51.874 neue Anträge für Umweltbonus / Kaufprämie im Juni 2021

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Bis zum 30. Juni 2021 gingen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 693.601 Förderanträge ein. Seit Ende Mai 2021 sind somit 51.874 Anträge neu hinzugekommen. Dieses Zahlen als Basis konnten die gestellten Kaufprämien-Anträge für Elektroautos und Plug-In-Hybride im Juni erneut ein leichtes Plus gegenüber den Vormonaten hinlegen. Noch im Dezember 2020 wurde mit 58.365 Anträgen der bisherige Höchststand seit Auslobung des Umweltbonus erreicht; danach war die Anzahl gestellter Anträge rückläufig. Im März konnte dann der zweitbeste Monat in puncto Umweltbonus-Anträge verzeichnet werden. Der Verlauf über die Monate hinweg wird über die nachfolgend eingefügte Grafik gut ersichtlich.

693.601 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende Juni 2021 gestellt

693.601 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende Juni 2021 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingereicht. Die Anträge für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb haben sich somit im sechsten Monat des Jahres 2021 um die eingangs erwähnten 51.874 Anträge erhöht. Im Detail sieht man, dass 27.205 Anträge für Elektroautos, 24.666 Anträge für Plug-in-Hybride sowie drei Förderanträge für Brennstoffzellen-Fahrzeuge dazugekommen sind. Sowohl bei den Anträgen für E-Autos und PHEV liegt man damit über dem Vormonatsniveau. Die Anzahl der Anträge für Brennstoffzellen-Autos ist im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken.

386.651 Anträge für reine E-Autos, 306.749 für Plug-in-Hybride und 201 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge

386.651 Anträge für reine E-Autos, 306.749 für Plug-in-Hybride und 201 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge – so lautet die Bilanz aller bisher gestellten Umweltbonus-Anträge, welche in Summe 693.601 Anträge auf die Kaufprämie für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb ergeben. Seit Februar 2020 gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro werden nun vom Kaufpreis erstattet. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es künftig 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Elektroautos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro wird der Zuschuss für reine E-Autos künftig bei 5.000 Euro liegen, für Plug-in-Hybride bei 4.000 Euro.

Die Prämie wird hierbei zu gleichen Teilen vom Bund und dem jeweiligen Hersteller getragen. Bei Hybridfahrzeugen gilt es allerdings zu beachten, ob sich diese an der Steckdose laden lassen oder nicht. Somit greift der Umweltbonus lediglich für die sogenannten Plug-In-Hybride. Zudem ist es mittlerweile Tatsache, dass die Kaufprämien für den Kauf klima- und umweltfreundlicher Elektrofahrzeuge verdoppelt wurde. Die vorgesehene Erhöhung der Elektroauto-Kaufprämie auf bis zu 9.000 Euro ist rückwirkend zum 4. Juni, also dem Tag des Beschlusses, in Kraft getreten. Es ist daran zu denken, dass lediglich der Anteil der Bundesregierung verdoppelt wurde. Die Hersteller bleiben ihrem Umweltbonus-Anteil weiterhin treu.

Anträge nach Antragsteller im Detail im Juni 2021

Wie sich die bereits gestellten Anträge im Einzelnen verteilen, haben wir in einem der vorherigen Abschnitte erfahren. Interessant ist allerdings auch die Tatsache, wer den eigentlich die Anträge für den Umweltbonus stellt. Gestellt werden kann der Antrag für die Kaufprämie für E-Autos sowohl von Privatpersonen, als auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine werden. Nachfolgend betrachten wir im Detail, wie sich die gestellten Anträge auf die einzelnen Antragssteller aufteilen. Hierdurch ergibt sich folgendes Bild.

  • Privatperson: 286.346
  • Freiberuflich tätige Person: 2
  • Unternehmen: 367.390
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung: 3.212
  • Privatunternehmen: 6
  • Verein: 820
  • Eingetragener Verein, gemeinnütziger Investor: 1.926
  • Kommunale Betriebe: 1.221
  • Kommunaler Zweckverband: 204
  • Kirche, kirchl. Einrichtung, anerkannte Religionsgem.: 1
  • Stiftung: 356
  • Körperschaft: 4.877
  • Eingetragene Genossenschaften: 1
  • Einzelunternehmer: 2

Das Verhältnis von Unternehmen zu Privatpersonen behält weiterhin eine stärkere Ausprägung zum Vorteil der Unternehmen bei (~53%). Generell mag der Schwerpunkt auf Unternehmen daran liegen, dass es eine Steuerentlastung für Elektro-Dienstwagen gibt. Denn der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Förderung von Elektrofahrzeugen bei der Dienstwagenbesteuerung zugestimmt. Die Dienstwagenregelung wurde zudem, mit Wirkung vom 31. Juli 2019, bis Ende 2030 verlängert und sogar auf 0,25 Prozent-Punkte herabgesenkt.

Umweltbonus-Ranking der Hersteller und Modelle im Juni 2021

Betrachtet man die Anzahl der gestellten Anträge für den Umweltbonus nach Hersteller ergibt sich folgendes Bild im Juni 2021: An vorderster Front steht Volkswagen mit 111.992 Anträgen, welche für Stromer aus deren Hause gestellt wurden. Renault (68.217 Anträgen) bleibt abermals hinter Mercedes-Benz mit 72.624 Anträgen, sowie BMW (68.466) auf dem vierten Rang zurück. Hier wird ganz deutlich die PHEV-Offensive von Mercedes spürbar. Bei BMW greift der Absatz der Premium-PHEV nun auch spürbar bei der Anzahl der gestellten Anträge.

Dahinter folgt die Mercedes-Konzerntochter smart mit 39.723 Anträgen. Audi (38.894) konnte sich im Juni 2021 an Hyundai (38.535) vorbeischieben. Beide Automobilhersteller konnten somit abermals Tesla (36.965) hinter sich zurücklassen. Hinter Tesla reihen sich KIA mit 26.992 Anträgen sowie Mitsubishi (22.725) ein. Auf Modellebene betrachtet zeichnet sich folgendes Bild:

Betrachten wir die gestellten Anträge je Bundesland ergibt sich folgendes Bild:

  • Baden-Württemberg: 113.171
  • Bayern: 127.213
  • Berlin: 20.066
  • Brandenburg: 13.949
  • Bremen: 3.696
  • Hamburg: 14.679
  • Hessen: 56.084
  • Mecklenburg-Vorpommern: 5.694
  • Niedersachsen: 61.877
  • Nordrhein-Westfalen: 173.281
  • Rheinland-Pfalz: 32.394
  • Saarland: 7.385
  • Sachsen: 19.059
  • Sachsen-Anhalt: 8.810
  • Schleswig-Holstein: 24.371
  • Thüringen: 11.761
  • Sonstiges (Ausland): 111

Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa)

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Der Pott soll noch gut gefüllt sein, was mir im Hinblick auf zunehmend lange Lieferzeiten wichtig erscheint.
Hat jemand genauere Informationen dazu??

Hier sieht man wie ernsthaft VW an der Umstellung auf BEV´s arbeitet. ;-(
Gar nicht, oder nur häppchenweise.
Oder ist der VW ID.3 / 4 doch so schlecht, wie viele sagen.
Aber die, die Probleme mit einem VW hatten, sind ja entschädigt worden.
Bei einem Gewinn von 10 Milliarden EURO ist das auch das Mindeste.
RENAULT kann das einfach am Besten und ist mit einem Verbrauch von 14Kw/h nicht nur gut für die Umwelt sondern auch für´s Portemonnaie. 🙂

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