Volvo XC40 Recharge: Das ist er, so schaut er aus und das kann er. Alle Details im Blick

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Der Volvo XC40 Recharge ist das erste Mitglied der neuen „Recharge“ Familie. Recharge steht hierbei als Oberbegriff für alle aufladbaren Volvo Modelle. Dies beinhaltet sowohl die vollelektrischen Fahrzeuge, als auch jene mit einem Plug-In-Hybrid-Antrieb.

Volvo will Kunden zu Alternativen Antrieben treiben

Gezielt möchte man die eigenen Kunden allerdings in Richtung vollelektrische Modelle steuern. Hierzu möchte Volvo den Fahrer bewegen den elektrischen Fahrmodus „Pure“ möglichst häufig zu nutzen. Erreicht werden soll dies durch ein Angebot, welches die individuellen Betriebskosten reduzieren und damit die Nachhaltigkeit weiter steigern soll.

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Ab Anfang 2020 werden Kunden, die die Volvo Website besuchen, zunächst gefragt, ob sie ein Volvo Recharge Auto wünschen oder nicht. Um das elektrische Fahren weiter zu fördern, wird jedes Plug-in-Hybridmodell von Volvo Recharge ein Jahr lang kostenlos mit Strom versorgt, der durch eine Rückerstattung der durchschnittlichen Stromkosten in diesem Zeitraum bereitgestellt wird.

Die beste Option rein elektrisch zu Fahren erscheint aktuell als Volvo XC40 Recharge im Portfolio von Volvo – da auch derzeit die Einzige. Vorgesehen ist die Markteinführung noch im Jahr 2019Höchste Sicherheit sowie schlankes und sauberes Design für eine elektrische Zukunft stehen im Vordergrund. Im Detail haben wir diesen nachfolgend betrachtet.

Volvo XC40 Recharge – Alle Details im Blick!

Mit dem vollelektrischen Volvo XC40 Recharge stellt Volvo seiner Ende 2017 eingeführten und seitdem äußerst erfolgreichen Baureihe eine weitere Variante zur Seite. Bereits jetzt können Kunden zwischen Benzinern und Dieseln sowie einem Plug-in-Hybriden wählen. Künftig gibt’s dann noch die reine E-Variante von Volvo.

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Der Volvo XC40 Recharge wird mit einer 78 kWh Batterie im Boden des Fahrzeugs daherkommen. Diese speisen das Fahrzeug mit der notwendigen Energie, um bis zu 400 km nach WLTP zurücklegen zu können. Der Akku lädt sich in 40 Minuten mit einem Schnellladesystem auf 80 % seiner Kapazität auf.

Der XC40 Recharge kommt mit Allradantrieb, E-Motoren an der Vorder- und Hinterachse daher, welche es auf eine Gesamtleistung von 300 kW/408 PS bringen. Der XC40 Recharge von Volvo wird hierdurch in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

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Auf die Entwicklung einer eigenständigen E-Plattform möchte man bei Volvo nicht setzen, da man dies als falsche Strategie ansieht. Stattdessen sei es “viel natürlicher, zu sagen, dass es sich um eine Antriebsvariante handelt, die mit der Zeit den Großteil der verkauften Fahrzeuge ausmachen wird” – dies lässt sich nur erreichen, wenn E-Autos nicht mehr als Ausnahme im Portfolio erscheinen, sondern zur festen Größe werden.

“Wir haben das schon mehrmals gesagt: Bei Volvo Cars ist die Zukunft elektrisch. Heute gehen wir mit der Einführung unseres vollelektrischen XC40 und der Ladeautolinie einen wichtigen neuen Schritt in diese Richtung.” – Håkan Samuelsson, Vorstandsvorsitzender Volvo

Mit dem Volvo XC40 Recharge präsentiert man nicht nur das erste Elektroauto des Unternehmens, sondern auch den ersten Volvo mit einem brandneuen Infotainmentsystem auf Basis des Android-Betriebssystems von Google.

Volvo sieht die eigene Zukunft mehr denn je elektrisch

Um dem erwarteten Wachstum der Nachfrage nach seinen E-Autos gerecht zu werden, wird Volvo die Produktionskapazität für Elektroautos verdreifachen und ab dem nächsten Jahr eine Designer’s Choice Auswahl an beliebten E-Modelle verliehen, die das Potenzial für radikal verkürzte Lieferzeiten bieten.

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Volvo Cars strebt für Plug-in-Hybridfahrzeuge einen Anteil von 20 Prozent am Gesamtumsatz im Jahr 2020 an.

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 16. Oktober 2019

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3 Antworten

  1. Warum 300 kW, warum 4,9s? Kann mir das jemand erklären? Ist es wirklich notwendig, möglichst viel elek. Energie in kurzer Zeit zu vernichten? Bei der Nutzung von fossilen Brennstoffen ist das schon mehr als fragwürdig, aber hier fehlt mir jedes Verständnis.

  2. Leider verstehen Sie einiges nicht, ich versuch es mal: Je mehr Kraft kW, desto weniger Verschleiß und vor allem Verbrauch. Je schneller und leichter (Kraft!) die Zielgeschwindigkeit erreicht wird, desto geringer der Verbrauch. Egal ob 50 km/h oder 100 nötig sind! Bei erreichen der Zielgeschwindigkeit nur noch minimaler Verbrauch. Je länger und anstrengender die Beschleunigung dauert, desto mehr Energieverbrauch. Deshalb wird auf Kraft gesetzt. Es wurden keine 4,9 sec. angestrebt, sondern technisch “einfach” durch höchste Entwicklungsfähigkeit erreicht. Freude! Ziel war also nicht die Beschleunigungsgeschwindigkeit, auch nicht die Endgeschwindigkeit, sondern geringer Verbrauch für ein immerhin sehr schweres Fahtzeug. Vorbildlich, Leistungsfähig, vertraulich, ordentlich, VOLVO halt! Also bitte!

  3. Ich verstehe nicht ganz, weshalb Volvo der Meinung ist, dass eine eigene Plattform nicht notwendig ist. Eventuell sehe ich das ja falsch und lasse mich gerne eines besseren belehren. Ich bin der Meinung, dass eine eigene Plattform Sinn macht, da so der Platzvorteil eines Elektroauto erst sinnvoll genutzt werden kann. Ich möchte nicht in einen Volvo XC40 mit Elektroantrieb einsteigen und dabei die gleich engen Platzverhältnisse vorfinden wie im Volvo XC40 mit Verbrennermotor.

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