Warum nicht nur Dein E-Auto, sondern auch Dein Bankkonto nachhaltig sein sollte

Warum nicht nur Dein E-Auto, sondern auch Dein Bankkonto nachhaltig sein sollte

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In vielen Bereichen funktioniert Nachhaltigkeit nur dann, wenn man sie ganzheitlich betrachtet. Siehe Elektroautos: Diese sind – Stichwort CO2-Emissionen – nur dann 100-prozentig sinnvoll fürs Klima, wenn neben der Antriebswende auch die Energiewende umgesetzt wird, die Stromfahrzeuge somit möglichst viel erneuerbare Energie beziehen können und wenn auch bei der Produktion der Akkus Ökostrom verwendet wird.

Ähnliches gilt für meine Finanzen. Ich beziehungsweise mein Geld kann nur dann ganzheitlich nachhaltig und sozial wirtschaften, wenn auch meine Bank nachhaltig und sozial wirtschaftet. Elektroauto-Fahrerinnen und -Fahrer dürfte dies besonders wichtig sein. Wer grün fährt, wird kaum in Atomkraftwerke, Rüstungsunternehmen oder fossile Energieträger finanzieren und fragwürdige Praktiken wie Offshore-Banking, spekulative Handelsgeschäfte und Leerverkäufe sowie Steuerflucht unterstützen wollen.

Wer all dies vermeiden will, kann auf eine klassische Ökobank vertrauen, bei der hohe Nachhaltigkeitsstandards fest in der Unternehmensphilosophie verankert sind. Aber auch einige andere Geldhäuser, auch wenn sie sich nicht explizit als „nachhaltige“, „umweltfreundliche“ oder „ethische“ Bank bezeichnen, handeln nachhaltig. Der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zufolge gibt es in Deutschland aktuell 14 Banken, die ein besonderes Geschäftsmodell verfolgen: Diese Kreditinstitute haben eigens festgelegte ethische und ökologische Kriterien, die sie ihrem gesamten Bankgeschäft zugrunde legen. Dies unterscheidet sie von anderen Banken und Sparkassen.

Die Deutsche Kreditbank AG etwa, kurz DKB, hat das Thema Nachhaltigkeit schon bei seiner Gründung im Jahr 1990 fest in den Unternehmenswerten verankert, um wirtschaftlichen Erfolg in Einklang mit Mensch und Umwelt zu bringen. „Wir träumen nicht nur davon, die Welt zu verbessern, wir haben bereits vor mehr als 20 Jahren damit angefangen“, sagt Stefan Unterlandstättner, Vorstandsvorsitzender der DKB. Bereits 1996 hat die Bank ihre erste Windkraftanlage finanziert, vier Jahre, bevor das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft trat. Auch der Automobilsektor schwenkte damals langsam auf Nachhaltigkeit um: Ebenfalls 1996 brachte der US-Autohersteller General Motors mit dem EV1 das weltweit erste für Privatkunden verfügbare Elektroauto auf den Markt, ein Jahr später startete Toyota sein überaus erfolgreiches Hybridmodell Prius.

Heute gilt die DKB als einer der größten Finanzierer der Energiewende in Deutschland, mit einem Investitionsvolumen von gut elf Milliarden Euro. Rein rechnerisch hat die Bank mit den von ihr mehr als 4700 unterstützten Photovoltaik-, Windkraft-, Wasserkraft- und Biogasanlagen mit einer Leistung von beinahe neun Gigawatt sechs Atomkraftwerke ersetzt und deckt mit ihnen den Strombedarf von mehr als fünf Millionen Zwei-Personen-Haushalten – und sicherlich auch den des ein oder anderen Elektroautos. Mit Finanzierungen wie diesen will die Bank dazu beitragen, ihr Portfolio in Einklang mit dem Klimaabkommen von Paris zu bringen. Zudem bekennt sich die DKB zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG), welche der Sicherung einer weltweit nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen.

Indem die Bank ihr Kapital in bestimmte Wirtschaftszweige lenkt, will sie eine positive Wirkung auf die gesamte Gesellschaft erbringen. Entsprechend der 17 Nachhaltigkeitsziele als handlungsleitender Orientierungsrahmen ist die DKB deshalb nicht nur bei erneuerbaren Energien aktiv, sondern auch in vielen anderen Bereichen, wie etwa Ernährung und Landwirtschaft, Wohnen, Gesundheit, Pflege und Bildung. Sie hat zum Beispiel mehr als 1000 Kitas und Schulen, 320 Pflegeheime und 210 Krankenhäuser finanziert. Sie begleitet gut 2000 Unternehmen der Daseinsvorsorge wie Stadtwerke und ÖPNV-Unternehmen, die ebenfalls aktuell stark in Zukunftsfelder wie Elektromobilität, Mieterstrommodelle und erneuerbare Energien investieren. Und seit 2007 bietet sie als eine der ersten deutschen Banken auch nachhaltige Fonds als Anlagemöglichkeit für Privatanleger an. Die DKB betont allerdings auch, nicht ausschließlich in nachhaltige Unternehmen und Branchen zu investieren – aktuell fließen nur gut vier Fünftel ihres Kapitals in derartige Finanzierungen. Dennoch handelt es sich im deutschlandweiten Bankenvergleich um ein in Größe und Qualität beachtenswertes nachhaltiges Gesamtportfolio.

Dabei braucht sich die DKB nicht verstecken hinter den in puncto Nachhaltigkeit fokussierteren Ansprüchen klassischer Ökobanken. Zumal sie nicht nur ökologische Aspekte berücksichtigt, sondern auch soziale, siehe etwa die Finanzierung von Kitas, Schulen, Pflegeheimen und Krankenhäusern. Und da die Zielgruppe der DKB im Vergleich zu klassischen Ökobanken, die noch etwas in der Öko-Nische verortet sind, mit mehr als viereinhalb Millionen Kunden und als eine der 20 größten Banken in Deutschland deutlich breiter aufgestellt ist, kann sie dank höherer Investitionsvolumen in eine höhere Zahl an Projekte auch eine insgesamt höhere Wirkung erzielen.

Das DKB-Cash genannte Paket aus Girokonto und zwei Bezahlkarten ist übrigens anders als viele Angebote anderer Geldhäuser kostenlos, auch für die Girokarte sowie die VISA-Karte, mit der Kunden weltweit umsonst bezahlen und Geld abheben können, verlangt die Bank keine Gebühren. Damit die Bankgeschäfte möglichst bequem erledigt werden können, bietet sich fürs Smartphone die Installation der DKB-Banking-App an, mit der z.B. bei einem Diebstahl der Bankkarten diese sofort und unkompliziert gesperrt werden können. Ebenfalls auf dem Smartphone unterstützt werden Apple Pay und Google Pay. Für alle, die aus welchen Gründen auch immer nicht zu einer klassischen Ökobank wechseln, aber dennoch ein nachhaltigeres Bankkonto haben wollen, wäre die DKB also eine überlegenswerte Alternative.

Zumal die DKB in Zukunft noch deutlich mehr entsprechend der 17 Nachhaltigkeitsziele wirtschaften will: Bis 2030 soll der Anteil des Kreditportfolios, der zu den SDG der Vereinten Nationen beiträgt, auf 85 Prozent steigen. Das Volumen an nachhaltigen Finanzierungen und Produkten würde sich damit von gut 54 Milliarden Euro in 2019 bis 2030 auf mindestens 80 Milliarden Euro erhöhen. Ihren Bank- und Bürobetrieb will die DKB bis 2030 klimaneutral abwickeln, das gesamte Produktportfolio soll bis spätestens 2050 im Einklang stehen mit dem 2-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens.

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Da gibt’s aber auch was Nachhaltigeres….
https://www.tomorrow.one/

Laut Artikel listet die Verbraucherzentrale NRW 14 Banken mit grünen Angeboten. DKB wird 13 Mal im Artikel erwähnt. Diese »redaktionelle» Einseitigkeit riecht verdächtig nach Schleichwerbung. Man glaubt zu verstehen, warum sich hinter dem Redaktions-Account Schreiber »verbergen«.

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