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Zwischenstand des Umweltbonus zum 30. April 2018

E-Mobilität kommt ein wenig ins Stocken...
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Seit Start der Elektroauto-Kaufprämie bis zum 30. April 2018 gingen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 60.412 Förderanträge ein. Im direkten Vergleich zum Februar 2018 zeigt sich somit ein Plus von 2.863 neu gestellten Anträgen. So wenige wie seit Juni 2017 nicht mehr. Der Umweltbonus fördert sowohl E-Fahrzeuge, als auch Plug-In-Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Förderung für reine E-Autos und Brennstoffzellenfahrzeuge beträgt 4.000 Euro, teilelektrische Plug-in-Hybride werden mit 3.000 Euro gefördert. Die Elektroauto-Kaufprämie wird in beiden Varianten zu je 50 Prozent von Staat und Automobilhersteller getragen.

Insgesamt 35.053 der Anträge sind für reine Elektroautos eingegangen, 25.342 für Plug-In-Hybride und die restlichen 17 für Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Anzahl der Anträge für Brennstoffzellenfahrzeuge hat sich seit März nicht verändert. Hinsichtlich der Antragssteller zeichnet sich immer deutlicher ab, dass ein Großteil der Anträge von Unternehmen stammt, gefolgt von Privatpersonen. So wurden von Privatpersonen 27.969 Anträge, von Unternehmen 31.318 gestellt; die restlichen 1.125 Förderanträge werden Stiftungen, Körperschaften, Vereinen, kommunalen Betrieben und Zweckverbänden zugeordnet.

Die meisten Förderanträge für den Umweltbonus kann BMW verzeichnen mit 11.702 Anträgen. Auf den bayerischen Automobilhersteller folgt VW mit 9.930, Smart mit 7.472 sowie Renault mit 7.273 Anträgen auf Förderung von E-Autos und Plug-In-Hybriden. Mit ein wenig Abstand liegt Audi auf Platz fünf des Rankings (5.301). Die Plätze sechs bis zehn: Mitsubishi (2.864), Mercedes-Benz (2.788), KIA (2.406), Hyundai (2.195) und Nissan (2.182) setzen sich von den ersten fünf Platzierung nochmals deutlich ab.

Bei den Fahrzeugen, für die der Umweltbonus beantragt wurde, liegt weiterhin Renault mit dem ZOE und 6.825 Anträgen an der Spitze, auf Platz zwei folgt Audi mit 5.301 Anträgen, allesamt für den A3 e-tron. Hier scheint noch ordentlich Potenzial vorhanden zu sein, wenn man bedenkt, dass Audi seine Förderanträge nur auf ein einziges Modell zurückführen kann. Smart nimmt mit dem Fortwo (BEV) und 5.099 Förderanträgen des Rankings ein.

Auf Bundesland-Basis zeichnet sich das gewohnte Bild ab. Nordrhein-Westfalen (12.724), Bayern (12.328) sowie Baden-Württemberg (11.327) setzen sich wieder deutlich an der Spitze ab. Auf den hinteren Plätzen rangieren Bremen (289), Saarland (586) und Mecklenburg-Vorpommern (458). Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) – Mitteilung vom 30.04.2018

3 Kommentare

  1. Bedeutet das, dass insgesamt bisher nur 35 000 („reine“) Elektroautos in Deutschland zugelassen wurden ?
    Oder sind auch Elektroautos zugelassen worden, die keinen Bonus verlangt haben ( z. B. TESLA) ?
    In Deutschland sind die Incentive noch zu schwach, aber das ist den Autoherstellern wohl recht… angesichts der Berge von Dieselfahrzeugen. Meiner Meinung nach müssten unbedingt City-Mauts eingeführt werden.

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