Tesla-Taxis in Basel – eine Alternative die sich rechnet

Copyright Abbildung(en): Tesla

Pembe Müller, Taxifahrer aus Basel, hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist zumindest teilweise auf ein Elektrofahrzeug umgestiegen. Mit der Gründung seiner eigenen GmbH hat er sich ein Tesla Model S angeschafft, um mit diesem in Basel seine Fahrgäste von A nach B zu bringen. Abgesehen davon, dass das Elektroauto äußerst stylisch ist, hat es für Müller einen großen Vorteil: geringe Unterhaltskosten.

Müller berichtet bei 20min.ch, dass sich die hohen Anschaffungskosten von 89.000 Franken, etwa 81.000 Euro, für ihn gerechnet haben. Gibt er für sein zweites Fahrzeug, einen Mercedes Benz gut 1.500 Franken im Monat an Servicekosten inkl. Benzin aus, belaufen sich die Kosten für den Tesla Model S in Spitze auf 550 Franken. Also gut zwei Drittel weniger im Monat.

Die größte Einsparung wird hier neben den eingesparten Benzinkosten durch die geringen Servicekosten eines E-Fahrzeugs erzielt. Einziger Kritikpunkt am Model S ist die fehlende Infrastruktur an Stromtankstellen. Ist der Strom aufgebraucht, muss der Taxi-Chauffeur jedes Mal nach Pratteln oder Münchenstein fahren. Dort kann er die Batterie an entsprechenden Tesla-Ladestellen gratis aufladen. In Basel selbst gebe es noch keine einzige Tesla-Ladestelle. Aber wer weiß, wenn weitere Taxi-Fahrer auf den E-Auto-Zug aufspringen ändert sich das vielleicht.

“Gäbe es mehr Steckdosen, würde das die Leute dazu motivieren, umweltfreundliche Autos zu kaufen” – Pembe Müller

So oder so eine Entwicklung, welche sich nicht zu verstecken braucht. Und das Argument, dass E-Fahrzeuge für den Alltag zu teuer sind zählt damit auch nicht mehr. Man muss es eben nur entsprechend durch kalkulieren und den ersten Schritt wagen, dann lohnt es sich auch für Taxi-Fahrer.

Quelle: 20min.ch

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