Frank Thelen: Räumen wir mit den Vorurteilen über E-Autos auf!

Portrait Frank Thelen 2018
Frank Thelen

Seriengründer und Tech-Investor Frank Thelen hat auf XING Klartext mit den Vorurteilen über Elektroautos aufgeräumt. Wir freuen uns diesen Artikel auf unserem Portal mit dir zu teilen. Haben diesen zum Wochenende nochmal auf die erste Seite geholt.


  • Aufgrund der Produktion seien E-Autos genauso schmutzig wie Diesel
  • Die Rohstoffgewinnung für Lithium-Ionen-Batterien sei umweltschädlich
  • Das sind nur zwei von vielen Vorurteilen, mit denen ich aufräumen möchte

In den Medien werden aktuell vermehrt Stimmen laut, die das grüne Image von Elektroautos kritisieren und einen fatalen Denkfehler aufdecken wollen. Sie verbreiten Folgendes: Berücksichtige man die Produktion der Autos und deren Batterien sowie die Erzeugung des Stroms, den die Fahrzeuge benötigen, kämen mehr CO2-Emmissionen zusammen, als bei einem Diesel oder Benziner. Doch wie steht es wirklich um die Ökobilanz der E-Autos? Ich möchte hier aufgeführte Argumente auf die Probe stellen.

Aussage: E-Autos emittieren mehr als Diesel

Es ist wahr, dass Elektroautos Strom brauchen und daher nur so sauber sein können wie der von ihnen verbrauchte Strom. Würden E-Auto-Besitzer zu 100 Prozent Kohlestrom verwenden, möge die Rechnung aufgehen, dass moderne Verbrenner eine bessere CO2-Bilanz besitzen als Elektroautos haben. Jedoch kommen bereits heute über 40 Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Energien. Und mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien führen im neuen Ökotest des ADAC, dem Ecotest, auch entsprechend erstmals Elektroautos das Ranking an. Je mehr erneuerbare Energien wir nutzen, desto sauberer und nachhaltiger werden also Elektroautos, während Verbrenner unserer Umwelt immer gleichbleibend schaden werden.

Aussage: Die Stromversorgung erneuerbarer Energien ist unzuverlässig

Dies ist kein Argument gegen erneuerbare Energien, sondern eines für innovative Konzepte. Stromspeicher können eine effektive Lösung bieten, um mit der schwankenden Verfügbarkeit erneuerbarer Energien umzugehen, indem man in Stunden hoher Erzeugung (mit beispielsweise hohem Windaufkommen oder an sonnigen Tagen) und niedriger Nachfrage Strom in die Speicher einspeist und diesen in Phasen mit niedriger Produktion bzw. hoher Nachfrage verschiebt. Hierfür fehlen uns aktuell noch die richtigen technischen Lösungen, aber wir sind auf einem guten Weg.

Kraftblock ist ein Beispiel für einen ökonomisch und ökologisch sinnvollen Speicher, der seinen Teil dazu beitragen kann, dass die Sorge um die Volatilität Erneuerbarer Energien bald der Vergangenheit angehört. Das deutsche Startup Sonnen verkauft Speicher an private Häuser und verwaltet dies intelligent, lädt die Speicher voll, wenn ausreichend Strom aus erneuerbaren Energien vorhanden ist. Sogar die eAutos selbst können zum Speicher werden.

Aussage: Die verwendeten Batterien sind schlecht für die Umwelt

Ein weiteres Argument gegen Elektroautos ist, dass die Lithium-Ionen-Batterien schlecht für die Umwelt sind. Zwar sind sie heute noch nicht ideal, aber in Summe bereits besser als Diesel und andere Verbrenner. Das Wichtigste: Batterien haben 10x mehr Optimierungspotential als Verbrenner, die weitgehend ausentwickelt sind. Tesla beispielsweise will immer mehr auf die Verwendung seltener Rohstoffe für Batteriematerial verzichten und sich dagegen künftig auf Nickel konzentrieren. Und mit Maxwell und vielen anderen Firmen und Forschungsprojekten werden wir weitere Sprünge in den verwendeten Materialien, langlebigkeit und Energiedichte sehen.

Aussage: Bei der Herstellung von Batterien wird zu viel CO2 ausgestoßen

Seit 2017 kursiert in der Presse folgende Behauptung: Durch die Herstellung einer Tesla-Batterie würden mehr als 17 Tonnen CO2 ausgestoßen und man müsse acht Jahre damit fahren, damit es sich ökologisch rechne. Die zitierte Studie wurde jedoch falsch interpretiert. Zum einen wurden in der oft zitierten Studie Hybridfahrzeuge zu den Verbrennern gerechnet, was deren Durchschnittsemissionen natürlich senkt. Zum anderen basieren die prominenten 17 Tonnen auf dem Beispiel einer 100-Kilowattstunden-Batterie – einer Batterie, die wesentlich größer ist als die eines durchschnittlichen Elektroautos.

Der Journalist, der die Zahl in die Pressewelt gesetzt hatte, führt gegenüber dem Handelsblatt selbst an, dass es falsch sei, die Ergebnisse der Studie direkt auf Batterien von E-Autos anzuwenden. Elektrowagen haben ihm zufolge zudem den Vorteil, ihren CO2-Fußabdruck viel mehr senken zu können als Verbrenner. Somit seien sie eine Antwort auf den Klimawandel.

Aussage: Die Rohstoffgewinnung schadet der Umwelt

Es stimmt, die Rohstoffe der Batterien sind knapp. Doch ist das Vorkommen an Erdöl sehr viel knapper als das von Lithium oder Kobalt. Und es stimmt auch, dass der Abbau schlecht ist – sowohl für die Umwelt als auch für die indigene Bevölkerung vor Ort. Meine Hoffnung ist aber, dass die Forschung hier langfristige Perspektiven aufweist, beispielsweise indem grüne Alternativen zu den kritischen Rohstoffen verwendet oder Rohstoffe recycelt werden. Schon heute konnte zum Beispiel Tesla den Anteil dieser Rohstoffe um Faktoren reduzieren und die Ladezyklen (Lebensdauer) um ein vielfaches erhöhen.

Es ist also ein Problem, das man weiterhin adressieren sollte, für das es aber eine Lösung zu finden gilt, anstatt es als ein Argument für den Diesel oder andere Verbrenner zu nutzen, da Erdöl definitiv knapp ist – und die Klimaerwärmung unserer Umwelt unmittelbar schadet.

Aussage: Batterien sind ein Abfallprodukt

Was passiert mit den Batterien ausrangierter Autos? Anders als die Lithium-Ionen-Akkus ausrangierter Handys und anderer Elektrogeräte, stellen die Batterien der Elektroautos eine in jeder Hinsicht größere Herausforderung bei der Entsorgung dar. Das Recycling der Batterien ist momentan noch sehr teuer. Eine Möglichkeit ist Reusing statt Recycling, also die Wiederverwendung. Meist haben die ausrangierten Batterien noch bis zu 70 bis 80 Prozent ihrer Ladekapazität. Dadurch eignen sie sich zwar nicht mehr für ein Elektroauto, aber zum Beispiel als Stromspeicher für zu Hause. Auch Anwendungen wie Straßenbeleuchtung oder Backup-Power für Datenzentren werden getestet.

Die Möglichkeiten zur Verwertung und Wiederverwendung der Batterien würde dann auch noch einmal die CO2 Bilanz der Elektroautos verbessern.

Aussage: E-Autos sind die Zweitautos der Elite

E-Autos werden häufig als Zweitwagen angeschafft. Das liegt zugegebenermaßen daran, dass sowohl die Reichweite als auch die Infrastruktur noch nicht voll entwickelt sind und Elektroautos sich derzeit besser für Kurzstrecken eignen. Schauen wir auf Tesla, hat das Model S aktuell eine Reichweite von 632 Kilometern – bei energiesparender Fahrweise. In der Praxis sind das oft nur 500 Kilometer. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Batterien im Jahr 2025 eine deutlich höhere Reichweite aufweisen werden.

Aussage: Den Benziner gegen ein E-Auto einzutauschen, ist verschwenderisch

Ja, ein Neukauf ist auf kurze Sicht nicht sonderlich umweltfreundlich, doch wir brauchen eine Wende hin zu einer nachhaltigeren Art zu leben und dazu gehört eben auch eine klimaneutrale Mobilität, wie sie langfristig mit Elektroautos möglich sein wird. Entscheidend ist, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher. Ich fordere nicht, dass bestehende Autos verboten werden, doch ab jetzt müssen wir konsequent auf E-Mobilität setzen.

Fazit

Es ist nur menschlich, an altbekanntem festzuhalten. Und klar, wir Deutschen haben ein ganz besonderes Verhältnis zum Diesel. Aber vielleicht hilft es auch, sich die historische Entwicklung einmal vor Augen zu führen.

Auch der Dieselmotor hatte Startschwierigkeiten und man begegnete ihm zu Beginn mit Skepsis. Seinen internationalen Aufstieg hatte er auch der Ölkrise und seinem geringeren Ölverbrauch zu verdanken. Ironischerweise verstärkte die damalige Debatte um den Klimawandel seine Beliebtheit – er hatte nämlich einen geringeren CO2-Ausstoß als die anderen Motoren. Entsprechend entschied die Bundesregierung ab 1973, den Dieselmotor gegenüber dem Benzinmotor steuerpolitisch zu unterstützen. Diejenigen, die heutzutage in der Subventionierung der Elektromobilität also eine Verschwörung der Politik sehen, sollten sich vor Augen führen, dass der Dieselmotor damals ebenso subventioniert wurde.

Mit Elektromobilität haben wir nun eine umsetzbare Lösung, die sowohl umweltfreundlich als auch gesund ist, und die zudem mittelfristig enormes Potenzial mitbringt, noch nachhaltiger zu werden. Beim Vergleich von Elektroautos zu Verbrennern dürfen wir keinen Denkfehler begehen, indem wir von heutigen Umständen ausgehen. Der Anteil erneuerbarer Energien wird steigen. Elektroautos werden langfristig viel weniger CO2 emittieren als Diesel-Autos und andere Verbrenner. Sie werden das Smog-Problem lösen und außerdem zu weniger Lärm auf den Straßen beitragen.

Laut Scientists4Future werden es technologische Entwicklungen bald möglich machen, auf ein bezahlbares Energiesystem zu wechseln, das gänzlich auf erneuerbaren Energien basiert. Hierbei ist es aber auch wichtig, dass die Politik die zukunftsweisenden Technologien fördert.

Wenn der Diesel als Verbrennungsmotor einst der “Umweltmotor” war, müssen wir ihn loslassen, wenn er es nicht mehr ist, anstatt Angst vor neuen Technologien zu haben. Dennoch bin ich gegen Dieselverbote, da diese keine sozial nachhaltige Lösung sind. Stattdessen sollte ab 2025 kein einziges neues Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Alte Fahrzeuge sollten aber uneingeschränkt weiter fahren dürfen.

Wir sollten also nicht den Unkenrufen folgen, die meinen, ein Wandel sei nicht möglich, sondern es gemeinsam versuchen. Wir müssen uns nur bewusst machen, dass das, was wir heute als selbstverständlich und altbekannt betrachten, auch einmal neu war. Wenn es nun bessere Alternativen gibt, ist es nicht rational, an Altem festzuhalten.

67 Kommentare

  1. Wer hat diese Person also wieder bezahlt? Man sollte erst Konzepte zur Infrastruktur und Recycling schaffen, bevor man bewährtes abschafft. Ich ausserdem kein Interesse 2 Tage für eine Reise nach Hamburg ca. 800km einzuplanen. Die Ressourcenverschwendung gut funktionierende Autos abzuschaffen halte ich für nicht ökologisches denken. So lange ein e.-auto keine 800km Reichweite hat und in 5min voll geladen ist, kommt mir so ein Fahrzeug nicht ins Haus. Mir wurde eingetrichtert das Batterien Sondermüll sind und mit Vorsicht zu handhaben sind und auf einmal sind sie das weltheilmittel.

    1. ein e-Auto braucht keine 2 Tage für 800km z.B. beim E-Cannonball 2018 schaffte ein Model 3 die Strecke von Hamburg nach München (umgebung von München) die Strecke war 837km lang in nur 8:29 h inclusive der Ladepausen Der Gewinner war die E-Auto Vermietung Nextmove. Gibt dazu jede menge Youtube videos darüber auch das GRID-Magazin bei RTL hat darüber berichtet.
      Ein Deutsches Unternehmen hat vor kurzem berichtet dass sie in der Lage die Akku Rohstoffe zu 96% zu recylen und widerzuverwenden also von Verschwendung keine spur in Gegensatz zu den Verbrennern wo in absehbarer Zeit das Öl ausgehen wird wenn weiterhin so verschwendet wird.

      1. Fahren Sie doch mal mit einem E-Auto im Sommer mit Bootsanhänger oder Wohnwagen über die Alpen! Auch ja es gibt ja keine Anhängerkupplungen für E-Autos, warum wohl! Weil bei starker Belastung der Akku überhitzen würde. Deshalb regelt der hochgelobte Tesla bei starker Beschleunigung die Leistung herunter. Über die Reichweite bei Anhängerbetrieb will ich erst garnicht reden. Herr Frank Thelen spricht in seinem Beitrag mit vielen wenns und könnte, frei nach dem Motto was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, wenn’s denn doch nicht so kommt wie er erträumt.

        1. Tesla Model X gibt es MIT ANHÄNGERKUPPLUNG.
          Im drag race Model X im Schlepptau ein anderes Auto gewinnt das Model X gegen BMW M3 🙂

          Beim Klausenrennen war ich mit meinem Tesla Roadster ( Weltumrundung in 80 Tagen über 25’000km im 2016 ) sehr dankbar, dass der Antriebsstrang abgeregelt hat. Verbrenner dagegen gehen dann in Rauch auf.

          Die Zukunft gehört den flexibel denkenden Start-Ups, wie übrigens schon seit Jahrhunderten so.

      2. Halle Robert.
        Es hat keinen Zweck sich über solche Leute zu ärgern oder zu erklären es geht.
        Wir müssen die Leute die Fragen haben, wie was geht abholen.
        Die anderen sollen weiter fahren wie gewohnt.
        Die brauchen halt den Lärm.
        VW, Mercedes und BMW haben den Leuten immer gesagt, ein Auto das keine 800 Kilometer weit kommt taugt nichts. Jetzt habe sie den Schlamassel . Es geht auch mit weniger großen Akkus.
        Kleiner Akku der auch mit 70 kwh Schnelladefähig ist und alles ist gut.
        Das Problem was ich habe, ist die Anhängerkuplung um den Rasenabschitt zu entsorgen

        1. Tesla Model X, 3 und bald das Y haben AHK. Auch der SION von Sono Motors wird eine haben. Der VW ID.3 wird auch eine haben können.

      1. Wer etwas will, findet Wege und Möglichkeiten. Wer etwas nicht will – Ausreden. Ich genieße seit Jahren die E-Mobilität, ohne Tesla zu fahren. Habe so pro Jahr gut 30.000 km zurück gelegt, ohne jemals liegengeblieben zu sein.
        Was hat sich in den letzten Jahren getan? Früher habe ich mit Inbrunst versucht zu überzeugen. Heute nehme ich mir nur noch Zeit für interessierte Zeitgenossen. Ewig gestrige… sterben aus

      2. Die E-Lobby läßt Grüßen.
        Vergessen wurde in der Zukunftvision das Wasserstoffauto, denn Wasserstoff ein ein Speichermedium, das sich ohne Illusorische Batteriespeichermedien auf kleinstem Platz, zentral 》Tankstellen speichern lässt. Diese Technik gehört gefördert und der Hybry Plug in
        Als Übergangslösung gefördert..
        Diese Darstellung ist die eindeutigste Darstellung die ich je gelesen habe

        1. Wasserstoff macht für den Individualverkehr keinen Sinn.
          Man muss für die gleiche Strecke etwa dreimal soviel Strom erzeugen, es werden mehr seltene Erden benötigt und die Autos sind teurer und wesentlich wartungsintensiver als Batteriebetriebene Fahrzeuge.
          Ausser dem etwas schnelleren Tanken (dafür zum dreifachen Preis) spricht rein garnichts für die Brennstoffzelle.

    2. Guter Beitrag!

      Ein wichtiger Aspekt fehlt mir, nämlich der immense Aufwand an Strom für die Förderung, Transport, Raffinierung und Vertrieb der fossilen Energieträger.

      Der Aufwand liegt nach aktuellen Untersuchungen um 1,5-2 kWh / Liter. Bei üblichen 6-8 Litern Verbrauch fährt ein Hyundai Ioniq damit seine 100km.

    3. Klaus Dieter, lass es . Deine Denke ist grundfalsch und mit Leuten wie dir können wir bald einpacken..Fahr mal nach China und schaue es dir an..

    4. Falsch! Infrastruktur und Recycling kann nur Hand in Hand mit der E-Mobilität kommen. Keiner investiert Milliarden für solche Anlagen um sie anschließend für die ersten Jahre brach liegen zu lassen. Der Markt ist schlicht noch zu klein dafür. Auch ich bin gegen Subventionen. Das E-Auto muss sich selbst durchsetzen. Und das wird es. Nicht wegen der Klimafreundlichkeit, das ist den meisten egal, sondern weil es billiger als ein Verbrenner werden wird, sobald das ganze mehr in Großserien geht. Man vergleiche nur die Komplexität eines Verbrenners mit einem E-Auto. Am meisten wird jetzt schon beim Verbrauch und bei der Wartung eingespart. Übrigens Lithiumakkus sind weniger Sondermüll als Altöl. Und kann zudem fast zu 100 Prozent recycelt werden. Es geht nichts verloren, ganz im Gegensatz zum extrem selten Platin in Katalysatoren.

      1. Jetzt hängt sich der P.Müller aber ganz schön aus dem Fenster mit den Aussagen, denn zwar kann Altöl einfach verbrannt werden, z.B. in Schiffen, Lithium-Akkus können aktuell allerdings tatsächlich nicht gut recycled werden. Jedoch stellen die Recycling-Firmen für die Zukunft Quoten von 50% Rückgewinnung in Aussicht.

  2. Ob in den Berechnungen zur Umweltbilanz zahlreiche Ölkatastrophen oder langjährig geführte Kriege gegen manche Förderregionen beziffert und berücksichtigt wurden, bin ich mir nicht sehr sicher. Wenn das nur als nicht zu bewertende Begleitumstände gesehen wird, die in der Bilanz keinen Niederschlag finden, ist das meiner Meinung grob verzerrend. Der Umstieg zur elektrischen Mobilitätsenergie wird sicher für alle teurer, bietet dem Raubbau an Umwelt und Menschenleben aber kaum mehr eine Basis. Ich lasse mich nicht vom Weg abbringen und fahre nie wieder einen Verbrenner.

  3. Top Artikel.
    Exceptionally well formed and with Common Sense.
    Sehr ausgewogen und hilfreich in der Diskussion mit interessierten aber dennoch sehr skeptisch eingestellten Leuten.

  4. E-Auto als Zweitauto? Also bei mir ist es das Hauptauto, 3 Monate 12.000km ohne Probleme. Also wieso solls nicht als Hauptauto klappen? Waren sogar in Kroatien auf Urlaub. Wir reden von einem günstigen Ioniq (1 jahr alt, 26.000€), nicht von einem teuren Tesla mit fetter Batterie.

  5. Gutes Statement für E-Mobilität! Zu bemerken wäre noch, dass den Berechnungen des ADAC unverständlicherweise der Strommix von 2013 zugrunde liegt, was die Ökobilanz der E-Autos sehr viel schlechter erscheinen lässt als sie heute 2019 ist!

    1. Deshalb hat der ADAC vom Umweltbundesamt eines auf den Deckel gekriegt ADAC gelobte Besserung und will im Herbst eine neue Berechnung herausbringen (hoffentlich mit Zahlen von 2018)

  6. Hallo Robert wäre schön wenn du bei der Realität bleiben würdest natürlich hat es der ein oder andere da mal irgendwas geschafft, aber um ein Benziner oder Diesel zu ersetzen sollte man bei dem hier und jetzt bleiben und nicht in der Zukunft was eventuell kommen wird interessiert mich nicht wenn ich morgen ein E-Auto kaufe. Und dieses Rennen fand leider nicht im Winter statt bei -3 Grad. Außerdem was bringt es mir wenn in Zukunft irgendwo eine Batterie vielleicht hergestellt werden soll die umweltverträglicher ist und ich jetzt eine Batterie kaufe wo eindeutig unsere Kinder das Problem der Entsorgung noch haben werden.
    Ich finde es so richtig genial wie die Leute die das E-Auto in den Himmel loben immer auf das hinweisen was in Zukunft kommen soll.

    1. Ihre Kinder und deren Kinder werden es ihnen Danken wenn sie sich nur um die Entsorgung einer zugegebenermaßen großen Menge an Batterien sorgen müssen, und nicht um die Entsorgung unseres Planeten.
      Nichts anderes erwartet uns nämlich wenn wir uns weiterhin zu bequem sind etwas Zeit zum Reisen aufzubringen, zu ungeduldig um Deutschland in 2h länger zu durchqueren.
      Verstehen sie doch! Wir leben über unsere Verhältnisse! Auf Kredit, den wir den nachfolgenden Generationen abgezwungen haben. Ohne Absicht ihn zuückzuzahlen.

      1. Sehr gut auf den Punkt gebracht.

        Vielleicht noch ein Zusatz:
        Wir verbrennen seit 100 Jahren einen wertvollen Rohstoff mit einer Maschine, die einen extrem schlechten Wirkungsgrad hat. Diese Art der Energievernichtung ist viel zu billig, so dass sich leider nur ein kleiner Teil der Autofahrer je sorgen machen muss sich in der grossen Freiheit einzuschränken. Mit einem Leasing Vertrag kann sich heute schon fast jeder Lehrling einen SUV leisten, wenn er die Prioritäten auf Autofahren legt.

    2. Ihre Kinder und deren Kinder werden es ihnen Danken wenn sie sich nur um die Entsorgung einer zugegebenermaßen großen Menge an Batterien sorgen müssen, und nicht um die Entsorgung unseres Planeten.
      Nichts anderes erwartet uns nämlich wenn wir uns weiterhin zu bequem sind etwas Zeit zum Reisen aufzubringen, zu ungeduldig um Deutschland in 2h länger zu durchqueren.
      Verstehen sie doch! Wir leben über unsere Verhältnisse! Auf Kredit, den wir den nachfolgenden Generationen abgezwungen haben. Ohne Absicht ihn zuückzuzahlen

      1. Was ein Blödsinn, was hier einige posten!
        Ich glaube einigen Leute wurden einer Gehirnwäsche unterzogen!
        Man muss sich Gedanken um die Zukunft machen, keine Frage, aber was nützt der Gedanke, wenn man nur bis zur nächsten Ecke denkt und nicht weiter?

        Alle haben sich beim Abwracken ihrer alten Fahrzeuge gefreut. Neuer Wagen und sauber ist er. Prima, gut fühl ich mich.
        Der Großteil unserer abgewrackten Fahrzeuge fahren nur leider anderswo in Europa rum. Hauptsache, der Deutsche fühlt sich gut.
        Wir leisten uns in Deutschland den Ausstieg aus der Kohle. Als einziges Land weltweit. Insbesondere dabei die Folgen auch auf dem Arbeitsmarkt!
        Wir schneiden uns vom billiger Energie und unseren top Meilen ab, um in Frankreich teuer einzukaufen. Dazu noch von maroden ollen Meilen.

        Wir vergessen um uns herum auch die Welt, die größtenteils eine andere Aufassung zum Klimaschutz hat.

        Ich habe schon vor 30 Jahren Jugendlichen beigebracht, den Müll aufzuheben, mit dem Fahrrad in die Schule zu fahren (das war damals sowieso selbstverständlich), Papier vorne und hinten zu beschreiben, das Licht auszumachen, usw. usw. So etwas liegt doch wohl in der Natur eines normal erzogenen Menschen, oder etwa nicht? Dazu haben sich hier Ingenieure immer bessere Verfahren einfallen lassen, um immer weniger CO2 zu produzieren oder es wurden Rauchgasfilter eingebaut, wo China noch gar nicht wusste, was das überhaupt ist. Ich habe diesen Schwachsinn hier echt satt, da die Deutschen wirklich umweltpolitisch schon lange sehr gut dastehen. 1,8%! Schauen sie doch mal unser Land an und gehen Sie mal in andere Länder. Klar müssen weitere Anstrengungen gemacht werden, noch besser zu werden. Wenn Sie das hier schon alles kritisieren, können Sie zu einer CO2-Reduktion beitragen, indem sie nicht mehr Auto fahren, keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, nicht in den Urlaub fliegen und bitte auch nicht mehr die Infrastruktur in diesem Land nutzen. Vieles verbraucht auch O2 und wandelt es in CO2 um, inclusive sie selber.

        1. @Jimmy Palermo,

          Es gibt sicher mehrere Gründe, warum ich seit 8 Jahren Elektroautos fahre, die mir, neben der Umweltproblematik, besonders am Herzen liegen. Hier Eine davon:

          Der Verbrennungsmotor ist eine sehr ineffiziente Art ein Automobil fort zu bewegen. dabei benutzt es eine endliche Resource, die stetig mehr Kosten verursacht, um Öl zu finden, zu fördern und zu transportieren ( auch noch durch unsichere Regionen ). Wieso tun wir so etwas überhaupt seit über 100 Jahren und fühlen uns noch pudelwohl dabei auch wenn es echte Alternativen dazu gäbe !

          Keine Gehirnwäsche. Ganz einfach die Augen aufmachen, sich informieren und dann Handeln. Keiner hat mir sagen müssen, was ich kaufen soll. Habe keine Abfrackprämie bekommen und alle meine Vorgängerautos gefahren bis sie nicht mehr gelaufen sind, mit Aussnahme des Z3, den ich mittlerweise eingestellt, aber sehr liebgewonnen habe.
          Ich war bei den Pfadfindern und habe schon als kleiner Junge all das gelernt, was Sie schon seit 30 Jahren auch den Jugendlichen beibringen. So zu sagen “Common Sense”. Wieso das Eine tun und das Andere lassen ? Macht doch keinen Sinn.

          Ich bin aus der Schweiz und muss auch sagen, dass wir hier in der priveligierten Lage sind aus sehr viel Wasserkraft Energie zu erzeugen, neben Sonnen, Wind und halt auch noch einem immer kleiner werdenden Teil an Kernkraft ( Inland und Ausland ).

          Ob Batterie und/oder Brennstoffzelle, beide werden ihren Weg machen und uns in Zukunft begleiten. Nichts soll überhastet werden, aber ich bin für konsequente Action Now, damit die Welt sich innerhalb von 10 Jahren merklich hin zur Nachhaltigkeit ändert. Und Ja unsere Kinder werden das fordern und zwar immer schneller.

          Viele Startups in Europa, China, und ja ich Zähle fast Tesla auch noch dazu, auch wenn ein Startup Zyklus erfahrungsgemäss zwischen 3-5 Jahren dauert, arbeiten unentwegt daran, ohne auf die Politik zu hoffen, diesen Change herbei zu führen. Ich bin Startup Unternehmer, ganz normaler Software Engineer und Angestellt.

          Und ja ich habe mir 2011 einen Tesla Roadster (54 kWh) von meinem seit 20 Jahren Ersparten gekauft und bin im Sommer 2016 mit einem Startup Unternehmer in 80 Tagen um die Welt gefahren ( http://www.80edays.com ). Nicht um der Abenteuer Willen oder eine Show abzuziehen, sondern, um zu Zeigen, dass dies auch wirklich funktioniert und viele Leute zu begeistern. Diesen Roadster, der es in 80 Tagen geschaft hat, gibt es nur 1 Mal auf der Welt und deshalb hat er einen immensen Emotionalen Wert für mich, dass er in meinem Besitz bleiben wird, was Sie sicherlich auch verstehen.

          Heute fahre ich täglich mit einem Tesla Model 3 ( 75kWh ) alle Fahrten, die ich täglich oder auch in den Ferien mache. Und ich fahre dieses Model 3 bewusst ganz extrem energieeffizient. Meine Erfahrung mit dem Roadster haben mich sehr inspiriert.

          Sehen Sie, ich fahre Tesla, nicht weil ich angeben will etc., sondern weil ich eine Vision untersütze, wie wir in Zukunft ganz Algemein mit Mobilität umgehen wollen. Tesla verkörpert dies im Moment wie keine Andere Autofirma auf der Welt ( Andere werden sehr schnell folgen ).
          Alle Deutschen Autohersteller hätten während den letzten 10 Jahren genügend Zeit gehabt Tesla zu folgen. Die Firmen strotzen nur so von Kapital. Ganz ärgerlich, dass sie jetzt noch zum Staat rennen und auf Unterstützung warten. Gemäss VW und besonders BMW wäre man bereits seit Jahrzenten technisch in der Lage doppelt so gute EV’s zu liefern. Was für ein blanker Zünissmus aus meiner Sicht. Die Sache ist die, kein CEO oder Executive in diesen Firmen hat nur ein Interesse daran für den Umweltschutz etwas zu tun. Nur auf Druck wird reagiert und auch dann nur wiederwillig. Das sind keine Vorbilder für mich. Man mag über Tesla vieles sagen, aber von dieser Vision ist BMW und Co. noch lange entfernt. Man baut einen i8 ( nur als Hybrid erhältlich ) der nota bene den Elektromotor nur als Zusatz einsetzt als primären Antrieb. Was für eine Schande. Einfach nichts verstanden um was es überhaupt geht. Nur geprotzt und auf Abwarten gespielt.

          Konnte ich Ihnen Klarheit geben, um was es Vielen hier geht, die sich für die Elektromobiltät stark machen ? Nein, keine Gehirnwäsche, ganz bestimmt nicht. Lange Erfahrung mit dem Elektroauto und Gedankenaustausch mit anderen Erfahrenen und Interessierten.

  7. Diese Argumente sind alt und schlüssig, jeder der sich ernsthaft mit der Elektromobilität beschäftigt kennt die negativen Beispiele und weiß es besser. Alle Ölfahrer vergessen was ihr Fahrzeug an Dreck macht und welche Schäden in den letzten hundert Jahren durch die Ölförderung entstanden sind, davon spricht man halt nicht gerne. Wer sich mit den Elektroautos beschäftigt, der kennt auch deren Wirkungsgrad und die Gründe dafür, keine andere Technik ist in der Lage einen guten Teil der verbrauchten Energie zurück zu holen und hat am Ende diesen geringen Verbrauch, das geht nur mit Elektromobilität, die nur geringe Abwärme produziert. Das ist auch ein wichtiger Grund mit dieser Variante ein Fahrzeug zu betreiben weiter zu machen, alles andere ist Verschwendung!

    1. Đer Wirkunggrad der Erzeugung muss auch bei E mit gerechnet werden,
      Bei Fossil 30 %, Bei Wind 60 – 70 %, bei Slar noch weniger
      Bitte bei den Realitäten bleiben

      1. @W. NEHER Dipl Ing.!

        Und Verbrennerautos IMMER 30%. Auch eine Realität!

        Jedenfalls fahre ich meinen Ioniq electric im Jahresschnitt unter 14 kWh/100 km.
        Der Strom dazu kommt ganzjährig (bis auf sehr wenige Langstrecken von Schnellladern) fast ausschließlich von der eigenen PV-Dachanlage samt Speicher.

        Übrigens haben 1 Liter Diesel/Benzin etwa einen Energiegehalt von 10 kWh.

  8. das ist die typische aussage eines mannes der elobby , vollkommen einseitig und leicht durchschaubar.
    ich habe selbst überlegt meinen 911er turbo durch einen tesla s zu ersetzen da emobiele besser beschleunigen .
    hab mir von einem energiephysiker die gesamte schadstoffbilanz durchrechnen lassen. der porsche turbo ist deutlich weniger schädlich als der tesla s.

    1. @Johannes
      Das stimmt, wenn du deinen Porsche in der Garage lässt.
      Es E-Auto ist zum fahren gedacht. Mit wieviel km im Jahr hat denn dein Kollege denn gerechnet? Ich fahre im Jahr ca. 45.000 km und wenn ich damit rechne fahre ich mit meinem E-Auto deutlich besser als mit einem Otto- oder Dieselbetrieben Auto. Mein Auto hat jetzt nach 4,5 Jahren bereits 201.000km auf dem Tacho und hat bisher noch keine Ersatzteile gebraucht, ausser Reifen und die Flüssigkeiten die man zyklisch wechseln sollte. Auch die Batteriekapazität von 90% ist super. Bei jedem anderen Auto was ich bisher besessen habe, habe mehr Ersatzteile gebraucht. Und die Ersatzteile haben auch wieder CO2 bei der Herstellung verursacht.

    2. und warum stellt dann Porsche jetzt denn Porsche Tayan vollelektrisch her und warum will Porsche bis spätestens 2027 komplett auf E-Autos umstellen und die herstellung von verbrennern komplett einstellen?

    3. Das ist ja spannend. Können Sie uns bitte bitte bitte an der Durchrechnung des Energiephysikers teilhaben lassen? Da können wir wahrscheinlich alles noch etwas bei lernen.

      Oder haben Sie sich das nur ausgedacht, wollen nur Ihre Meinung kundtun, pfeifen auf Fakten und haben überhaupt keine Ahnung?

    4. Schade, dass bei dieser ganzen Diskussion das Thema Biomethan keine Rolle spielt.
      Hergestellt aus Stroh und Essensabfällen, die ohnehin anfallen (z.B. von VerbioGas, einfach mal googeln!) und damit praktisch CO2-neutral.
      Mit dem anfallenden Stroh kann man bereits jetzt 7 Mio. PKW antreiben.
      Für mich zurzeit die beste Variante!

  9. Alle reden von der E-Mobilität, warum nicht von Wasserstoff-Mobilität. Diese ist nachweislich effektiver. Ich werde kein E-Auto kaufen, solange das E-Auto nicht die gleiche Leistung bringt wie ein Verbrenner, das gilt selbst verständlich auch für den Anschaffungspreis.
    Wenn ich tanke dauert dies Minuten, wenn ich laden muss geht dies schon in Stunden.
    Meinen Tank muss ich nicht mieten, die Batterien schon. Daher, solange die E-Mobilität in Kinderschuhen steckt,steht es für mich wirtschaftlich außer Frage. Bei Wasserstoff Mobilität bin ich dabei, aber auch nur wenn es aus kinderschuhen raus ist.

    1. Seit wann mietet ein Tesla oderHyundai/Kona-Fahrer seine Batterie. Das gehört wohl unter die Rubrik Grimm’s Märchen. Hier wird schon viel Schrott geschrieben. Ist das hier die neue Autobild?

    2. Warum niemand über “Wassrstoff-Mobilität” redet? Weil diese im Vergleich zur Batterieelektriscehn Mobilität eben nicht effektiver ist. Man muss für die gleiche Strecke etwa dreimal soviel Strom erzeugen, es werden mehr seltene Erden benötigt und die Autos sind teurer und wesentlich wartungsintensiver als Batteriebetriebene Fahrzeuge.
      Ausser dem etwas schnelleren Tanken (dafür zum dreifachen Preis) spricht rein garnichts für die Brennstoffzelle.
      Und ich bezweifle, dass sie mit Jubel umsteigen, wenn sie dann 20€/100km für den Treibstoff zahlen und jährlich verpflichtend in die Inspektion müssen.

    3. 1. Der Wirkungsgrad von mit Brennstoffzellen betriebenen Wasserstoff Auto ist um ein vielfaches geringer, als der eines Batterieelektrischen Fahrzeugs.
      2. Ja der Preis ist noch höher als bei Verbrennen, das ist Wasserstoff aber auch. Die Beschleunigung ist beim e Auto besser und es ist leiser.
      3. Laden geht im Alltag in sekunden: Stecker zuhause einstecken und vorm losfahren wieder rausziehen. Auf Langstrecke dauert ein normaler ladestopp 20-30 Minuten und es gibt schon Autos, die in 45 Minuten vollgeladen sind.
      4. Bei den allermeisten E-Autos kauft man den Akku. Nur bei Renault muss man den bei einigen Modellen mieten.

    4. Ich brauche genau 10s, um zu laden ( 5s beim Einstecken und 5s beim Ausziehen des Ladekabels ). Dazwischen läd mein BEV während ich entweder arbeite, schlafe, einkaufe, mir ein gutes Mittagessen genemige, Kultur geniesse, Sport mache, etc. )
      Ich spare mir im Jahr mindestens 24 Stunden, da ich nicht mehr an eine Tankstelle gehen muss, entweder zu warten, zu bezahlen, zu tanken und ev. noch einen Umweg in Kauf zu nehmen.

      Um 1kg Wasserstoff herzustellen werden ca. 50kWh Energie benötigt und damit fährt man je nach Art des Fahrzeuges ca. 60km weit . Mit einer Batterie derselben Grösse fahre ich mit meinem BEV zwischen 350km bis 380km weit ( gleiche Fahrweise ). Wheel-to-Weehl Wirkungsgrad ist bei der Brennstofzelle unheinlich schecht. Der Vergleich spricht für sich. Übrigens auch hier, ich habe weder zu Hause noch im Büro, noch beim Einkaufszentrum, noch im Hotel, noch bei der Sportanlage, noch beim Restaurant ein Wasserstoffaufbereitungsanlage. Gleiches gilt auch hier: ich muss immer wieder zuerst zu so einer Ladestation fahren, wie die Tankstelle ( welche Zeitverschwendung :-((( )
      Jedes Gebäude ist eine potenzielle Stromtankstelle. Man muss sie nur inteligent nutzbar machen.

      Deshalb, gehört Ihre Denkweise der Vergangenheit an. Ein kluger Mann hat einmal gesagt: “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben”.

  10. Schöner Artikel. Mich stört an der Aussage “Elektroautos sind die Zweitautos der Elite” nur die “Elite”. Wenn man sich überlegt, in welchem Bereich E-Autos ihre größten Stärken haben, dann ist das im Kurzstreckenverkehr mit viel Bremsen und Anfahren. Dann kann man die Rekuperation nutzen und bei den Strecken, die in Familien oft gefahren werden (Kindern zum Sport, in die Jugendmusikschule, man selbst zum Einkaufen oder ins Fitness (…)), wird der Verbrenner erst gar nicht warm und verbraucht so auch deutlich mehr als der oft berechnete Durchschnittsverbrauch. Und wenn ich dann noch an die bei vielen Kurzstrecken nicht funktionierende Rußpartikelfilterreinigung und die Stickoxide anschaue, fällt der Diesel völlig raus.
    Bei einem Einsatz als Zweitauto spielen auch das Thema Reichweite und Ladeinfrastruktur keine Rolle. Mehr als 300 km pendelt und fährt man wohl kaum an einem Tag und geladen wird zu Hause. In vielen Familien arbeiten mittlerweile beide Partner und sind zwei Autos vorhanden. Wenn hier ein Auto zum Pendeln durch ein E-Auto ersetzt werden würde (natürlich nicht einfach so, sondern wenn der Zweitwagen eh fällig wäre), wäre schon viel gewonnen. Das E-Auto soll meines Erachtens die Familienurlaubskutsche noch gar nicht ersetzen, sondern erst einmal ergänzen. Dann hat man auch die Zeit und Gelegenheit, die Entwicklung der Akkus und Lademöglichkeiten weiter voranzutreiben.

    1. Die “Lüge” der Autoindustrie ist noch größer als beim Verbrenner
      Von wegen Reichweitenabgaben wenn der Akku 80 % voll ist ist das doch schon selten
      ,dann fahre ich auch den Akku nicht auf “Reserve” also 5 KWh, weil….
      Ich Rede von einem Massenauto wie Zoe und nicht wie Tesla oder ein Auto für die
      Irren mit Beschleunigung auf 100 in 2,9 sec

  11. Frank Thelen ist in seiner Darstellung und Argumentation eigentlich noch sehr “entgegenkommend” gegenüber den Verneinern der e-Autos. Mir tun eigentlich alle diejenigen leid, die heute noch neue Diesel- oder Benzinautos kaufen, besonders die grösseren. Ich sehe darin “stranded assets”, leider….

  12. Wenn ich das so lese ,was die Freunde des Diesels hier so von sich geben, muss ich schon glauben, dass der alte Spruch : “Wer Diesel fährt,der nimmt auch Trinkgeld “nicht so ganz falsch ist!

  13. Das Problem sind die Preise der aktuellen E-Autos, doppelt so teuer, doppelt so schwer mit der halben Reichweite eines Verbrenners, siehe das e-tron Monster…

    Wieso sollte ich für einen E-Corsa 30000 € hinblättern?
    Das waren mal 60000 DM.. Für einen Kleinwagen….
    Aber die weltfremden Manager behaupten ja immer noch, dass dich jeder solche Auto leisten kann, “die breite Masse”.
    Klar, wenn man auch für Murks Millionen Euro an Abfindung bekommt, klein Problem.
    Laut dem Kostenrechner von BMW wurde sich bei meiner Fahrweise und Benzinpreis zum Beispiel der i3 erst nach über zehn Jahren amortisieren, dann spare ich also und fahre eine Krücke mit 70% Restakku, wenn überhaupt und ne neue Batterie, dann nicht mehr auf Garantie, kostet laut BMW 7000 Euro plus Einbau…

    Kein Wunder, dass BMW nicht vom E-Auto überzeugt ist….

    1. BMW will und wollte auch keine i3 verkaufen. Nicht ohne Grund sind die Väter des i3 inzwischen in China oder bauen den nicht zufällig sehr ähnlichen VW ID3.

      Unser i3 ist in der Vollkostenrechnung (siehe auch ADAC-Vollkostenrechnung) das günstigste Fahrzeug in der Garage. Leasing zwar 90€ teuer als der Skoda- oder VW-Diesel, aber die spart man doppelt durch die geringen Betriebskosten.

  14. Als ich den Artikel gelesen habe, habe ich meine Hoffnungen etwas in die Kommentare gesetzt. Leider muss ich feststellen, dass es anscheinend nur absolute Gegner und blinde Befürworter der E-mobilitat gibt.

    Zu den “Vorurteilen” mit denen aufgeräumt werden sollte, muss ich festhalten das zwischen den Zeilen gelesen fast jedes war zu sein scheint. Fast jede sogenannte Entkräftigung basiert fast nur auf dem Prinzip Hoffnung. (In Zukunft wird der Abbau ökologischer, der Strommix besser, die Effizienz höher, die Infrastruktur vielfältiger, das Recycling rentabel,…)

    Ich bin bei weitem kein Gegner, nur sollte man immer schön in der Realität bleiben. Aktuell sind E-Autos und deren Batterie salopp gesagt: teuer, mittelmäßig effizient, fragwürdig umweltfreundlich. ABER: Sie haben auch enormes Potenzial und man sollte ihnen die Zeit, den Raum und auch die Förderung geben dies zu beweisen und sich zu entfalten.

    Bei der ganzen blinden Hexenjagd gegen Verbrenner sollte man also auch bedenken, dass bis 2025, wie oft genannt, die Zeit einfach zu knapp ist. Und auch andere Technologien wie Wasserstoff gehen mir etwas zu schnell unter. Es wird einen Umschwung geben und auf lange Sicht hat der Verbrenner wahrscheinlich nur noch in nieschen Überlebensmöglichkeiten aber Verbote, Vorgaben und auch Förderungen sollten stets mit Augenmaß vergeben werden und auch Technologie unabhängig und nicht nur für E-Mobilität.

    Es wäre schön gewesen etwas differenziertereres zu lesen. Aber anscheinend gibt es heutzutage in der Technik genauso wie fast überall nur noch schwarz oder weiß.

  15. Ich weiss Herrn Thelen sehr zu schätzen. Habe schon einige wirklich gute Beiträge von Ihm gelesen.

    In diesem Statement haben sich doch ein paar Fehler eingeschlichen.

    1. Die Erdöl Vorkommen sind aktuell so groß, dass diese in 150 Jahren noch nicht erschöpft sind. Und hier sind die Neuerschließungen noch nicht mitgerechnet.
    2. Auf die Reichweiten und deren Abhängigkeit zu den Temperaturen wird hier nicht eingegangen. Von Ökonomischer Nutzung sind wir noch weit entfernt.
    3. Gemäß Bundesumweltamt (Stand 03.2019) liegt der Anteil erneuerbarer Energien beim Bruttoendenergieverbrauch bei ca. 17% (nachzulesen unter http://www.umweltbundesamt.de)

    Dies nur mal 3 Beispiele.

    Allgemein muss man folgendes bedenken:

    0,038 Prozent CO2 sind in der Luft.
    Die Natur produziert davon 96%.
    4% der Mensch.
    Das sind dann 4% von 0,038% also 0,00152%
    Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1%.
    Somit beeinflusst Deutschland 0,0004712% des CO2 in der Luft.

    Somit darf sich jeder selbst die Frage stellen, ob e-Autos momentan Sinn machen.

    1. Wenn schon Zahlen genannt werden, dann bitte mit Quelle.
      Das IWO (Institut für Wärme- und Öltechnik e.V.) gibt lt. der Energiestudie von 2018 der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe 691 Mrd. t Ölreserven an, was bei einer Jahresförderung 2017 von 4,38 t die errechneten ca. 150 Jahre ergibt, allerdings sind (selbst) beim IWO (also einer Einrichtung der deutschen Mineralölwirtschaft) davon nur 243 Mrd. t als technisch und wirtschaftlich gewinnbar angegeben (also ca. 55 Jahre). In der Studie selbst steht der Satz “Die gesamten Erdölressourcen (konventionell und nicht-kon-ventionell) nahmen insgesamt nur geringfügig auf 448,2 Gt zu.” [https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Energie/Downloads/energiestudie_2018.pdf?__blob=publicationFile&v=10, Seite 41]. Und schon werden aus den 150 Jahren immer weniger … und Heizen und Plastik herstellen wollen wir ja auch noch. Für die für nicht-konventionellen Ölreserven nötigen Fördermethoden wie Fracking etc. kann man sich nun auch gerne die Frage nach dem ökologischen Sinn stellen . Wir können aber jetzt natürlich auch noch 50 Jahre so weitermachen (vermutlich geht es schneller, da der Ölverbrauch gerade in Schwellenländern am Steigen ist) und dann erst nach Alternativen schauen.

      Auch die CO2-Berechnung kann man anders betrachten, da es nicht um den Gesamtanteil CO2 geht, der schon immer (auch mit Schwankungen) in der Luft war, sondern um die Änderungen in den letzten ca. 100 Jahren. Wer zu diesen CO2-Berechnungen was lesen möchte:
      https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/der-globale-co2-anstieg-die-fakten-und-die-bauernfaengertricks/

      1. Ja Greg, das stimmt. Man sollte immer die Quellen angeben. Jedoch fällt es mir schwer bei Schätzungen Quellen anzugeben. Auch bei Deiner Quelle geht man von den bekannten Vorkommen aus. Erst vor kurzen wurden neue Ölfelder in Bahrain, Amerika, Russland und weiteren Ländern entdeckt. Hier sind die Mengen noch unbekannt und können somit in die Berechnung nicht einfließen.

        Bei der CO2 Berechnung hast Du Recht. Jede Berechnung kann man zu Gunsten der einen oder anderen Sicht anwenden. Selbst beim Einfluss des CO2 auf das Klima oder die Umwelt gibt es gegensätzliche Studien. (interessanter Artikel dazu https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/15/wie-schaedlich-ist-co2-wirklich-fuer-unser-klima/)

        Dazu muss ich sagen, dass ich weder Verbrenner noch e-Mobilität bevorzuge. Auch der Brennstoffzelle stehe ich kritisch gegenüber. Ich bin mir jedoch sicher, dass es bereits Alternativen gibt, welche eine bessere Lösung darstellen. (ist wieder eine Schätzung)

        Geleitet wird dies jedoch immer von der Wirtschaftlichkeit, da unter dem Strich ein Profit dabei herauskommen muss (ich weiß, ist jetzt polemisch, aber es ist nun mal so).

        1. Hallo Peter,
          manchmal wünschte ich mir, dass recherchieren einfacher wäre …
          Nach allem, was ich nun herausbekommen habe (ist sicher auch nur die halbe Wahrheit – https://www.scinexx.de/news/energie/usa-gewaltige-oel-und-gasvorkommen-entdeckt/) sind bspw. die neuen Vorkommen in USA nur mit nicht-konventionellen Methoden (also Fracking) förderbar, so dass man hier auch von den Teufel mit dem Beelzebub austreiben reden könnte. Rußland gibt anscheinend eh keine verlässlichen Informationen über die wahren Vorkommen raus. Das kann man nun sicher auch so weiterspielen, aber es bleibt die Frage, ob es Sinn macht, Erdöl zu verbrauchen, egal ob es nun noch für 50 oder 100 Jahre Vorrat reicht. Schwer zu widerlegen ist, dass die fossilen Brennstoffe nachher weg sind bzw. in CO2 umgesetzt. Der Weg zurück (von CO2 zu Brennstoff) ist nur mit enormen Energieauswand möglich (das kann man mit Hilfe der Thermodynamik eindeutig berechnen). Woher diese Energie stammen soll, ist unklar und wenn man sie hätte, kann man doch auch gleich damit fahren, statt sie in Energieumwandlungen mit Verlusten zu verbraten. Die Synthetic Fuels sind für mich keine Lösung, da auch hier die Energiemengen kaum lieferbar sind (und die kleinen Erfolge wie vor kurzem in Spanien sind noch weit weg von effektiv und rentabel).
          Das ist auch der Grund, weshalb ich dem Wasserstoff und der Brennstoffzelle sehr kritisch gegenüber stehe, weil auch hier Energie umgewandelt werden muss und schon allein damit die Verluste größer sind. Sollten wie je eine große Energieüberschussproduktion haben, kann man über Wasserstofff als Speicher nachdenken. In der Mobilität sehe ich (subjektiv) da wenig Zukunft. Wenn man das nötige Tankstellennnetz und die Gefahren bei Unfall bzw. Tankbeschädigung noch mit einbezieht wird es noch schlimmer und spätestens wenn wie in Norwegen nochmal eine Tankstelle abbrennen oder explodieren sollte, macht man das wohl nicht mehr lange mit.
          Beim Lithium dagegen hat man einfach den Vorteil, dass es fest ist und fest bleibt. Wenn man die Akkus nicht im Meer entsorgt, wo die Salze gelöst und stark verdünnt werden, kann man, wenn auch bisher noch nicht rentabel, Lithium wiederverwerten. Und so lange das nicht gut funtioniert gibt es ja dennoch Verwendung (“Akkufarmen” als Speicher für regenerativ erzeugte Energien bspw.).

          Generell beim Thema Umwelt ist der Profit meines Erachtens das schlechteste Kriterium, wenn auch für viele leider ein Entscheidendes. So lange man (auch als private Einzelperson) nicht bereit ist zu investieren, wird sich nichts ändern (und selbst wenn man die Klimaauswirkungen wegignoriert oder bestreitet, die fossilen Ressourcen werden schlicht und einfach verbraucht ohne auch nur die prinzipielle Möglichkeit zu haben, diese rentabel wiedergewinnen zu können) . Ich bin auch kein Anhänger eines Teslas und ich brauche auch kein Auto, das in 2,9 s auf 100 kommt. Der große Verdienst von Elon Musk ist für mich deshalb auch nicht, dass er uns den Tesla S “geschenkt” hat, sondern dass er gezeigt hat, dass Elektromobilität machbar ist und darin inverstiert.

        2. Einen Verein zitieren, der von Exxon gesponsort wird….*Kopfschüttel* vielleicht mal bei nature.com “climate change” eingeben oder sich in die Strahlungs-Absorption von Molekülen einlesen!

  16. Es wurde mich ein Vergleich zwischen E-Auto mit Batterien und ein CNG Motor oder sogar einen Brennstoffzellenmotor interessieren, denn da geht die Rechnung schon auf!

  17. Haben sie schon einmal das GEWICHT der Akkus im E-Auto BERÜCKSICHTIGT ?

    Ein Akku hat eine Lebensdauer von 5-6 Jahren, was passiert dann, wenn ich das Kfz verkaufen möchte ?
    Ein Käufer würde den Preis reduzieren, da ein neuer Akku gebraucht würde.

    Warum können sie z.B. beim Renault Zoe die Batterie für über 60.– Euro monatlich leasen ?
    Oder sie bezahlen bei Neukauf 8000,00 Euro extra um Mobil zu bleiben !

    Solange diese Rätsel nicht gelöst sind, bleibe ich beim Benziner !

  18. Diese Berichte zeigen weshalb der Umstieg auf E Mobilität sehr zäh abläuft. Ob Verbote wirklich an Planwirtschaft erinnern oder warum ein Anreizsystem mit Kostenvorteilen nicht greift ist z. Zt. die grosse Frage. Für den einen der zwei Wege müssen wir uns entscheiden und zwar heute nicht erst morgen. Auch Aenderungen der Denkweise beginnen im Kopf. Beispiel: Wieso soll einer einen Wohnwagen über die Alpen in den Süden schleppen? Das Klima ist doch jetzt bei uns viel angenehmer. Also 10 x im Jahr wird er dies nicht tun wollen. Billiger und oekologischer geht dies per Zug unten hindurch. Man kann am Ziel in mietbaren Wohnanhängern und Mobilen Ferien machen.

  19. Amini, ein Brennstoffzellenmotor gibt es nicht. Auch für das Wasserstoffsystem ist ein genau gleicher E Motor wie bei allen E Autos erforderlich. Auch um eine ebenso teure Batterie herum kommt ein solches Auto nicht. Die können den Strom der beim Schubbetrieb (Rekuperation ) entsteht auch nicht in der Handtasche speichern. Bis H2 elektrisch produziert und in teure schwere Tanks abgefüllt ist muss viel Geld fliessen. Dieser ganze sperrige Kraftwerksverhau einschliesslich Brennstoffzelle würde man am besten in einem Hänger dem Auto mitziehen. So hätte wenigstens das H2 Auto einen verfügbaren Kofferraum. Rate dir eine Probefahrt mit dem Toyota Mirai zu machen. Mit so einer lahmen Ente dürften dann alle Rätsel für Untauglichkeit im Automobilsektor gelöst sein.

  20. Warum ist und bleibt TESLA führend? Weil der alles aber wirklich alles um 360° anders macht als wir in Deutschland.
    Selbst ist der Mann, und der starke ist am stärksten allein ! Anstatt zu glauben, wie einige der oberen Banker unserer Auto Konzerne, man könne die Batteriehersteller aufeinander loslassen und ausquetschen, war “birnenweich`. Da ist TESLA bauernschlau und wird Panasonic nicht mehr lange brauchen weil sie die Zellfertigung auch noch selber machen.
    Sogar Firmen in China kommen durch Mithilfe von TESLA auf die Beine.

    1. “… Anstatt zu glauben, wie einige der oberen Banker unserer Auto Konzerne, man könne die Batteriehersteller aufeinander loslassen und ausquetschen, war “birnenweich`.”

      Das sehe ich auch so. Auf dem Rücken von Zulieferern und Leiharbeitern hohe Renditen erwirtschaften hat lange funktioniert. Im Zweifel wurde halt betrogen oder man ruft, mit Hinweis auf Arbeitsplätze, nach staatlicher Unterstützung.
      Diese Arroganz wird sich hoffentlich in irgendeiner Form rächen. Die Zellhersteller kennen sich und lassen sich langfristig sicher nicht gegeneinander ausspielen.

  21. Schade, dass bei dieser ganzen Diskussion das Thema Biomethan keine Rolle spielt.
    Hergestellt aus Stroh und Essensabfällen, die ohnehin anfallen (z.B. von VerbioGas, einfach mal googeln!) und damit praktisch CO2-neutral.
    Mit dem anfallenden Stroh könnte man bereits jetzt 7 Mio. PKW antreiben, ohne extra dafür z.B. Mais anbauen zu müssen.
    Sicher nicht die einzige Lösung für alle, aber für meine Begriffe eine unterschätzte und übersehene.
    Und für mich zurzeit die beste Variante!

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