EnBW baut Ladeinfrastruktur für E-Mobile in Stuttgart aus

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EnBW-Wallbox im Parkhaus Staatsgalerie in Stuttgart. Foto: EnBW/Elektromobilität

Die EnBW investiert weiter massiv in den Aufbau einer Ladeinfrastrukur, um die E-Mobilität in Baden-Württemberg voranzubringen. Sichtbare Zeichen gab es Ende Oktober mit der Inbetriebnahme von zwei Projekten in der Landeshauptstadt Stuttgart.

Laden im Parkhaus

Parkhäuser sind attraktive Standorte für Ladesäulen. Zum einen ist die Bereitstellung der technischen Infrastruktur einfacher zu organisieren als unter freiem Himmel im öffentlichen Stadtraum. Zum anderen stehen bereits Parkplätze zur Verfügung, die für Elektrofahrzeuge reserviert werden können. Zu guter Letzt ist die Verweildauer eines Fahrzeugs in einem Parkhaus in der Mehrzahl lang genug, um einen Ladevorgang sinnvoll zu gestalten.

Diesen Standortvorteil setzt die EnBW in den nächsten Wochen konsquent in Zusammenarbeit mit der landeseigenen Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg (PBW) um. Die PBW bewirtschaftet an über 200 Standorten Parkhäuser und -plätze, die sich auf Liegenschaften des Landes (Theater, Museen, Finanzämter, Behörden usw) befinden.

28 Ladestationen der EnBW werden in den nächsten Wochen in PBW-Parkhäusern in Stuttgart und weiteren baden-württembergischen Städten installiert.

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Dr. Nils Schmid und EnBW-Vorstand Dirk Mausbeck bei der Einweihung der Parkhaus-Ladestation, Foto EnBW/Elektromobilität

Der Startschuss fiel am 27. Oktober, als in Anwesenheit von Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft in Baden-Württemberg, im Stuttgarter Parkhaus Staatsgalerie eine erste Ladestation feierlich in Betrieb genommen wurde. Die sogenannte Wallbox verfügt über zwei Ladepunkte mit jeweils zwei Steckdosen – einem Schukostecker und einem “Stecker Typ 2”. Die dazu gehörigen Parkplätze sind ausschließlich für Elektrofahrzeuge reserviert. Die Ladestationen in PBW-Häusern stehen allen EnBW-Kunden zur Verfügung. Die Freischaltung erfolgt mittels Ladekarte, die mit einem RFID-Chip zwecks Identifizierung an der Säule ausgestattet ist.

Elektrisch radeln

Während Parkhäuser eher etwas für die Mobilität auf vier Rädern sind, richtet sich das zweite Projekt an elektrifizierte Zweiräder – E-Bikes, E-Roller und vor allem Pedelecs in Stuttgart. Dort hat die EnBW zusammen mit der Stadt Stuttgart und mit dem Ausleihsystem Call-A-Bike der Deutschen Bahn AG insgesamt 45 Ladestationen eingerichtet. Zusätzlich wurden Stellplätze für 60 Pedelecs elektrifiziert, die jetzt im Rahmen von Call-A-Bike ausgeliehen werden können. Deren Zahl wird im Frühjahr auf 100 steigen.

An den 45 Pedelec-Standorten wurden Ladestationen eines neuen Typs aufgestellt. Denn an diesen Ladesäulen können sowohl Buchungen innerhalb von Call-a-Bike vorgenommen als auch öffentlich Strom geladen werden. Zwei Ladepunkte mit Schukosteckdosen stehen jeweils zur Verfügung. Auch an diesen Stationen können Kunden der EnBW mit ihrer Ladekarte ein Elektrozweirad aufladen.

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Ladestation beim Zweiradverleih der Deutschen Bahn Call-a-Bike, Foto: EnBW/Elektromobilität

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat diesen elektromobilen Ausbau des Verleihsystems von Call-a-Bike am 28. Oktober auf dem Stuttgart Marienplatz in Betrieb genommen. Es ist ab sofort verfügbar.

Videoreportage zu beiden Terminen

Die Inbetriebnahme einer Ladestation für Elektroautos im Stuttgarter Parkhaus ‘Staatsgalerie’ sowie einen Bericht über die Errichtung von Ladesäulen für elektrische Zweiräder hat EnBW-Reporter Dirk Baranek in einem Video festgehalten.

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