Britische Flotten ordern verstärkt Vivaro-e

Copyright Abbildung(en): Opel

Nächster Elektro-Großauftrag für Vauxhall: Die britische Schwestermarke von Opel liefert 655 neue batterie-elektrische Vivaro-e an Mitie, eines der führenden Facility-Management- und Dienstleistungsunternehmen in Großbritannien. Das hat der Autobauer bekanntgegeben. Der erste Vivaro-e werde bereits von einem Mitie-Ingenieur gefahren und lasse die Flotte des Unternehmens auf mittlerweile 1000 Elektrofahrzeuge anwachsen.

Der Vivaro-e ist für Mitie so ausgestattet, dass er alle benötigten Arbeitsgeräte an Bord nehmen kann. Generell könnten Vivaro-e-Kunden zwischen zwei unterschiedlich großen Lithium-Ionen-Batterien wählen. Je nach Bedarf stehen ein Akku mit 75 kWh für eine Reichweite bis zu 330 Kilometer und eine 50 kWh-Batterie für maximal 230 Kilometer nach WLTP zur Verfügung. Die Stromspeicher sind so im Fahrzeugboden zwischen den Achsen verbaut, dass sie das Ladevolumen nicht einschränken. Mit knapp 1200 Kilo maximaler Zuladung schleppt der E‑Transporter fast genauso viele Last wie der Vivaro mit Dieselmotor.

Simon King, bei Mitie zuständig für Nachhaltigkeit freut sich, dass der erste Vivaro-e des Unternehmens zugleich das 1000-ste Null-Emissions-Fahrzeug der Flotte sei. Mehr als 600 weitere Vivaro-e würden noch folgen. Damit komme Mitie dem Ziel in großen Schritten näher, im Jahr 2021 insgesamt 2021 E-Fahrzeuge im Fuhrpark zu haben. So könnten noch mehr Mitarbeiter auf E-Mobilität umsteigen.

Wir sind stolz darauf, dass Mitie sich für unseren vollelektrischen Vivaro-e entschieden hat“, sagt Vauxhall-Geschäftsführer Paul Wilcox. Damit wachse die Zahl der Unternehmen in Großbritannien, die ihren Fuhrpark leistungsfähig halten und zugleich ihre Betriebskosten sowie ihren ökologischen Fußabdruck verringern wollten.

Von den Qualitäten des Vivaro-e war auch eine internationale Expertenjury überzeugt. Er ist der erste vollelektrische Lieferwagen, der den renommierten Titel „International Van of the Year“ tragen darf. Besonders positiv bewertet wurden seine hohe emissionsfreie Reichweite, seine ausgewiesenen Ladekapazitäten und die zahlreichen Top-Technologien.

British Gas“ hat nach Vauxhall-Angaben bereits 3000 neue Vivaro-e bestellt, die 2022 auf den Straßen unterwegs sein werden. Darüber hinaus versorgt die Opel-Schwestermarke den Bio-Obst- und Gemüselieferanten Riverford mit weiteren zehn Vivaro-e.

Quelle: Opel – Pressemitteilung vom 23. April 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Technische Auslegung dieses Fahrzeuges bestimmt optimal mit Merkmalen für eine wichtigen Marktniesche elektrisch. Aber in England gebaut bei Vauxhall? Da kommen nicht die besten Erinnerungen auf.
Weder der Viva noch das grössere Modell hatten in Europa den besten Namen.Sie wurden zu den bauähnlichen Opel Autos nur dem günstigeren Preis wegen gekauft. Dies war damals in den EFTA Ländern der Fall.

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