Toyota-Elektroauto-bZ4X-Informationen

Toyota: Umfassende Details zum neuen Elektro-SUV bZ4X

Copyright Abbildung(en): Toyota

Mit dem bZ4X präsentiert Toyota sein erstes batterieelektrisches Fahrzeug (BEV) und betritt damit gleich im doppelten Sinn neuen Boden: Mit der Einführung des rein elektrischen SUV-Modells feiert auch die Submarke bZ Weltpremiere. Das Kürzel steht für „beyond Zero“ – zu Deutsch etwa: „über null Emissionen hinaus“. Anlässlich des Debüts des E-SUV hat der japanische Hersteller ausführliche Informationen zu dem neuen E-Auto veröffentlicht. Bei der Entwicklung des BEV-SUV-Modells kooperierte Toyota mit dem Partner Subaru, der unter anderem seine große Expertise bei Allradantrieben einbrachte.

Der neue bZ4X stellt keine Adaption eines bestehenden Modells dar, sondern wurde von Grund auf konsequent als Elektroauto konzipiert. Sein Erscheinen gibt den Startschuss für eine Produktoffensive der Submarke bZ. Wie der bZ4X basieren die kommenden bZ-Modelle auf einer neuen, spezifisch für batterie-elektrische Automobile entwickelten Plattform – eine Strategie, auf die immer mehr Autohersteller umschwenken. Diese bei Toyota e-TNGA genannte Architektur integriert die Batterie in das Fahrgestell und verbirgt sie komplett unter dem Fahrzeugboden. Damit ermöglicht sie einen niedrigeren Schwerpunkt, eine optimale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sowie eine hohe Karosseriesteifigkeit – Merkmale, die neuen E-Autos stabile und dynamische Fahreigenschaften verleihen. Die modulare Konstruktion lässt sich mit geringem Aufwand auf eine große Bandbreite an Fahrzeugtypen und -größen von kleinen bis in größere Segmente übertragen.

Wahl zwischen Front- und Allradantrieb

Beim neuen bZ4X haben Kunden die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb. Bei der zweiradgetriebenen Variante liefert der an der Vorderachse installierte Elektroantrieb 150 kW (204 PS) und ein maximales Drehmoment von 265 Nm. Beim Allradler summiert sich der Schub der 80-kW-Einheiten an beiden Achsen zu einer Systemleistung von 160 kW (218 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 336 Nm. Damit soll der bZ4X auch eine gute Offroad-Performance erzielen, selbst auf rutschigen Untergründen wie Schnee und Matsch.

Die Lithium-Ionen-Batterie weist eine Kapazität von 71,4 kWh auf. Sie besteht aus 96 wassergekühlten Zellen. Diese werden kontinuierlich einzeln überwacht, sodass jede Abweichung und jeder Leistungsverlust sofort auffällt. Für den langlebigen Energiespeicher bietet Toyota eine Garantie über zehn Jahre oder eine Million Kilometer auf eine Restkapazität von mindestens 70 Prozent des Ausgangswertes an. Voraussetzung: Durchführung der Wartungen gemäß Herstellervorgaben und die erfolgreiche Durchführung eines EV-Batterie-Checks im Rahmen der Wartung.

Mit einer maximalen WLTP-Reichweite von 513 Kilometern für den Fronttriebler und 415 Kilometern für die Allradvariante zeigt sich der bZ4X für jeden Einsatzzweck gerüstet. Dank seiner Schnellladefähigkeit mit bis zu 150 kW kann er bei normalen Außentemperaturen in nur gut 30 Minuten bis 80 Prozent der Gesamtkapazität der Batterie nachladen. Der bZ4X startet mit einem 6,6 kW starken Onboard-Ladegerät in die Märkte. Voraussichtlich ab Ende 2022 laufen dann auch Fahrzeuge mit einer 11-kW-Einheit vom Band, die ein noch schnelleres Aufladen erlauben.

bZ – Beyond Zero, die neue Submarke von Toyota

Der bZ4X tritt als Pionier der neuen Toyota Submarke bZ an. Das Kürzel steht für „beyond Zero“ und dafür, dass es um mehr als batterieelektrische Fahrzeuge und den Weg zu einer CO2-neutralen Mobilität geht: „beyond Zero“ – also über das Null-Emissions-Ziel hinaus – will Toyota mit seinen rein elektrischen Fahrzeugen zu einer besseren Mobilität für alle beitragen und das Leben der Menschen, ihre Bewegungsfreiheit und Sicherheit verbessern.

Im Kielwasser des bZ4X will Toyota zahlreiche weitere bZ-Produkte für praktisch alle Märkte weltweit vorstellen. Der Name des SUV-Modells steht dabei für die Größe des Fahrzeugs sowie den Fahrzeugtyp: Die 4 steht für ein mittleres Segment, das X benennt ein Crossover-SUV. Die Philosophie von Beyond Zero rücke dabei den Menschen in den Mittelpunkt. Alle neuen Produkte und Dienstleistungen der Submarke sollen Kunden unmittelbar zugute kommen, ihr Fahrvergnügen steigern, die Sicherheit erhöhen und insgesamt zu einer besseren Welt für alle beitragen.

Toyota verfolgt das Ziel der Dekarbonisierung technologieoffen

Über das gesamte Modellportfolio hinweg bietet Toyota Fahrzeuge an, mit denen Kunden in aller Welt ihren CO2-Fußabdruck verringern können. Hierzu zählen hybrid-elektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride ebenso wie Wagen mit Brennstoffzellen-Antrieb (FCEV) und emissionsfreie Elektrofahrzeuge. Letztere erhalten mit dem Start von bZ eine neue Plattform – und das SUV-Modell bZ4X dient als Vorreiter dieser neuen Generation.

Angesichts der Dynamik, mit der die Elektrifizierung des Straßenverkehrs voranschreitet, erwartet Toyota bis 2025 einen eigenen Absatz von 5,5 Millionen elektrifizierten Fahrzeugen pro Jahr. Diese Anzahl verteilt sich auf 70 verschiedene Modelle, darunter 15 mit Null-Emissions-Antrieb.

Die Prognosen für den westeuropäischen Markt gehen sogar von einem Marktanteil von 90 Prozent elektrifizierter Fahrzeuge bis 2025 aus – mindestens zehn Prozent davon komplett emissionsfrei. Bis zum Ende des laufenden Jahrzehnts dürften die Neuzulassungen zu 100 Prozent elektrifiziert sein, wobei Null-Emissions-Fahrzeuge (Zero Emission Vehicle, ZEV) einen Anteil von mindestens 50 Prozent ausmachen. Falls sich Nachfrage und Lade-Infrastruktur entsprechend entwickeln, kann deren Quote sogar noch größer ausfallen, so der Hersteller. Bis 2035 lautet das Ziel, die CO2-Emissionen bei Neuwagen auf null zu reduzieren – in bestimmten Märkten sogar früher.

Die bZ4X-Technik im Detail

Der neue bZ4X basiert als erstes Serienmodell auf der modularen e-TNGA-Plattform, die Toyota speziell für seine batterieelektrischen Fahrzeuge komplett neu entwickelt hat. Dank ihrer Modularität und Skalierbarkeit kann die Fahrzeugarchitektur als Basis für eine Vielzahl künftiger bZ-Modelle in verschiedenen Segmenten dienen. Die dünne, in das Chassis integrierte Batterieeinheit unter dem Wagenboden fungiert als tragendes Element. Damit leistet sie einen maßgeblichen Anteil an dem tiefen Fahrzeugschwerpunkt, einer ausgewogenen Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sowie zu einer hohen Karosseriesteifigkeit.

Dank ihres modularen Aufbaus eignet sich die e-TNGA-Plattform für den Einsatz in Fahrzeugen unterschiedlicher Arten und Größen sowie für diverse Antriebs-Layouts. Sie kann sich Batterien mit unterschiedlichen Kapazitäten und Leistungen ebenso anpassen wie Modellen, die wie der neu bZ4X mit Vorder- und Allradantrieb zur Wahl stehen. Als Parameter stehen allein die Position des vorderen und – bei Modellen mit Allradantrieb – hinteren Motors sowie die Anordnung der Komponenten unter der vorderen Haube, die Position des Fahrersitzes in Relation zur Vorderachse und die Breite der Batterieeinheit fest. Frei modifizierbar bleiben hingegen die Länge des Radstands, die Anzahl der Batteriezellen sowie der vordere und der hintere Überhang. Durch den Einsatz von unterschiedlichen Front-, Mitten- und Heckmodulen kann die e-TNGA-Plattform verschiedene Kundenanforderungen und Designvariationen entsprechen.

Toyota-Elektroauto-bZ4X-Ladekabel
Toyota

Der Radstand des bZ4X übertrifft mit 2850 Millimetern jenen des aktuellen Toyota RAV4 um 160 Millimeter. Dadurch bietet der bZ4X einen vergleichsweise großzügig dimensionierten Innenraum sowie ein überdurchschnittlich großes Gepäckabteil. Die Passagiere genießen dank eines bis zu ein Meter großen Abstands zueinander und dem flachen Fahrzeugboden große Bewegungsfreiheit. Der Beinraum erreiche das Niveau einer Oberklasse-Limousine.

Das variable Gepäckabteil verfügt über einen Boden, der sich in der Höhe zweistufig einstellen lässt, und ein darunter befindliches Ablagefach. Er vergrößert bei Bedarf die Innenhöhe des Kofferraums um weitere 71 Millimeter. Bei aufgestellter Rückbank und dem Ladeboden in unterster Position bietet der bZ4X ein Stauvolumen von 452 Liter. Die asymmetrisch geteilte und neigungsverstellbare Rücksitzlehne kann im Verhältnis 60:40 nach vorn umklappen, um das Gepäckabteil zu vergrößern. In dem zusätzlichen Ablagefach (10l) unter dem Kofferraumboden finden neben dem Bordwerkzeug beispielweise auch das Warndreieck und das Ladekabel Platz. Die abnehm- und zusammenfaltbare Gepäckraumabdeckung passt dort ebenfalls hinein.

Kraftübertragung: Front- oder Allradantrieb

In der Version mit Frontantrieb dient dem bZ4X ein schnell ansprechender, an der Vorderachse montierter Elektromotor als Kraftquelle. Er leistet 150 kW /204 PS und verfügt über 265 Newtonmeter Drehmoment. Damit sprintet der bZ4X in 7,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, seine Höchstgeschwindigkeit erreicht er bei 160 km/h. Den Stromverbrauch kombiniert gibt Toyota mit 18 bis 14,4 kWh/100 km an.

Bei der Modellvariante mit Allradantrieb sorgen zwei 80 kW starke E-Motoren an der Vorder- und Hinterachse für ein kleines Leistungsplus gegenüber dem Fronttriebler. Die Systemleistung von 160 kW / 218 PS und ein Drehmoment von 336 Nm ermöglichen eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 6,9 Sekunden. Die Verteilung der Antriebskraft zwischen den beiden Motoren erfolgt dabei stets mit dem Ziel maximaler Effizienz. So kommt beispielsweise im Teillastbereich nur der Motor an der Vorderachse zum Einsatz. Das hintere Aggregat schaltet sich erst zu, wenn entsprechender Bedarf besteht.

Die e-Axle getaufte Antriebseinheit des bZ4X vereint den E-Motor, den Inverter und die Transaxle in sich. Die kompakte und leichtgewichtige Bauweise ermöglicht kurze Überhänge und trägt ihren Teil zum niedrigen Fahrzeugschwerpunkt sowie zum großzügigen Raumangebot im Innenraum bei. Der bZ4X ist das erste Serienmodell von Toyota, bei dem die e-Axle zum Einsatz kommt. In ihre Entwicklung flossen die umfangreichen Erfahrungen ein, die der Hersteller in mehr als 25 Jahren mit den E-Antriebskomponenten für seine Hybrid- und Plug-in-Hybridmodelle gesammelt hat.

Das schnelle Ansprechverhalten des E-Motors ermögliche einen zusätzlichen Rekuperations-Boost für den Akku. Sobald der Fahrer den Fuß vom Fahrpedal nimmt, setzt während des Ausrollens eine auf 0,15 g verstärkte Bremsenergie-Rückgewinnung ein. Dieses „Single Pedal Drive“ vermittelt ein natürliches Fahrgefühl und ersetzt rund 80 Prozent der sonst im normalen Betrieb anfallenden Bremsmanöver.

Neues Allradsystem X-MODE

Gemeinsam mit seinem Entwicklungspartner Subaru hat Toyota ein neues Allradsystem entwickelt, das auf der langen Tradition beider Marken in puncto 4×4-Antrieb aufbaut. Das X-Mode genannte Allradsystem erlaubt unter anderem die Wahl der Fahrprogramme „Snow/Mud“ für Touren mit maximal 20 km/h durch tiefen Schnee oder starken Matsch. Für besonders anspruchsvolle Offroad-Passagen steht zudem bei Geschwindigkeiten unter 10 km/h der Modus „Grip Control“ bereit.

In der „Grip Control“-Einstellung kann sich der Fahrer voll und ganz auf das Lenken konzentrieren: Das System regelt die Geschwindigkeit unabhängig davon, ob die Reise bergab, bergauf oder über die Ebene führt. In Bergab-Passagen sorgt darüber hinaus die Funktion „Downhill Assist Control“ für zusätzliche Unterstützung.

Batterietechnologie

Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Bruttokapazität von 71,4 kWh setzt sich aus 96 Einzelzellen zusammen. Für optimale Qualität und maximale Haltbarkeit besitzt die Batterie eine Mehrwegüberwachung. Das System checkt permanent Spannung, Stromstärke und Temperatur jeder einzelnen Zelle. Stellt es eine übermäßige Wärmeentwicklung fest, löst sie automatisch entsprechende Gegenmaßnahmen aus. Verschiedene weitere Vorkehrungen sollen darüber hinaus einer Materialverschlechterung wirkungsvoll entgegenwirken. In den Herstellungsprozess der Batterie hat Toyota zusätzliche Sicherheitsprozedere installiert, die beispielsweise das Eindringen auch kleinster Fremdkörper in die Batterie verhindern sollen.

Als erstes Batteriesystem von Toyota weist die Einheit des bZ4X eine Wasserkühlung mit zusätzlichem Kältemittel auf. Sie kühlt jede Zelle einzeln und unterstützt so eine gleichbleibend hohe Leistung des Energiespeichers. Die Wasserkühlung ist mit der Klimaanlage verbunden. Dies ermöglicht eine koordinierte und energieeffiziente Regelung von Batterie- und Innenraumtemperatur. Dank eines effizienten und effektiven Heizsystems inklusive einer Wärmepumpe kann die Batterie auch bei Minusgraden mit unverminderter Zuverlässigkeit arbeiten.

Aufladen der Batterie und Reichweite

An einer 150-kW-Schnelladestation mit CCS-Anschluss dauert das Stromtanken bis auf 80 Prozent der Batteriekapazität nur rund 30 Minuten. An einer Wallbox mit 230 V und 32 Ampere vergehen für das Aufladen von 80 Prozent des Energiespeichers rund 9 Stunden. Voraussichtlich Ende 2022 ersetzt ein dreiphasiger 11-kW-On-Board-Charger die bis dahin verwendete 6,6-kW-Einheit, womit sich die Ladezeit auf 80 Prozent an einer entsprechenden Wallbox auf etwas mehr als vier Stunden verringern wird.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll für den bZ4X auch ein Solardach angeboten werden. Ein unter den Rücksitzen platziertes Steuergerät leitet den durch die Sonnenenergie gewonnenen Strom wahlweise in die Antriebsbatterie oder nutzt ihn für die Versorgung verschiedener Verbraucher. Nach Schätzungen von Toyota lässt sich über das Solardach Energie für zusätzliche 1800 Kilometer pro Jahr gewinnen.

Toyota T-Mate: umfassende Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme

Der neue bZ4X profitiert von der neuesten Generation des Toyota Safety Sense-Systems. Unter dem Überbegriff T-Mate bietet es nochmals umfassendere Service- und Assistenzfunktionen an, die einen sicheren Schutz vor einem noch breiteren Spektrum üblicher Unfallrisiken ermöglichen sollen – im dichten Innenstadtverkehr ebenso wie auf der Autobahn oder bei Parkmanövern. Toyota hat die T-Mate-Technologie entwickelt, um Menschen an Bord und außerhalb des neuen bZ4X vor Verkehrsunfällen zu schützen. Sie stelle einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer automobilen Mobilität ohne Verletzte oder Todesopfer dar.

Der Nutzen von Toyota Safety Sense lässt sich mit Zahlen belegen. Eine Verkehrsunfall-Studie in den USA (Impact Research LLC, September 2019) hat zum Beispiel ergeben, dass Fahrzeuge mit diesem Sicherheitssystem eine um 37 Prozent geringere Quote aufweisen, einen Auffahrunfall zu verursachen. Die Wissenschaftler leiten aus diesem Ergebnis und den Erkenntnissen früherer Analysen eine wichtige Schlussfolgerung ab: Die flächendeckende Einführung automatischer Notbremsfunktionen – wie es auch Toyota Safety Sense in Form des Pre-Collision-Systems (PCS) beinhaltet – kann in jedem Jahr Tausende Unfälle verhindern bzw. deren Folgen minimieren.

Die jüngste Entwicklungsstufe des Toyota Safety Sense, T-Mate, weist als präventives Sicherheitssystem eine größere Funktionalität auf und überwacht das Umfeld des Wagens inklusive anderer Verkehrsteilnehmer noch detaillierter als bisher. Ein Beispiel: Beim Linksabbiegen an Abzweigen oder belebten Kreuzungen erkennt T-Mate neben entgegenkommenden Fahrzeugen jetzt auch Fußgänger und Radfahrer, die in den Weg kommen könnten. Die modernste Version des Pre-Collision-Systems warnt den Fahrer vor einem drohenden Gefahrensituation oder verhindert einen Zusammenstoß durch aktiven Bremseingriff.

Das gleiche gilt für andere Automobile am Wegesrand oder Fußgänger, die überraschend auf die Straße laufen. In diesem Fall unterstützt das PCS den Fahrer mit dem Notlenkassistenten bei dem fälligen Ausweichmanöver und bringt den Wagen möglichst sicher wieder zurück in die eigene Spur. Das Pre-Collision-System erkennt auch, wenn bei geringem Tempo durch plötzliches und starkes Beschleunigen die Gefahr eines Auffahrunfalls entsteht, und greift regulierend auf die Antriebs- und Bremskräfte ein.

Toyota-Elektroauto-bZ4X-Cockpit
Toyota

Bereits ein kurzer Moment der Unkonzentriertheit kann genügen und das Auto verlässt die eigene Spur oder gerät sogar in den Gegenverkehr. Dank des Spurführungsassistenten bleibe der neue bZ4X zuverlässig auf seiner Fahrbahnseite. Er orientiert sich dabei an den Straßenmarkierungen, dem Wegesrand oder dem vorausfahrenden Automobil. Der Spurführungsassistent steht dem Fahrer auch auf langen Autobahnstrecken helfend zur Seite, indem er den Wagen auf Kurs hält. In Kombination mit der Adaptiven Geschwindigkeitsregelung passt er auch das gefahrene Tempo automatisch den Gegebenheiten an.

T-Mate behält auch den Fahrer im Blick: Lässt er für einen gewissen Zeitraum die Lenkung, das Gas- oder das Bremspedal ungenutzt und zeigt auch sonst keine Reaktionen, aktiviert das System die Nothalteassistent. Bei Modellen mit gehobenem Ausstattungsumfang überwacht eine eigene Kamera zudem die Kopfhaltung des Fahrers und bemerkt auf diese Weise zum Beispiel einen Notfall. Die Verkehrszeichenerkennung zeigt die wichtigsten Straßenschilder wie Tempolimits, Überholverbote und Warnhinweise nochmal im Display der Instrumententafel an.

Unaufmerksames Öffnen der Fahrzeugtüren führt immer wieder zu Zusammenstößen mit Fußgängern, Radfahrern oder anderen Autos. Der Ausstiegsassistent des neuen bZ4X beugt diesem häufigen Unfallszenario vor. Er greift auf die Informationen des Totwinkel-Assistent zu und warnt mit einem Lichtsignal im Außenspiegel vor anderen Verkehrsteilnehmern, die sich von hinten nähern.

Dank drahtloser „Over-the-Air“-Updates über das DCM (Data Communication Module) des neuen bZ4X sollen die Sicherheits- und Assistenzsysteme des Elektroautos stets auf dem aktuellen Stand bleiben. Der Besuch einer Werkstatt ist für diese Updates nicht notwendig.

Neues Komplettpaket bündelt Produkte und Services rund ums Thema Elektromobilität

Mit der Einführung des neuen Toyota bZ4X bietet der Automobilhersteller seinen Kunden auch ein Rundum-Sorglos-Paket zum Thema Elektromobilität an. Toyota Kanzen – der Begriff bedeutet auf Japanisch so viel wie „komplett/ganzheitlich“ – bündelt eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen, die dem Kunden ein sorgenfreies Fahren ermöglichen sollen.

Das Angebot beginnt beim Thema Leasing für Privat- und Gewerbekunden und wird fortgeführt über die Fahrzeugwartung, die Garantie sowie die Versicherung (optional). Hier soll eine nutzerabhängige Telematik-Versicherung dabei helfen, Kosten zu sparen, indem sie sich an der persönlichen Fahrqualität des Kunden orientiert. Zudem sind mit Toyota Smart Connect und der Toyota MyT App vernetzte Produkte im Angebot die alles bieten, um das vollelektrische Fahren zu erleichtern: vom Vorheizen- oder Vorkühlen des Innenraums über das Suchen von öffentlichen Ladestationen bis hin zum Lademanagement.

Toyota-Elektroauto-bZ4X-Laden
Toyota

Das wichtige Thema Laden deckt Toyota im Rahmen von Kanzen mit einer Vielzahl von Produkten und Services komplett ab: Zum einen über ein umfangreiches Angebot an Wallboxen für zu Hause – von der einfachen Variante bis zur smarten Ladelösung, zum anderen über eine Ladekarte für über 245.000 Ladestationen des Toyota Charging Networks in ganz Europa.

Darüber hinaus hat sich Toyota starke Partner an die Seite geholt, um Kunden rund um die eigene Infrastruktur beim Thema Elektromobilität zu beraten. Das Münchner Start-up e-mobilio etwa bietet unter anderem Ladelösungen und deren fachmännische Installation aus einer Hand an. Direkt über die Website der Toyota Vertragshändler vor Ort können Interessenten sich zu allen relevanten Punkten der Elektromobilität informieren. Dazu zählen unter anderem verschiedene Ladelösungen, -tarife und Installationsservices, Beratungen rund um Förderungen sowie passende Ökostromverträge.

Über das Berliner Green-Tech-Unternehmen zolar gelangen Toyota Kunden schnell und einfach zur eigenen Solaranlage. Der Kooperationspartner liefert alle Bausteine aus einer Hand und unterstützt Interessenten deutschlandweit von der Online-Planung bis zur Installation ihrer Solaranlage.

Quelle: Toyota – Pressemitteilung vom 09.06.2022

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Schönes Teil, hat eigentlich alles was man so braucht. Die Leistung ist ja für den Alltag mehr als ausreichend.

Eine Limitierung auf 160km/h peak würde mich persönlich jetzt stören.

Was mich wundert ist, dass sich kaum ein Hersteller an einen puristischen Innenraum herantraut. Die Autos sehen gefühlt innen nach wie in den letzen 20 Jahren aus. Nur mit mehreren und größeren Bildschirmen.

Eine Fahrzeugfront wie ein Schneeschieber. Hässlich.

„Mit dem bZ4X präsentiert Toyota sein erstes batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)… “
Nö, das war der RAV4 EV.

Alles sehr interessant bis „bietet der bZ4X ein Stauvolumen von 452 Liter. Die asymmetrisch geteilte und neigungsverstellbare Rücksitzlehne kann im Verhältnis 60:40 nach vorn umklappen, um das Gepäckabteil zu vergrößern“.
Das Stauvolumen ist lächerlich klein und das Auto wird für Langstreckenfahrten zum Dreisitzer degradiert, wenn man einen Teil der Rucksitzlehne umlegen will/muss. Auf den 60 % sitzen 2 Erwachsene nicht mehr wirklich bequem.
Ich habe noch nie verstanden, wie man diese 60:40 Umlegerei begründen will und frage mich seit Jahrzehnten, ob ich bescheuert bin oder die Autofritzen. 40:20:40 erscheint MIR viel sinnvoller. Hat unser BMW so.
Wer klärt mich auf?

Toyota hat seine „Technologieoffenheit“ durch das lange und bornierte Festhalten am FCEV vermutlich teuer bezahlt und erhebliche Marktanteile eingebüßt! Nun versuchen sie verzweifelt, Anschluss zu finden. Was dabei herausgekommen ist, ist bestenfalls durchschnittlich, ohne jedwede innovative Alleinstellungsmerkmale, bescheidenem Gepäckvolumen und einem indiskutablen, mit zunächst weit unter 11kw liegenden, Onboardlader für einen 70kwh fassenden Akku. Gut allein die 10-Jahres-Garantie bei bis zu 1Mio km Laufleistung – die man sich jedoch durch den obligatorischen Fachwerkstatt -Service vermutlich fürstlich bezahlen lassen wird.

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