Sono Motors erreicht 100 Millionen Euro Finanzierungsmeilenstein

Copyright Abbildung(en): Sono Motors

Gerüchte haben es vermuten lassen, nun haben wir Klarheit. Sono Motors konnte den Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde erfolgreich beenden. Mitte der Woche gab das Münchner Start-Up den Abschluss einer Serie C Finanzierungsrunde in Höhe von 45 Millionen Euro bekannt. Die jüngste Finanzierungsrunde von Sono Motors wurde von einer Reihe renommierter institutioneller Investoren, darunter Swedbank und DNCA, angeführt. Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG hat das Unternehmen bei der Transaktion exklusiv beraten.

Anfang des Jahres verhinderte nur eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampage das vorzeitige Aus des Projekts. Doch mittlerweile drängt das Münchener Start-Up wieder selbstbewusst nach vorne. Erste Prototypen wurden in Auftrag gegeben, ein Ausblick auf das Infotainment-System wurde gestattet. Zudem hat man mittlerweile erste Prototypen auf die Zielgerade gebracht und will diese noch Mitte Januar 2021 vorstellen.

Mit der kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde hat Sono Motors insgesamt ca. 100 Millionen Euro an Kapital über Eigenkapital, Fremdkapital und bezahlte Reservierungen erhalten. Den größeren Teil trug das Ergebnis einer der größten Crowdfunding-Kampagnen in der europäischen Geschichte ein, welche dem Münchner Unternehmen die Finanzierung in Höhe von 53 Millionen Euro sicherte.

Torsten Kiedel, Chief Financial Officer von Sono Motors, äußerte sich über die aktuelle Serie C Finanzierungsrunde wie folgt: „Wir sind sehr stolz auf das positive Feedback, das Sono Motors von den Investoren erhalten hat. Es zeigt uns, dass das Interesse an umweltfreundlichen Technologien sehr groß ist. Der Abschluss unserer Serie C Finanzierungsrunde ist ein Beweis für das Vertrauen der Investoren in die Stärke des Sion und seinen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt.“ Des Weiteren führt Kiedel aus, dass man zuversichtlich sei, dass die firmeneigenen Technologien dem Sion einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil auf den globalen EV-Märkten verschaffen werde. „Dabei setzen wir besonders auf die ins Fahrzeug integrierten Solarzellen und Mobilitätsdienste“, so der CFO von Sono Motors abschließend.

Als Hauptinvestor unterstützte Swedbank Robur das Unternehmen über den Swedbank Robur Småbolag Europa Fonds, der von Frau Ulrika Enhorning geleitet wird. Mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1 Milliarde Euro hat der Fonds bereits bemerkenswerte Investitionen in erfolgreiche Startups wie HelloFresh getätigt. Neben Swedbank beteiligte sich auch DNCA an der Finanzierungsrunde.

„Wir freuen uns sehr verkünden zu dürfen, dass Swedbank Robur beschlossen hat, in Sono Motors, den in Deutschland ansässigen Entwickler von Solar-Elektrofahrzeugen, zu investieren. Wir sind besonders stolz darauf, die Rolle als Hauptinvestor zu übernehmen und Teil der Reise des Unternehmens zu werden, das den stark wachsenden EV-Markt mit seiner revolutionären Solartechnologie verändern möchte. Die Investition passt sehr gut zu unserem Fonds Swedbank Robur Småbolagsfond Europa und unserem Anspruch, den Übergang in eine nachhaltigere Zukunft aktiv zu gestalten.“ – Ulrika Enhorning, Swedbank Robur Småbolag Europa Fonds

Der Sion wird voraussichtlich das erste in Serie gefertigte Solar-Elektroauto sein. Das Unternehmen hat bereits mehr als 12.600 Vorbestellungen entgegengenommen.

Quelle: Sono Motors – Pressemitteilung vom 16. Dezember 2020

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Könnte man so vielleicht sogar Drogengeld waschen?
Ich frag ja nur.

Dann dauert es bestimmt nicht mehr lange bis die ganze Produktionsline aufgebaut ist.
Es ist unglaublich, wie man soviel Geld zusammen bekommt nur mit Visionen als Sicherheit.

Gut, dass ich in dem Fonds nicht bin. Sonst wäre ich jetzt ausgestiegen.

Selbst Menschen, die an eine Serienproduktion des Sion glauben, dürfte klar sein: Er wird nicht nächstes und nicht übernächstes Jahr erscheinen. Seit 2016 gurken die daran herum. Es gab 2017 schon zwei fahrbereite Prototypen. Was machen die seitdem? Normal reichen sechs Monate für die Festlegung der Serienkomponenten und dann beginnt sechs Monate später die Vorproduktion von Testfahrzeugen.

Hier brauchte man z.B. 3,5 Jahre plus die Dienste der teuren Beratungsfirma von Rennfahrer Rosberg für das Achskonzept. Achskonzept ist ein großes Wort. Es sind zwei Achsen für einen Fronttriebler SUV auszuwählen. Achsen ohne jeglichen Anspruch, die entsprechend billig sein sollten. Zulieferer haben so etwas im Standardprogramm und die Auswahl im Baukasten dauert etwa eine Stunde für einen normalen Ingenieur.

Wozu also eine teure Beratungsfirma für die Achsen, an denen man sparen sollte? Und: Was haben die die restliche Zeit gemacht? Diese Fragen bleiben offen. Und das ist das Problem: Eine forensische Zeitstrahlanalyse gescheiterter Startups zeigt als typisches Muster nach einer sehr aktiven Startphase seltsam lange Phasen von Untätigkeit – je nach Geschick der Gründer werden die mal besser, mal schlechter erklärt. Aber unterm Strich passierte nichts, was dem Projekt hilft – wie hier.

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