Farasis: Ultra High Power-Batteriezellen setzen neue Maßstäbe

Farasis: Ultra High Power-Batteriezellen setzen neue Maßstäbe

Copyright Abbildung(en): Farasis

Dr. Stefan Bergold, seit 01. Mai 2021 Head of Business Development EU and US und seit 01. August auch General Manager bei Farasis Energy Europe, hat sich im Dezember 2021 mit mir über den schon seit 2002 bestehenden Batteriehersteller unterhalten. Schon damals stand das „Race of Range“ im Fokus des chinesischen Zulieferer Farasis Energy. Knapp ein halbes Jahr später konnte nun offiziell verkündet werden, dass man eine Ultra High Power-Batteriezellen fertigt, welche eine Schnelladezeit von unter 15 Minuten erreicht – bei einer gleichzeitig hohen Energiedichte von 300 Wh/kg. Deren Serienfertigung sei für 2025 geplant.

Bei der Entwicklung der Ultra High Power Variante, der vierten Generation an Batteriezellen, habe man zwei Trends zusammengebracht, indem das Unternehmen eine hohe Energiedichte für große Reichweiten und eine hohe Leistung für die Schnellladefähigkeit verbunden hat. So war es in der Vergangenheit lange das Ziel, die Reichweite von E-Autos an die von Verbrenner heranzubringen, wie Dr. Keith Kepler, CTO und Mitbegründer von Farasis Energy zu verstehen gibt. „Wir stellen jedoch fest, dass neben dem Wunsch nach mehr Reichweite die Schnellladezeit bei Automobilherstellern und Verbrauchern immer stärker in den Fokus rückt“, erklärt Dr. Stefan Bergold, General Manager bei Farasis Energy Europe.

Im Dezember fiel die Aussage von Bergold, dass man bereits heute, nach eigenen Angaben, Akku-Zellen mit einer Energiedichte von mehr als 330 Wh/kg erfolgreich getestet habe. Damit sei das Unternehmen auf dem Weg, diesen für die E-Mobilität wichtigen Wert bis 2030 um bis zu 50 Prozent gegenüber dem heutigen Stand der Technik zu erhöhen. Die aktuelle Generation I brachte es zu diesem Zeitpunkt auf 285 Wh/kg in Serie – so viel wie bei keinem anderen Hersteller. Die nächste Seriengeneration IV, welche ab 2024 zu erwarten sei, soll es dann schon auf 330 Wh/kg bringen – wie wir erfahren haben verschiebt sich die Einführung in 2025. Bevor dann 2026 mit der Generation IV+ 350 Wh/kg erreicht werden.

Die Ultra High Power Variante der Zellgeneration 4 von Farasis überzeuge künftig nicht nur durch die aufgeführte höhere Energiedichte, sondern auch durch eine deutliche Verbesserung der Schnellladezeit. Bei dieser Variante kann der Fokus je nach Kundenwunsch mehr auf die Reichweite oder mehr auf die Schnellladefähigkeit gelegt werden. In weniger als 15 Minuten kann die Batterie im Schnelllademodus von 10 auf 80 Prozent aufgeladen werden. Eine zusätzliche Reichweite von 250 Kilometer könne man in acht Minuten an der Ladestation erreichen.

„Autofahrer möchten unterwegs den Strom für ihr E-Auto schnell nachladen können. Unser Ziel ist es daher, künftig einen Ladevorgang zu ermöglichen, der dem konventionellen Tankvorgang eines Wagens mit Verbrennungsmotor zeitlich in nichts nachsteht. Mit der neuen Ultra High Power Variante unserer Zellgeneration 4 sind wir diesem Ziel ein gutes Stück nähergekommen.“ – Dr. Stefan Bergold, General Manager bei Farasis Energy Europe

Wie das Unternehmen ausführt müsse man nicht auf Reichweite verzichten: Mit einer Energiedichte von 300 Wh/kg und 692 Wh/l ermöglicht die Ultra High Power Variante Reichweiten von bis zu 700 Kilometern oder mehr und eine Gewichtseinsparung beim Pack von bis zu 30 Kilogramm im Vergleich zur bereits sehr leistungsfähigen Generation 1 von Farasis. Je nach Batteriegröße sind sogar noch höhere Reichweiten möglich.

Ein zusätzliches Plus von Farasis‘ vierter Zellgeneration ist die Langlebigkeit der Batterien: Rund 1.500 Mal lassen sie sich komplett laden und entladen. Bei einem Fahrzeug mit 700 Kilometern Reichweite ergibt sich daraus eine Gesamtreichweite von mehr als einer Million Kilometern. Derzeit bereite Farasis den Produktionsstart für 2025 vor.

Quelle: Farasis – Pressemitteilung per Mail

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Ist das ein Marketing-Blabla!
Nichts Konkretes, nichts wirklich Greifbares, Werte teilweise ohne jeden Bezug („Gewichtseinsparung … bis zu 30kg“). Pro was?

Oder: „sei auf dem Weg, diesen … wichtigen Wert bis 2030 um bis zu 50 Prozent gegenüber dem heutigen Stand der Technik zu erhöhen“.
Bla, bla, bla …

Bisher kommen von dieser Firma nichts als Ankündigungen. Wo sind eigentlich diese Superzellen verbaut? Mir ist jedenfalls kein Hersteller bekannt dr solche Zellen verbaut hätte.

Die Einschätzung, dass die Ladedauer für die meisten Verbraucher das wichtigste sei, ist reines Verbrennerdenken. Genau wie Reichweiten jenseits von 600km. Die allermeisten Verbrenner haben real nicht mehr Reichweite.

Mir scheint, das Managment von Faraday hat wenig Ahnung davon was die Verbraucher wirklich sich wünschen. Nämlich ein bezahlbares BEV. Das erreicht man kaum mit unsinnigen Ladezeiten und Reichweiten denke ich.

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