Ford Mustang Mach-E Modellpflege: Mehr Technik, höherer Preis

Ford Mustang Mach-E Modellpflege: Mehr Technik, höherer Preis

Copyright Abbildung(en): Ford

Ford überarbeitet seinen erfolgreichen Mustang Mach-E. Optisch hat sich wenig getan, doch technisch werden sich viele Kunden freuen. Das gilt weniger für die neuen Preise. Der aufgefrischte Ford Mustang Mach-E ist unverändert in verschiedenen Motor- und Batterievarianten zu bekommen.

Besonders stolz ist Ford auf die aktuelle Marktlage in den USA. Hier ist man mit einem Zuwachs von zuletzt 74,1 Prozent mittlerweile in den Verkaufslisten der Elektrocrossover auf Platz zwei hinter dem Tesla Model Y aufgestiegen. Das soll sich auch in Europa und speziell Deutschland nach oben entwickeln und so dürfte eine technische Modellpflege das Portfolio weiter spannen und potenzielle Kunden locken, die bisher zur Konkurrenz geschaut haben.

Das Basismodell bietet Heckantrieb mit 198 kW / 269 PS und die 75-kWh-Standardbatterie. Darüber rangiert die Premiumvariante, die wahlweise 198 kW, 216 kW oder in der Topversion 258 kW / 351 PS bietet und mit beiden Batteriepaketen erhältlich ist. Darüber rangiert der Mach-E GT, der serienmäßig mit einem 358 kW / 487 PS starken Allradantrieb und der Extended-Range-Batterie sportliche Höchstleistungen bietet. Die maximale Reichweite mit dem großen Batteriepaket stieg je nach Modell auf knapp 600 Kilometer bis zum nächsten Ladestopp.

In diesem Zusammenhang bekommen alle Modelle außer dem GT einen deutlichen Zuwachs an Anhängelast. Diese lag bisher bei gerade einmal 1.000 Kilogramm und wird mit der Modellpflege auf 1.500 Kilogramm erhöht. Die maximale Dachlast erhöht sich auf 65 / 75 Kilogramm. „Der Mustang Mach-E wurde entwickelt, um dem Charakter und den typischen Eigenschaften unseres legendären Mustang-Sportwagens zu entsprechen. Jetzt haben wir das erste vollelektrische Mitglied der Mustang-Familie noch attraktiver für die stetig wachsende Zahl von Kunden gemacht, die sich für ein modernes und leistungsstarkes Elektrofahrzeug entscheiden“, sagt Martin Sander, Chef von Ford Europe.

Jene hochwertigen Ausstattungsmerkmale wie Matrix-LED-Scheinwerfer, 19-Zoll-Felgen oder Ambiente-Beleuchtung, die bisher exklusiv für die Allradvarianten serienmäßig verfügbar waren, gehören jetzt auch für den Mustang Mach-E mit Heckantrieb und dem größeren Batteriepaket zum Lieferumfang. Das beliebte Premiumpaket wird ebenso wie die Anmutung des Innenraums mit Produktionsstart mit dem 2023er-Modell Ende Oktober aufgewertet.

So sind Details wie die elektrische Heckklappe, 360-Grad-Kamera oder anklappbare Spiegel serienmäßig. Der Basispreis für den Ford Mustang Mach-E liegt bei 62.900 Euro, während die Modelle Premium oder GT bei 69.200 beziehungsweise 86.200 Euro starten. Einst war es unter 50.000 Euro losgegangen und das Topmodell kostet 10.000 Euro weniger.


Über den Autor: Patrick Solberg; press-inform

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Ja so ist das bei den BEVs
die muß man erst einmal kostendeckend produzieren können.
Der CEO von Ford, Jim Farley, hatte ja erst kürzlich im einem Interview bei Sandy Munro eingeräumt, daß Ford den Mach-e eben noch nicht kostendeckend produzieren könne.
So bleibt ja nichts anderes übrig als irgendwann die Preise anzuheben.
Und genau hier kommt dann Tesla ins Spiel, die haben nämlich Ihre Produktionskosten mittlerweile auf 38.000$ pro Fahrzeug gesenkt.
Für David:
die Differenz zum Verkaufspreis nennt man glaube ich Gewinnmarge.
Vielleicht werden wir ja irgendwann einmal erfahren, wie hoch die Gewinnmarge bei deutschen OEMs ist – bei ihren BEV Modellen wohlgemerkt – da sehe ich bisher nämlich ziemlich schwarz.
Wenn jemand hier mit Zahlen aushelfen kann (@ David: bitte mit Quelle des Herstellers)
Bei Tesla ist dies ja leicht in jedem Quartal nachzulesen, da ja nur BEVs produziert werden.

Und los ……….

Der Mustang ist schon ein nices Auto und war auch mal bei uns eine Kaufoption gewesen. Aber dann wurden und werden die Preise wahnsinnig angehoben und *schwupps* hat sich das erledigt.

Sorry, ich bin einigermaßen sprachlos über den Basispreis des Autos von € 62.000.- . Ein Audi Q4 e-tron 45 quattro kostet mit Extras in Höhe von 12.000 Euro genau diesen Preis. Und ich bin mir ganz sicher, dass der Audi das weit bessere Auto ist.
Aber jeder wie er mag.

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