Neuer Plug-in-Hybrid der Mercedes S-Klasse ab sofort bestellbar

Mercedes-Benz-S-Klasse-Plug-in-Hybrid

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz

Mit dem S 580 e feiert die vierte Generation des Hybridantriebs in der S-Klasse von Mercedes-Benz Premiere. Der Plug-in-Hybrid ist mit kurzem und langem Radstand zu Preisen ab 123.736 Euro bestellbar. Zum Änderungsjahr hat Mercedes-Benz die Ausstattung seines Flaggschiffs aufgewertet. Das Aktive Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL ist nun erhältlich. Ebenso neue, von der Mercedes-Maybach S-Klasse bekannte Sicherheits- und Komfortoptionen. So zum Beispiel der MBUX Interieur-Assistent und der Gurtbringer für den Fond.

Mit einer elektrischen Antriebsleistung von 110 kW (150 PS) und einer rein elektrischen Reichweite von mehr als 100 Kilometern (WLTP) kann der S 580 e in vielen Fällen ohne Einsatz des Verbrennungsmotors unterwegs sein. Die Elektro-Reichweite hat sich im Vergleich zum Vorgänger damit mehr als verdoppelt. Den kombinierten Verbrauch gibt Daimler mit 1,5 bis 1,1 Liter an, die CO2-Emissionen liegen zwischen 33 und 26 Gramm CO2 je Kilometer.

Die Basis des Hybridantriebs ist ein Sechszylinder-Reihenmotor mit 270 kW (367 PS) aus der aktuellen Motorengeneration von Mercedes-Benz. Die hohe Leistungsdichte des Hybridtriebkopfs wird mithilfe einer permanenterregten Innenläufer-Synchronmaschine erreicht. Das maximale Drehmoment der E-Maschine von 480 Nm ist ab der ersten Motorumdrehung bereit und bewirkt eine hohe Agilität beim Anfahren und ein dynamisches Fahrverhalten. Die Höchstgeschwindigkeit im Fahrprogramm ELECTRIC beträgt 140 km/h, danach wird soft abgeregelt. Die Anordnung der Batterie im Fahrzeug bringt gemessen am Vorgänger Vorteile im Alltag: Der Gepäckraum besitzt keine Stufe mehr und bietet eine Durchlademöglichkeit.

Für das dreiphasige Laden am Wechselstromnetz ist serienmäßig ein 11-kW-Ladegerät an Bord, für das Schnellladen mit Gleichstrom ein 60-kW-DC-Lader verfügbar. Selbst bei entleerter Batterie ist damit eine volle Aufladung in gut 30 Minuten realisierbar.

Neue Sicherheits- und Komfortfunktionen für den Fond

Das Laderaum-Paket ist bei allen S-Klasse Limousinen serienmäßig und erleichtert das Beladen. Mit HANDS-FREE ACCESS lässt sich der Kofferraum per Kickbewegung unter der Heckschürze bequem öffnen. Dank der Durchlademöglichkeit finden auch sperrige Gegenstände wie Ski Platz. Die Fernschließung des Kofferraumdeckels funktioniert komfortabel per Tastendruck.

Nautikblau metallic, designo kaschmirweiß magno, designo kalaharigold metallic und designo selenitgrau magno heißen die neuen Lacke. Und für die Mittelkonsole steht jetzt auch eine Variante in Glasoptik schwarz dotted lines zur Auswahl.

Mercedes-Benz-S-Klasse-Plug-in-Hybrid-Fond
Mercedes-Benz

Mehr Fahrkomfort und Agilität soll das optionale Aktive Fahrwerk E‑ACTIVE BODY CONTROL bieten. Es ist mit der serienmäßigen Luftfederung AIRMATIC kombiniert. Da das System die Feder- und Dämpferkräfte an jedem Rad individuell regelt, wirke es nicht nur Wank-, sondern auch Nick- und Hubbewegungen entgegen. Zu den innovativen Funktionen gehört auch, dass bei einem Seitencrash die Karosserie angehoben werden kann. Das System ermögliche zudem zusammen mit ROAD SURFACE SCAN und der Kurvenneigefunktion CURVE ein besonderes Komfort-Niveau.

„Vorrüstung für digitale Schlüsselübergabe“ nennt sich ein neuer Dienst von Mercedes me. Damit ist die S-Klasse für Carsharing zum Beispiel im Familien- oder Freundeskreis vorbereitet. Per App kann der Besitzer das Fahrzeug aus der Ferne entriegeln. Dann wird temporär ein im Innenraum hinterlegter Zweitschlüssel aktiviert und der Entleiher kann das Fahrzeug starten.

Neue Sicherheits- und Komfortoptionen für den Fond

Zugleich halten neue, von der kürzlich eingeführten Mercedes-Maybach S-Klasse bekannte Sicherheits- und Komfortoptionen für den Fond Einzug: Der MBUX Interieur-Assistent im Fond etwa kann Passagiere in der zweiten Sitzreihe erkennen. Dann fahren die Kopfstützen automatisch aus. Mit intuitiven Handbewegungen lässt sich außerdem das hintere Sonnenrollo im Panorama-Schiebedach steuern. Verfügbar ist er in Verbindung mit dem MBUX Interieur-Assistent vorne. Dieser ist mit allen Innenraumfarben außer Polster Leder Exklusiv Nappa silbergrau/schwarz kombinierbar.

Der automatische Gurtbringer im Fond fordert indirekt zum Anschnallen auf und macht dieses zugleich bequemer. Eine bereits eingenommene, komfortable Sitzposition müsse zum Angurten nicht mehr verlassen werden. Der Gurtbringer ist in der verstellbaren Lehne des Sitzes integriert und somit immer in der richtigen Position zum Passagier. Erhältlich ist dieses Extra in Verbindung mit elektrisch einstellbaren Fondsitzen inklusive Memory-Funktion. Mit der adaptiven Fondbeleuchtung lässt sich das Innenraumlicht in Helligkeit sowie Farbtemperatur mehrstufig anpassen. LED-Spotlights sind in Position und Größe verstellbar und dienen als Lese- oder Loungelicht. Die Wadenmassage im Fond wiederum regt die Durchblutung an und beugt Ermüdung vor. An Bord ist diese Komfortfunktion, wenn der Kunde für seine S-Klasse mit langem Radstand Executive Sitze ordert.

Quelle: Daimler – Pressemitteilung vom 21.07.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Dann darf man ja gespannt sein ab wie viel dann der EQS seine Käufer finden soll, wenn dann noch 107 KWh Akku verrechnet werden.
🙂

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