Renault ZOE verdreifacht seinen Absatz in 2020

Copyright Abbildung(en): Renault

Der Renault ZOE war im Jahr 2020 erneut Deutschlands Elektroauto Nummer eins. So bracht es der erfolgreiche Stromer Ende 2020 auf insgesamt 30.381 Zulassungen. Der Renault ZOE konnte somit seine Verkäufe auf dem deutschen Markt um mehr als das Dreifache steigern. Lag man 2019 noch bei 9.431 Zulassungen, konnte man 2020 plus 222 Prozent Zulassungen verzeichnen. Damit knackte der Renault Stromer erstmals die Marke von 30.000 in einem Kalenderjahr in Deutschland verkauften Einheiten und war damit gleichzeitig das bestverkaufte Renault Modell.

„Mit über 30.000 verkauften ZOE haben wir im boomenden deutschen Elektromarkt ein fantastisches Ergebnis erzielt und die Führungsposition des ZOE auf dem deutschen Markt trotz wachsender Konkurrenz sogar ausgebaut. Damit haben wir in Deutschland 2020 mehr ZOE verkauft als in den sechs Jahren zuvor insgesamt. Das ist ein großartiger Erfolg für die Marke Renault und das gesamte Händlernetz“ – Uwe Hochgeschurtz, Renault Deutschland-Chef

Auch bei Flottenkunden sei der Renault ZOE die Nummer eins der Elektroautos, so zumindest die Aussage des französischen Automobilherstellers. Dabei sei es egal ob Lieferdienste, Pflegeeinrichtungen oder Stadtwerke – mit 7.108 Zulassungen und einem Elektro-Marktanteil von 17,3 Prozent war der ZOE per Ende November der mit Abstand meistgekaufte Elektro-Pkw im deutschen Flottenmarkt. Mag auch daran liegen, dass am Renault ZOE derzeit alles stimmt. 

2021 setzt Renault seine Elektro-Offensive fort. Den Auftakt macht der neue vollelektrische Twingo Electric. Ein Schwerpunkt der Marke ist auch die schrittweise Hybridisierung der Modellpalette. Nach den bereits gestarteten Modellen Captur Plug-in-Hybrid, Mégane Plug-in-Hybrid und Clio Hybrid rollen in den nächsten Monaten der neue Arkana Hybrid und der neue Mégane 5-Türer Plug-in Hybrid in die Schauräume der Händler. Bei der Marke Dacia wird 2021 mit dem neuen Dacia Spring das erste vollelektrische Dacia Modell eingeführt. Bis 2022 will die Renault Gruppe ihr Angebot weltweit auf acht rein elektrische und zwölf elektrifizierte Modelle erweitern.

Quelle: Renault – Pressemitteilung vom 04. Januar 2021

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Glückwunsch an Renault – bei solchen Absatzzahlen kommt die Elektomobilität ordentlich vorwärts.
Weiter so hauptsache elektrisch

Hallo Torsten, auch ich bin ein Freund von der E-mobilität und wünsche mir, das die ganze Sache beschleunigt werden könnte. Aber „Hauptsache Elektrisch“ ist ein wenig kurz gedacht. Ich bin der Meinung, es müsste Hand in Hand gehen. Die Fossilen Brennstoffe werden uns mit Sicherheit noch ein Weile begleiten. Und wenn man ehrlich ist, sind die Akkus alles andere als Umweltfreundlich.
Nur hat man die Schäden für die Umwelt nicht vor der Haustür, sondern irgendwo in Chile oder sonstwo, tausende Kilometer entfernt. Also, das ist meine Meinung. Ich wünsche dir trotzdem einen schönen Tag, man muss ja nicht immer das gleiche denken.

„Und wenn man ehrlich ist, sind die Akkus alles andere als Umweltfreundlich“
Das stimmt. Aber das fördern von Erdöl das transportieren das raffinieren weiter befördern und dann das verbrennen sind auch nicht Umweltfreundlich. Schauen sie sich mal die Mondlandschaften an die Fracking hinterlässt. Ein Akku kann man recyceln, Benzin , Diesel und Gas nicht. Verbrannt ist verbrannt.

Sie haben vollkommen Recht! Hinzu zu fügen wäre, das im Bereich der Batterieforschung noch ganz erhebliches Entwicklungspotenzial steckt – im Gegensatz zum Verbrenner: Problematische Materialien werden fortwährend minimiert, Reichweite gesteigert, Second-Life- Anwendungen ausgebaut und das Recycling verbessert. Wirklich alles -besonders natürlich die rein physikalischen Gesetzmäßigkeiten hinsichtlich der Effizienz des Energieeinsatzes- spricht für die batterie-elektrische Mobilität. Was wir derzeit erleben ist die (aus meiner Sicht finale) Propagandaschlacht der rückwärtsgewandten Teile der Industrie, so lange wie möglich an tradierten (fossilen) Geschäftsmodellen festzuhalten. Die Unterstützung von Herrn Altmeier, der die Energiewende blockiert wo er nur kann, ist ihnen dabei sicher. Wir sollten nie vergessen, mit welcher kriminellen Energie und Systematik die Mineralöl-Industrie, die sei mindestens einem halben Jahrhundert um die Klimafolgen ihres Geschäftsmodells wusste, die Öffentlichkeit belogen hat!!!

Die öffentlichen Telefonkabinen wurden auch nicht alle an 1 Tag1 durch einen Laser aus dem All zerstückelt.
Eine positive und offensive Denkeweise zugunsten des Klimas wäre, wir sind visionär und kreativ, damit wir „so bald als möglich“ die Transition von ICE-Autos auf Elektroautos hinkriegen.

Sobald der Mensch in die Natur/Umwelt eingreift ist mit etlichen Schäden zu rechnen. Der Clou an der Sache ist die zu minimieren. Klarerweise werden uns die fossilen Brennstoffe noch eine lange Weile begleiten und sind schwer wegzudenken (Kunststoff/Pharma/Wasserstoff Industrie usw usf..) Akkus sind beinahe (93-98%) wiederverwendbar (+ Recycling) und grossteils örtliche, nicht globalen Schäden verursachen.
Es ist Jammerschade, dass man immerwieder trotz Sonnenklare Vorteile der eMobilität die Polemik/Aufklärung führen muss…
Das Erdöl aus Russland kommt zu uns nicht mittels Geländegefälle 😉 , es muss temperiert und über riesige Pumpwerke Tausende von Kilometern befördert werden!
800000000 (ja, 800 Mio!!) Tonnen Öl in den letzen Jahrzehnten verschwanden (Explosionen, Tankerunglücke, Sabotage/Diebstähle usw); wohin? In die Ozeane, Erdreich, Atmosphäre…
Raffinerien benötigen eine konstante Stromzufuhr also nix mit Spannungschwankungen…in Google Maps nachschauen genügt…

  • Ah, btw, eine windy-app downloaden und in der Echtzeit die Qualität eigener Atemluft verfolgen , viel Spaß…

Ich könnte noch lange so weiter…habe das Thema nur angeschnitten…

Ein gutes neues Jahr! 🙂

Sie wissen hoffentlich, dass das in Chile und Bolivien gewonnene Lithiumcarbonat vorwiegend in der Glasherstellung verwendet wird. Für Batterien braucht man Lithiumhydroxid, dies wird bergmännisch gewonnen, vorwiegend in China und Australien.
Man sollte all die Geschichten und Horrormärchen, die von der ICE- und Ölindustrie verbreitet werden, schon genau betrachten und überprüfen. Ihre Sauerein kehren sie ja gerne unter den Teppich.

Hallo Michael Wahl, danke für Ihre kritische Betrachtung. Erlauben Sie mir dazu nachfolgende Fragen: welche Nachteile hat die Nutzung von fossilen Brennstoffen im Allgemeinen für die Elektromobilität? Macht Elektromobilität erst dann Sinn wenn der Strom zu 100 % aus erneuerbarer Energie stammt? Wie sieht es dann mit Wasserstoff, E-Fuels und Wärmepumpen aus? Was hindert uns daran Energien aus Wind und Sonne weiter auszubauen? Um welche Umweltbelastungen handelt es sich konkret, bzw. sind diese Belastungen in Chile oder sonstwo expliziet der Elektromobilität zuzuordnen? Ganz wichtig ist noch: sind diese Belastungen zwangsläufig und unvermeidbar oder kann durch Methode und Struktur eine umwelt- und sozialverträgliche Gewinnung erreicht werden. Welcher Industriezweig achtet besonders darauf und tut auch viel dafür?

Preis für jedermann.
Verfügbarkeit, keine homöopathischen Mengen.
Alltagstauglichkeit ohne Protz und Schnickschnack.
Qualität, kein aufdringlicher Luxus.
Keine Worte sonder Taten.

Nur so kommt die eMobilität unter das Volk, nicht anders…

Freu mich schon auf den neuen Kangoo Elektro

Super gemacht Renault. Die Richtung stimmt bei den BEV’s auf jeden Fall. Wieso nicht gerade weiter so bei allen Typen ?
Mut zum Risiko zahlt sich aus, wenn nicht gerade sofort dann ganz sicher in der Zukunft.

Michael, die Kriege ums Oel und Gas sind blutiger, als die Beschaffung der paar wenigen seltenen Erden. Die Absenkung des Grundwasserstandes bei de li Entnahme ist weiter nicht schlimm, dort werden hernach tiefwurzler Bäume gepflanzt. Kobalt, Mangan und Kupfer kann recycelt werden.

Hier geht es um Renault, die ZOE, habe jetzt 3300 km gefahren, es macht einen guten Eindruck, eine Person, nur kurzstrecke zur Arbeit, selten eine Strecke die über die Reichweite hinaus geht. Laden zu Hause über 2 kW Steckdose, wenn die Sonne scheint auch gerne etwas mehr mit PV und Go E charger, das könnten so viele Deutsche machen, ich meine jetzt nicht die anderen im 5 Stock, und die täglich vollbesetzt mit dem 3 to. Hänger, 800 km fahren. Ach ja, wegen Wasser,,, seltenen Erden und dem anderen Zeugs, Tomaten, Erdbeeren, Südfrüchte, Mandeln, Fleisch, Fisch, Pakete, Baustoffe, daß jeder hat, alles gut keine Nebenwirkungen.

Glückwunsch an Renault. Aber sollte dieser Rekordabsatz mit Qualitätsverlust einhergegangen sein? Bei unserem Zoe macht neben dem Ausfall der Frontkamera am ersten Tag die Software nur dummes Zeug.

Wir fahren alle elektrisch. Das Thema Accus hat jeder in der Hosen oder Handtasche. Erdöl ist in jeder Plastiktasche.

Fahren schon die zweite Generation „ZOE

die Französische Lady.“

Panip, Du hast 2 Jahre Garantie. Melde das dem KD.

Auch der neue Zoe hat keine Frontkamera. Das ist ein Radargerät welches den Abstand misst.Vorsicht im Winter bei Dreck- und Schneespritzer. Ab und zu das Kontrollauge sauber machen. (Achtung das steuert auch die Notbremsfunktion)

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