Elektrofahrzeug TWIKE stellt mit über 500 km Reichweitenrekord bei 1. eRUDA auf

eRUDA TWIKE in Fahrt
TWIKE auf dem Weg zum Reichweitenrekord. Foto: twike.com

Bei der 1. eRUDA erreichte Wolfgang Möscheid, Werksfahrer des TWIKE Herstellers FINE Mobile, in elf Runden eine Reichweite von 510 km. Der Herausforderer Robert Häring im Tesla Roadster von Hering Solar beendete den Wettbewerb nach neun Runden und 418 km.

eRUDA TWIKE in Fahrt
TWIKE auf dem Weg zum Reichweitenrekord. Foto: twike.com

An der Elektrofahrzeug-Rundfahrt eRUDA (elektrisch rund um den Ammersee) am 29. und 30. Juni 2013 nahmen mehr als 100 Elektrofahrzeuge teil. In zwei Sonderprüfungen stand es allen Teilnehmern frei, sich zu den Zielsetzungen Reichweite und Alltagstauglichkeit zu beweisen.

Das Team “TWIKE Pilots” gewann neben dem Reichweitenrekord sowohl den ersten Platz in den Kategorien “Fahrzeug mit dem höchsten km-Stand” (192.000 km) als auch “Team mit den meisten Gesamtkilometern” (962.000 km). Da die Gesamtwertung sehr auf der Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge eines Teams beruht, freute sich das Team TWIKE Pilots mit 16 Fahrzeugen über den Gesamtsieg der ersten eRUDA.

Der Akku, der den Reichweitenrekord ermöglichte, ist ein Serienakku von TWIKE, der in Vorgängerzellen bereits seit sieben Jahren und in mehreren hundert Fahrzeugen eingesetzt wird. Es handelt sich um eine hochqualitative Zelle von Sony, die in Deutschland bei der Firma BMZ für TWIKE konfektioniert wird. Seit der Einführung dieser Zelle in 2007 konnte als Nebeneffekt Platz im Gepäckraum eingespart werden. Bisher wurden zwei bis fünf Akkupacks mit 5,6 Ah Zellen oder fünf Akkupacks mit den seit April 2013 erhältlichen 7,6 Ah Zellen verbaut. Dadurch sind bereits Reichweiten von über 300 km möglich.

eRUDA-TWIKE-Tesla-start
eRUDA: TWIKE und Tesla starten. Foto: twike.com

Für den Reichweitentest der eRUDA lieferte die Firma BMZ nun eine Akkuausstattung mit 7 × 7,6 Ah, welche eine Kapazität von rund 18,5 kWh ermöglichen. Für die zwei zusätzlichen Akkus wurde der Batterieraum reaktiviert, der langjährigen Fahrern noch aus Zeiten der Nickel-Cadmium-Batterien bekannt ist.

 

Folgende Fahrzeuge waren u.a. bei der eRUDA gemeldet:
TWIKE, Tesla Roadster, Tesla Model S, Mitsubishi i-MiEV, Opel Ampera, Chevrolet Volt, Nissan Leaf, Renault Twizy, Renault ZOE, Renault Fluence, Peugeot iOn, CityEl

Die Redaktion von Elektroauto-News.net hofft, dass das Teilnehmerfeld auch im kommenden Jahr so groß ist und es zu spannenden Prüfungen kommt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.