Zwischenstand des Umweltbonus zum 31. Oktober 2018

Stau in der Stadt
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Wie gewohnt blicken wir zum Monatsanfang zurück. Zurück auf den vergangenen Monat und damit auf die aktuellen Zahlen des Umweltbonus. Bereits vor über zwei Jahren, wurde dieser in 2016 durch die Bundesregierung ins Leben gerufen, um den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern. Seit diesem Zeitpunkt berichten wir Monat für Monat auf Elektroauto-News.net über aktuelle Zwischenstände hinsichtlich gestellter Anträge für den Umweltbonus. Zudem betrachten wir seit zwei Monaten die meistverkauften gebrauchten Elektroautos / Elektroautomarken – auch hierzu gibt es bald einen neuen Stand.

Bis zum 31.10.2018 wurden insgesamt 83.967 Förderanträge für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt. In Bezug auf Oktober 2018 zeigt sich, dass insgesamt 3.693 neue Anträge eingegangen sind. Wobei 52.393 Anträge für rein Batterie-elektrische Fahrzeuge, 31.549 Förderanträge für Plug-in-Hybride und 25 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge eingereicht wurden.

Wir erinnern uns: Käufer von rein batteriebetriebenen Fahrzeugen erhalten einen Zuschuss von 4.000 Euro. Gleiches gilt für Brennstoffzellenfahrzeuge. Fahrer eines Hybridfahrzeug mit Elektro- und Verbrennungsmotor erhalten eine Prämie in Höhe von 3.000 €. Bei den Hybridfahrzeugen ist ausschlaggebend, ob sich diese an der Steckdose laden lassen.

Anträge nach Antragsteller im Detail im Oktober 2018

Doch wer sind nun diejenigen, die den Antrag auf den Umweltbonus stellen? Die Antwort ist vielfältig. In der offiziellen Mitteilung des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) heißt es: „Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Neufahrzeug zugelassen wird.“

Des Weiteren gilt es zu beachten, dass die Neuzulassung nach dem 18.05.2016 stattfindet, zudem muss das Fahrzeug mindestens sechs Monate im Besitz des Käufers bleiben – dies gilt auch für geleaste Elektrofahrzeuge.

Wie sich die Zahlen der Förderanträge für den Umweltbonus auf die einzelnen Antragssteller aufgeteilt werden haben wir nachfolgend für dich zusammengetragen. Für die eingangs erwähnten Zahlen im Oktober 2018 ergibt sich folgendes Bild:

  • Privatperson: 35.712
  • Unternehmen: 46.760
  • Stiftung: 59
  • Körperschaften: 405
  • Vereine: 320
  • Kommunaler Betrieb: 609
  • Kommunaler Zweckverband: 102

Das Verhältnis von Unternehmen zu Privatpersonen behält weiterhin die starke Ausprägung zum Vorteil der Unternehmen bei. Dahinter reihen sich Stiftungen, Körperschaften, Vereine, kommunale Betriebe und Zweckverbände ein. Durch die neu verabschiedete Dienstwagenreglung für E-Autos dürften diese in Zukunft noch interessanter für Unternehmen werden.

Umweltbonus-Ranking der Hersteller und Modelle

Der Umweltbonus betrachtet nicht nur monatlich die Aufteilung der Antragsstellungen nach deren Zugehörigkeit, sondern auch die Hersteller und Modelle, für welche die Anträge gestellt werden. Hier zeigt sich seit Monaten ein unverändertes Bild. So wird die Top Drei auch im Oktober 2018 erneut von BMW (14.428), Volkswagen (12.408) und smart (10.032) angeführt. Dahinter folgen Renault (9.594), StreetScooter (6.839) sowie Audi (6.166) – in ihrer Reihenfolge ebenfalls unverändert.

Mercedes-Benz (3.565) wurde durch Mitsubishi (3.740) einen weiteren Platz im Ranking nach hinten gestuft. Auf neun folgt KIA (3.540), bevor Hyundai mit 3.525 das Schlusslicht im Ranking bildet. Nissan hat sich mittlerweile aus der Bestenliste gestellter Anträge verabschiedet.

Beim Ranking der Anträge für den Umweltbonus für einzelne Modelle ergibt sich im Oktober 2018 folgendes Bild:

  • Renault ZOE (8.979)
  • BMW i3 (7.180)
  • StreetScooter Work/Work L (6.839)
  • Smart ForTwo EQ (6.685)
  • Audi A3 e-tron (6.166)
  • VW e-Golf (6.063)
  • BMW 225xe (5.217)
  • Mitsubishi Outlander PHEV (3.679)
  • Smart ForFour EQ (3.347)
  • Nissan LEAF (2.771)

Nordrhein-Westfalen (22.525), Bayern (15.903) sowie Baden-Württemberg (14.200) nehmen weiterhin die Plätze eins bis drei an der Spitze für sich ein. Auf den hinteren Plätzen rangieren weiterhin Bremen (390), Mecklenburg-Vorpommern (604) und das Saarland (733). Die E-Mobilität scheint zumindest dort noch nicht so richtig angekommen zu sein.

Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

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