Honda stellt neue Elektroautos und Konzeptfahrzeuge vor

Honda-Elektroauto-eNP1

Copyright Abbildung(en): Honda

Honda hat auf einer virtuellen Pressekonferenz seine seine Elektrifizierungsstrategie für China präsentiert. Dabei kündigte Honda auch seine neuen Umwelt- und Sicherheitsinitiativen an und stellte als Weltpremiere zwei demnächst startende Serienmodelle und drei Konzeptmodellen für künftige Elektroautos vor. Demnach werden alle neuen Modelle, die Honda nach 2030 in China einführen wird, elektrifiziert sein, sei es als Hybride oder reine Elektroautos. Innerhalb der kommenden fünf Jahre will Honda zehn neue elektrifizierte Modelle vorstellen.

Die ersten Fahrzeuge aus der e:N genannten E-Mobility Serie sollen bereits Anfang 2022 in den Verkauf gehen. Dabei handelt es sich um zwei SUV: den e:NS1 und den e:NP1, die bei den lokalen Joint-Venture-Partnern Dongfeng und GAC gefertigt werden. Ihr Design orientiert sich stark an der seriennahen Version „e:prototype“, welche Honda im April vorgestellt hatte. Technische Daten oder Preise des nun enthüllten Serienmodells nannte Honda noch nicht. Ein Export der e:N-Modelle sei ebenfalls geplant, in welche Länder ließ Honda allerdings ebenfalls noch offen. Zuletzt hieß es, dass die Modelle ab 2023 auch in Europa zu haben sein sollen.

Honda-Elektroauto-eNS1
Honda

Außerdem hat Honda auf der Veranstaltung drei futuristisch anmutende Konzeptmodelle vorgestellt, die innerhalb von fünf Jahren in Serienmodelle münden sollen: das e:N SUV Concept, das e:N GT Concept und das e:N Coupé Concept. Auch hier gibt es noch keine Leistungsdaten oder sonstige technische Details.

Honda-Elektroauto-eN-Konzeptfahrzeuge
Honda

Um seine Elektrifizierung zu beschleunigen, baut der Hersteller bei GAC Honda sowie bei Dongfeng Honda auch neue dedizierte EV-Produktionsanlagen auf. Sie sollen die Fahrzeugfertigung im Jahr 2024 aufnehmen. Was die Batterien betrifft, die der Schlüssel zur schnellen Umsetzung von Elektrifizierungsinitiativen sein werden, will Honda die Zusammenarbeit mit seinem strategischen Allianzpartner CATL aus China beschleunigen.

Zum Start von e:NS1 und e:NP1 werde zudem an etwa 1200 bestehenden Honda-Händlerstandorten in ganz China ein Bereich geschaffen, welcher der e:N-Serie gewidmet ist. Darüber hinaus plant Honda, dedizierte e:N-Händler in großen Städten Chinas aufzubauen, die sich komplett auf den Verkauf von Modellen der e:N-Serie spezialisieren sollen. Darüber hinaus will Honda mehr Möglichkeiten für Kunden schaffen, sich Zeit zu nehmen und den Wert der e:N-Serie erleben zu können, einschließlich erlebnisorientierter e:N-Serien-Veranstaltungen, die Honda in ganz China abhalten will.

Auch in Sachen Sicherheits- und Fahrerassistenztechnologien hatten die Japaner Neuigkeiten zu verkünden: Das Unternehmen stellte Honda SENSING 360 vor, ein omnidirektionales ADAS (Advanced Driver-Assistance System). Honda SENSING 360 werde 2022 zunächst in China eingeführt und nach und nach weltweit ausgerollt.

Quelle: Honda – Pressemitteilung vom 13.10.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Honda ist ja ein hersteller, der traditionell grundsolide Fahrzeuge herstellt – das hat die Firma mit Toyota gemeinsam.
Allerdings war Honda nie sonderlich innovativ .. anders als Toyota.

Jetzt hat sich Honda mit seinem ersten BEV etwas auf den Bauch gelegt und sollte allmählich in die Füße kommen. Wasserstoff scheint sich weltweit nicht so richtig durchzusetzen.. ich hoffe, dass Honda nicht nur im Design sondern auch in der Technik punktet.

Der weltweite Wettbewerb im BEV-BEreich wird ganz hart und einige Konzerne haben schon ordentlich was vorgelegt und könnten demnächst mit dem 3. Aufschlag kommen – die ersten beiden haben sie schon gewonnen.

Aber … was da jetzt ankündigt wird ist so dermaßen wolkig und ohne alle technischen Details, dass ich nicht so richtig an 2022 glauben kann.
2024 mit echten Stückzahlen?

Tja, da muss ich dir Recht geben. Überzeugend hört sich das alles nicht an.

Wahrscheinlich denken Asiaten nicht nur anders, sondern weiter? Momentan denkt man dort zuerst mal an CHIPS auf die man auch im KRISENFALL Zugriff hat: Dazu: https://www.nzz.ch/wirtschaft/taiwans-tsmc-beugt-sich-dem-wachsenden-druck-und-baut-ein-chipwerk-in-japan-ld.1651100

Last edited 1 Monat zuvor by Helmuth Meixner

Die voluminösen Schrankwände sollten mit D-C-Fix-Folie Eiche-Brutal beklebt werden, damit der Gelsenkirchener Barock richtig zur Geltung kommt.
Hallo Honda, ihr seid schon so spät dran, und dann macht ihr es noch nicht mal richtig

Was man heute von VW so liest, hört sich merkwürig am.

Das ist man von VW nicht gewohnt.

VW-Chef Diess hat „keinen Plan“ Wolfsburg droht schwächste Produktion seit 1958

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wolfsburg-droht-schwaechste-Produktion-seit-1958-article22876733.html?xing_share=news

Vlt. gibt ’s in der EU wenigstens noch Kartoffelchips?

Kann es denn sein, dass mit diesen geplanten E-Mobilzahlen nix mehr wird?

Wenn dem so ist, geht die Welt bald vor die Hunde. Vlt. ist HONDA zu früh dran, mit dieser E-Mobilit? Zuerst müssen die Taiwanesen wohl ihr Chipwerk in Japan fertig gestellt haben.

Die Karosserie nicht aerodynamisch und bieder, man könnte meinen, sie wollen keinen Erfolg haben. Und dann vielleicht noch sagen, der Markt will keine BEVs? (wie die BMW-Manager fälschlich geschlussfolgert hatten, aber kein vernünftiges BEV im Angebot hatten)

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