GM-LG Joint-Venture Ultium Cells Bauarbeiten für Batteriewerk fortgeschritten

GM-LG Joint-Venture Ultium Cells Bauarbeiten für Batteriewerk fortgeschritten

Copyright Abbildung(en): General Motors

Der US-Automobilkonzern General Motors und der südkoreanische Batteriehersteller LG Chem haben im vergangen Jahr ihr gemeinsames Joint-Venture für die Zellherstellung Ultium Cells LLC auf den Weg gebracht. Der Name wurde in Anlehnung an GMs neue Batterien „Ultium“ gewählt. Mit ersten Bauarbeiten wurde seit Mai 2020 begonnen; seitdem ist einiges geschehen. Über 500.000 Arbeitsstunden wurden in die Entwicklung der Anlage investiert, die 2022 fertiggestellt werden soll. Die Anlage wird der Größe von 30 Fußballfeldern entsprechen und eine Jahreskapazität von über 30 Gigawattstunden haben, mit Raum für Erweiterungen.

GM und LG Chem investieren 2,3 Milliarden Dollar in die Anlage, um die Produktion von Elektrofahrzeugen in den USA zu unterstützen und damit auch die Arbeitsplätze, die Ausbildung und die Infrastruktur vor Ort. Kee Eun, Präsident von Ultium Cells LLC, äußerte sich wie folgt zu den Fortschritten: „Wir freuen uns, dass der Bau bei Ultium weiterhin sicher und planmäßig voranschreitet. Obwohl wir aufgrund der COVID-19-Pandemie von Anfang an mit beispiellosen Herausforderungen konfrontiert waren, konnten wir dank der gemeinsamen Anstrengungen von General Motors und LG Chem sowie der Unterstützung und des Engagements unserer Vertragspartner und der lokalen Gemeinde den Bau erfolgreich und planmäßig durchführen.“

Mit dem Fortgang der Bauarbeiten steigt auch die Zahl der Neueinstellungen. Das Unternehmen wird am 1. März 30 neue Ultium Cells-Teammitglieder an Bord nehmen. Ultium Cells wird mehr als 1.100 neue Arbeitsplätze in Nordost-Ohio schaffen und stellt nun neue Mitarbeiter ein, um diese Stellen zu besetzen.

„Ultium Cells ist auf dem besten Weg, unsere Vision einer integrativen und engagierten Belegschaft zu erreichen, da wir im März 30 weitere Mitglieder des Startteams hinzufügen. Es ist aufregend zu sehen, wie das Team zusammenkommt, um den Start dieses wichtigen Unternehmens zu unterstützen.“ – Tom Gallagher, Betriebsleiter von Ultium Cells LLC

GM will seine neue Elektroauto-Plattform sowie die Ultium-Batterien nicht exklusiv für sich und seine Marken, sondern auch im Austausch mit weiteren Partnern nutzen, wie es u.a. auch bereits Volkswagen und Ford vorhaben. Mit Honda hat General Motors Anfang April seinen ersten Partner in diesem Bereich gefunden.

Quelle: General Motors – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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GM von „The Big Three“ halte ich immer noch für einen Wackelkandidaten was E-Autos betrifft.

Mir wäre wohler, wenn in den USA sich die Republikaner konsequenter vom Trump distanzieren würden, dann könnte ich auch glauben, dass GM bei E-Autos bleibt und nicht weiterhin nach Verbrennern schielt.

Was soll der Trump Quark schon wieder?
Der ist weg.
Zudem hat die Managerin Mary Barra schon viel bewegt.
Weitaus mahr als ihre Vorgänger.
Immerhin kümmert sie sich nicht nur darum dass E-Autos entwickelt
werden sondern sie ist auch bei der Akkuproduktion wie man sieht aktiv.
Ich bin ja für E-Mobilität.Aber ein bisschen Zeit muss man den Produzenten schon geben.
Ein Rückzug zum Verbrenner gibt es nicht mehr .Das wissen die auch.
Die können ja jetzt nicht alle Leute rausschmeissen, die Verbrennerproduktion sofort einstellen
und sagen :Hallo wir fangen jetzt mal an , ihr könnt ja solange laufen:
Vielleicht mal etwas weniger rummotzen und den Leuten die ja jetzt überall schon dran
sind die Zeit geben die sie brauchen für die Umstellung.

Über den „Trump-Quark“ können wir im Herbst 2024 reden, wenn der Wahlkampf in den USA in die Endphase geht und Trump wieder als Kandidat antreten sollte.

Interessant wird dann Frau Bara von GM sein und ihr Verhalten gegenüber Trump, geht sie dann auf „Schmusekurs“ und redet sie dann wieder über Lockerungen bei den Emissionsstandards.

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