E-Mobilität, Elektroautos & Formen Elektrifizierung

Formen der Elektrifizierung im Podcast betrachtet
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Kurz nach Folge 000 des Elektroauto-News.net Podcasts möchte ich natürlich nicht so einfach stoppen, sondern direkt nachlegen. Daher folgt bereits kurz darauf Folge 001 mit dem Thema E-Mobilität, Elektroautos & Formen Elektrifizierung. Hoffe, dass dir auch diese Folge unseres Podcasts zum Thema Elektromobilität gefällt.

E-Mobilität, Elektroautos & Formen Elektrifizierung – das erwartet dich

Zu Beginn der Folge erläutere ich kurz was man unter Elektromobilität versteht, um dann auf Elektroautos ein wenig mehr einzugehen. Nach einem Blick auf die Geschichte und Entwicklung des E-Autos betrachten wir gemeinsam verschiedene Formen der Elektrifizierung.

Wenn du die Webseite schon eine Weile verfolgst, sind dir all diese Themen natürlich nicht neu. Dennoch, bekommst du so nochmal die Möglichkeit all dies kompakt an einer Stelle zu hören und gegebenenfalls auch mit Freunden zu teilen, die deiner Meinung nach ein wenig mehr über E-Mobilität erfahren sollten.

Wie künftig immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

Skript zu Folge 001 des Elektroauto-News.net Podcast

Ich bin Sebastian und freue mich, dass du bei Folge Eins unseres Podcasts vorbeihörst.

Nachdem ich dir in Folge Null kurz umrissen habe was dich künftig in unserem Podcast erwartet, steigen wir in dieser Folge direkt ins Thema ein.

Schwerpunktmäßig geht es in dieser Folge um E-Mobilität, Elektroautos und Formen der Elektrifizierung.

Zu Beginn werde ich kurz erläutern was man unter Elektromobilität versteht, um dann auf Elektroautos ein wenig mehr einzugehen. Nach einem Blick auf die Geschichte und Entwicklung des E-Autos betrachten wir gemeinsam verschiedene Formen der Elektrifizierung.

Elektromobilität – kurz erklärt

Elektromobilität – auch E-Mobilität oder englisch E-Mobility – bezeichnet das Nutzen von Elektrofahrzeugen. Diese Fahrzeuge führen einen Energiespeicher mit sich und verwenden diesen, um ihren Elektroantrieb mit Energie zu versorgen. Dieser kann allerdings im Grad der Elektrifizierung variieren.

Beschäftigt man sich zum allerersten Mal mit dem Thema Elektroautos tauchen viele Begriffe auf, die einen wahrscheinlich mehr verwirren, als das diese zum besseren Verständnis beitragen. Nach Folge Eins des Podcasts sollte dies allerdings nicht mehr der Fall sein. Zumindest solltest du wissen, dass Elektroauto nicht gleich Elektroauto ist.

Aber fangen wir von vorne an.

Elektroautos im Alltag – meine erste Berührung

Mit E-Autos bin ich so richtig in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 in Berührung gekommen, als das Thema in den Medien immer präsenter wurde und der erste spürbare Durchbruch zu erleben war.

Klar, hat man vorher den ein oder anderen Tesla oder BMW i3 auf der Straße fahren sehen. War allerdings eher die Ausnahme als die Regel. Mittlerweile hat sich auch dies geändert. Wer sich ein wenig auskennt erspäht immer öfters E-Autos im Straßenverkehr. Wobei hier hinsichtlich des Grads der Elektrifizierung zu unterscheiden gilt. Doch dazu gleich mehr.

Elektroautos haben mich dann ziemlich schnell in ihren Bann gezogen, weswegen ich auch das Portal Elektroauto-News.net übernommen habe und seitdem über das Thema berichte.

Fahrzeuge mit Geschichte

Wer nun glaubt, dass E-Autos eine moderne Erfindung sind, der irrt.

Die Idee eines Elektroauto ist keineswegs eine Antwort auf den menschlich verursachten Klimawandel oder Resultat neuer Technologien oder Vordenker von heute. Vielmehr wurde ab dem Jahr 1821 schon fleißig an den ersten Modellen gebastelt und das mit Erfolg.

Michael Faraday, ein englischer Naturforscher, präsentierte damals die Wirkungsweise des Elektromagnetismus mit kontinuierlicher Rotation, also den Grundfunktionen jedes Elektroautos.

Der Kerngedanke war damit ins Leben gerufen und beeindruckende Bilder zeugen von den ersten Modellen im 19. Jahrhundert, welche darauf basierend von mehreren Innovatoren hergestellt wurden.

Als erste Blütezeit des Elektroautos gelten die Jahre zwischen 1896 und 1912, wo etwa in den USA bereits 34.000 Elektroautos zugelassen waren. Die Anzahl der benzinbetriebenen Kraftfahrzeuge lag insgesamt betrachtet damals bei nur 22 %.

Öl war aber billiger. Dieses Faktum sorgte etwa 1910 für den Rückgang der Elektrofahrzeuge und den Beginn der Ära der Vergaserkraftstoffe. Bis zur Ölkrise in den 1990er-Jahren, wo die Motivation zur Weiterverfolgung des Grundgedankens eines elektrischen Antriebs bei der individuellen Mobilität für eine Renaissance des Elektroautos sorgte.

Das Elektroauto Comeback wurde unter anderem von General Motors, Nissan, Peugeot, Citroën und Honda aktiv angenommen. Ab dem Jahr 2003 spricht man von einer neuen Stufe bei der Entwicklung und der Verbreitung.

Heutzutage ist es so, dass kaum noch ein namenhafter Autobauer nicht mitmischt, wenn es um elektrifizierte Fahrzeuge im eigenen Portfolio geht.

Fünf Arten des Elektroautos

Ganz grob lässt es sich heutzutage zwischen fünf Arten des Elektroautos unterscheiden. Wobei umgangssprachlich Elektroauto meist gleichgesetzt wird mit der voll elektrifizierten Variante des Fahrzeugs.

Die bekannten Varianten sind:

  • Elektroauto
  • Elektroauto mit Range Extender
  • Hybridauto
  • Plug-In-Hybrid
  • Brennstoffzellenfahrzeug

Eine detaillierte Unterscheidung ist möglich und wird Thema einer der nächsten Folgen sein. Beginnen wir daher mit den fünf erwähnten Varianten des E-Autos.

Elektroauto

Battery Electric Vehicle (BEV) bezeichnen den Typ Fahrzeug, der umgangssprachlich als Elektroauto bei uns bekannt ist. Diese können an der heimischen Steckdose oder am öffentlichen Stromnetz sowie an speziellen E-Tankstellen geladen werden. Seine Energie bezieht das Fahrzeug alleine aus der Batterie, die genutzt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Zudem machen sich Elektroautos die Bremsenergie via Rekuperation zunutze, um diese in die Batterie einzuspeisen.

Im Gegensatz zu Autos mit Verbrennungsmotor benötigen reine E-Autos kein Getriebe und haben keinen Gangwahlhebel für verschiedene Vorwärtsgänge.

Lokal betrachtet fährt das Elektroauto emissionsfrei, weiterhin ist der Wirkungsgrad des Elektromotors weit höher als der von Verbrennungsmotoren. Elektroautos sind leiser und schon beim Anfahren steht das volle Drehmoment zur Verfügung. Gegen reine Elektroautos spricht die bisher geringe Reichweite, die dadurch bedingt ist, dass Lithium-Ionen-Akkus noch sehr teuer und schwergewichtig sind. Ebenfalls ist der eher überschaubare Ausbau der Ladeinfrastruktur ein begrenzender Faktor. Dies sind jedoch beides Punkte, an denen stetig optimiert wird.

Elektroauto mit Range Extender

Von einem Range-Extended EV spricht man, wenn ein herkömmliches Elektroauto zusätzlich zu den Elektro-Komponenten noch einen kleinen Verbrennungsmotor verbaut hat. Dieser ist der ausschlaggebende Faktor für die verlängerte Reichweite (Range Extender). Dieser Zusatzmotor treibt jedoch nicht das Fahrzeug selbst an, sondern einen Generator, der seinerseits die Batterie des Elektroautos auflädt.

Hierdurch ist eine Erhöhung der eigentlichen Reichweite möglich, der Verbrennungsmotor läuft im effizientesten Wirkungsgrad, da kein direkter Eingriff in den Antrieb notwendig ist. Als Nachteil kann man die Tatsache ansehen, dass Ottomotor und Benzintank das Fahrzeuggewicht erhöhen. Die erhöhte Reichweite in Form des Range Extender ist zudem mit zusätzlichen Kosten durch notwendige Komponenten versehen. Weiterhin ist das Elektroauto mit Range Extender nicht mehr emissionsfrei unterwegs.

Hybridauto

Das Hybrid Electric Vehicle (HEV) bezeichnet das Hybridauto, welches durch einen konventionellen Verbrennungsmotor, in Verbindung mit einem zusätzlichen Elektromotor, angetrieben wird. Hierbei unterstützt der zusätzliche Elektromotor den Verbrennungsmotor in bestimmten Belastungssituationen (Anfahren, Beschleunigen etc.) und ermöglicht einen verstärkten Betrieb des Verbrennungsmotors im optimalen Leistungsbereich.

Besonders im Stadtverkehr sowie im Stop-and-Go-Modus im Stau trägt die Kombination aus Elektro- und Verbrennermotor dazu bei den Kraftstoffverbrauch zu senken. Rein elektrisch können Mikro- und Mild-Hybridfahrzeug nicht fahren, einem Vollhybrid ist dies zumindest auf kurzer Strecke möglich. Die drei Arten des Hybridautos unterscheiden sich durch die Stärke der einzelnen Komponenten. Durch den verbauten Verbrennermotor ist das Hybrid Electriv Vehicle nicht emissionsfrei unterwegs.

Plug-In-Hybrid

Die sogenannten Plug-In Hybrid Electric Vehicle (PHEV) gelten als Erweiterung der Hybrid-Technik. Hier wird der Kraftstoffverbrauch weiter gesenkt, indem die Akkus nicht mehr ausschließlich durch den Verbrennungsmotor, sondern zusätzlich auch am Stromnetz aufgeladen werden können. Das Konzept des Plug-In Hybrid legt gesteigerten Wert auf eine Vergrößerung der Akkukapazität, um auch längere Strecken emissionsfrei zurücklegen zu können.

Gerade im alltäglichen Stadtverkehr reichen die etwa 60 bis 80 Kilometer reine elektrische Reichweite vollkommen aus, um Kurzstrecken und Fahrten des alltäglichen Bedarfs zurückzulegen. Neben reinen Elektroautos sind Plug-In Hybride zumindest kurz- bis mittelfristig eine Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor, da über 80% aller im Alltag gefahrenen Strecken innerhalb der Batterien-Reichweite liegen. Im Gegensatz zum reinen Hybridfahrzeug sind die PHEV der Klasse der E-Autos zugeordnet und profitieren von der KFZ-Steuerbefreiung.

Brennstoffzellenfahrzeug

Als Sonderklasse bei den Elektroautos gelten die sogenannten Brennstoffzellen Fahrzeuge – Fuel-Cell Electric Vehicle (FCEV). Die namensgebende Brennstoffzelle wandelt einen Brennstoff in elektrische Energie um. Mit dem aus dieser Reaktion gewonnenen Strom kann ein Elektromotor angetrieben werden. Die Energie entsteht in der Brennstoffzelle durch eine Reaktion von Sauerstoff mit Wasserstoff. Alternativ können auch organische Verbindungen (z.B. Methan und Methanol) auf diese Weise umgewandelt werden.

Brennstoffzellenfahrzeuge sind absolut klimaneutral und emissionsfrei – als Abfallprodukt (Emission) der chemischen Reaktion entsteht lediglich Wasser. Allerdings sind die Möglichkeiten Wasserstoff zu tanken sehr begrenzt. Dem Erfolg des Brennstoffzellenfahrzeugs steht die fehlende Ladeinfrastruktur entgegen, die im direkten Vergleich zum Elektroauto noch schlechter ausgebaut ist. Auch der teure Preis von Brennstoffzellen selbst dämmt das Interesse an FCEV ein.

Der Unterschied liegt also im Detail

Wie du nun erfahren hast, kommt es auf verschiedene Faktoren bei E-Autos an. Je nachdem wie diese aufgebaut sind, werden diese einer anderen Klasse zugeordnet. Mit dem Wissen aus Folge Eins unseres Podcasts solltest du nun bestens gerüstet sein, wenn es um die Einordnung verschiedener Arten der Elektrifizierung geht.

In der nächsten Folge widmen wir uns den Vor- und Nachteilen reiner Elektroautos und ich zeige auf, warum gerade die Nachteile oft sehr eindimensional gesehen werden.

Bevor die Folge zu Ende ist, noch eine Bitte. Sollte dir diese gefallen haben, dann freue ich mich über eine Bewertung bei iTunes, Spotify und Co. Oder eben dort, wo du unseren Podcast hörst.

Und nun, bis zum nächsten Mal!

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