch vollkommen unrealistische) Reichweite von 50km elektrisch angegeben ist. Dalls die Fahrzeuge überhaubt geladen werden. Der elektrische Verbrauch wird gänzlich weggerechnet! Wie anderes als Schummelei würden Sie das bezeichnen?

Der elektrische Verbrauch ist umweltfreundlich und stammt nicht aus der Petrochemie. ( Erdöl) Die angegebenen Praxis- Benzinverbräuche von 1,5 l/100Km beim PHEV werden Realität, sobald die reine E Reichweite 150 Km beträgt. MB ist schon nahe dran. Da brauchts kein WLTP mehr zum Nachmessen.

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