Panasonic stellt neue Zelle im Format 4680 für Tesla-Elektroautos vor

Panasonic stellt neue Zelle im Format 4680 für Tesla-Elektroautos vor

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Einem Medienbericht zufolge hat Panasonic nun offiziell seine neueste Batteriezelle im Format 4680 vorgestellt. Die neue Zelle ist, wie man es bei Panasonic seit Jahren gewohnt ist, für den Einsatz in Elektroautos des Branchenprimus Tesla gedacht. Im März des kommenden Jahres soll dem Wall Street Journal zufolge die Testproduktion in einem Werk von Panasonic in Japan beginnen.

Bereits im vergangenen Jahr enthüllten Tesla und Panasonic ihren Plan, Batteriezellen mit einem größeren Format und mit einer neuen Chemie herzustellen. Der Autohersteller behauptet nun, einige große Probleme gelöst zu haben, die die Industrie bislang daran hinderten, größere zylindrische Lithium-Ionen-Zellen in dem neuen Format namens 4680 herzustellen. Die 46 steht für den Durchmesser (46 Millimeter), die 80 für die Länge (80 Millimeter) der Rundzelle. Damit ist sie um ein gutes Stück größer als eine in jedem Elektromarkt erhältliche klassische Monozelle im D-Format. Diese misst etwa 33 auf 60 Millimeter.

Die neuen 4680er Batteriezellen, speziell entwickelt für den Einsatz in Elektroautos, haben das Potenzial, billiger und effizienter zu sein als die aktuellen Zellen im Format 2170. Tesla spricht auf Kostenseite von einer Halbierung. Die höhere Kapazität, gut vier- bis fünfmal mehr als bisherige Zellen, bietet zwei Optionen: eine größere Reichweite bei gleichem Bauraum oder kleinere und somit leichtere Akkupakete bei gleichbleibender Reichweite.

Die beiden Unternehmen mussten dem Bericht zufolge neue Herstellungsverfahren entwickeln, bevor die Batteriezelle in die Serienproduktion gehen kann. Diese soll unter anderem in den kommenden Tesla-Gigafactories in Grünheide in der Nähe von Berlin, in Shanghai und in Austin erfolgen. Noch im kommenden Jahr sollen bereits die ersten Fahrzeuge mit den neuen Zellen bestückt werden.

Darüber hinaus arbeitet Tesla auch mit seinen anderen Batterielieferanten zusammen, damit diese eine eigene Produktion der neuen 4680-Zelle starten können. Batteriehersteller wie LG, Samsung und CATL haben ebenfalls bereits mitgeteilt, dass sie 4680-Zellen für Tesla produzieren wollen.

Quellen: Wall Street Journal – Tesla Supplier Shows Off More Powerful Battery / Electrek – Panasonic unveils its Tesla 4680 battery cell, production to start next year

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„Billiger und effizienter“ sind die Stichworte für eine erfolgreiche E-Mobilität.
Dazu sollte noch die mögliche Schnellladefähigkeit genannt werden, welche zukünftig eine wesentliche Rolle bei der Akzeptanz der BEVs spielen wird. Bei Tesla wird in den nächsten Jahrgängen mit einer wesentlichen Ladegeschwindigkeiterhöhung zu rechnen sein, welches der eMobiltät weiteren Schub verleihen wird.
Noch werden leider viel zu viele Verbrenner verkauft, die großen Konzerne kommen nicht einmal auf die 10%-Durchschnittsquote, welches wirklich für ein Autoland traurig ist, und immer mehr die Umwelt belastet.
Hört auf die Jugend, die ein Verbrenneraus für 2025 fordern!

Gute Aufgabenteilung: Die einen legen Eier (Panasonic), die andern gackern.

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