Caritas im Erzbistum Paderborn künftig mit 165 E-Smarts unterwegs

Caritas im Erzbistum Paderborn setzt künftig auf E-Smarts

Copyright Abbildung(en): cpd / von Borzestowski zur Verfügung gestellt von Caritas-Presse

Die Caritas im Erzbistum Paderborn setzt ein deutliches Zeichen dafür, dass man es ernst meint mit der Elektromobilität. Insgesamt 165 Elektro-Smarts hat NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart am 29. Oktober in Dortmund an 27 Caritasverbände und weitere katholische Pflege-Träger übergeben.

Künftig werden die E-Autos vorrangig in der ambulanten Pflege zum Einsatz kommen; rund 3.000 Patienten werden damit in Zukunft rein elektrisch erreicht. Stand heute sind 2.700 Caritas-Autos im Erzbistum Paderborn im Einsatz. Die damit zurückgelegten Kilometer führen insbesondere auf Kurzstrecken zu einem hohen Schadstoffausstoß.

„Gerade deshalb sehen wir uns in der Pflicht, als Caritas einen Beitrag zur Wahrung der Schöpfung zu leisten. Ein steigender Anteil an Elektromobilität im Kleinstwagenbereich kann schädliche Emissionen und die Verbrennung fossiler Energieträger reduzieren.“ – Esther van Bebber, Vorständin der Caritas-Dienstleistungsgenossenschaft (cdg)

Mit den neuen E-Autos möchte man dem entgegen steuern. Die Caritas geht derzeit davon aus, dass die 165 E-Smarts gut zwei Millionen Kilometer pro Jahr zurücklegen werden – klimafreundlich, da die Caritas für das Aufladen der Batterien ausschließlich regenerativ erzeugten Strom nutzt. Die im Vorjahr gegründete Genossenschaft hat für die Beschaffung der Fahrzeuge und die Umsetzung in den beteiligten Verbänden gesorgt

Die bereits übergebenen 165 Elektro-Smarts bilden jedoch nur den ersten Schritt des Caritas-Engagements für Nachhaltigkeit. In den kommenden zwei Jahren werden NRW-weit pro Jahr 300 neue Elektrofahrzeuge für die emissionsarme Umsetzung der caritativen Aufgaben angeschafft. Hierfür bauen die Caritas-Ortsverbände derzeit die notwendige Lade-Infrastruktur auf. Insgesamt sollen 500 neue Ladepunkte – meist in Zusammenarbeit mit den örtlichen Netzanbietern – errichtet werden.

4.000 Euro Förderung hat die Caritas für jedes der 165 Fahrzeuge aus dem NRW-Programm „Emissionsarme Mobilität“ erhalten – zusätzlich zur Umweltprämie des Bundes in Höhe von 4.000 Euro.

„Ich freue mich sehr, dass die Caritas die Vorteile der Elektromobilität erkannt und sich dazu entschlossen hat, ihre Flotte umzustellen. Die Caritas leistet so einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten und zum Klimaschutz. Nordrhein-Westfalen will Vorreiter bei der Elektromobilität sein – dafür braucht es engagierte Unternehmen und Organisationen, die – wie jetzt die Caritas – vorangehen.“ – Andreas Pinkwart, NRW-Wirtschaftsminister

Ein ähnliches Projekt gebe es derzeit in der Region Aachen und Aachen-Land, wo Caritas-Vorstand Bernhard Verholen bereits im Herbst 2013 das Projekt „Elektromobilität in der ambulanten Pflege“ gemeinsam mit Wissenschaftlern der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen ins Leben gerufen hatte. Hier könnte es aber eher an dem schleppenden Anlauf der e.GO Life-Fertigung scheitern.

Quelle: Caritas – Pressemitteilung vom 29. Oktober 2019

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ja das kenne ich, habe selbst 10 Jahre in der Hauspfkege gearbeitet! Wenn das Land natürlich noch 100% zur Umweltprämie dazu gibt, fällt die Entscheidung zur E- Mobilität leichter und sollte für unsere Regierung in Berlin ein Beispiel sein, an der richtigen Stelle zu investieren!

Kleiner Fehler im Beitrag. Die gesamte Gewerbeförderung von NRW bekommt der Kunde nur bei Haltedauer von 5 Jahren ansonsten anteilmäßig pro Jahr 20 %. Da sind halt in NRW andere Kriterien als in Berlin die Beträge sind in etwa gleich die Summen , aber Berlin schreibt nur ein Jahr Haltedauer vor

Glückwunsch der Caritas-Dienstleistungsgenossenschaft (cdg) !

“Gerade deshalb sehen wir uns in der Pflicht, als Caritas einen Beitrag zur Wahrung der Schöpfung zu leisten. Ein steigender Anteil an Elektromobilität im Kleinstwagenbereich kann schädliche Emissionen und die Verbrennung fossiler Energieträger reduzieren.”
Die Feststellungen von Frau van Bebbern möchte ich voll unterstreichen.

Warum nur ist der e.GO Life nicht in Betracht gekommen?

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