Hyundai setzt mit HTWO auf den Wandel zu einer Wasserstoffgesellschaft

Copyright Abbildung(en): Hyundai

Hyundai/KIA gehen in Bezug auf die Wasserstoff-Brennstoffzelle mit gutem Beispiel voran und tätigen Milliardeninvestitionen in den Wasserstoffantrieb. Auf dem virtuellen Shift Mobility Kongress demonstrierte das Unternehmen zuletzt seine Führungsrolle bei innovativen Mobilitätslösungen. Künftig wird die Hyundai Motor Group (HMG) unter dem Geschäftsbereich HTWO die Weiterentwicklung und Vermarktung des weltweit führenden Hyundai Brennstoffzellensystems angehen.

HTWO baut hierbei auf der mehr als 20-jährigen Erfahrung auf, die Hyundai mit der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie gesammelt hat. Eigener Aussage nach werde der neue Geschäftsbereich dazu beitragen, die Entwicklung einer emissionsfreien Gesellschaft zu beschleunigen. Wer sich den Titel laut vorgelesen hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass der Name HTWO für die englische Aussprache des Wasserstoffmoleküls H2 steht. Zudem fast es direkt zwei wichtige Wörter zusammen: Hydrogen (Wasserstoff) und Humanity (Menschheit) – die beiden tragenden Säulen für die weltweite Brennstoffzellen-Strategie der Hyundai Motor Group.

Hyundai gibt zu verstehen, dass man mit HTWO die Anstrengungen für die Entwicklung eines Wasserstoff-Brennstoffzellensystems der nächsten Generation auf ein neues Level heben wolle. Dabei sei bereits heute klar, dass die Technologie nicht nur bei Automobilen und LKW zum Einsatz kommen, sondern sich auch in Flugtaxis, Schiffen und Zügen wiederfinden wird. Um diese Verbreitung voranzutreiben sei es Ziel die Kosten der Brennstoffzellenantriebe zu reduzieren, deren Leistung zu erhöhen sowie deren Lebensdauer zu verlängern. Dies geschieht durch eine leichtere Architektur bei gleichzeitig höherer Energiedichte. Auf der Grundlage dieses künftigen Brennstoffzellensystems plant Hyundai eine breite Palette an hocheffizienter, mit Wasserstoff betriebener Mobilität.

Ausweiten wird man das Geschäft mit Brennstoffzellensystemen sukzessive durch strategische Partnerschaften mit Wasserstoff-, Energie- und Logistikunternehmen weltweit. Als weiterer logischer Schritt wurde nun der Grundstein für die neue HTWO Division gelegt, deren Aktivitäten sich zunächst auf vier wichtige Regionen konzentrieren: Südkorea, USA, Europa und China. Als führendes Mitglied des Hydrogen Council, eines weltweiten Zusammenschlusses aus wichtigen Energie-, Transport- und Industrieunternehmen mit einer gemeinsamen Vision und einem dauerhaften Engagement für Wasserstoff, ist die Wasserstoffstrategie ein Ansatz von Hyundai, den Übergang in eine Welt sauberer Energie zu fördern. Hyundai plant, in den nächsten fünf Jahren über 40 Milliarden Euro in die Mobilität der Zukunft zu investieren, 6,7 Milliarden Euro in die Brennstoffzellentechnologie bis 2030.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 16. Dezember 2020

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Lernen es die Autohersteller denn immer noch nicht, dass Wasserstoff bei Fahrzeugen eine Sackgasse ist, die sich nur mit sehr großen Subventionen (wie in Asien) und möglichst kostenlosem Ökostrom lohnen.

Ansonsten haben rein batterie-elektrische Fahrzeuge, auch ohne Subventionen, in Zukunft eindeutig die Nase vorne, da Batterien in wenigen Jahre so günstig sind, das keiner mehr Wasserstoff-Fahrzeuge will – es rechnet sich einfach nicht mehr, wenn die Batterie nur noch 1/3 wiegt und nur noch 1/10 kostet.

Dennoch…es lebe die H2-Brennstoffzellen-Technologie und die Forschung dafür! – für alle möglichen Bereiche, inkl. Heizungen und Schiffe.
Kleine BEVs – keine SUV-Stadtpanzer – sind prima für den innerstädtischen- und Nahverkehr – besonders, wenn man (wie ich mit meinem Smart ED Cabrio) – bei 30Km täglicher Fahrstrecke 1 x pro Woche nachts billig zu Hause laden kann.

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