VW startet ID.3-Produktion in Dresden

VW startet ID.3-Produktion in Dresden

Copyright Abbildung(en): Volkswagen

Die Gläserne Manufaktur Dresden hat heute mit der Serienproduktion des ID.3 begonnen. Sie ist damit der zweite Fertigungsstandort für das Modell und weltweit bereits der vierte Standort, der Volkswagen Modelle auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) produziert. Parallel dazu schlägt Volkswagen in der sächsischen Landeshauptstadt ein neues Kapitel auf: Das bisherige „Center of Future Mobility“ wird sich in den kommenden Jahren kontinuierlich zum „Home of ID.“ weiterentwickeln.

Als Leuchtturm der Marke will VW Kunden, Besuchern und Gästen ein ganzheitliches Erlebnis der ID. Familie bieten, heißt es bei VW. Beginnend von Beratung und Probefahrten über Besichtigung der Fertigung, dem Mitbauen am ID.3 bis hin zur Übergabe von elektrischen Fahrzeugen. Ein weiterer Fokus der Neuausrichtung liegt auf dem Ausbau zu einem Forschungs- und Innovationsstandort, der in Kleinserie innovative Projekte für einen späteren Einsatz an großen Volumenstandorten von Volkswagen vorantreibt.

„Die Marke Volkswagen setzt ihre E-Offensive konsequent fort“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität. Neben neuen Modellen gehöre dazu auch die Transformation des weltweiten Produktionsnetzwerkes. Mit Dresden werde bereits der vierten VW-Standort auf die ID.-Familie und den MEB umgestellt. Parallel dazu werde die Produktion in Zwickau sowie in den beiden chinesischen MEB-Werken nach oben gefahren. Gemeinsam verfügten diese vier Werke über eine maximale Produktionskapazität von mehr als 900.000 Fahrzeugen pro Jahr. Mit Emden, Hannover und Chattanooga (USA) würden sich zudem bereits die nächsten Standorte auf die MEB-Produktion vorbereiten. Ulbrich: „Damit untermauern wir unsere Ambitionen, bei der E-Mobilität eine weltweite Führungsrolle zu übernehmen.“

„Die Gläserne Manufaktur hat innerhalb der Marke Volkswagen eine wichtige Rolle“, bekräftigt auch Danny Auerswald, Standortleiter der Gläsernen Manufaktur: „Bei uns kommen Besucher, Kunden und Gäste in direkten Kontakt mit der Mobilität von morgen.“ Mit dem Produktionsstart des ID.3 falle der Startschuss für eine strategische Neuausrichtung. In Dresden liefen seit der Eröffnung 2001 die Oberklasselimousine Phaeton, der Bentley Flying Spur sowie seit 2017 der e-Golf  vom Band.

Auch die Produktion des ID.3 startet mit einer Schicht und 35 Fahrzeugen von Montag bis Freitag. Die regulären Besuchszeiten für Führungen bleiben unverändert: Montag bis Samstag von 9:30 bis 18:30 Uhr, Sonntag von 9:30 bis 17:00 Uhr. Allerdings sollen in der Gläsernen Manufaktur künftig deutlich mehr Fahrzeuge an Kunden übergeben werden. Das Ziel für 2021 liegt bei 5000 Autos, ab 2022 sollen es rund 9700 Auslieferungen jährlich sein.

Quelle: VW – Pressemeitteilung vom 29. Januar

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Zitat:
„Beginnend von Beratung und Probefahrten über Besichtigung der Fertigung, dem Mitbauen am ID.3 bis hin zur Übergabe von elektrischen Fahrzeugen..“
Solche Erlebnistage kenne ich nur vom „Weltkindertag am 20.9.“
Dürfen Jetzt die Rnetner eine VW-Bespassung erleben?
Mitbauen am I.D.3, ich glaube es hackt.

Dann freuen wir uns also auf diese langweilige Heckschleuder. Hauptsache e. Aber Autobauen geht heute auch anders.

Die Tradition des Mitbauens geht bis in die Anfänge zum VW Phaeton zurück. Ich habe mich schon 2003 bespaßen lassen. Man konnte, sofern man wollte zuschauen, wie das eigene Fahrzeug zusammengeschraubt wird, Hin und wieder durfte man auch mal eine Handreichung machen. Zu dem Erlebnistag im VW-Werk (früher der Botanische Garten im Großen Garten – da Naherholungsgebiet in der Innenstadt von Dresden) gab es noch ein Wochenende im Hilton und eine Eintrittskarte zur Semperoper. Ein gläsernes VW-Werk ausgerechnet im Botanischen Garten zu platzieren hat die meisten Dresdner wenig begeistert. Seit dem Bau war das Werk noch nie rentabel, es dient rein der Imagepflege und der Vögelvernichtung, die Reihenweise gegen die Scheiben klatschen. Selbst das über Lautsprecher eingespielte Geschrei von Raubvögeln hat die Sterberate kaum beeinflusst. Die Hoffnung bleibt, dass unsinnige Werk endlich abzureißen und den Botanischen Garten wieder in voller Größe aufzubauen. Irgendwann wird es soweit sein …

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