TWAICE sammelt Millionen ein und geht Internationalisierung und Skalierung an

TWAICE sammelt Millionen ein und geht Internationalisierung und Skalierung an

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TWAICE ist entstanden als Ausgründung aus der TU-München und widmet sich der erheblichen Lebensdauerverlängerung von Lithium-Ionen-Akkus durch Echtzeitanalyse und Optimierung entsprechender Parameter. Mitllerweile TWAICE von einer Universitätsausgründung zur führenden Batterie-Analytiksoftware mit diversen Kunden rund um den Globus entwickelt. Im Rahmen der Series A-Investmentrunde konnte das Unternehmen elf Millionen Euro einsammeln, welche in die Internationalisierung und Skalierung von TWAICE fließen sollen.

Angeführt wurde die Millionenschwere Investmentrunde vom europäischen Frühphasen-Investor Creandum, der gemeinsam mit den Bestandsinvestoren 11 Millionen Euro in das Münchener Technologieunternehmen TWAICE investierte. Cherry Ventures, UVC Partners und Speedinvest hatten bereits 3,2 Millionen Euro im Rahmen der Seed-Runde investiert. “Wir freuen uns, dass wir mit Creandum einen internationalen und anerkannten Investor an Bord haben”, so Michael Baumann, Mitgründer und Geschäftsführer von TWAICE.

“Mit der rasch zunehmenden Elektrifizierung im Mobilitäts- und Energiesektor steht der Batteriemarkt an einem Wendepunkt. Die vorausschauende Analyselösung von TWAICE erschliesst enormen Wert über den gesamten Batterie-Lebenszyklus. Wir waren beeindruckt von der tiefen Batteriefachkenntnis des Teams, der Rafinesse ihrer Analyseplattform und der schnell wachsenden Kundennachfrage. Wir sind begeistert, das Team auf seinem Weg zu weiteren Größenordnungen zur weiteren Skalierung und Expansion in neue Märkte zu unterstützen.” – Peter Specht, Principal bei Creandum

Die prädiktive TWAICE Batterie-Analytik-Software kann auf Basis eines digitalen Zwillings Herstellung, Testing und Lebenszyklus der Batterie optimieren. MHP unterstützt strategisch und analysiert zusammen mit dem Kunden die Auswirkungen der Elektromobilität auf die Organisations- und Kostenstruktur. Des Weiteren ist es mit einem digitalen Batterie-Zwilling möglich defekte Module oder Zellen der Batterie präventiv und zielgerichtet zu ersetzen. Bislang sind dazu aufwändige Tests und Diagnoseverfahren üblich, in denen nach einer Schwachstelle gesucht wird.

TWAICE selbst profitiert vom Wandel hin zur E-Mobilität. Nach dem Dieselskandal und durch die zunehmende Regulatorik haben Hersteller die Entwicklung von emissionslosen Fahrzeugen beschleunigt und sind dabei auf gut abgestimmte Batterien angewiesen. Auch die zunehmende Verbreitung von Lithium-Ionen Batterien auf dem Energiemarkt spielt den Münchenern in die Karten. So werden stationäre Speicher zum Beispiel zur Vermeidung erhöhter Netzentgelte oder zur Stabilisierung des Netzes eingesetzt. Aufgrund der Kosten und Komplexität schaffen Batterien besondere Herausforderungen. Signifikante Testumfänge während der Entwicklung und mangelnde Transparenz über den Zustand und die verbleibende Lebenszeit während des Betriebs erschweren Herstellern und Nutzern den Umgang mit Batterien.

“Der Markt honoriert, dass wir uns zum Ziel gesetzt haben, das global führende Team für Batterieanalytik aufzubauen”, so Dr. Stephan Rohr, Mitgründer und Geschäftsführer von TWAICE, über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens. Durch die zielgerichtete Ausrichtung war es dem Münchner Unternehmen möglich führende Kunden aus der Automobilindustrie über LKW-Hersteller bis zu Anbietern von Elektrowerkzeugen zu gewinnen. Des Weiteren wurde im November 2019 bekannt, dass der TÜV Rheinland und TWAICE wertvolle Unterstützung beim Weiterverkauf des eigenen E-Autos bieten werden. Bspw. über die Betrachtung der Batterie gebrauchter E-Autos.

Quelle: TWAICE – Pressemitteilung vom 25. März 2020

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